Donnerstag, 16. Oktober 2008

Das bucklige Männlein, Endlagerung



8° Rsch - wieder schwere Klimaerwärmung! 4622 (-5%) 8980 (+4,7%) WTI 71,75

Das bucklige Männlein

Will ich in mein Gärtlein gehn,
will mein Zwiebeln gießen;
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu niesen.
Will ich in mein Küchel gehn,
will mein Süpplein kochen;
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mein Töpflein brochen.
Will ich in mein Stüblein gehn,
will mein Müslein essen;
steht ein bucklicht Männlein da,
hat´s schon halb gegessen.
Will ich auf mein Boden gehn,
will mein Hölzlein holen;
steht ein bucklicht Männlein da,
hat mir´s halb gestohlen.
Will ich in mein Keller gehn,
will mein Weinlein zapfen;
steht ein bucklicht Männlein da,
tut mirn Krug wegschnappen.
Setz ich mich ans Rädlein hin,
will mein Fädlein drehen;
steht ein bucklicht Männlein da,
läßt mirs Rad nicht gehen.
Geh ich in mein Kämmerlein,
will mein Bettlein machen;
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu lachen.
Wenn ich an mein Bänklein knie,
will ein bißlein beten;
steht ein bucklicht Männlein da,
fängt als an zu reden:
Liebes Kindlein ach ich bitt,
bet fürs bucklicht Männlein mit.
Liebes Kindlein ach ich bitt,
bet fürs bucklicht Männlein mit.

(Aus: Des Knaben Wunderhorn, ed. Arnim u. Brentano)

- "Ludwig_Lindner@t-online.de

Kurzinfos Nr.264 aus Energie, Wissenschaft und Technik

Auswahlprozess für Gorleben. Eine Vergleichbarkeit von Asse II und Gorleben ist daher nicht gegeben. Asse II

1. Der zum Zwecke der Endlagerung erforschte Salzstock Gorleben ist unverritzt (=Gebirge oder Lagerstätte ohne industrielle Vornutzung) und wurde ausschließlich zum Zweck der Endlagerung geschaffen. Gerade die Unversehrtheit war ein wichtiges Kriterium im Auswahlprozess für Gorleben. (Antworten auf Fragen von Bürgern Sept.08 http://kernenergie.de/energieverantwortung/?navanchor=1810004). Lehre aus den Lagern Asse und Morsleben: ein ehemaliges Salzbergwerk ist kein geeigneter Standort für ein Endlager. In einem alten Salzbergwerk ist ein Großteil des wichtigen Salzes abgebaut worden. Beim Abbau hat man sich außerdem so dicht wie möglich an wasserführende Schichten herangewagt. .(Prof. Klaus Röhlig, Inst. für Endlagerforschung, TU Clausthal, Salzgitter Ztg. 13.9.08). „Mit dem „jungfäulichen“ Salzstock in Gorleben gebe es eine völlig andere Situation als in der Asse“ sagte Röhrig und auch Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele. „In Gorleben habe man es auch nicht mit Laugezuflüssen von außen zu tun. Behauptete Parallelen zwischen Gorleben und Asse seien nur politisch motiviert. Es werden Ängste geschürt.“ (Elbe-Jeetzel-Ztg. 10.9.08). ..." s. auch LB 16.10. FAZ S. 38: "Die Endlager-Frage ist längst beantwortet"

