Dienstag, 11. Mai 2010

Ertappte Politiker entmachten Bundesbank und EZB




- Da machen bestimmte Staaten Schulden über Schulden, verstecken das, fälschen die Statistiken - und dann kommen böse Spekulanten daher und decken das auf! Pfui Teufel!

- Die ertappten Politiker entmachten Bundesbank und EZB, die im Auftrag die Staatsanleihen von Wahlgeschenke-Politikern kaufen, beide lassen sich entmachten, ohne ein Ermächtigungsgesetz, der Maastricht-Vertrag, der das "Raushauen" von windigen Staatsschuldnern verbietet, wird gebrochen. Man staunt. Und ist gespannt, ob sich das Bundesverfassungsgericht auch gleichschalten läßt.

Schon einmal die Druckplatten für die DM aus dem Keller holen.

- Was jetzt zu tun ist: Wolfgang Clement und Friedrich Merz wissen es und legen es dar. Die beiden wären ein gutes Duo für eine große Koalition in NRW. Ein ungleich besseres Duo als Rüttgers und Kraft, deren Spezialität vor allem Spruchblasen sind. Kraft erzielte das schlechteste SPD-Ergebnis seit 1954, es war noch schlechter als das letzte NRW-Landtagswahlergebnis von 2005.

- Was not tut, liegt seit Jahren auf der Hand: Erleichterungen für die Ochsen, die dreschen (alias arbeitsfreudige Menschen), insbesondere mehrjährige Einkommenssteuerfreiheit für Gründer (Mehrwert-, Gewerbe- u. andere Steuern zahlen sie ohnehin), solide Haushaltspolitik ohne Wahlgeschenke für die Faulen und Untüchtigen, keine Prestigebauten wie das neue Museum in Essen, der neue Riesenkonzertsaal in Hamburg, keine Dreigenerationenspielplätze für eine knappe Million wie in Xdorf (wurde durch eine Bürgerinitiative verhindert), keine Subventionen für die Verteuerung der Energieversorgung etc.

Montag, 10. Mai 2010

"Wo soll das enden?", fragt Kali + Salz






Es ist kühl, 13°C, aber die Sonne scheint, und es blüht hübsch.


Nicht alles blüht gleich schön im Mai - die FDP hat nur leicht zugelegt, 0,5%, aber die SPD hat 2,6% verloren etc.





Viele Betriebe fragen mit KALI & SALZ :
"Und natürlich haben wir daran gearbeitet, unser 360.000.000-€-Maßnahmenpaket zur Reduzierung der salzhaltigen Abwässer des Werks Werra voranzubringen. ... hat sich der RUNDE TISCH (mit Hessen und Thüringen) mehrheitlich kategorisch dafür ausgesprochen, daß KALI & SALZ die Einleitung der Salzwässer in die Werra vollständig einstellen soll. ... Wo soll das enden?" K + S, Norber Steiner, Mitteilungen des Vorstands

Deswegen kann nur eine große Koalition in NRW weiterhelfen.

Sonntag, 9. Mai 2010

"Wir bleiben erfolgreich, solange die Politiker uns nicht mit unerfüllbaren Forderungen das Licht ausmachen." Heinz-Peter Schlüter








Die TRIMET ALUMINIUM AG ist mit fünf Produktionsstandorten in Deutschland (Essen, Gelsenkirchen, Hamburg, Harzgerode, Sömmerda) sowie mit Handels- und Vertriebsbüros in Essen und Berlin vertreten.
Bilder: www.trimet.de/

- Nordrheinwestfälisches Aluminium aus Gelsenkirchen und Essen: 1985 begann die "Tellerwäscher-Karriere" Schlüters mit der Gründung der Trimet-Alu in Essen, rund 1700 Beschäftigte zählt das Unternehmen heute. Die Gruppe verbraucht im Jahr über 5 Terawattstunden Strom, soviel wie etwa 1.000.000 Haushalte. Die künstliche Verteuerung der Energie durch die Politik bedroht die Standorte wie bereits Alu Stade (6000 Arbeitsplätze gingen verloren) und Alu Norf (750). (Vgl. Unternehmergespräch FAZ 24.11.08)

- Rosen verteilte die SPD-Kandidatin Kraft am letzten Wahlkampftag: damit bringt sie ihre wirtschaftspolitische Kompetenz auf einen bündigen Nenner.

