Samstag, 9. Juli 2011

Hoch hinaus










"Der Grasaff'! Ist er weg?"

Nein, da sitzt er doch noch! Dekorativ im japanischen Zierahorn.

Mephisto meint allerdings mit seinem alten Ausdruck für "Heuschrecke" Gretchen (Faust I, V. 3521).
Völlig unpassend, abwertend für Gretchen.

Angela, vielleicht, ginge, oder Sigmar, Claudia, Silvana ...

Freitag, 8. Juli 2011

Ersäuft sie!





Die Grasmilben bohren sich in die Haut zwecks Nahrungsaufnahme, harmlos, aber stark juckend (s.u.)



- “Meeresspiegel steigen so stark wie nie zuvor”, schreibt ein eer. in der FAZ am 21.6.11 und bezieht sich auf das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) des bekannten Schellnhubers..
Ersaufen dann diese elenden Grasmilben? Das wäre ja etwas.

Aber daraus wird nichts:
“... Richtig ist, dass Wissenschaftler das Gegenteil festgestellt haben: Das "Journal of Coastal Research" berichtet im Heft 27/3 (Mai 2011) auf den Seiten 409 bis 417 (sinngemäß übersetzt): "Die weltweite Temperaturerhöhung hat während der vergangenen hundert Jahre den Meeresspiegelanstieg nicht beschleunigt, tatsächlich ist er langsamer geworden." Es gibt einen einfachen Beweis für die Unrichtigkeit der Feststellung des PIK, der Meeresspiegel sei heute "schneller gestiegen als in den vergangenen zweitausend Jahren": Sowohl im Großen Barriere-Riff als auch an den Küsten karibischer Inseln findet man trockengefallene Korallenriffe, die bis etwa 3,5 Meter über den heutigen Meeresspiegel hinausragen. Als sie sich bildeten, war der Meeresspiegel entsprechend höher. …”
Prof. Dr. FRIEDRICH-KARL EWERT, FAZ-LB 6.7.11


PS: Einen eer. verzeichnet die FAZ-Redaktionsliste nicht - ob eer. für Schellnhuber steht? Hat der über seinen Parteigänger
Müller-Jung einen direkten Redaktionsdraht?

PPS: "In Europa ist der häufigste Erreger Trombicula autumnalis (Trombidien, Herbstmilbe, auch Erntemilbe, Herbstlaus oder Stachelbeermilbe). Der Mensch ist für die Trombidiae ein Fehlwirt, so dass die Milben (Larven) nur für Stunden auf der Haut persistieren und dann abfallen. Der bevorzugte Lebensraum der Milben sind Gärten, Äcker, Wiesen und Waldränder. Sie benötigen einen relative Luftfeuchtigkeit von > 75% und sind somit nur in Bodenhöhe (max. 30 cm Höhe) zu finden. Für die Milbenstiche sind ihre Larven verantwortlich. Diese sitzen an den Enden oder Spitzen von Gräsern und warten bis ein passender Wirt sie abstreift. Dies sind meistens Mäuse, Kaninchen, Igel oder Kleinvögel. Beim Menschen kommen v.a. die Füße und Knöchel in Kontakt. Dort verbleiben ide Milbenlarven jedoch meist nicht sondern wandern zu den bevorzugten feuchtwarmen Hautarealen. Dort angekommen beginnt die Nahrungsaufnahme mit den stechend-saugenden Mundwerkzeugen." Peter Altmeyer

‘ Diese Grasmilbe oder auch Herbstmilbe, das ist ein Ektoparasit, der sitzt nur außen dran. Es ist nicht so, dass der unter die Haut geht, wie bei der Krätzmilbe. Die Grasmilbe, die saugt kurz, die saugt übrigens auch kein Blut, sondern saugt nur an den äußeren Zellen, lässt sich nach ein paar Stunden fallen, dann ist sie weg." ‘
Marc Maraun, PD Uni Göttingen / DLF 13.8.10

Donnerstag, 7. Juli 2011

Bravo!






Manches regelt sich dezentral: Die Wespe trägt die obere Schicht des Teakholzes ab und säubert damit die Oberfläche ohne Hochdruckreiniger. Das gewonnene Holzmaterial verwendet sie für ihren Nestbau.




