Mi 6° regn.
Hoher Herbst
Kastanie fällt,
Die Walnuß wird geschlagen,
Das nasse Obst:
In Körben heimgetragen.
Der Wind aus West,
Der Regen treibt die Blätter.
Das Astwerk bricht
Herab im schweren Wetter.
Die graue Zeit
Sinkt mit den Nebeln nieder.
Die Kühle greift den Vögeln ins Gefieder.
Nur Rabenschrei verhallt in leeren Wäldern
Beim scharfen Rauch
Aus den Kartoffelfeldern.
(Karl Krolow)
- "Kohlendioxid-Konsum in Ozeanen wächst
Das Phytoplankton der Meere könnte dem Kohlendioxid-Anstieg in der Luft und damit der Klimaerwärmung in den kommenden Jahrzehnten entgegenwirken. Das schließt eine deutsch-norwegische Gruppe um Ulf Riebesell vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel aus Experimenten im Raune-Fjord (Norwegen). In 27 Kubikmeter großen und zehn Meter langen Schläuchen untergebrachte Meeresorganismen waren Kohlendioxid-Konzentrationen ausgesetzt worden, wie sie in hundert und hundertfünfzig Jahren erwartet werden. Die Algen nahmen daraufhin trotz der beschleunigten Versauerung des Wassers bis zu 39 Prozent mehr gelöstes Kohlendioxid auf und wuchsen schneller ("Nature", doi:10.1038/nature06267). Mit der Zeit sank vermehrt abgestorbenes Plankton - und damit aus der Luft stammender Kohlenstoff - in die Tiefe.
NATUR & WISSENSCHAFT F A Zeitung, 14.11.2007, S. N1
- Lenin-Orden da, Grammy dort: Steinmeier hat sicher für seine Herumsingerei (s.u.) einen Grammy verdient. "Esther Schapira im Gespräch: Unterstellt uns Steinmeier, dass wir lügen? Die Frankfurter Fernsehjournalistin Esther Schapira wehrt sich im F.A.Z.-Interview gegen die Vorwürfe des Außenministers und bleibt dabei: Der Rapper Muhabbet, der mit Steinmeier gesungen hat, billigte den Mord an Theo van Gogh." 15.11.07 Text: "Wir haben andere Sitten, ihr habt andere Sitten, kommt, sehn wir uns in die Augen, sagen die Meinung, zeigen das wahre Gesicht." (Focus 47/07) Da bekommt man Sehnsucht nach Brentano.
- "Wegen Hitler-Gruß. Rechtsextremist Mahler zu sechs Monaten Haft verurteilt
Beim Antritt einer Haftstrafe wegen Volksverhetzung zeigte er den Hitler-Gruß: Nun ist der frühere NPD-Anwalt Horst Mahler abermals zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Cottbus verhängte gegen den einschlägig vorbestraften 71 Jahre alten ehemaligen RAF-Terroristen eine weitere Haftstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung.
FAZ.NET Politik23. November 2007" // Der Idealtypus (Weber) des Fanatikers? Vgl. Eric Hoffer, Der Fanatiker. Auch hier fällt wieder auf, daß hohe Intelligenz nicht zur erfolgreichen Lebensorientierung hinreicht, ja sogar über Jahrzehnte mit Lernverweigerung zusammengehen kann.
- Siebeck schenkt uns eine schon geahnte Lebensweisheit:
"Der Protestantismus predigt als eine Haupttugend die Bescheidenheit. Die ist falsch, auf allen Gebieten! Wer bescheiden ist, hat schon verloren."
Man muß vielleicht ergänzen: gegen die 68er muß man deren Joschka-Fischer-und-Gerhard-Schröder-Mentalität veranschlagen und sich dagegen wappnen, aber für alle Maximen gilt: sie müssen doppelt passen: zum Anwender und zur Situation mit ihrem Personal.Alle universalen Ethiken spielen den Fischers, Schröders und Putins in die Hände, den bedenkenlos Durchsetzungsbereiten.
Sonntag, 25. November 2007
Samstag, 24. November 2007
Prekariat, Jugendverwahrlosung, Verwahrlosungskriminalität
24.11.
