Freitag, 10. Januar 2014

Sport ist gesund und macht das Leben schön





Bildungsspende P9





Im Krankenhaus liegt neben dem bewußtlosen Schumacher, so erfährt man, ein Hubschrauberpilot, der am gleichen Ort den gleichen schweren Unfall erlitten hat. Wenn man die anderen Skiunfälle dazunimmt, dann ergibt sich daraus klar die Folgerung, an den Schulen insbesondere den Skisport stärker zu fördern durch vermehrte Skiklassenfahrten. 

Donnerstag, 9. Januar 2014

Zwei Tendenzen: Rezeption der Antike aus dem Süden, frühbürgerliche Moderne aus dem protestantischen Norden


“Jugendliche auf den Malediven” ist eine Bildfolge auf NZZ-online betitelt (nzz.ch/#gallery:1-18214276).
Woran mag es liegen, daß immer eine bestimmte Religion im Spiel ist?

Rüdiger Achenbach hat wieder vier interessante Folgen zu “Grundzüge eines zeitgemäßen Islams” gestaltet als Interview mit Mouhanad Khorchide (Uni Münster), Serdar Güneş (Institut für Studien der Kultur und Religion des Islams an der Universität Frankfurt/Main), Abdul Ahmad Rashid (Islamwissenschaftler und Redakteur beim ZDF) und Abderrahmane Ammar (Soziologe und Islamwissenschaftler aus Marokko). Nachlesenswert. (deutschlandfunk.de/grundzuege-einer-zeitgemaessen-deutung-des-islams-teil-4.886.de.html?dram:article_id=274071)

Kommt die seit Jahrhunderten überfällige Reform dieser Kombination aus Altem und Neuem Testament aus dem Okzident?

Lettland schloß sich schon 1521 der Reformation an, schneller ging es kaum. Bemerkenswert, daß alle zivilisatorischen, wissenschaftlichen und ökonomischen Frühstarter diese protestantische Verbindung ausweisen. Sie befinden sich alle in der nördlichen Hemisphäre.

Der Moralismus ist eine nach oben offene Irrsinnsspirale.






Die EZB preßt weiterhin den Zins nach unten und schafft damit allerhand Probleme: Sparerschädigung, Versicherungsschädigung und steigende Immobilienpreise. Und dann kommt noch so ein Obama-Heini daher, Jack Lew, und tönt, die Deutschen sollten mehr importieren und weniger exportieren. Man versteht, daß viele Amerikaner, die besten, Washington für eine ganz schlechte Adresse halten. 

Die EU und der Euro sind ein Prokrustesbett. Die Unterschiede haben Europa vitalisiert, die Besinnung auf die Antike nach dem weitgehenden geistigen Stillstand des Mittelalters hat Dynamik verliehen, die Aufklärung den Weg zu Naturwissenschaft und Technik geöffnet. Und die Vielstaaterei war entscheidend für die Erkämpfung der individuellen Freiheitsrechte, die wir heute noch genießen können, die aber schon am Horizont durch die EU bedroht werden. 
Da ist es eine gute Nachricht, daß Hans-Olaf Henkel jetzt der ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND AfD beitrat und für das Europa-Parlament kandidiert. 

 „Die Moral gebietet, auf Fleisch zu verzichten“
FAZ 05.01.2014 ·  Dürfen Menschen Tiere essen? Oder für medizinische Versuche einsetzen? Und was ist mit Mücken, die Autofahrern an die Windschutzscheibe klatschen? Ein Gespräch mit dem Philosophen Bernd Ladwig.

Der Moralismus ist eine nach oben offene Irrsinnsspirale. 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Nicht mal ein ordentliches Studium absolviert





Diese Additionen stammen nicht von Ramanujan. 

Talente gibt es überall, aber nur im Westen können sie sich in größerer Zahl entwickeln. Und offenbar mehr und mehr auch in Japan, Südkorea, Nationalchina und Rotchina.





