Mi 4° b/R
- Der Staat ist das kälteste aller kalten Ungeheuer, notierte Nietzsche im Nachlaß der Achtziger Jahre. Daran mußte ich denken bei den Ost-(SBZ-)Berichten in der ARD-Montags-Serie DIE SECHZIGER JAHRE. Wie furchtbar die kommunistische Verbrechensmühle die Individuen schrotete. Staatsverbrecher wie Ulbricht und Honecker kamen ungeschoren davon. Ein Sklavenmeister wie Bisky sitzt im Parlament.- Schöne Film- und Musik-Dokumente; "My little Runaway" (Freddy Cannon?).
- Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.06.2007, Nr. 24, S. K1
Leben mit dem Klimawandel. Gewinner und Verlierer
Wir bauen auf wärmere Zeiten
Die Menschen haben Kühlschrank und Klimaanlage erfunden. Da wird ihnen wohl auch noch etwas einfallen, wenn es demnächst ein paar Grad wärmer wird.
Von Winand von Petersdorff
Wenn die große Mehrheit der Klimaforscher recht behält, dann wird es demnächst auf der Erde wärmer. Schuld daran sind die Menschen. Das ist eine gute Nachricht: Denn Wärme beschert Wachstum, wie wir aus dem Gewächshaus wissen. Diese Erfahrung will allerdings zurzeit niemand hören.
Katastrophen ziehen mehr: Die Führer der G-8-Länder konnten sich in Heiligendamm sehr ernst und sehr entschlossen geben beim Kampf gegen die hohen Temperaturen. Aufs Volk können sie dabei zählen. Zu attraktiv ist der Lustschauder, der sich bei jenen einstellt, welche die globale Erwärmung als Apokalypse abhandeln. Dürren, große Fluten, Wirbelstürme und die Ausbreitung tödlicher Krankheiten sind in diesen Debattenbeiträgen die zwangsläufige Folge der Hitze. Und gelegentlich vernimmt man den Unterton, dass sie gerechte Strafe sind für einen Lebensstil in Überfluss und Dekadenz.
Katastrophen-Szenarien sind weit weg von der Wirklichkeit: Sie malen das Gesamtbild der Welt von morgen so düster, dass jedermann sogleich in Depressionen versinken möchte. Die positiven Effekte werden unterdrückt. So erscheint die Menschheit als ein zum Fortschritt ungeeigneter Haufen, der sich träge und depressiv seinem Schicksal ergeben muss.
Das verzerrt die Erfahrungen der menschlichen Geschichte. Die Zivilisation hat die Natur bezähmt. Und die Industrialisierung hat jene Wirtschaftszweige verabschiedet, deren Erträge vom Klima abhängen. Menschen finden allemal auf Klimaherausforderungen Antworten, von denen sie vorher nichts ahnten. Marktwirtschaftliche Systeme sind dafür besonders geeignet, weil sie Leistung und Innovation belohnen.
Nehmen wir den Kühlschrank. Das klingt profaner, als es ist. Lebensmittel verderben bei Hitze. Wer sie trotzdem isst, wird krank. Gegen Verderbnis kämpfen die Menschen seit Jahrhunderten: Sie pökeln, räuchern, wecken ein und kühlen mit Eis. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte Carl von Linde Kühltechnikverfahren, die Lebensmittel frisch und vitaminreich halten. Die Lagerung (fast alle Haushalte haben einen Kühlschrank) und der Handel verderblicher Güter wären heute ohne Kühltechnik nicht denkbar.
Mehr noch: Seit es Klimaanlagen gibt, boomen Städte wie Los Angeles, Las Vegas, Phoenix, Houston oder Miami. Denn Ingenieurkunst hat die Folgen der Hitze gemildert. Golfspielen in Nordamerikas heißester Stadt Yuma, Arizona, mag Ausdruck eines dekadenten Lebensstils sein. Doch es liegt ein Trost darin: Menschen vermögen ein Gelände in unwirtlicher Gegend wirtlich machen.
