Donnerstag, 13. April 2017

So ein Schwein!



"Den natürlichen Klimasündern auf der Spur

Satellitendaten zeigen, welche Vulkane am meisten Schwefeldioxid ausstoßen

Während schwerer, explosiver Vulkanausbrüche gelangen nicht nur große Mengen an Asche und Staub in die Atmosphäre. Bei diesen sogenannten plinianischen Eruptionen können Vulkane auch extrem viel Gas in die Lufthülle schleudern. Vor allem Schwefeldioxid (SO2) dringt dabei oft bis in die Stratosphäre vor. Als Aerosol kann es dort jahrelang verbleiben und das globale Klima beeinflussen. Solche Ausbrüche sind zweifellos spektakulär, sie sind aber nicht die einzige Quelle vulkanischen Schwefeldioxids. Auch in Ruhephasen emittieren aktive Vulkane große Mengen dieses Gases. Der Ätna auf Sizilien etwa galt lange Zeit als die schlimmste vulkanische Dreckschleuder dieser Art. Nun hat eine Gruppe amerikanischer Vulkanologen aus Satellitenmessungen ein globales Bild über den langfristigen SO2-Ausstoß ruhender Vulkane gewonnen. Danach ist ein vergleichsweise unbekannter Vulkan auf der Pazifikinsel Vanuatu der unangefochtene Rekordhalter: Der „Ambrym“ emittiert täglich mehr als 7000 Tonnen Schwefeldioxid in die Atmosphäre. ..."

FAZ, Rademacher, 12.04.2017

Vulkanismus emittiert nicht nur ständig CO2, zu besichtigen auch im ruhenden Laacher-See-Vulkan (S. Youtube-Video "Vulkanismus in Deutschland" u.a.), sondern auch das Smog-Aerosol SO2. Der große Londoner Smog 1952 verursachte den Tod zahlreicher Menschen.















Eine Erinnerung











Der 1947 beschlossene Marshallplan hat nur eine geringe Bedeutung für die Entstehung des deutschen “Wirtschaftswunders” gehabt. Weit bedeutsamer sind die Währungsreform und die Aufhebung der Preisregulierung. In ihrer ganzen Unvernunft riefen die Gewerkschaften im Herbst 1948 gegen Erhards Preisfreigabe den bisher einzigen Generalstreik aus. Sie wollten weiter den Mangel verwalten. Als Sozialisten wollten sie weiter Lebensmittelmarken und Bezugsscheine verteilen und den Schwarzmarkt unterstützen. Kontrollieren und Belasten und Stellen für ihre Spezis sind auch heute noch ihr Herzensanliegen, die Neiddebatte ist ihr Lieblingsgeschwätz.
Aber ab Datum freie Preise ging es bergauf, 1950 wurde das Vorkriegsniveau erreicht, 1956 wurden 196 % des Standes von 1936 erzielt. “... die Jahre 1954 und 1955 (sind) als die Blütezeit der Investitionen zu charakterisieren.”
Erhard, Wohlstand für alle, Ausg. 1990, S. 78