Sonntag, 2. Februar 2014

„Von Darwin zu Dolly“







2001 sendete hr1  das Funkkolleg „Von Darwin zu Dolly“, zu dem Utz Thimm und K.-H. Wellmann das Begleitbuch zusammenstellten. Von Von Darwin über Ernst Mayr bis Nüsslein-Volhard sind dort Schlüsseltexte abgedruckt.
Im Vorwort schrieben sie:
„Die Herausgeber sind beide Biologen. Wir haben studiert in einer Zeit, in der Umwelt – sprich Erziehung – alles galt. Einer von uns fand heraus, daß ‚Mutterliebe’ bei Mäusen erblich ist (genauer: Gemessen wurde die Zeitspanne, die Mäusemütter brauchen, um verlorengegangene Junge ins Nest zurückzutragen. Paart man immer nur die jeweils schnellsten und die langsamsten Mäuse untereinander, spalten sie sich bereits nach drei Generationen in zwei Gruppen, die unterschiedlich intensiv für ihre Nachkommen sorgen).
Das war für ihn nicht leicht zu verdauen: Wer damals daran erinnerte, daß es außer der Umwelt noch so etwas wie wie ein genetisches Erbe gab, machte sich einer reaktionären Gesinnung verdächtig.“
So war es, und „reaktionär“ zu sein galt gerade nicht als schick und ist es immer noch nicht wieder.

Dabei kann es gar nicht anders sein, als daß bei großen molekularen Maschinen, wie die Menschen es sind, auch die Verhaltensweisen Gegenstand von Vererbung sein müssen, allerdings nicht in der linearen Weise, wie Erbsen ihre Farbe vererben.

Samstag, 1. Februar 2014

William Broeksmit und Gunter Sachs


Um die 10000 Menschen töten sich in Deutschland jedes Jahr selbst - 1980 brachten sich 18451 Deutsche um, 1998 waren es 11644, 2008 9451, 2012 9890 - die starke Abnahme fällt ins Auge und dürfte mit der größeren Aufmerksamkeit zu tun haben, die für Depressive aufgebracht wird. Die Zahl wird vermutlich wieder ansteigen, weil die Altersklasse der sehr Alten zunimmt, und nicht alle Alten unbedingt am Alterskrebs sterben, auch nicht dement werden wollen, worauf das Beispiel Gunter Sachs hinweist.

Die meisten der zehntausend Suizide jährlich erregen keine mediale Aufmerksamkeit, anders bei bekannten Sportlern oder Unternehmern. Oder unbekannten reichen Leuten wie dem Manager der Züricher Rückversicherung, Wauthier. Solche Fälle finden Interesse, weil in der sozialistischen Denkungsart der Reiche als der Glückliche gilt. Die Linken freuen sich dann auch und betrachten den Suizid als “gerechte Strafe”.
Jetzt haben sie wieder Gelegenheit zu “klammheimlicher Freude” (Mescalero-Aufruf, Trittin), denn ein Vertreter ihres Lieblingsbuhberufs, der Bankkaufmann William Broeksmit starb mit 58 Jahren eines gewaltsamen Todes. Die Polizei sieht kein Fremdverschulden, ein Abschiedsbrief, wie im Fall Wauthier, fehlt allerdings. Broeksmit galt als hervorragender Risikomanager, der in dieser Funktion in den Vorstand der Deutschen Bank aufsteigen sollte, was an der Bürokratenbude Bafin scheiterte.

Soziologie - Emile Durkheim und der Selbstmord /// WD: Einer der Gründungsväter der Soziologie beschäftigte sich mit dem Freitod bzw. mit dem statistischen Auftreten des Freitods. Wie alle Soziologie sind seine Ergebnisse nicht uninteressant, doch wenig hilfreich. Immerhin hat er Hinweise geliefert, daß die Kraft der sozialen Kontrolle - eine brutale Doppel-Kraft als Bindung und als Herrschaft - einen Einfluß auf die Häufigkeit des Auftretens des Freitods in einer Grundgemeinschaft besitzt.