Die Anpassungsfähigkeit der Menschen ist eine Variable, die in den Katastrophensimulationen der Klimaapokalyptiker weitgehend ignoriert wird. Was hätten sie wohl vor 2000 Jahren zu den Niederlanden gesagt? Hätten sie dem Land eine Chance zugebilligt? Ein Viertel des Landes liegt unter dem Meeresspiegel. Ein großer Teil des Landes wurde dem Meer und Binnengewässern abgerungen. Hollands Ingenieure haben ein ausgeklügeltes Wasserbewirtschaftungssystem mit 240 Kilometer Küstendünen, 420 Kilometer Meerdeichen und ein paar tausend Kilometer Deichen an Flüssen, Kanälen und Seen entwickelt. Die Holländer stellen sich jetzt auf neue Eventualitäten eines steigendes Meeresspiegels ein. In der Stadt Maasbommel errichtet die Firma Dura Vermeer eine Siedlung mit 34 Amphibienhäusern. Die Gebäude stehen auf Stahlstelzen. Kommt das Hochwasser, heben sich die Teleskopstangen auf bis zu 60 Zentimeter Höhe. Sollte das Wasser stärker steigen, geben die Stelzen über einen Schwimmer sowie einen Schnappverschluss das Haus frei. An die Ingenieure von Maasbommel, nicht an die Politiker von Heiligendamm sollte sich wenden, wer Angst hat vor Überschwemmungen.
Die Erkenntnis lautet: Anpassung funktioniert. Die Menschheitsgeschichte gibt Anlass zu Optimismus. "Es ist doch absurd anzunehmen, dass wir zwar in der besten aller Zeiten leben und unfähig sein sollten, uns dem Klimawandel anzupassen", sagt Thomas Gale Moore von der konservativen Denkfabrik Hoover der Stanford-Universität. Der Vordenker der Grünen, Ralf Fücks, argumentiert ähnlich: "Der Kapitalismus ist ein hochgradig lernfähiges, evolutionäres System, das bisher noch jede Krise und jede Opposition in einen Innovationsschub verwandelt hat."
Nüchternheit hilft bei der Lagebeurteilung. Ganz unabhängig von der Geographie und Sonnenstrahlung hängt die Verletzlichkeit eines Landes von der Wetterfühligkeit der Wirtschaftszweige ab. Wer auf Landwirtschaft (in Deutschland steuern Bauern ein Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung bei) angewiesen ist, ist in heißen Regionen in Gefahr. Wer vom Tourismus lebt, muss umdenken, aber nicht verzweifeln. Denn warmes Wetter stimuliert die Reiselust eher, statt sie einzudämmen.
Optimismus speist sich auch aus der Geschichte: Warme Tage waren gute Tage. Zwischen der Warmphase von 900 bis 1300 waren die Leute größer und gesünder (weniger Arthritis) als ihre Vorfahren, sie wurden älter, und die Bevölkerung wuchs schneller. Es entstanden fast alle historischen Bauwerke, die heute von europäischen Städtetouristen besucht werden, wie die Westminster Abbey, Notre-Dame oder der Kölner Dom. Diese Bauwerke sind Ausdruck der Frömmigkeit. Vor allem aber sind sie Ausdruck des Reichtums und der Zuversicht.
Wer sich ständig um das materielle Überleben scheren muss, fängt ein Gebäude wie den Kölner Dom nicht an. Städte wuchsen in jenen wärmeren Tagen, Universitäten und der Handel breiteten sich aus. Nicht nur in England, sondern auch in Norwegen und in Ostpreußen wurde Wein angebaut. Die Menschen waren offenbar gesünder, reicher und optimistischer damals als in den Jahrhunderten davor und unmittelbar danach, als eine Kälteperiode Krankheiten, Kriege und Hungersnöte über Europa brachte.
Zu Jubel besteht trotzdem kein Anlass. Alles ist eine Frage der Dosis. Kühle Gefilde mögen durch Erwärmung angenehmer werden, doch trockene Zonen vertragen zusätzliche Trockenheit schlecht. In dieser Hinsicht scheint die Klimalotterie extrem ungerecht zu sein. Sie bringt dort mehr Dürre, wo schon Dürre herrscht, und verschont oder begünstigt sogar die Industrienationen, die den Klimawandel ausgelöst haben.
Der Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change) kommt zu dem Ergebnis, dass Nord- und Südamerika sowie Nordeuropa feuchter werden, während die Mittelmeerländer und das südliche Afrika und Teile Asiens mit mehr Trockenheit und Wassermangel zu kämpfen haben. Die prophezeite Wärme produziert Verlierer in Ländern, die ohnehin schon unter Dürren leiden. Vor allem für die Menschen armer Länder Afrikas könne sich das Elend vergrößern.