- Der Rotfunk dreht ordentlich auf und läßt den Alt-Marxisten Georg Fülberth (ich habe den Mistkerl damals in blonden Locken u.a. in den BLÄTTERN FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK gelesen) ausführlich zu der Regierung Finanzkrisenprogramm zu Wort kommen. (WDR5 Politikum). Fülberth, der keinerlei ök. Detailkenntnisse offenbarte, ist der alte Hetzer geblieben. Die BLÄTTER FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK, hg. seinerzeit u.a. von Alt-Starrsozialisten und DKP-Steigbügelhalter W. Abendroth, gehörten zum DFU-Umkreis, der von der SED finanziert wurde, wie wir heute wissen.
Die BLÄTTER gibt es noch, sie sind noch links, aber nicht mehr stalinistisch orientiert (Hg.: Herausgeberkreis: Norman Birnbaum, Micha Brumlik, Dan Diner, Jürgen Habermas, Detlef Hensche, Rudolf Hickel, Jörg Huffschmid, Walter Jens, Reinhard Kühnl, Claus Leggewie, Daniel Leisegang, Ingeborg Maus, Klaus Naumann, Jens G. Reich, Rainer Rilling, Irene Runge, Karen Schönwälder, Friedrich Schorlemmer, Gerhard Stuby und Rosemarie Will)
- "... Abendroths schmale Bände Aufstieg und Krise der deutschen Sozialdemokratie (1964), Sozialgeschichte der europäischen Arbeiterbewegung (1965), Einführung in die Geschichte der Arbeiterbewegung (1985) werden die vergilbenden Papiermassen seiner Kollegen überdauern, weil bei ihm nie nur von der Vergangenheit die Rede ist, sondern auch von der Zukunft: der notwendigen, wenngleich nicht selbstverständlichen Aufhebung der Klassengesellschaft. ... Georg Fülberth war seit 1967 wissenschaftlicher Assistent bei Wolfgang Abendroth in Marburg und hat 1970 bei ihm promoviert." http://www.freitag.de/2006/17/06170601.php // Anfrage an POLITIKUM: "Abendroth war ein Mann der sozialistischen Einheit. Deshalb passte er in bestimmten Situationen nicht mehr in die KPD und auch nicht in die Godesberger SPD, die den SDS loswerden wollte. Lebte er noch, dann träte er für die Entstehung der neuen Linkspartei ein. Wäre er auch ihr Mitglied? Allenfalls an ihrem Rand. Er kam aus dem Zeitalter der Katastrophen, und er war revolutionärer Kommunist. Dies waren die Ausgangspunkte einiger praktischer Impulse, die auch heute noch wichtig sein können. Aber er ging doch zugleich darüber hinaus. Denkt man nur an die Gegenwart, nicht aber an Vergangenheit und Zukunft, dann ist Wolfgang Abendroth nicht nur aktuell, sondern zugleich im besten Sinn unzeitgemäß.
Georg Fülberth war seit 1967 wissenschaftlicher Assistent bei Wolfgang Abendroth in Marburg und hat 1970 bei ihm promoviert." (http://www.freitag.de/2006/17/06170601.php // Hat Fül. damals nicht in Marburg für die DKP im Stadtrat gesessen? Könnte POLITIKUM nicht einmal Margot Honnecker zur Finanzkrise ausführlich befragen?

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Konrad Lorenz; Theodor Storm, Abseits; Sal. Oppenheim

Strizz, Reiche, FAZ

10-16° b/R

Theodor Storm (1817-1888): Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenroter Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
In ihren goldnen Panzerröckchen,
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
Sich an der Edelheide Glöckchen;
Die Vögel schwirren aus dem Kraut -
Die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halb verfallen niedrig Haus
Steht einsam hier und sonnbeschienen;
Der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
Behaglich blinzelnd nach den Bienen;
Sein Junge auf dem Stein davor
Schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigernten.
- Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in diese Einsamkeit.


- Konrad Lorenz, Das sogenannte Böse: '... «Es gibt eine Reaktion des Menschen, die besser als jede andere geeignet ist, zu demonstrieren, wie völlig unentbehrlich eine eindeutig , von den anthropoiden Ahnen ererbte Verhaltensweise sein kann. (. . .) Diese Reaktion ist die sogenannte Begeisterung (. . .); dazu läuft einem ein Schauer über den Rücken und, wie man bei genauer Beobachtung feststellt, auch über die Aussenseite der Arme. (. . .) Diesem Erleben ist folgendes, objektiv beobachtbare Verhalten korreliert: Der Tonus der gesamten quer gestreiften Muskulatur erhöht sich, die Körperhaltung strafft sich, die Arme werden etwas seitlich abgehoben und ein wenig nach innen rotiert, so dass die Ellenbogen etwas nach aussen zeigen. Der Kopf wird stolz emporgehoben, das Kinn vorgestreckt und die Gesichtsmuskulatur bewirkt eine ganz bestimmte Mimik, die wir alle aus dem Film als das kennen. Auf dem Rücken und entlang der Aussenseite der Arme sträuben sich die Körperhaare. (. . .) An der Heiligkeit dieses Schauers sowie an der Geistigkeit der Begeisterung wird derjenige zweifeln, der je die entsprechende Verhaltensweise eines Schimpansenmannes gesehen hat. Auch ihm sträuben sich die Haare, was eine gewaltige und sicher einschüchternd wirkende Vergrösserung der Körperkonturen bei Ansicht von vorne bewirkt. (. . .) Die ganze Kombination von Körperstellung und Haaresträuben dient also (. . .) einem Bluff, nämlich der Aufgabe, das Tier grösser und gefährlicher erscheinen zu lassen, als es tatsächlich ist. Unser aber ist nichts anderes als das Sträuben unseres nur mehr in Spuren vorhandenen Pelzes.» ...'

