| 07. Juli 2007 07:07 | |
| Klima-Demoskopen | |
| Auch in der Wissenschaft gehen die Meinungen manchmal auseinander. Anders als aber beispielsweise in der Politik zählen in der Wissenschaft letztlich nicht Meinungen und Umfragewerte, sondern Fakten. Oder vielleicht doch nicht? | |
| "Was ein wirklicher Klimaexperte ist, lässt sich für uns Klimagepeinigten immer schwerer sagen. Über Winston Churchills ironische Formel jedenfalls, wonach ein Experte ein Mann ist, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat, will schon lange kein Klimatologe mehr recht lachen. Das zeigt das Golfstrom-Syndrom. (...) Weiter bei: | |
FAZ.NET Wissen (http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~EA6203DA217BF4629A22052D57B969AC2~ATpl~Ecommon~Scontent.html) | |
Montag, 9. Juli 2007
Wir stimmen einfach ab über das Klima
Bürokratisches Ideal des Sozialismus
Lafontaine bramarbasiert in der heutigen FAZ über "Freiheit durch Sozialismus"; stets war in allen sozialistischen Vorstellungen der Bürokrat, der Funktionär und derApparatschik die Leitfigur, die das freie Individuum anzuleiten, zu führen, oder im Falle der sozialistischen Volksdemokratien, im Zweifelsfalle, etwa beim Verlassen des Landes, zu erschießen hatte. Lafontaine selbst kann man sich gut als politischen Kommissar vorstellen.
French fried
Ministerin beschuldigt Amerika - Die neue französische Wohnungsbauministerin Christine Boutin ist durch Äußerungen über die Rolle Amerikas bei den Anschlägen vom 11. September 2001 in die Kritik geraten. Französische Zeitungen berichteten über ein Interview aus dem vorigen Jahr. Auf die Frage, ob Präsident Bush womöglich selbst hinter den Anschlägen gesteckt habe, antwortete die Politikern im November: "Ich denke, das ist möglich. Ich denke schon." (Reuters, FAZ 9.7.07, S. 4)
Samstag, 7. Juli 2007
Diamond: Fahriger Herumfabulierer
Dieses Interview („Sind wir die ersten normalen Menschen?“, FAZ 6.7.07, S. 40) zeigt den typischen Diamond: seine fabelhafte Mischung aus ein bißchen Evolutionsbiologie, unscharfer Begrifflichkeit und missionarischer Meinungsmache. Wenn er z.B. behauptet, "erst vor fünftausend Jahren (seien) die ersten Staaten moderner Prägung entstanden", dann verwendet er sozusagen einen 'steinzeitlichen' Staatsbegriff, der fast nichts faßt (vgl. Roman Herzog u.a.). Ähnlich seine Behauptung zur Kindererziehung, wo er das Kinderalter nicht differenziert und er nur zeigt, daß er sich noch nie mit der Verhaltensbiologie von Säugetieren, geschweige denn der Verhaltensbiologie von Kindern in den ersten drei Jahren beschäftigt hat (vgl. Bernhard Hassenstein u.a.). Wenig scharfsinnig auch sein Hinweis, daß Stammesgemeinschaften die älteren Kinder früher in das Arbeitsleben der Erwachsenen einbeziehen; das ist bis heute überall auf der Welt so, wo nicht großer Wohlstand herrscht. In den Wohlstandsgesellschaften verzögert natürlich die pauschale Verlängerung der Schulzeiten die Persönlichkeitsreifung und verstärkt die damit einhergehende Desorientierung junger Menschen.
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