Aber Wandel erzeugt eben auch Gewinner. Selbst in Afrika (siehe unseren Bericht auf der Seite K6) werden Farmer im Nildelta und im Hochland Kenias zu den Profiteuren des Klimas zählen, neben jenen Landwirten, die erfolgreich künstlich bewässern, wie der Yale-Professor für Forstwirtschaft, Robert Mendelsohn, in einer großen Studie in elf afrikanischen Ländern herausgefunden hat. In Russland freut man sich bereits heute: "Vielleicht wird es gut, und wir geben weniger Geld für Pelzmäntel und andere warme Sachen aus", sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin scherzend.
Das halb gefrorene Russland spürt - vielleicht vorschnell - neue Lebensgeister. Riesige vereiste Landflächen werden nutzbar werden für Landwirtschaft, schmuddlig-kalte Regionen werden zu touristischen Zielen. Außerdem schlummern in der Erde Bodenschätze, die am Ende der Kältestarre gehoben werden. Das Nordpolarmeer wird für Fischerei und Schifffahrt zugänglich. Der Seeweg zwischen Nordeuropa und Japan, Nordchina oder Korea ist durch das Nordmeer um 40 Prozent kürzer als durch den Suezkanal. Bisher ist die Nordostpassage nur passierbar, wenn russische Eisbrecher vorausfahren. Würde es wärmer, stünde die Abkürzung bis zu 150 Tage lang offen. Allerdings ist der Übergang schwer: Sibirien muss vorher dafür sorgen, das Städte, Straßen und Atomkraftwerke, die auf Permafrost-Boden heute noch recht stabil stehen, auch nach der Eisschmelze nicht im Morast versinken.
Keine Frage: Der Klimawandel bedeutet Neuverteilung. Reiche werden reicher werden, andere Reiche werden arm. Arme werden reich oder noch ärmer. Alle Varianten hat der Klimawandel in seinem Repertoire. Die ökonomischen Folgen sind ähnlich gravierend wie die Globalisierung und die Alterung in den Industrienationen, schreibt die Investmentbank Lehman Brothers. Und meistens erzeugt Umverteilung Konflikte. Die Hoheitsrechte des Polarmeers sind ungeklärt und laden die Völker zu Streit ein. Eine andere geopolitische Konsequenz des Klimawandels könnte es sein, dass die westlichen Industrienationen, die gegenüber China und Indien zurückzufallen schienen, wieder zu alter Stärke finden. China und Indien werden mit Wassermangel und Fluten zu kämpfen haben. "Wenigstens für ein paar Dekaden wird es auch ein paar Gewinner geben", räumt selbst Rajendra Pachauri ein, Leiter des notorisch pessimistischen IPCC. Und eine Prognose ist ohne Risiko: Menschen werden nicht regungslos zugucken, wie sich ihre Lebensgrundlagen verändern. Sie hoffen auf Gewinn. Das stimuliert den Unternehmergeist.
Wer die Trübsal hinter sich lässt, sieht: Die große Anpassung ist schon heute in vollem Gange. Viele Unternehmen wollen daran verdienen. Die amerikanische börsennotierte Aktiengesellschaft Monsanto arbeitet an einer Baumwollsorte, die Dürren übersteht. Die deutsche KWS AG sucht nach trockenresistenten Nutzpflanzen. Die neuen Sorten machen nicht nur die Firmen, Aktionäre und Bauern reicher, sondern mildern Folgen der Trockenheit.
Die Rückversicherungsgesellschaften finden im Klimawandel nicht nur gute Argumente, die Prämien zu erhöhen. Sie erweisen sich auch als Spezialisten der Risikominimierung. Hannover Rück und Münchener Rück transferieren Katastrophenrisiken mit sogenannten Cat-Bonds ("Katastrophen-Anleihen") in den Kapitalmarkt. Vom Handel mit den Katastrophenrisiken profitieren auch die Versicherten, deren Anlagen sonst ohne Versicherungsschutz blieben. Der französische Wasserkonzern Veolia hat Wasserentsalzungsanlagen in Israel und Australien gebaut und bekommt Anfragen aus der ganzen Welt. Profitieren könnte die Chemieindustrie, deren Produkte für Klimatechnik gebraucht werden (Photovoltaik, Brennstoffzellen, Leuchtdioden) und die Agrochemie (grüne Gentechnik, Pflanzenschutz und neue Düngemittel).
