Freitag, 30. November 2007

Islam heißt Frieden, Haft für Lehrerin, Epiktet, Artikel 9 GG

Britische Lehrerin verurteilt
"Den Islam beleidigt" / Fünfzehn Tage Haft in Khartum

Lt. LONDON. 29. November. Eine britische Lehrerin ist am Donnerstag in Sudan zu 15 Tagen Haft verurteilt worden, weil sie Schülern erlaubt hatte, einen Teddybären nach dem Propheten Mohammed zu benennen. Wie der britische Sender BBC berichtete, befand ein Gericht in der Hauptstadt Khartum sie für schuldig, dadurch den Islam beleidigt zu haben. Die Pädagogin solle nach Verbüßung der Strafe in ihre Heimat abgeschoben werden. Die Lehrerin war am vergangenen Sonntag verhaftet worden, nachdem bekannt wurde, dass ein Teddybär, der im Unterricht in ihrer Klasse verwendet wurde, den Namen Mohammed erhalten hatte. Die Anklage hatte Verunglimpfung des Islam, Anstachelung zum Religionshass und Verachtung des Glaubens gelautet. Die Lehrerin stammt aus Liverpool und ist seit mehr als einem Jahr in Afrika tätig. Kinder aus ihrer Klasse sagten indessen aus, es sei die Idee von Schülern und nicht der Lehrerin gewesen, den Bär nach dem Namen eines Jungen in der Klasse Mohammed zu nennen.

Das britische Außenministerium bezeichnete das Urteil am Abend als "zutiefst enttäuschend". Vor dem Urteilsspruch hatte Außenminister Miliband in London den sudanesischen Botschafter einbestellt und ihm nahegelegt, den Vorfall als "Missverständnis" zu werten. Miliband erinnerte Botschafter Omer Siddig an "die lange Tradition religiöser Toleranz" in Großbritannien und an die "engen Beziehungen zwischen beiden Ländern". Der britische Außenminister äußerte, das sudanesische Rechtssystem müsse eigenen Entscheidungen folgen, sagte aber weiter, "die Vernunft muss sich durchsetzen".

Ein Sprecher der sudanesischen Botschaft in London beteuerte im Rundfunk, wie in allen Rechtssystemen habe der Richter in Khartum die Möglichkeit, die Klage gegen die englische Lehrerin abzuweisen. Sie habe in Untersuchungshaft die konsularische Unterstützung der britischen Regierung erhalten und werde von guten Anwälten betreut. Der Sprecher bestritt jede politische Motivation für die Verhaftung und die Anklage gegen die Lehrerin und beteuerte, die allgemeinen Beziehungen zwischen Sudan und Großbritannien seien "sehr gut" - mit Ausnahme des unerwarteten Vorfalles, die Lehrerin betreffend. Muslimische Gruppen in Großbritannien verurteilten die Verhaftung der Frau. Der Vorsitzende der islamischen Menschenrechtsinitiative in London sagte, die Lehrerin müsse sofort freigelassen werden.

Text: F.A.Z., 30.11.2007, Nr. 279 / Seite 8

- Da lachen die Chinesen (oder: Wohlstand frißt Verstand auf): "Kohlekraftwerke. Ensdorf und die Energiepreise. In Ensdorf (Saarland) wird kein neues Kohlekraftwerk gebaut. Die Entscheidung hat eine Tragweite, die den lokalen Bezug sprengt. Überall mehren sich die Proteste gegen neue Kraftwerke zur Stromerzeugung. Aber wenn das Angebot nicht steigt, können auch die Preise nicht fallen. FAZ.NET Wirtschaft27. November 2007 // Diese Idiotenideologie wird landauf, landab in den Schulen indoktriniert. Das erfaßt keine PISA-Studie. In China geht jede Woche ein Kohlekraftwerk ans Netz, ein HTR, von Jülich übernommen, nimmt demnächst im Norden Pekings seinen Betrieb auf, ein weiterer HTR wird geplant und vorgestern wurden für 8 Mrd. € zwei französische KKW bei Areva bestellt, zuvor bei Westinghouse für 5,2 Mrd. Kernkraft.- Könnte man sagen, daß seit etwa hundert Jahren große Teile der Teutonen politisch ziemlich plemplem sind?

