Freitag, 13. Februar 2015
Eine Erfolgsgeschichte
Kein Laumann
(Bild: Collins/Wiki.)
Im Frühjahr 1975 gewann Margret Thatcher den Parteivorsitz der Konservativen. Edward Heath war keine erfolgreiche Alternative gewesen gegen den Labour-Politiker Harold Wilson.
England war seinerzeit gelähmt durch die 1000 Gewerkschaften, die dauernd und immer unverschämter streikten gegen alles, was Veränderung war. Auch auf den Elektroloks fuhr weiterhin der Heizer mit, Labour machte das mit.
Nur Thatcher nahm es konsequent mit den Gewerkschaftslumpen auf, insbesondere mit dem Stalinisten Arthur Scargill, dem Häuptling der Bergarbeiter-Gewerkschaft. Nach einem Jahr Streik gaben die Bergarbeiter auf, die bis dahin gut auf Kosten der Steuerzahler gelebt hatten und weiter frech Subventionen beanspruchten.
Mit Thatchers neuen Gewerkschaftsgesetzen faßte Großbritannien wieder Tritt.
Donnerstag, 12. Februar 2015
Eine Wettbewerbsgeschichte
Kaiser Titus (39-81)
If you can’t beat them, join them.
Nach dieser pragmatischen Maxime handelte der semitisch-arabische Stamm, der heute als Juden bekannt ist, nicht. 69 schloß Vespasian Jerusalem ein, sein Sohn Titus eroberte und zerstörte die Stadt ein Jahr später.
Das wäre nicht nötig gewesen, aber noch heute neigen arabische Stämme zu sinnloser Gewalt. Mit der völligen Niederlage und der Diaspora beginnt für die Juden die Loslösung aus dem alten Siedlungsraum, 800 Jahre später finden sich die ersten Spuren von Juden am Kaiserhof in Aachen, von Judengemeinden 863 in Metz, 937 in Mainz, 965 in Magdeburg, 973/83 in Merseburg, 981 in Regensburg, 1034 in Worms, 1056/73 in Köln, 1066 in Trier, 1084 in Speyer und 1090 in Prag. (Erstbelege, Rudolf Schieffer, Die ältesten Judengemeinden in Deutschland)
Der Handel, speziell der Fernhandel ist ihre Domäne, wobei offenbar die starke Exklusion eine wichtige Vertrauensbasis abgab. Der Handel war durch die Jahrhunderte sehr unsicher; in Shakespeares “Kaufmann von Venedig” läßt sich das gut nachempfinden. Aus dem Hirtenvolk mit seinem ‘Sündenbock’ (s. Leviticus 16,1-28) wurde überwiegend zunächst ein Händlervolk. Im Handel herrschte Wettbewerb, der intelligentere Akteure begünstigte, wie auch Heiratsverbindungen mit Rabbinern den Inelligenzquotienten beförderten. Zudem waren sie in den fremden Siedlungsgebieten, auch durch ihr starkes Eigengruppenbewußtsein, immer wieder Sündenbock für die Mehrheit der Alteingesessenen, wobei wiederum die Intelligenteren sich eher entziehen konnten. Sie waren es auch, die in akademische Berufe drängten und zum Christentum konvertierten, etwa Marxens Vater als Rechtsanwalt. Der Sohn Karl schrieb dann mit dem Pamphlet “Zur Judenfrage” die schärfste Kritik der jüdischen Handelsmentalität; er selbst verdankte seine hohe Intelligenz diesem Erziehungsprozeß durch Handel, dürfen wir vermuten, denn Intelligenz wird zu einem großen Teil über die Generationen vererbt. Der nachteilige Einfluß der Inzestheiraten (Cousin-Cousine) wurde so ausgesteuert, denn erst im 20. Jahrhundert wurde dieses Heiratsmuster abgelegt. Bei den arabischen und islamischen Heiraten drückt der Inzest weiter auf die Intelligenz und die Gesundheit (vgl. (http://wolfdoleys.blogspot.de/2011/08/tazeen-ahmad-wird-keinen-cousin.html)
Nachdem man in Köln seinerzeit so auffällig eifrig die Nazis gewählt hatte, legen die Kölner Narren heute besonderen Wert auf jedes jüdische Steinchen, das sich bei Ausgrabungen findet. Und auch den Codex Theodosianus XVI 8,3 verwenden sie als Hinweis auf eine jüdische Gemeinde, die es seit römischer Zeit in Köln gegeben habe. Dort verfügt Kaiser Constantin (ca. 280-337) für die Colonia Agrippinensis, “daß Juden in die Kurie berufen werden”. Die Kurienmitglieder mußten dafür zahlen, das war der Hintergrund.
Schieffer vertritt die Auffassung, daß die Anwesenheit von reichen Juden im spätantiken Köln nicht eine durchgehende Gemeindeexistenz bedeute; Erstbelege dafür fänden sich eben erst im 11. Jahrhundert.
Das spielt im übrigen keine Rolle, interessant ist nur, wie sich die Juden durch äußeren Druck im Laufe der Jahrhunderte wandelten und entwickelten, während die semitischen Brüder sich heute im Zustand der Unterentwicklung befinden.