Eine Revolution werden künftig die Bodenpreise erleben. Was ist das Ferienhaus auf den Malediven wert, wenn die Inselgruppe in 50 Jahren im Meer versinkt? Was kostet eine Skihütte in den schneearmen Alpen? Wie teuer wird Wohnraum in Europa, wenn lauter Dürreflüchtlinge auf den Kontinent drängen? Niemand weiß das. Ganz Mutige spekulieren heute schon.
Montag, 19. November 2007
Sonntag, 18. November 2007
Klimaforscher auf dem Holzweg, 3700,-, Amerika bietet hohe Chancen
Mo 0° s mi 5°
- Der Lektüre empfohlen: http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_243rmxwpw
(Sind die Klimaforscher auf dem Holzweg? Prof. Werner Weber, Lehrstuhl für Theoretische Physik II, Universität Dortmund)
- Etwa 3700,- € verdient ein 50jähriger Lokführer bei der DB (Focus); etwas viel für eine simple Tätigkeit mit sehr hoher Arbeitsplatzsicherheit.
- "Amerika bietet hohe Chancen für einen wirtschaftlichen Aufstieg.
Analyse des Finanzministeriums: Fleiß zahlt sich aus
ctg. WASHINGTON, 15. November. Die Kluft zwischen Arm und Reich in Amerika wird zwar größer, doch die ärmeren Bevölkerungsschichten haben sehr gute Chancen, auf der Einkommensleiter verhältnismäßig schnell nach oben zu klettern. ... daß sich die Einkommen derjenigen, die sich 1996 auf dem niedrigsten Fünftel der Verteilung befanden, bis 2005 um 90,5 % erhöht und damit nahezu verdoppelt haben. Diejenigen hingegen, die damals zu den Reichsten gehörten, haben im Durchschnitt nur noch 10 % zugelegt. ..." Das reichste Prozent verlor 25,8 %. FAZ 16.11.
- Ganz kleine Einführung in die Wirtschaftspersönlichkeit: Die Personen A, B und C besitzen ein ungleiches Barvermögen: A besitzt 10000 €, B 50000 und C 100000; nach der großen Beck-Reform haben alle drei nur noch 2000 €. Aber siehe, nach 5 Jahren besitzen sie wieder das gleiche Geldvermögen wie zuvor.
Es gibt aber auch die Bills (Gates) und die Lothars; der Schlosser Lothar gewann im Lotto mehrere Millionen, kaufte sich einen Lamborghini mit Villa und besaß nach ein paar Jahren soviel Geld wie zuvor. Was macht Ex-Mannesmann Esser, was machen solche Typen mit dem Zaster? Sie gründen ein Unternehmen und beteiligen sich an der allgemeinen Wohlstandsmehrung. Ein alter Knacker wie der (schon verstorbene) August Finck, immerhin Milliardär gewesen, fährt dazu noch VW-Käfer.
- Was es alles gibt: Brüderbewegung.
"Die Brüderbewegung ist eine im 19. Jahrhundert entstandene freikirchliche Bewegung, deren örtliche Gemeinden zwar selbstständig, aber in Lehre und Praxis eng miteinander verbunden sind. In Deutschland hat sich ein Teil der Gemeinden 1942 mit den Baptisten zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden vereinigt. Weltweit gehörten den verschiedenen Richtungen der Brüderbewegung Ende der 1990er Jahre etwa eine Million Menschen an; in Deutschland wird die Anhängerzahl auf etwa 40.000 geschätzt. (Wikipedia)
Sowohl die „geschlossene“ als auch die „offene“ Brüderbewegung fand den Weg nach Deutschland.
„Geschlossene Brüder“ in Deutschland.