Samstag, 8. Mai 2010

Ernst von Weizsäcker, Norwegen




Kein Platitüdenlieferant - Golo Mann (1909-94; folgte im Mai 1933 seinen Eltern ins Exil)






- Ernst von Weizsäcker, Vater von Richard, wurde 1938 Hitlers Staatssekretär im Außenamt, schon ein recht seltsames Datum, da hatte Hitler schon zahlreiche politische Morde durch die Terrorbanden von SA und SS verüben lassen, diese griffen seit Jahren brutal jede Opposition und Juden an - ja, da kann man Staatssekretär bei Ribbentrop werden, wenn man es tut, um tatsächlich gegen Hitler vorzugehen, man konnte ihn zB aus der Nähe mehrmals in den Kopf schießen, das hätte den Führer-Mythos nachhaltig zerstört, das hätte rechtzeitig Entscheidendes geändert, denn der große Krieg und der Judenmassenmord waren ganz speziell das Projekt dieses einen Individuums - Golo Mann hat das in seiner DEUTSCHEN GESCHICHTE sehr anschaulich dargelegt - der Tod Hitlers hätte nicht automatisch die Befreiung von der Nazidiktatur herbeigeführt, aber die charismatische, bannende Figur an der Spitze der Staatsmaschine im staatsgläubigen Deutschland wäre beseitigt worden, das wäre ein guter Grund gewesen, 1938 Hitlers Außen-Staatssekretär zu werden, das hätte Weizsäcker entschuldet, aber dazu war er zu staatsgläubig und zu feige, zu opportunistisch und zu staatsdienerisch, und so wurde er mit sieben Jahren Haft im Nürnberger Prozeß 1949, verteidigt von seinem Sohn Richard, wohl angemessen bestraft.-
Interessant zu sehen ist, wie es Vater und Sohn stets in die Nähe der Macht zog.

- Norwegen, übrigens, versorgt Deutschland zu einem großen Teil von etwa 30% mit Erdgas und Erdöl, das große Ekofisk-Feld soll noch sehr lange fördern, ebenso wird das von dem Statoilfeld (Öl) und dem Trollfeld (Gas) erwartet, alle drei Meeresfelder. Gleiches wird von neuen Funden in der Barentsee erwartet. (Vortrag HDT 20.11.10)
Norwegen ist ein Gründungsmitglied der NATO, trat bisher aber weder der EU noch gar der Eurozone bei. Sind sie deshalb schlechte Europäer? Das wird niemand behaupten können.

Freitag, 7. Mai 2010

Wahlbrief an die Kandidaten zur Landtagswahl NRW 9.5.10




Kalte Kindheit der Kohlmeisen bei 4-6°C und Dauerregen - auch die Nacktschnecken jubeln bei diesen Temperaturen nicht




Wahlbrief an die Kandidaten zur Landtagswahl NRW 9.5.10

Noch Stimmen zu vergeben für eine Stärkung des Standorts NRW durch Senkung der Energiekosten für Opel in Bochum, Tischlerei Meier in Münster und Familie Müller in Köln.
Wie?
Durch Streichung der Subventionen für den umweltschädlichen und extrem teuren Sommertagszufallsstrom (40 Cent/kWh) aus Solarzellen, die zunehmend aus China kommen (Kabel aus der Tschechei).
Durch Streichung der Subventionen für den umwelt- und vogelschädlichen sowie teuren Zufallsstrom aus Windmühlen (12 Cent/kWh).