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Mittwoch, 11. Februar 2015
Dresden 1945
Denkmal des Zivilistenverbrenners Harris hinter der Kirche St. Clement Danes mitten in London (The Strand).
(Foto: dadamax/Wiki.)
“... Wir wissen das schon aus früheren Erfahrungen: der Krieg macht die Menschen dumm. … Die Haltung der Alliierten entsprach der Haltung des deutschen Tyrannen. Das Schlimmste, was man gegen sie sagen kann, ist, daß sie während der letzten Jahre des Krieges manchmal auf sein Niveau herunterkamen, in ihrer Wut, ihrem gerechten Abscheu, ihrer Ungeduld die Dinge auch taten, die er getan und angefangen hatte. …”
Golo Mann, Geschichte der Deutschen, S. 939
Dienstag, 10. Februar 2015
Minsker Mätzchen
Links die Ukraine, die beiden gelb gefärbten Gebiete im Osten wurden erobert
(Karte: Wiki./Steschke)
Militärisch ist dieser Konflikt nicht zu lösen, sagt die Frau Merkel, die mit der abgerüsteten und abgewirtschafteten Armee. Militärisch ist dieser Konflikt aber bereits weitgehend entschieden.
Die Russen haben mit den ostukrainischen Milizen die Gebiete von Donezk und Luhansk erobert und werden sie nicht mehr räumen. Die Waffen haben entschieden. Ob der Aggressor Putin noch mehr von der Ostukraine besetzen will, erscheint unklar. Das hängt auch davon ab, wie verteidigungsfähig die Armee Kiews ist. Das wiederum wird auch durch Waffenlieferungen entschieden. Von defensiven Waffensystemen. Je mehr russische Soldaten im Sarg zurückkehren, desto mehr inneren Druck wird das gegen Putin entfalten. Und nur der Binnendruck beeinflußt Putin. Minsker Mätzchen dienen ihm nur dazu, vor großem Publikum den starken Mann zu markieren. Montag, 9. Februar 2015
Gewaltverhältnisse sind das Ursprüngliche
Der Begriff “primitiv” wird nicht mehr oft verwendet. Er gilt als arrogant. Alles ist möglich, anything goes, und alles ist gleichviel wert. So das Credo des Kulturrelativismus. “Primitiv” bedeutet aber, abgeleitet von lat. ‘primitivus’, einem frühen oder früheren Stadium angehörig.
In diesem Sinne kann man die Ausübung von Gewalt im Konfliktfall als “primitiv” bezeichnen, denn die alltägliche Gewalt bestimmte in der Frühzeit das Leben der Menschen wie auch das anderer Säugetiere. Ein ständiger Konflikt drohte in der Fremdschwangerschaft; nur die durch die eigenen Gene erzeugten Kinder waren es den Männern wert, durch lange Jahre hindurch aufwendig aufgezogen zu werden. Daher wurden die Frauen streng überwacht, wie dies auch heute noch in traditionalistischen Gesellschaften geschieht. Es handelt sich also im Kern um eine Reproduktionssicherung, eine Familienplanungsmaßnahme, wie sie schlichtem, unentwickeltem, unzivilisiertem, primitivem Denken zur Verfügung steht. Als Kulturmuster verallgemeinert gilt Gewalt zur Durchsetzung der Familienplanungsnormen in traditionalistischen, primitiven Gesellschaften als positiv, in entwickelten Gesellschaften wurde die Gewaltanwendung delegitimiert und für die Familienplanung zivilisiertere Möglichkeiten erschlossen, wie inzwischen auch sogar die Frauenemanzipation die gleichen Rechte für Frauen durchgesetzt hat. Dies war in Europa im Jahre 1000 so unvorstellbar, wie es das heute in Pakistan oder Indien ist. In Indien, das als englische Kolonie immerhin graduell zivilisiert wurde, gibt es daher jede Woche Meldungen wie diese: “Bislang habe die Polizei bei der Suche nach den Tätern noch keinen Erfolg gehabt, sagte der Polizeichef von Haryana am Montag. Die verstümmelte Leiche der 28 Jahre alte Nepalesin war laut lokalen Medien in einem Feld in Rohtak gefunden worden, etwa 75 Kilometer von der Hauptstadt Neu Delhi entfernt. Ihr Unterleib sei zerfetzt sowie Steine und Stöcke in ihren Körper gesteckt worden.” Focus online 9.2.15, http://www.focus.de/politik/ausland/erneuter-vergewaltigungsfall-geistig-behinderte-frau-in-indien-zu-tode-geschaendet_id_4462582.html
In Pakistan kommen solche Verbrechen aus Primitivität gar nicht erst in die Medien. Die Kulturmuster in diesen Ländern behindern den Prozeß der Zivilisation, der ein schwieriger Prozeß der De-Primitivisierung ist.
Da die Regression auf frühe Verhaltens- und Zivilisationsstufen jederzeit möglich ist - Golding hat dazu den Roman “Gott der Fliegen” geschrieben - wird es nicht einfach sein, den in Westeuropa und den USA erreichten Zivilisationsstand gegen unqualifizierte Einwanderung zu halten.
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