Am Beginn der deutschen „geschlossenen“ Brüderbewegung stehen die Namen Julius Anton von Poseck und Carl Brockhaus. Der Düsseldorfer Jurist Poseck übersetzte ab 1849 Schriften John Nelson Darbys und anderer englischer „Brüder“ ins Deutsche und gründete ab 1851 im Rheinland auch Gemeinden nach englischem Vorbild. Der Elberfelder Lehrer Brockhaus war zunächst im Rahmen des „Evangelischen Brüdervereins“ (nicht zu verwechseln mit der Schweizer Bewegung gleichen Namens) evangelistisch tätig, trat jedoch Ende 1852 mit einigen Mitarbeitern aus ihm aus und wurde zur führenden Persönlichkeit der deutschen „geschlossenen Brüder“. 1853 fand er Kontakt zu Darby, der Deutschland zwischen 1854 und 1878 achtmal besuchte.
Von Elberfeld aus verbreitete sich die Brüderbewegung schnell, zunächst im Bergischen Land, im Siegerland, im Dillkreis und im Wittgensteiner Land. Brockhaus reiste jedoch auch darüber hinaus lehrend durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz, sodass an vielen Orten neue Gemeinden entstanden (z.T. unter Anfeindungen durch kirchliche Kreise). Um 1900 wurden in den „geschlossenen“ Versammlungen 20.000 Anhänger geschätzt."
- Permissive neudeutsche Geistesverwirrung: "Bei einem Unfall mit Kind: Der Autofahrer ist stets schuld. Selbst wenn ein Kind auf einem Fahrrad mit defekten Bremsen unterwegs ist, zieht nach einem Unfall ein Autofahrer den Kürzeren." (Neunjähriger fuhr in Auto, weil er nicht bremsen konnte.) 17.11. OG Köln Az. 24 W 13/07
- Der Lektüre empfohlen: http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_243rmxwpw
(Sind die Klimaforscher auf dem Holzweg? Prof. Werner Weber, Lehrstuhl für Theoretische Physik II, Universität Dortmund)
- Etwa 3700,- € verdient ein 50jähriger Lokführer bei der DB (Focus); etwas viel für eine simple Tätigkeit mit sehr hoher Arbeitsplatzsicherheit.
- "Amerika bietet hohe Chancen für einen wirtschaftlichen Aufstieg.
Analyse des Finanzministeriums: Fleiß zahlt sich aus
ctg. WASHINGTON, 15. November. Die Kluft zwischen Arm und Reich in Amerika wird zwar größer, doch die ärmeren Bevölkerungsschichten haben sehr gute Chancen, auf der Einkommensleiter verhältnismäßig schnell nach oben zu klettern. ... daß sich die Einkommen derjenigen, die sich 1996 auf dem niedrigsten Fünftel der Verteilung befanden, bis 2005 um 90,5 % erhöht und damit nahezu verdoppelt haben. Diejenigen hingegen, die damals zu den Reichsten gehörten, haben im Durchschnitt nur noch 10 % zugelegt. ..." Das reichste Prozent verlor 25,8 %. FAZ 16.11.
- Ganz kleine Einführung in die Wirtschaftspersönlichkeit: Die Personen A, B und C besitzen ein ungleiches Barvermögen: A besitzt 10000 €, B 50000 und C 100000; nach der großen Beck-Reform haben alle drei nur noch 2000 €. Aber siehe, nach 5 Jahren besitzen sie wieder das gleiche Geldvermögen wie zuvor.
Es gibt aber auch die Bills (Gates) und die Lothars; der Schlosser Lothar gewann im Lotto mehrere Millionen, kaufte sich einen Lamborghini mit Villa und besaß nach ein paar Jahren soviel Geld wie zuvor. Was macht Ex-Mannesmann Esser, was machen solche Typen mit dem Zaster? Sie gründen ein Unternehmen und beteiligen sich an der allgemeinen Wohlstandsmehrung. Ein alter Knacker wie der (schon verstorbene) August Finck, immerhin Milliardär gewesen, fährt dazu noch VW-Käfer.
- Was es alles gibt: Brüderbewegung.
"Die Brüderbewegung ist eine im 19. Jahrhundert entstandene freikirchliche Bewegung, deren örtliche Gemeinden zwar selbstständig, aber in Lehre und Praxis eng miteinander verbunden sind. In Deutschland hat sich ein Teil der Gemeinden 1942 mit den Baptisten zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden vereinigt. Weltweit gehörten den verschiedenen Richtungen der Brüderbewegung Ende der 1990er Jahre etwa eine Million Menschen an; in Deutschland wird die Anhängerzahl auf etwa 40.000 geschätzt. (Wikipedia)
Sowohl die „geschlossene“ als auch die „offene“ Brüderbewegung fand den Weg nach Deutschland.