Mo 0° b mi 4° Was für ein Vollmond!
- "Vernachlässigte Lea-Sophie. Am Ende nur noch 7,4 Kilogramm. Die Obduktion der Leiche der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin hat die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Das Mädchen ist qualvoll verhungert und verdurstet. Offenbar musste das Kind ein monatelanges Martyrium durchleben. ... Die Eltern Lea-Sophies, die 23 Jahre alte Mutter Nicole G. und der 26 Jahre alte Vater Stefan T., werden am Donnerstag verhaftet. Sie stehen im Verdacht, den Tod des Kindes durch Unterlassen verschuldet zu haben. Der acht Wochen alte Sohn der Familie kommt in eine Pflegefamilie. Der Vater von Nicole G. zeigt sich entsetzt. Sie hätten ihre Enkelin etwa acht Wochen lang nicht gesehen. Davor sei „eigentlich alles in Ordnung“ gewesen. Die Mutter des arbeitslosen Autolackierers Stefan T. sagt, man habe sich mit dem jungen Paar zerstritten und es lange nicht mehr gesehen. Die beiden seien nach ihrer Auffassung zu faul zum Arbeiten gewesen. Ja, gewiss, man habe die Schwierigkeiten der jungen Familie bemerkt, aber doch nicht das Leiden des Kindes." // Solche kaum glaublichen Verbrechen aus psychophysischer Verödung und Verrohung kommen überall vor, sie kommen aber offenbar häufiger in den sozialistischen Stammlanden vor, seit dort die soziale Kontrolle der SED-Gliederungen endete und nicht durch andere Institutionen ersetzt werden konnte. Seit Brandt sein 'Mehr Demokratie wagen' verkündete, stieg auch im Westen die Permissivität, der Erziehungsgedanke verlosch in immer größeren Teilen der Gesellschaft, Wettbewerb und Leistung wurden schlechtgeredet (Lafontaine: KZ-Werte), vor allem in den Schulen, und der Rückbau der konfessionellen Klugheitslehren zeitigte Wirkungen allüberall. Und eine früher konservative Partei will der SED in ihrer kollektivistischen Kita-Programmatik folgen und die letzten bürgerlichen Normativitätsreserven schleifen. Dafür gebührt Merkel sicher der Lenin-Orden.
- Prekariat: "Metzger wird in verschiedenen Medien mit dem Satz zitiert, viele Sozialhilfe-Empfänger sähen ihren Lebensinhalt darin, Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen. ... Metzger beharrte jedoch auf seiner drastischen Wortwahl: seine zugespitzten Bemerkungen über verfettete Kinder in der zweiten und dritten Sozialhilfegeneration seien zwar nicht politisch korrekt, aber trotzdem wahr. Er habe auf Probleme aufmerksam machen wollen. „Gut gemeinte Sozialpolitik legt Leute still“, sagte Metzger auch mit Blick auf die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen." // Der Grüne hat recht. Er hat diskret auf die Erwähnung des nicht lernstimulierenden Porno-Konsums verzichtet.
- "Lieber abhängen als sich reinhängen. In Thüringen schwänzen immer mehr Jugendliche die Schule. Nicht einmal Richter wissen sie noch zu motivieren. / / Von Lena Bopp / / SONDERSHAUSEN, ... " FAZ 23.11.
- "Die Partydroge Kokain kommt im Alltag an
Die Erfolge im Kampf gegen Rauschgift in Europa werden durch den stark gestiegenen Konsum von Kokain relativiert. / / Von Daniel Deckers / / Der Gebrauch ..." 23.11.
- - Wachsendes Prekariat, Jugendverwahrlosung, Verwahrlosungskriminalität: zum großen Teil hausgemacht durch Institutionenabbau und unsinnige Nichterziehungslehren (Rousseau & Co.): sollte man nicht das Entwicklungshilfeministerium dem deutschen Prekariat widmen, bevor die deutschen Grundschullehrer selbst nicht mehr lesen können?
Mo 0° b mi 4° Was für ein Vollmond!