- '... den Staat als Miteigner ins Haus lassen. „Für Sal. Oppenheim können wir eine Inanspruchnahme dieses Angebots definitiv ausschließen“, erklärt Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses. „Wir verfügen über ein gesunde Eigenkapitalausstattung und solide Bilanzrelationen. Heute bieten sich historisch einmalige Chancen, zu günstigsten Kursen wertvolle Beteiligungen zu erwerben. Sal. Oppenheim ist als unabhängige Privatbank seit rund 220 Jahren in Familienbesitz, und daran wird sich auch nichts ändern.“ ...' Die Hilfe lockt und schreckt zugleich, FAZ 15.10.

- Die Dt. Bank hat sich, soweit bisher bekannt, nicht schlecht geschlagen, das gilt auch für die meisten anderen Banken; daß offenbar ausgerechnet der Staatsfinanzierer Depfa die HYPOREAL in den Matsch gefahren hat, gibt zu denken; ansonsten sind es die staatl. KfW und die öff. Landesbanken, die eine schlechte Figur abgeben. Der Herdentrieb war zu stark, die Skepsis zu schwach. Selawi. Conditio humana.

- "Bundespräsidentenwahl. Sodann, oder doch nicht? Vor drei Jahren wollte der damalige „Tatort“-Kommissar „lieber ein politisch denkender Schauspieler bleiben als ein schauspielernder Politiker werden“ - nun hat ihn die Linkspartei tatsächlich als Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl nominiert. Der 72 Jahre alte Peter Sodann war aber anscheinend nicht die erste Wahl. ..." FAZ 14.10. // Unter uns, die wir WERKZEUGMACHER gelernt haben: Schauspielerei ist meist nur ein Eitelkeitskultus. Der Beruf ist zudem in einer Zwischenwelt angesiedelt, in der Realitätsausblendung positiv bewertet wird. Sodanns Lernverweigerung könnte man geradezu als professionelle Deformation werten.

- Rodrigo, Aranjuez, Adagio

Dienstag, 14. Oktober 2008

Bildungskrise, Chodorkowski, HÖLDERLIN

Reiches SCHÖNSTEr HEIDEGGER-Kommentar
FAZ

8-16° R/s

HÄLFTE DES LEBENS

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.


FRIEDRICH HÖLDERLIN // Ja, holder Hölderlin, woher nehmen? Vielleicht aus der Klugheit, die nährend aus Arbeit aufbaut Weisheit tragend zum Höhepunkt? Ein bißchen Zoologie vielleicht noch?


- Die Bankenkrise ist auch eine Bildungskrise: Unsinniges Buchwissen aller Art wird durchgenommen, fast alles Lebenspraktische fehlt, keine Mechanik, keine Rentenendformel, fast keinerlei ökonomischer Stoff: wie sollen die schulisch Verblödeten ihr eigenes monetäres Risiko in den verschiedenen Lebensbereichen einschätzen können?

- Russland und die Finanzkrise. Das Orakel aus dem Knast. Teure Worte: Während die russische Presse wunschgemäß zur Finanzkrise schweigt, wurde im fernen Sibirien Ex-Oligarch Michail Chodorkowski wegen eines ausführlichen Interviews, das die Hochglanzzeitschrift „Esquire“ abdruckte, in den Karzer geworfen. ... Fürchten werden sich jedoch die Mitglieder der heutigen Nomenklatura, die alle kompromittiert und also erpressbar seien, prophezeit der sibirische Gefangene. Dafür musste er in eine Einzelzelle, in der statt einer Pritsche nur eine Betonbank steht, zunächst für zwölf Tage. Chodorkowski habe durch seine Anwälte illegal Korrespondenz erhalten, lautet die offizielle Begründung." FAZ 13.10. // Chodorkowski stand politisch und unternehmerisch für einen freiheitlicheren Geist als andere russische Unternehmer, es wären von ihm viele positive Impulse für die russische Zivilgesellschaft zu erwarten gewesen. Seine Einkerkerung, nachdem er sich politisch gegen den neuen Zaren engagiert hatte, ist ein schlimmes Verbrechen Putins - eines von vielen .

Montag, 13. Oktober 2008

So fängt's an, Glenn Gould

Strizz, Reiche, FAZ

8-17° sonnig 5062 (4544) 9387 (8451) 81,87 1,3641

- So fängt's an, und später werden dann auch noch Derivate gebastelt:

Prometheus

I Bedecke deinen Himmel, Zeus,

Mit Wolkendunst!