„Geschlossene Brüder“ in Deutschland.
Am Beginn der deutschen „geschlossenen“ Brüderbewegung stehen die Namen Julius Anton von Poseck und Carl Brockhaus. Der Düsseldorfer Jurist Poseck übersetzte ab 1849 Schriften John Nelson Darbys und anderer englischer „Brüder“ ins Deutsche und gründete ab 1851 im Rheinland auch Gemeinden nach englischem Vorbild. Der Elberfelder Lehrer Brockhaus war zunächst im Rahmen des „Evangelischen Brüdervereins“ (nicht zu verwechseln mit der Schweizer Bewegung gleichen Namens) evangelistisch tätig, trat jedoch Ende 1852 mit einigen Mitarbeitern aus ihm aus und wurde zur führenden Persönlichkeit der deutschen „geschlossenen Brüder“. 1853 fand er Kontakt zu Darby, der Deutschland zwischen 1854 und 1878 achtmal besuchte.
Von Elberfeld aus verbreitete sich die Brüderbewegung schnell, zunächst im Bergischen Land, im Siegerland, im Dillkreis und im Wittgensteiner Land. Brockhaus reiste jedoch auch darüber hinaus lehrend durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz, sodass an vielen Orten neue Gemeinden entstanden (z.T. unter Anfeindungen durch kirchliche Kreise). Um 1900 wurden in den „geschlossenen“ Versammlungen 20.000 Anhänger geschätzt."
- Permissive neudeutsche Geistesverwirrung: "Bei einem Unfall mit Kind: Der Autofahrer ist stets schuld. Selbst wenn ein Kind auf einem Fahrrad mit defekten Bremsen unterwegs ist, zieht nach einem Unfall ein Autofahrer den Kürzeren." (Neunjähriger fuhr in Auto, weil er nicht bremsen konnte.) 17.11. OG Köln Az. 24 W 13/07
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Samstag, 17. November 2007
Viele kleine Nachtfalter, totalitärer Klimakratenkern
Mi 3° s/ a 1° Auf das wärmste werden die UNO-Klimakraten vom Wetter 2007 betätigt.
Im dunklen Wald schwirrten heute viele kleine Nachtfalter herum; bisher habe ich sie noch nicht beobachtet. Auch der Maulwurf ist auffällig aktiv.
- "Weltklimakonferenz UN: Den Klimawandel zu leugnen ist kriminell
Von Leo Wieland, Valencia. Appell an den Weltklimarat
14. November 2007. Den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen, sei „kriminell verantwortungslos“. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats IPCC in Valencia gesagt." // Ja, ja. Wenn eine Bürokratenblase in ihrem endlosen Drang zur Selbstvermehrung und Kompetenzausweitung auf Ungläubige trifft, dann entdeckt sie ihren totalitären Kern. Da hilft nur rigorose Mittelstreichung und Rückführung des Bürokratenapparats der UN auf den Stand von 1950.
- Die Inkompetenz der UN-Bürokratenblase scheint grenzenlos: "UN richten sich auf Scheitern in Darfur ein. Die Vereinten Nationen richten sich darauf ein, dass die geplante, 26 000 Mann starke Darfur-Truppe Unamid womöglich ..." 16.11. FAZ
- - 'Wir irren alle, nur jeder irret anders.' Lichtenbergs Einsicht reicht weit. Was den einen die Klimaerwärmung, das ist den anderen die Magersucht: "Denn dünn bedeutet frei zu sein.
Bulimie und Magersucht sind längst zu einem Trend geworden. Tausende Mädchen und Frauen haben sich dieser Bewegung schon angeschlossen. In Internet-Foren bestärken sie sich und tauschen Tipps und Tricks über ihr tödliches Vorhaben aus." 16.11. FAZ // Seltsam, daß auf jeder denkbaren Intelligenz- und Bildungsstufe die Bereitschaft besteht, auch den unsinnigsten und sogar furchtbarsten und blutigsten Vorstellungen zu folgen.