- "Vernachlässigte Lea-Sophie. Am Ende nur noch 7,4 Kilogramm. Die Obduktion der Leiche der kleinen Lea-Sophie aus Schwerin hat die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Das Mädchen ist qualvoll verhungert und verdurstet. Offenbar musste das Kind ein monatelanges Martyrium durchleben. ... Die Eltern Lea-Sophies, die 23 Jahre alte Mutter Nicole G. und der 26 Jahre alte Vater Stefan T., werden am Donnerstag verhaftet. Sie stehen im Verdacht, den Tod des Kindes durch Unterlassen verschuldet zu haben. Der acht Wochen alte Sohn der Familie kommt in eine Pflegefamilie. Der Vater von Nicole G. zeigt sich entsetzt. Sie hätten ihre Enkelin etwa acht Wochen lang nicht gesehen. Davor sei „eigentlich alles in Ordnung“ gewesen. Die Mutter des arbeitslosen Autolackierers Stefan T. sagt, man habe sich mit dem jungen Paar zerstritten und es lange nicht mehr gesehen. Die beiden seien nach ihrer Auffassung zu faul zum Arbeiten gewesen. Ja, gewiss, man habe die Schwierigkeiten der jungen Familie bemerkt, aber doch nicht das Leiden des Kindes." // Solche kaum glaublichen Verbrechen aus psychophysischer Verödung und Verrohung kommen überall vor, sie kommen aber offenbar häufiger in den sozialistischen Stammlanden vor, seit dort die soziale Kontrolle der SED-Gliederungen endete und nicht durch andere Institutionen ersetzt werden konnte. Seit Brandt sein 'Mehr Demokratie wagen' verkündete, stieg auch im Westen die Permissivität, der Erziehungsgedanke verlosch in immer größeren Teilen der Gesellschaft, Wettbewerb und Leistung wurden schlechtgeredet (Lafontaine: KZ-Werte), vor allem in den Schulen, und der Rückbau der konfessionellen Klugheitslehren zeitigte Wirkungen allüberall. Und eine früher konservative Partei will der SED in ihrer kollektivistischen Kita-Programmatik folgen und die letzten bürgerlichen Normativitätsreserven schleifen. Dafür gebührt Merkel sicher der Lenin-Orden.
- Prekariat: "Metzger wird in verschiedenen Medien mit dem Satz zitiert, viele Sozialhilfe-Empfänger sähen ihren Lebensinhalt darin, Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hinein zu stopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen. ... Metzger beharrte jedoch auf seiner drastischen Wortwahl: seine zugespitzten Bemerkungen über verfettete Kinder in der zweiten und dritten Sozialhilfegeneration seien zwar nicht politisch korrekt, aber trotzdem wahr. Er habe auf Probleme aufmerksam machen wollen. „Gut gemeinte Sozialpolitik legt Leute still“, sagte Metzger auch mit Blick auf die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen." // Der Grüne hat recht. Er hat diskret auf die Erwähnung des nicht lernstimulierenden Porno-Konsums verzichtet.
- "Lieber abhängen als sich reinhängen. In Thüringen schwänzen immer mehr Jugendliche die Schule. Nicht einmal Richter wissen sie noch zu motivieren. / / Von Lena Bopp / / SONDERSHAUSEN, ... " FAZ 23.11.
- "Die Partydroge Kokain kommt im Alltag an
Die Erfolge im Kampf gegen Rauschgift in Europa werden durch den stark gestiegenen Konsum von Kokain relativiert. / / Von Daniel Deckers / / Der Gebrauch ..." 23.11.
- - Wachsendes Prekariat, Jugendverwahrlosung, Verwahrlosungskriminalität: zum großen Teil hausgemacht durch Institutionenabbau und unsinnige Nichterziehungslehren (Rousseau & Co.): sollte man nicht das Entwicklungshilfeministerium dem deutschen Prekariat widmen, bevor die deutschen Grundschullehrer selbst nicht mehr lesen können?