- Da lachen die Chinesen (oder: Wohlstand frißt Verstand auf): "Fehlgeleitete Entwicklungshilfe
Der Leitartikel von Thomas Scheen "Vor allem ein Geschäft" in der F.A.Z. vom 13. November greift ein heißes Thema auf: die internationalen Hilfsorganisationen ... Seit Beginn dieses Prozesses sind insgesamt über 2000 Mrd. $ in die Entwicklungshilfe geflossen ..." FAZ 17.11.

- Da lachen die Chinesen (oder: Wohlstand frißt Verstand auf und läßt Inkompatible ins Land): "Frankreich. Sarkozy wirbt für hartes Durchgreifen. Der französische Präsident hat Polizisten und Feuerwehrleute, die bei den Vorstadt-Krawallen verletzt wurden, im Krankenhaus besucht. „Wer auf Beamte schießt, gehört vor ein Schwurgericht“, sagte er. Acht junge Männer wurden schon wegen ihrer Beteiligung an den Unruhen verurteilt." FAZ 28.11. (Villiers-le-Bel)

- Da lachen die Chinesen (oder: Wohlstand frißt Verstand auf): "Garantiepflicht für die öffentliche Infrastruktur. Dem Leserbrief von Dr. K.-Theodor Lieser "Vernunft gegen Interessenklüngel" in der F.A.Z. vom 8. November ist in jeder Hinsicht zuzustimmen. ... Es gibt kein Grundrecht eines Gewerkschaftsbosses ... Vom Streikrecht, gar von einem Recht, den Bahnverkehr lahmzulegen, steht im Grundgesetz kein Wort. Das kollektive Arbeitskampfrecht ist vielmehr vom Bundesarbeitsgericht in exzessiver Auslegung von Artikel 9 GG erst erfunden worden. ..." FAZ 27.11. Dr. Frank Hennecke

"Wünsche die Dinge nicht so, wie du sie wünschst, daß sie gehen mögen, sondern wünsche sie so, wie sie gehen, und dein Leben wird ruhig dahinfließen." Epiktet

Donnerstag, 29. November 2007

Kriminalität und Persönlichkeit, Lesefähigkeit, Spitzengruppe, Neid-Topos

Die Knospen des nächsten Frühlings wachsen.
Mi 3° regn.
- "Lesend aufgeholt. Von Heike Schmoll 28. November 2007 FAZ. Die internationale Iglu-Studie zur Lesefähigkeit der Viertklässler zeigt, dass sich die deutschen Grundschulen seit den neunziger Jahren enorm weiterentwickelt haben. Deutschland nimmt inzwischen eine Spitzenstellung in Europa ein und hat Schweden beim Lesen überholt. Die internationalen Ranglisten verfälschen das Ergebnis in unzulässiger Weise, weil die meisten Länder zwischen sieben und acht Prozent der Schüler vom Test ausgeschlossen haben, in Deutschland waren es nur 0,7 Prozent. ... Die schwach ausgeprägte Spitzengruppe in Deutschland zeigt, dass der Mut zur Elitenförderung bei gleichzeitiger Unterstützung der Schwächsten fehlt."
// Vielleicht wird dermaleinst sogar wieder der Stand der Adenauerzeit erreicht? Übrigens lernen die kleinen Chinesen ungefähr 6000 Schriftzeichen, ebenso die Japaner (Menschenrechtsverletzung?).