Im dunklen Wald schwirrten heute viele kleine Nachtfalter herum; bisher habe ich sie noch nicht beobachtet. Auch der Maulwurf ist auffällig aktiv.
- "Weltklimakonferenz UN: Den Klimawandel zu leugnen ist kriminell
Von Leo Wieland, Valencia. Appell an den Weltklimarat
14. November 2007. Den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen, sei „kriminell verantwortungslos“. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats IPCC in Valencia gesagt." // Ja, ja. Wenn eine Bürokratenblase in ihrem endlosen Drang zur Selbstvermehrung und Kompetenzausweitung auf Ungläubige trifft, dann entdeckt sie ihren totalitären Kern. Da hilft nur rigorose Mittelstreichung und Rückführung des Bürokratenapparats der UN auf den Stand von 1950.
- Die Inkompetenz der UN-Bürokratenblase scheint grenzenlos: "UN richten sich auf Scheitern in Darfur ein. Die Vereinten Nationen richten sich darauf ein, dass die geplante, 26 000 Mann starke Darfur-Truppe Unamid womöglich ..." 16.11. FAZ
- - 'Wir irren alle, nur jeder irret anders.' Lichtenbergs Einsicht reicht weit. Was den einen die Klimaerwärmung, das ist den anderen die Magersucht: "Denn dünn bedeutet frei zu sein.
Bulimie und Magersucht sind längst zu einem Trend geworden. Tausende Mädchen und Frauen haben sich dieser Bewegung schon angeschlossen. In Internet-Foren bestärken sie sich und tauschen Tipps und Tricks über ihr tödliches Vorhaben aus." 16.11. FAZ // Seltsam, daß auf jeder denkbaren Intelligenz- und Bildungsstufe die Bereitschaft besteht, auch den unsinnigsten und sogar furchtbarsten und blutigsten Vorstellungen zu folgen.
Freitag, 16. November 2007
Rentenversicherung, Opferschutz
Mi 4° s
- Schlappe 7,7 Mio. € für Richters unscharfen "Düsenjäger" - gefällt mir viel besser als Warhols "Mao".
- Die sog. Rentenversicherung ist gar keine Versicherung, sondern ein Umlageverfahren, in dem die noch Berufstätigen für die Renter zahlen. Schröder und Müntefering wollten mit den Hartzgesetzen die Belastung für die Jüngeren begrenzen; Beck hat mit seinen Spießgesellen auf dem Parteitag Müntefering geduckt, um die Rentner-Wähler zu bestechen; der hat jetzt den Bettel hingeschmissen und Beck will das der Merkel anhängen. Das könnte man Politik auf der Stufe der Verhunzung nennen.- Über eine tatsächliche Arbeitslosigkeitsversicherung, die dem Versicherungsnehmer Gestaltungsspielraum läßt, wieviel er versichern will, wieviel Leistung er haben möchte und wann er aus der Berufstätigkeit aussteigen will - die einen wollen das mit 50, die anderen mit 80 Jahren - darüber redet niemand.
- "Triebtäter soll elf Frauen ermordet haben
Lt. LONDON, 14. November. Ein 61 Jahre alter Triebtäter, der wegen eines vor einem Jahr verübten Sexualmordes in Schottland eine lebenslange ..." 15.11. // Ein typisches Wiederholungstäterprofil, rücksichtsvoll behandelt durch die Staatsbürokratie. In den 'christlichen' Ländern wird dem Opferschutz nur sehr geringe Aufmerksamkeit gezollt.
- Schlappe 7,7 Mio. € für Richters unscharfen "Düsenjäger" - gefällt mir viel besser als Warhols "Mao".
- Die sog. Rentenversicherung ist gar keine Versicherung, sondern ein Umlageverfahren, in dem die noch Berufstätigen für die Renter zahlen. Schröder und Müntefering wollten mit den Hartzgesetzen die Belastung für die Jüngeren begrenzen; Beck hat mit seinen Spießgesellen auf dem Parteitag Müntefering geduckt, um die Rentner-Wähler zu bestechen; der hat jetzt den Bettel hingeschmissen und Beck will das der Merkel anhängen. Das könnte man Politik auf der Stufe der Verhunzung nennen.- Über eine tatsächliche Arbeitslosigkeitsversicherung, die dem Versicherungsnehmer Gestaltungsspielraum läßt, wieviel er versichern will, wieviel Leistung er haben möchte und wann er aus der Berufstätigkeit aussteigen will - die einen wollen das mit 50, die anderen mit 80 Jahren - darüber redet niemand.