"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des caesariums,

stellen Sie sich vor, Sie wären ein renommierter Mathematiker und erhielten den Brief eines Unbekannten. Der Verfasser stellt sich Ihnen als Buchhalter eines Schifffahrtbüros vor. Er habe zwar keine Hochschulausbildung, aber im Selbststudium über hundert mathematische Resultate entdeckt. Der Brief enthält ein Dutzend Seiten mit schreckenerregenden Formeln. Wie würden Sie reagieren? Sie würden den Brief vermutlich in den Papierkorb werfen. Zum Glück hat das Goldfrey Harold Hardy, einer der berühmtesten Mathematiker seiner Zeit, nicht gemacht, als er solch einen Brief im Januar 1913 von einem gewissen Srinivasa Ramanujan aus Indien erhielt. Er erkannte das Genie des jungen Mannes und lud ihn zu sich nach Cambridge ein – der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit. In seinem letzten Brief an Hardy berichtet Ramanujan von einer neuen Funktionenklasse, den sogenannten „Mock-Thetafunktionen“. Kurz darauf starb Ramanujan im Alter von nur 32 Jahren. Der Brief aber sollte die Mathematik verändern! Die von Ramanujan in nur wenigen Monaten gefundenen Identitäten wurden von späteren Mathematikern mühsam bewiesen, die letzten erst kürzlich. Mittlerweile haben die Funktionen sogar Anwendung außerhalb der Mathematik gefunden – im Zusammenhang mit der Stringtheorie von schwarzen Löchern.

Prof. Dr. Don Zagier, Direktor am Bonner Max-Planck-Institut für Mathematik, wird uns am

Donnerstag, den 23. Januar um 19 Uhr bei caesar in Bonn

die Geschichte dieses genialen Autodidakten in seinem Vortrag  

„Ramanujans Erbe: Von Zahlentheorie und schwarzen Löchern“

Interessant ist bei Ramanujan auch das Verhältnis von Intuition und Berechnung sowie von mathematischer Begabung und primitiver Gebundenheit an Tradition und Geisterglauben.

Dienstag, 7. Januar 2014

Die Hauptschule der Nation ist das Elternhaus


Ich schwöre ja auf diese Zwergschule im calvinistischen Nordschottland!



Welche Schule für die Kinder? Die nächste um die Ecke, eine bessere mit Anfahrt, eine konfessionelle gar?
Eine schwierige Frage für Eltern, besonders für berufstätige Eltern, besonders, seit die Schulen durch rotgrüne Reformblödeleien so schlecht geworden sind.
In der Familie des Kaisers Marc Aurel schwor man auf die private Lösung, nämlich auf die Auswahl der Lehrer zum privaten Unterricht, wie Marc Aurel eingangs seiner “Selbstbetrachtungen” darlegt und zur Nachahmung empfiehlt. So hat es auch Goethes Vater gehalten, indem er selbst den Sohn unterrichtete. Inzwischen herrscht in Deutschland Schulpflicht, und auch Goethe würde die kaum erspart. Einige, ganz wenige Punkte sprechen auch für den Besuch einer Schule mit Klassenverband. Wie also wählen? Dies kann nach reiflicher Überlegung und Pro-und-Kontra-Listen-Erstellung für diverse Schulen nur individuell entschieden werden, und da kann die Wahl für nichtkonfessionelle Kinder durchaus auf eine konfessionelle Grundschule fallen. Auch bei säkularen Eltern. Durch das Elternhaus läßt sich der Aberglauben, der in der Schule verbreitet wird, aussteuern. Schließlich kommt es vor allem auf die Disziplin in der Schule an und auf die Vermittlung der grundlegenden Kulturtechniken. Lesen, Schreiben und Rechnen aber sind neutral und wissensöffnend. Eine Überraschung kann aber eintreten, wenn die Kinder dann mit 8 Jahren getauft werden wollen, weil es die anderen in der Klasse schon längst sind. Hier entfalten der Glaubenshintergrund der Schule und die Gleichaltrigengruppe ihren großen Einfluß. Was tun in einem solchen Fall? Dem Prinzip huldigen oder dem Anpassungsbedürfnis des Kindes Raum geben? Schwer zu sagen. Man könnte die Glaubenseingemeindung als Kinderkrankheit betrachten, die irgendwann überwunden sein wird. Und nachhelfen ließe sich durch mählich aufklärende Denk- und Textarbeit. Wie es der übliche Entwicklungsgang in der Zeit der Großeltern war, die per Säuglingstaufe von der Kirche vereinnahmt wurden und später aus dem Aberglauben herauswuchsen.

Und wenn die Kinder daran kleben bleiben sollten? Dann kann man sich immer noch mit der Ökumene trösten und der Betrachtung, daß christliche Lebensbilder den Lebensweg nicht in ähnlich schlimmer Weise verbiegen, wie dies in fast allen anderen Religionen und Religiönchen leicht der Fall ist, man braucht nur nach Indien zu sehen.