- "Die schwach ausgeprägte Spitzengruppe": auf die es ankommt: "Das sich das größte Werk vollende, genügt ein Geist für tausend Hände." Faust, V. 11509f. (Modell Gates/Microsoft, Jobs/Apple, Nobel/Nobel, Siemens/Siemens, Oracle/Ellison u.v.a.m.; umgekehrt: Der Fisch stinkt vom Kopfe her, Modell DEUTSCHLAND)

- Der Herr Ex-Sparkassenpräsident Köhler, derzeit Bundespräsident, will wiedergewählt werden und setzt auf den Neid-Topos.- Wer sich aber zum Sklaven eines Unternehmens macht, zum ersten Sklaven seines Unternehmens, dem gebührt ob seines weitgehenden Verzichts auf Freizeit ein großes Schmerzensgeld. Verglichen mit den Potentaten der 3. Welt sind die deutschen Managerund Unternehmer ziemlich bescheiden; noch keiner hat sich einen A 380 für 250 Mio. bestellt wie der saudische Prinz al-Walid.

- "Geständnis im Mordfall Hannah
„Ich hatte Angst, dass sie mich wiedererkennt“
Der Gedanke kam ihm beim Fernsehen: Der homosexuelle Zdenek H. wollte gerne einmal Sex mit einer Frau ausprobieren. Also beschloss er, eine zu vergewaltigen. ... Nach der Vergewaltigung habe er nicht mehr gewusst, was er mit ihr machen solle, und spontan beschlossen, sie zu töten, berichtete der Angeklagte. Zuerst stach er in Brust und Bauch. Danach habe er schon gedacht, sie sei tot. Doch als er das Klebeband entfernte, habe sie plötzlich aufgeschrien. Da habe er ihr noch mehrmals die Kehle durchgeschnitten. ..." FAZ 28.11. // Vgl. Hans Jürgen Eysenck , Kriminalität und Persönlichkeit, Dt. 1977 / engl. 1964
(Eysenck war ein britischer Persönlichkeits-Psychologe deutscher Herkunft. Er verließ 1934 das nationalsozialistische Deutschland und ging zuerst nach Frankreich und dann nach Großbritannien ins Exil. 1955 wurde er Professor für Psychologie an der University of London und lehrte bis 1983. (*1916 Berlin; †1997 London)

- Übrigens: Dieses scharfkantige, dionysische Saxophon von Dick Parry in MONEY (Pink Floyd, Dark Side) läßt den schwachen Text vergessen. ANOTHER BRICK IN THE WALL: smashing! Auch leider nur die musikalische Form. Der Text ist nur die aggressive Kurzform von Rousseaus EMILE; beinhaltet das Programm der Lese- und Rechenschwäche, der Permissivität und des Verwahrlosungsvandalismus: „Hey teacher, leave us kids alone!“

Mittwoch, 28. November 2007

Abzocke, Augstein

Mi 3° s a 1° 7723 1,4741 94$ WTI

Der samenfressende Dompfaff ist dageblieben, offenbar bieten Wiese und Büsche genügend Sämereien; anders als das Eichhörnchen frißt er die Eschensamen nicht.- Zwischen zwei Schwarzkiefern hat jemand einen Bau gegraben, der Größe nach könnte es ein Mauswiesel sein: willkommen! Vielleicht trifft das Wiesel einmal nachts den hyperaktiven Maulwurf?

- Das Dekollete in der Wirtschaftsberichterstattung schärft den Einblick. (WD)

- Eine Minderheit zahlt den größten Batzen
mas. BERLIN, 14. November. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft bereichert die Umverteilungsdebatte mit neuen Zahlen. Danach ... zahlen die obersten 30 % 62 % aller Steuern und Abgaben ..." FAZ 15.11.

- Der Herr Augstein und die SED-Selbstschußautomaten gegen die eigenen Bürger: "Und da spottet der Chef eines Hamburger Nachrichtenmagazins über den auf Rache sinnenden Manfred Brettschneider (dem historischen Michael Gartenschläger nachempfunden): "Das nennt man wohl Zonenkoller." Nicht zuletzt handelt "Die Todesautomatik" aber von der Frage, wann - oder ob überhaupt - Vergessen und Verzeihen möglich sind. ..." FAZ // Dieser pubertäre Mistkerl hat mich sozusagen politisch sozialisiert, der SPIEGEL war mit etwa 14 Jahren meine erste politische Lektüre und blieb es viele Jahre, die ZEIT kam dann dazu. In beiden Blättern wurde der SDS, wurde der Neomarxismus hochgeredet. Ich war wahrscheinlich der einzige Arbeiter im SDS.