Freitag, 23. November 2007
Bund verschwendet Milliarden, Staat zur Beute
Mi 7° regnerisch abends spät 0°, Vollmond, atmosphärisches Fenster auf
- Das Krebsübel des von der Neidideologie des Marxismus beeinflußten Europas: "Französische Gewerkschaften. Siegeszug der Radikalen. Trotz Mitgliederschwunds bleiben die französischen Gewerkschaften mächtig. Der Paritarismus verschafft den „repräsentativen“ Gewerkschaften großen Einfluss. Nicolas Sarkozy will deshalb ihre Repräsentativität neu festlegen." FAZ 22.11.
- Wenn man das Geld nicht selbst verdienen muß, sondern in die Tasche der Bürger greift: "Jahresbericht Rechnungshof.
Der Bund verschwendet Milliarden
Von Manfred Schäfers 22. November 2007 Bundesbehörden prüfen fast nie, ob neue Projekte auch wirtschaftlich sind. In fast 85 Prozent der Fälle habe es eine solche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nicht gegeben, obwohl die Ämter dazu verpflichtet seien, kritisierte der Präsident des Bundesrechnungshofes, Dieter Engels, am Donnerstag in Berlin." FAZ
- Wenn man das Geld nicht selbst verdienen muß: "Chef des „Vizekanzleramtes“. Ein richtiger Staatssekretär am falschen Platz. Nach Münteferings Abschied lässt sich der Ausbau des „Vizekanzleramts“ durch die SPD nicht mehr kaschieren." 22.11. FAZ // Weizsäcker nannte das: Die Parteien machen sich den Staat zur Beute.
- "Amtshilfe unter SPD-Genossen
Zu "Russland sperrt Lufthansa Cargo aus" in der F.A.Z. vom 1. November: In der Meldung von den über Russland führenden Flugrouten äußern Sie die Vermutung, dank einer Intervention von Ministerpräsident Beck bei Bundesverkehrsminister Tiefensee sei die Gegenmaßnahme der Aussperrung der Aeroflot vom Transit über Deutschland sofort wieder aufgehoben worden. Damit hätte man sich des einzig wirksamen Druckmittels begeben, von Russland die Aufhebung der Maßnahme zu verlangen. Die Kurzsichtigkeit deutscher Politiker ist erstaunlich, dass aus Rücksicht auf regionale Wirtschaftsinteressen das viel größere globale Interesse der großen nationalen Fluggesellschaft leichtfertig hingegeben wird. Nicht zu übersehen ist, dass hier ein SPD-Genosse einem anderen, der Erfolge vorweisen muss, zu Gefallen handelt. Wie kann gegenüber Russland, das seit Jahren überhöhte und nirgendwo sonst geforderte Gebühren für den Überflug seines Territoriums erhebt, mit Aussicht auf Erfolg deren Aufhebung verlangt werden, wenn deutsche Politiker entsprechende Anstrengungen konterkarieren? Leider ist das kein Einzelfall, und es stimmt bedenklich, dass es immer wieder praktiziert wird."
DR. ERNST-JÖRG VON STUDNITZ, KÖNIGSWINTER, LB FAZ 22.11.2007
- Das Krebsübel des von der Neidideologie des Marxismus beeinflußten Europas: "Französische Gewerkschaften. Siegeszug der Radikalen. Trotz Mitgliederschwunds bleiben die französischen Gewerkschaften mächtig. Der Paritarismus verschafft den „repräsentativen“ Gewerkschaften großen Einfluss. Nicolas Sarkozy will deshalb ihre Repräsentativität neu festlegen." FAZ 22.11.
- Wenn man das Geld nicht selbst verdienen muß, sondern in die Tasche der Bürger greift: "Jahresbericht Rechnungshof.