Deswegen kann sich NRW diese staatlich verteuerte Ernergieverschwendung und Umweltbelastung nicht mehr leisten:

- Hydro eröffnet Alu-Hütte in Katar - und will Werk in Neuss schließen ...
13. Apr. 2010 ... Während in Katar eine neue Aluminiumhütte offiziell eingeweiht wurde, droht dem Standort Neuss das Aus.
www.alu-scout.com/de/perl/enc/enc
(in Stade gingen bereits 6000 Alu-Arbeitsplätze verloren)

- WIWO Interview mit Martin Fuchs, Netzvorstand EON 04.11.09: " Jüngst schossen nachts am Wochenende, wenn der Strombedarf besonders niedrig ist, wegen des starken Winds im Norden gigantische Mengen Windstrom in unser Netz. Der Gesamtbedarf in unserem Gebiet betrug etwa 8000 Megawatt. Aber wir hatten allein 7500 Megawatt Windenergie. Da sich aus Gründen der Netzsicherheit nicht alle Kraftwerke einfach abschalten lassen, hatten wir enorme Überschussmengen. Das Überangebot hat an den Strombörsen zu negativen Preisen geführt. Das heißt, wir mussten je Kilowattstunde bis zu 1,50 Euro drauflegen, um Strom loszuwerden.... Die Windparks haben in dieser Zeit 400.000 Euro in der Stunde für ihren Strom erhalten. Wir haben an der Börse zwei Millionen Euro gezahlt, damit uns jemand den Strom abnimmt. " Interview WIWO EON 04.11.09
Diesen Strom hätte man für 100.000 Euro in einem KKW herstellen können.

- Täuschungsversuch der Solarlobby, der umweltschädliche Solarstrom werde billiger ("Netzparität"):
1. Es ist unseriös, den Preis für Haushaltsstrom (aus dem Netz), der zu 2/3 bis 3/4 aus Steuern, Abgaben, Netzentgelten usw. besteht, und deren Stromerzeugungskosten Regelkosten enthalten, mit den Erzeugungskosten von Solarstrom zu vergleichen.
2. Die Kosten installierter Solaranlagen sinken derzeit etwas durch die sich aktuell vollziehende Produktionsverlagerung von Solarzellen nach China. Da die Kosten der elektrischen Installation, den Dacheinbau, Service und Vertrieb sich mit der Kostenentwicklung der Bauwirtschaft ändern, muss der Einfluss dieser Entwicklung auf die Solarstrompreise begrenzt bleiben. Der Haushaltsstrompreis steigt durch die staatlichen Zwangs-CO2-Zertifikate für Kohlekraftwerke, die ab 2012 den Preis für Kohlestrom wesentlich erhöhen. Er steigt durch die Inbetriebnahme zusätzlicher Windkraftanlagen und anderer teurer und unzuverlässiger Energiequellen. Das heißt, die sogenannte "Netzparität" werde irgendwann dadurch erreicht, daß die dem Verstand geschuldete Stromerzeugung in Kohlekraftwerken verteuert und in umweltfreundlichen Kernkraftwerken eingestellt wird.

Also Schluß mit den Subventionen für umweltschädlichen, unberechenbaren teuren Zufallsstrom! NRW braucht preisgünstige und zuverlässige Energie für Haushalt und Gewerbe. Mit der Braunkohle hat zudem gerade NRW einen großen Vorteil:
"Die heimische Braunkohle kann als eine relativ günstige Energiequelle nicht hoch genug eingeschätzt werden. ... Kohle wird mit einer sehr viel größeren Reserve und einer potentiellen Reichweite von mehreren hundert Jahren ..." Denkschrift der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, S. 12f. (www.awk.nrw.de/awk/publikationen/download/denkschrift_energieversorgung_sichern.pdf )
Die Energie für Nordrheinwestfalen sichern! Den Gewerbestandort NRW erhalten! Unseren Wohlstand nicht mutwillig gefährden!