• Paul Kirchhof: Der Steuerprofessor aus Heidelberg!
Paul Kirchhof lässt nicht locker und legt einen radikalen Entwurf zur Vereinfachung des deutschen Steuerrechts vor. In einem Band samt Kommentar hat er nach seinen Angaben aus rund 33.000 Normen nicht mehr als 146 Paragrafen gemacht.
Bravo! Obwohl 146 auch nicht ganz wenig sind. Aber bei mehr als 200 beginnt schon, im Verein mit einer hohen direkten und indirekten ! (Mehrwertsteuer ! u. ä.) Besteuerung über 25 % die Steuerknechtschaft.
Nach Angaben des Steuerzahlerbundes arbeiten die durchschnittlichen Arbeitnehmer ab h e u t e ! ! für die eigene Tasche, vorher für Steuern und Abgaben.
Daraus erschließt sich die Freiheitsdimension des Steuerrechts: je mehr der Staat und seine Funktionäre Steuergeld erzwingen, desto mehr geben es Staatsbeamte aus und regeln dadurch gesellschaftliche Aufgaben, die der Bürger selbst und oft besser und sparsamer und nach seinen Vorstellungen regeln kann. Je höher die Staatsquote, desto kleiner die Bürgerfreiheit.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Nicht-EU-Länder führend bei der Arbeitslosigkeit





Richtig gelb - das erste Herbstblatt am reichfruchtenden Ahorn, links daneben die Rotbuche mit vielen Bucheckern



- Nicht-EU-Länder führend bei der Arbeitslosigkeit (2. Qu. 11):
Efta-Land Norwegen 3,5%
Schweiz 4,4%
Euro-Raum 10,4%
Spanien 21,3%

Sehr seltsam, oder?


- Äquatorialguinea: „In einer neuen Luxus-Wohnanlage in Äquatorialguinea ist die 17. Generalversammlung der Afrikanischen Union eröffnet worden. ... Konferenzzentrum Sipopo an. Für den Bau des 20 Kilometer ausserhalb der Hauptstadt gelegenen Konferenzzentrums mussten mehrere Dutzend Quadratkilometer Urwald gerodet werden. Eine chinesische Firma baute den Konferenzsaal, aber im Januar ordnete Obiang Nguema den Bau eines zweiten Saalgebäudes für 100 Millionen Dollar an, weil ihm das Design der türkischen Firma Summa besser gefiel. Das gesamte Material, darunter Bausteine aus schwarzem Marmor, wurde aus der Türkei importiert. Französische Firmen bauten und betreiben das Luxushotel mit Golfplatz; Marokkaner legten einen Sandstrand an, wie er entlang der Vulkaninsel Bioko, auf der Malabo liegt, gar nicht existiert.
Placido Mico, der einzige Oppositionelle im hundertköpfigen Parlament, bezeichnet den Bau von Sipopo als beispiellose Vergeudung. Mico hält die offiziellen Kosten von 837 Millionen Dollar für die Anlage inklusive 52 Präsidentenresidenzen für untertrieben.“ NZZ 2.7.11
Da sollte doch der Entwicklungsminister Niebel ein paar Millionen Villa-Entwicklungshilfe dazugeben.

Dienstag, 5. Juli 2011

Kühler seit über zehn Jahren

- ZDF-Heute: Beginn der Heute-Sendung über die Klimatagung in Berlin.
" Behauptet wurde: ´.. die Erderwärmung nimmt kontinuierlich zu.
Das ist falsch. Seit 12 Jahren nimmt die Erderwärmung weltweit und auch in Deutschland ab, obwohl der C02-gehalt weiter zunimmt.

Es muss also heißen: Der C02-anteil steigt seit über 10 Jahren, die Temperaturen nehmen jedoch ab. Bitte überprüfen Sie meine Angaben beim DWD, sie sind richtig, von dort habe ich die Jahresmittelwerte und danach eine Temperaturkurve gezeichnet.
Am 6. Sept. wurde mir von DWD schriftlich bestätigt:
"Weltweit ist 1998 immer noch das wärmste Jahr und in Deutschnland ist es 2000. Das ist kein Gehneimnis und das darf auch jeder wissen."
Josef Kowatsch