Freitag, 31. Januar 2014

570 Milliarden Freiheitsverzehr - die Fürsorgediktatur kommt auf Filzsohlen



Sie stellen alles ins Internet, ausnahmslos. Nicht alle natürlich, aber die Jüngeren kennen offenbar wenig Grenzen. Man sieht es jeden Tag. Der Mensch ist eben kommunikativ und er wird immer mitteilungssüchtiger und gierig nach Beachtung. Die Permissivität wächst ebenfalls ständig, so daß sich selbst Rechtsanwälte, die auch Fernsehfuzzis sind, unappetitliche und kriminelle Zwangsprostituierten- und Drogengeschichten leisten und leisten können, wie der Fall Michel Friedman zeigt. Das hält aber Medienmenschen nicht davon ab, von einer „digitalen Kränkung des Menschen“ zu sprechen. Was die Leute auf Facebook und auf anderen Seiten einstellen, stellen sie aber freiwillig ein. Sie wollen Aufmerksamkeit auf kostengünstigem Wege, und sie bezahlen mit ihren Daten. Alles bestens. Sie wollen aber durchaus nicht immer mehr Steuern zahlen für mehr Staatssekretäre der GroKo, für mehr amtlichen Klimaklamauktourismus und für „Entwicklungshilfe“, die in dunklen Kanälen versickert. Die Berichte der Rechnungshöfe vermitteln jedes Jahr einen Eindruck davon, daß Steuermittel oft hemmungslos verschwendet werden. Jetzt wurde mit 570 Milliarden ein neuer Steuereintreibungs-Rekord erreicht! Ohne die reinen Gemeindesteuern. Die kommen noch dazu. Diese gigantische Summe von 570 Mrd. zogen Bund und Länder zwangsweise ein. Um damit zu machen, was sie wollen. Die Nachricht fand weiter keine Resonanz in den Medien. Man könnte meinen, daß hier eine öffentlich-rechtliche Hand der anderen öffentlich-rechten Hand die helfende Hand reicht. Und die anderen Medien-Hände mitmachen. Die Bürger sollen keine Gedanken an das ihnen abgenommene Geld verschwenden. Sie sollen mit Daten-Geschwätz von ihrer Einkommenseinbuße abgelenkt werden. Die Politiker wissen schließlich am besten, wofür sie das Geld der anderen ausgeben. 

Donnerstag, 30. Januar 2014

Kleine Handreichung für die Eltern pubertierender Kinder






Bei schwererziehbaren Mädchen wird übrigens die Haarlänge als Belohnungsinstrument verwendet - bei gutem Verhalten darf das Haar offen und lang getragen werden.

Damit hatte die junge Merkel kein Problem - kurz, allzeit lernbereit und ehrgeizig war das Motto der FDJlerin. Und ist es bis heute.




"Das Nichtreagierenmüssen auf bestimmte Auslösesituationen ist eine spezifische Eigentümlichkeit des Großhirnwesens Mensch, ist vielleicht die eigentliche Conditio humana." So der Gynäkologe Richard Huber in seinem Buch "Sexualität und Bewußtsein" (1971, S. 144)
Bertolt Brecht sieht das etwas anders, was sicher nicht nur der Unklugheit dieses Autors geschuldet ist, der lebenslang in der Stinkbrühe des Marxismus herumgerührt hat.


Mit der Pubertät jedenfalls fängt der Zirkus an, bei Mädchen ab 9, bei Jungen ab 11 Jahren. Der steigende Östrogen- und Progesteronspiegel wirkt sich bei Mädchen besonders auf den gedächtniswirksamen Hippocampus, den Hypothalamus und das Gefühshirn aus; Testosteron und Vasopressin bei den Jungen wirken sich ebenfalls hirnaktiv aus und bewirken spezifisch Bewegungsdrang, abschweifende Aufmerksamkeit, verändertes Sehverhalten und aggressive Grundstimmung. (Vgl. L. Brizendine, Weibl. Gehirn, Männl. Geh., 2006)


Es liegt auf der Hand, daß in der Pubertät die größten Lernprobleme auftreten, bis die neuen Schaltkreise ihre stabile Form im jungen Erwachsenenalter ausgebildet haben.
In Anlehnung an die junge Merkel könnte man die Daumenregel formulieren, daß regulative Hilfe für die pubertierenden Mädchen von außen die Haarlänge veranschlagen können: je länger die Haare, desto größer könnte das Disziplinproblem sein. Bei den Jungen ist die hochgeschnellte Reizbarkeit und Aggressionsbereitschaft das nicht übersehbare Phänomen.





An den Haaren ist was zu erkennen.