- Ein Ablagefund: Der staatliche Abzock-Hinterhalt: Geschwindigkeitsüberschreitung um 29 km/h (bei vorgeschr. 100, A3) kostete 2002 70€ und 3 Punkte in Flensburg + Androhung eines Fahrverbots bei Wiederholung. Ginge es der Abzockbürokratie um Verkehrserziehung (wobei ja Geschwindigkeitsbeschränkungen von 100 km/h auf Autobahnen oft schon schikanösen Charakter haben), dann würden Radar-Geschwindigkeitsanzeigetafeln eingesetzt, Odenthal (CDU) sei hier gelobt; als die CDU in Köln den Oberbürgermeister gewann, schaltete sie die Starenkästen vor und auf der Zoobrücke ab: Lob!

Dienstag, 27. November 2007

Sisyphos, Hendrix

Mi 5° w 7.531
- Jimi Hendrix: Der schon einschlägig bekannte Theweleit gab bei Jimmi Hendrix wieder eine Kostprobe seiner Kulturraunerei. Er vergaß: Bei mehr Disziplin wäre von JH noch Interessantes zu erwarten gewesen. Er schönte auch die Drogenexzesse, die Zerstörungsvandalismen auf der Bühne, er erwähnte nicht das Auftreten mit großem, dreisten Gefolge, das den Mitmusikern auf den Schuhen stand und die Probenverspätungen, die die Kollegen nervten.- Aber klasse Jimis Verstärkerverzerrerwahwahinnovationen und sein Sinn für kühne Riffs. Wilde Töne an der Grenze.

- Alzheimerpatient O'Connor hat sich in eine Mitpatientin im Heim verliebt; der Vorgang scheint mit Verstand nichts zu tun zu haben.

#
Doleys
War Sisyphos ein glücklicher Mann?

Die Kaufmannsstadt Korinth
gründete er
schlau und gewinnsüchtig
liebte er das Leben
und haßte den Tod
den er an den schwarzen Flügeln packte
und gefesselt in die Ecke stellte
Prost Zeus!
Der, wie alle Päpste und Schamanen
verstand keinen Spaß
und schickte den Ares
zwei zu eins das Spiel jetzt
doch im Hades
fiel ihm noch etwas ein
und schon
war er wieder da
Prost Zeus!
Alt wurde er
und leerte
viele Flaschen
auf die Dummheit
der Götter
und auch zuletzt
hatte er noch gut tun
statt im Elysion herumzulümmeln
Prost Zeus!
#

Montag, 26. November 2007

"Die Todesautomatik" läuft heute um 20.15 Uhr im ZDF.

Mi 4° b
Vom Osten gejagt, im Westen belächelt
Von den Morden an der Grenze: "Die Todesautomatik"

Das Verhör im Keller der Stasi nimmt kein Ende. Für die minderjährigen Opfer, die sich einen Streich erlaubten, aber jetzt zu Staatsfeinden erklärt werden, denen der lebenslängliche Aufenthalt im Zuchthaus bevorsteht, geraten die brutalen Methoden nahe an Folter. Für den Zuschauer wächst die Beklemmung indes, weil die Szene in dem engen, düsteren Raum viereinhalb Minuten lang ohne einen einzigen Schnitt auskommt. Der Regisseur Niki Stein wendet die Spannung ins Unerträgliche. Unerbittlich kreist die Kamera von Arthur W. Ahrweiler um den Schreibtisch herum, an dem die vier Jugendlichen abwechselnd sitzen und stumm ihre Vernichtung erleben, jedes Mal, wenn die Kamera sie erfasst, in neuen Posen - und die Beamten auch mal in anderer Kleidung. Dann erst begreift man: Das sind gar nicht Minuten, die hier vergehen, sondern Tage.