Und übe, Knaben gleich,

Der Diesteln köpft,

An Eichen Dich und Bergeshöhn!

Musst mir meine Erde

Doch lassen stehn,

Und meine Hütte,

Die du nicht gebaut,

Und meinen Herd,

Um dessen Glut

Du mich beneidest.



II Ich kenne nichts Ärmer's

Unter der Sonn' als euch Götter.

Ihr nähret kümmerlich

Von Opfersteuern

Und Gebetshauch

Eure Majestät

Und darbtet, wären

Nicht Kinder und Bettler

Hoffnungsvolle Toren.



III Da ich ein Kind war,

Nicht wusst', wo aus, wo ein,

Kehrte mein verirrtes Aug'

Zur Sonne, als wenn drüber wär'

Ein Ohr, zu hören meine Klage,

Ein Herz wie meins,

Sich des Bedrängten zu erbarmen.



IV Wer half mir wider

Der Titanen Übermut?

Wer rettete vom Tode mich,

Von Sklaverei?

Hast du's nicht alles selbst vollendet,

Heilig glühend Herz?

Und glühtest, jung und gut,

Betrogen, Rettungsdank

Dem Schlafenden dadroben?



V Ich dich ehren? Wofür?

Hast du die Schmerzen gelindert

Je des Beladenen?

Hast du die Tränen gestillet

Je des Geängsteten?



VI Hat nicht mich zum Manne geschmiedet

Die allmächtige Zeit

Und das ewige Schicksal,

Meine Herrn und deine?



VII Wähntest du etwa,

Ich sollte das Leben hassen,

In Wüsten fliehn,

Weil nicht alle Knabenmorgen-

Blütenträume reiften?



VIII Hier sitz' ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, weinen,

Genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich.
(Goethe)

- - Ach, die Goldberg-Variationen. Ach, Glenn Gould. Eine Eindimensionalität, die beglückt. Aus protestantischem Geist. Die Blumenkohlohren, die Spinnenfinger. Meine Zelle sollte grau gestrichen sein. Ein Nachtmensch. Die Liebesgeschichte mit dem Mikrophon. Keine Kinderkrippe, kein Kindergarten, Katastrophe Einschulung. Der Luxus der 16 Interpretatiosmöglichkeiten im Studio. Ist der Beifall, ist das Klatschen nicht ein barbarisches Geräusch? Wie konnte aus den Kontaktlauten der musikalische Kosmos entstehen? Der Gesang des Wolfsrudels ist einer der Anfänge. Und natürlich das intrauterine Hören. 1932-1982.

Sonntag, 12. Oktober 2008

„Wir sollten uns nicht verrückt machen lassen“

Die Eschen sind noch weitgehend grün.

8-15° sonnig 4544 (-7%)(-43% p.a)(-23% Woche) 8451 (-1,5%) 1,3403

- ' „Wir sollten uns nicht verrückt machen lassen“ . Im Gespräch: Hans-Werner Sinn.
Die Finanzkrise basiert nicht auf einem grundsätzlichen Fehler des Kapitalismus, sagt Hans-Werner Sinn, sondern auf einer falschen Regulierung des amerikanischen Finanzsystems. Im Interview spricht er über die übertriebene Angst deutscher Sparer, die Schuld der Amerikaner und die Fehler seiner Zunft.

Herr Sinn, trauen Sie sich als Wirtschaftsforscher noch Prognosen zu?
Ja, natürlich. Kommenden Dienstag veröffentlichen die Wirtschaftsforschungsinstitute wieder ihre Konjunkturprognose.

Diese Krise hat Ihre Zunft nicht vorausgesehen.
Die Finanzkrise ist seit mehr als einem Jahr im Gange. Darüber haben viele bereits geschrieben, ich übrigens auch. Das Ende des Konjunkturaufschwungs haben wir schon im vergangenen Winter prognostiziert. Der Abstieg des Ifo-Indexes war in den letzten Monaten atemberaubend.

Aber vor derartigen Turbulenzen hat uns niemand gewarnt.
Wir waren im Frühjahr davon überzeugt, dass die Krise wieder an Heftigkeit zunehmen würde. Das Ausmaß, das sich heute zeigt, ist allerdings beachtlich. Das Hauptproblem ist die Massenhysterie, an der die Medien nicht unschuldig sind. ...' FAZ 12.10.