- "Triebtäter soll elf Frauen ermordet haben
Lt. LONDON, 14. November. Ein 61 Jahre alter Triebtäter, der wegen eines vor einem Jahr verübten Sexualmordes in Schottland eine lebenslange ..." 15.11. // Ein typisches Wiederholungstäterprofil, rücksichtsvoll behandelt durch die Staatsbürokratie. In den 'christlichen' Ländern wird dem Opferschutz nur sehr geringe Aufmerksamkeit gezollt.
Donnerstag, 15. November 2007
Umweltschadensgesetz, Büchner, stauffenberg, Sufis
Mi 3° s
- "Der Hamster als Haftungsrisiko
Das neue Umweltschadensgesetz macht Unternehmen verantwortlich für Schäden am Ökosystem. Das birgt für die Firmen unkalkulierbare Risiken, sagen ..." 14.11. // Die deutsche Geistesverwirrung erreicht neue Höchststände, siehe auch die Elbtalbrücke und die Kleine Hufeisennase; die Verschandelung der Landschaft durch unzuverlässige Windräder, die es ohne Subventionen gar nicht gäbe, gilt als förderungswürdig.
- Linker, missionarischer Materialismus: Der Chemiker Jakob Moleschott ("Ohne Phosphor kein Denken"), die Ärzte Virchow und Ludwig Büchner ("Kraft und Stoff", 1852); Büchner (1824-1899) gründet 1880 die Weltunion der Freidenker, 1881 den Deutschen Freidenkerbund. Vergangene Kämpfe, unsinniges Pathos, Anmaßung von Wissen.
- george, was es alles gibt, und soll für stauffenberg tatmotivierend gewesen sein, der zufall regelt die notwendigkeit, wenn es denn geklappt hätte: hut ab, immerhin! Aber hat nicht die lyrikschwulstgesinnung die sprengentfaltungskalkulation ins nebulöse gehoben? Und erschießt man einen Hund nicht mit der Pistole?
- Islam heißt Frieden: "Die Derwische auslöschen. In Iran wird die religiöse Minderheit der Sufis verfolgt. In der Außenpolitik kann der Aufruhr nicht groß genug sein, den der Regierungschef Mahmud Ahmadineschad mit seinen Drohungen vor allem gegen Israel verursacht ..." 14.11.07 FAZ
- "Der Hamster als Haftungsrisiko
Das neue Umweltschadensgesetz macht Unternehmen verantwortlich für Schäden am Ökosystem. Das birgt für die Firmen unkalkulierbare Risiken, sagen ..." 14.11. // Die deutsche Geistesverwirrung erreicht neue Höchststände, siehe auch die Elbtalbrücke und die Kleine Hufeisennase; die Verschandelung der Landschaft durch unzuverlässige Windräder, die es ohne Subventionen gar nicht gäbe, gilt als förderungswürdig.
- Linker, missionarischer Materialismus: Der Chemiker Jakob Moleschott ("Ohne Phosphor kein Denken"), die Ärzte Virchow und Ludwig Büchner ("Kraft und Stoff", 1852); Büchner (1824-1899) gründet 1880 die Weltunion der Freidenker, 1881 den Deutschen Freidenkerbund. Vergangene Kämpfe, unsinniges Pathos, Anmaßung von Wissen.
- george, was es alles gibt, und soll für stauffenberg tatmotivierend gewesen sein, der zufall regelt die notwendigkeit, wenn es denn geklappt hätte: hut ab, immerhin! Aber hat nicht die lyrikschwulstgesinnung die sprengentfaltungskalkulation ins nebulöse gehoben? Und erschießt man einen Hund nicht mit der Pistole?
- Islam heißt Frieden: "Die Derwische auslöschen. In Iran wird die religiöse Minderheit der Sufis verfolgt. In der Außenpolitik kann der Aufruhr nicht groß genug sein, den der Regierungschef Mahmud Ahmadineschad mit seinen Drohungen vor allem gegen Israel verursacht ..." 14.11.07 FAZ
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