Mittwoch, 3. Oktober 2018
Immer das gleiche Spiel: "Ernennung zum Richter am Supreme Court
1991 wurde Clarence Thomas nach dem Rücktritt von Richter Thurgood Marshall von Präsident George Bush für dessen Nachfolge am Supreme Court nominiert.
In den Hearings im von den Demokraten kontrollierten Justizausschusses schlug Thomas von demokratischer Seite wegen seiner Ablehnung von gezielter Vorteilsgewährung für Minderheiten (Affirmative Action) und seiner vermuteten Opposition gegen ein Recht auf Abtreibung heftiger Widerstand entgegen. Zudem wurden seine fachlichen Qualifikationen und sein Intellekt angezweifelt. Als im Verlauf der Hearings Vorwürfe laut wurden, Thomas habe eine frühere Untergebene, Anita Hill, sexuell belästigt, wurden die Anhörungen zum Medienspektakel. Die entsprechenden Zeugenaussagen gegen Thomas vermochten den Ausschuss jedoch nicht zu überzeugen und er überwies die Nominierung – ohne Antrag pro oder contra – an das Senatsplenum. Thomas bezeichnete das Verfahren in den wiedereröffneten Anhörungen am 11. Oktober 1991 als „High-Tech-Lynching für aufmüpfige Schwarze“[1]. Vier Tage später bestätigte der Senat Thomas mit 52:48 Stimmen im Amt, dem knappsten Ergebnis bei Richterwahlen im 20. Jahrhundert. ..." Wikip.
Dienstag, 2. Oktober 2018
Montag, 1. Oktober 2018
Runde Sache
Klarheit in der Sache, Klartext in der Sprache, klare Analyse: so wünscht man sich ein Sachbuch. Sarrazin liefert das in bestechender Transparenz in der Anordnung der Themen und Probleme, deren Lösung für die Zukunft unseres Landes von größter Bedeutung ist. Man mag da und dort eine andere Perspektive einnehmen - etwa, ob es sich beim Islam nicht eher um eine religiös verbrämte Herrschaftsideologie handelt, denn Herr M. wandelte sich in Medina von einem religiösen Ekstatiker zu einem Politiker und zu einem militärischer Führer - aber insgesamt kann man nur feststellen, daß Sarrazin das Buch des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts! vorgelegt hat.
Samstag, 29. September 2018
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