Diese viereinhalb Minuten darf man zu den Höhepunkten des deutschen Fernsehens zählen. Aber es ist nicht allein der ästhetische Anspruch, der "Die Todesautomatik" über das Gros jener vielen Fernsehspiele hebt, die derzeit in kurzen Abständen die Geschichte der DDR aufarbeiten. Genaugenommen ist es nicht einmal ein DDR-Film. Denn das Drehbuch von Wieland Bauder und Niki Stein, das die wahre Geschichte des Michael Gartenschläger fiktionalisiert, erzählt mehr über den Westen der siebziger Jahre als über

den Osten - genauer über jene westdeutsche Befindlichkeit, als man mit der DDR auf Schmusekurs ging.

Da beruhigte die Staatsräson ihr Gewissen mit freigekauften DDR-Häftlingen.

Da wollten Studenten sich "die gute Sache" nicht von verbitterten Zonis verleiden lassen, die mit ihrer Flucht "den Sozialismus verraten haben". Und da spottet der Chef eines Hamburger Nachrichtenmagazins über den auf Rache sinnenden Manfred Brettschneider (dem historischen Michael Gartenschläger nachempfunden): "Das nennt man wohl Zonenkoller." Nicht zuletzt handelt "Die Todesautomatik" aber

von der Frage, wann - oder ob überhaupt - Vergessen und Verzeihen möglich sind.

Widerstand oder Ergebung: Diese beiden möglichen Reaktionen auf ein zu Unrecht erduldetes Schicksal spielt der Film anhand seiner Figuren Lutz und Manfred ein ums andere Mal durch. Der Automechaniker Manfred (Misel Matisevic zeigt ihn als aufbrausenden Michael Kohlhaas) und Lutz (Stephan Kampwirth), die 1961 in einem Schauprozess in der DDR zu lebenslanger Haft verurteilt worden waren, wurden in den siebziger Jahren durch die Bundesrepublik freigekauft. Während Lutz sich in Hamburg ein neues Leben aufbauen will, kämpft Manfred besessen gegen das Land hinter dem Eisernen Vorhang, das ihn um seine Jugend betrog.

Von nicht wenigen im Westen wird er dafür belächelt. Einigen gilt er auch

als Störenfried, selbst die Freundin

(Loretta Pflaum) erträgt Manfreds Unruhe kaum. Ob mit präparierten Fluchtautos auf der Transitstrecke durch die DDR, ob nachts mit dem Fotoapparat an den Grenzzäunen oder als Redner vor hanseatischen Damenzirkeln: Immer ist er unterwegs in seiner Mission. Als er jedoch selbst Hilfe braucht, kneifen die vermögenden Hamburger Damen.

Doch weiß er, der in seiner "Freien Autowerkstatt" für jedes Malheur stets das richtige Werkzeug zur Hand hat, sich auch selbst zu helfen. Zusammen mit einem Freund gelingt es ihm sogar, die von der DDR geleugneten Selbstschussanlagen entlang der Grenze nachzuweisen. Damit glaubt sich der junge Mann am Ziel. Doch die DDR ist gerade UN-Mitglied geworden, man übt sich in "Entspannungspolitik". Da scheuen sich selbst die westlichen Medien, die Minen und Kanonen, die Manfred nachts abgebaut hat und nun der Welt präsentiert, allzu hoch zu hängen. Derweil setzt die DDR ein Sonderkommando auf Manfred an. Wenig später wird er erschossen.

Es sollte noch acht Jahre dauern, bis die DDR die Selbstschussanlagen an der Grenze abmontierte. Als im vergangenen Jahr in Strausberg bei Berlin, der Heimatstadt des 1976 getöteten Michael Gartenschläger, der Antrag gestellt wurde, eine Straße nach ihm zu benennen, lehnte die Stadtverordnetenversammlung dies ab; die Mehrheit haben hier SPD und Linkspartei. Sandra Kegel

"Die Todesautomatik" läuft heute um 20.15 Uhr im ZDF.


Text: F.A.Z., 26.11.2007, Nr. 275 / Seite 38