Der Bund verschwendet Milliarden
Von Manfred Schäfers 22. November 2007 Bundesbehörden prüfen fast nie, ob neue Projekte auch wirtschaftlich sind. In fast 85 Prozent der Fälle habe es eine solche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nicht gegeben, obwohl die Ämter dazu verpflichtet seien, kritisierte der Präsident des Bundesrechnungshofes, Dieter Engels, am Donnerstag in Berlin." FAZ
- Wenn man das Geld nicht selbst verdienen muß: "Chef des „Vizekanzleramtes“. Ein richtiger Staatssekretär am falschen Platz. Nach Münteferings Abschied lässt sich der Ausbau des „Vizekanzleramts“ durch die SPD nicht mehr kaschieren." 22.11. FAZ // Weizsäcker nannte das: Die Parteien machen sich den Staat zur Beute.
- "Amtshilfe unter SPD-Genossen
Zu "Russland sperrt Lufthansa Cargo aus" in der F.A.Z. vom 1. November: In der Meldung von den über Russland führenden Flugrouten äußern Sie die Vermutung, dank einer Intervention von Ministerpräsident Beck bei Bundesverkehrsminister Tiefensee sei die Gegenmaßnahme der Aussperrung der Aeroflot vom Transit über Deutschland sofort wieder aufgehoben worden. Damit hätte man sich des einzig wirksamen Druckmittels begeben, von Russland die Aufhebung der Maßnahme zu verlangen. Die Kurzsichtigkeit deutscher Politiker ist erstaunlich, dass aus Rücksicht auf regionale Wirtschaftsinteressen das viel größere globale Interesse der großen nationalen Fluggesellschaft leichtfertig hingegeben wird. Nicht zu übersehen ist, dass hier ein SPD-Genosse einem anderen, der Erfolge vorweisen muss, zu Gefallen handelt. Wie kann gegenüber Russland, das seit Jahren überhöhte und nirgendwo sonst geforderte Gebühren für den Überflug seines Territoriums erhebt, mit Aussicht auf Erfolg deren Aufhebung verlangt werden, wenn deutsche Politiker entsprechende Anstrengungen konterkarieren? Leider ist das kein Einzelfall, und es stimmt bedenklich, dass es immer wieder praktiziert wird."
DR. ERNST-JÖRG VON STUDNITZ, KÖNIGSWINTER, LB FAZ 22.11.2007
Donnerstag, 22. November 2007
Rekordkälte, Politikversagen, Stimmenkauf, Lokführer
Mi 10° s 1,4873
- Klima-Erwärmung: "Rekordkälte in Mittelspanien . MADRID, 18. November (dpa). Ungewöhnliche Kälte lässt die Bewohner Mittelspaniens zittern. In der zwischen Madrid und Saragossa gelegenen Kleinstadt ... - 19° gemessen ... Am Freitag hatte es auf Mallorca geschneit. ..." FAZ
- Politikversagen bei steigenden Einkünften: "Die mit der steigenden Nachfrage nach Straßenverkehrsleistungen nicht Schritt haltenden Investitionen bewirken ständig steigende jährliche Staukosten in Höhe eines zweistelligen Milliardenbetrags. Die Einhaltung von Reiseterminen und die zuverlässige Anlieferung von Vorprodukten an Transportbänder von Montagebetrieben werden zunehmend unsicher. Auch insoweit entstehen beträchtliche Mehrkosten, ohne dass ein Ausweichen auf den Schienenverkehr Besserung verspräche. Der enorme staubedingte Mehrverbrauch an Treibstoffen und die dadurch entstehenden vermeidbaren Umweltschäden müssten eigentlich die Umweltpolitiker alarmieren. Aber von ihnen ist keinerlei Kritik zu hören. ... Die Engpässe sind offensichtlich politisch gewollt: Der Straßenverkehr soll mit zunehmenden Erstickungserscheinungen verteuert und unattraktiv gemacht werden - zugunsten des staatlichen Schienenverkehrsunternehmens." Straßenverkehr
Engpässe als politisches Instrument
Von Walter Hamm 21. November 2007
- Stimmenkauf: " Überdies hat das Unterlassen an sich notwendiger Investitionen finanzpolitischen Spielraum für die stark expandierenden Sozialausgaben geschaffen. Mehr sozialpolitische Wohltaten aus der Staatskasse versprechen weit mehr zusätzliche Wählerstimmen als Investitionen in das vernachlässigte bundeseigene Fernstraßennetz." Ebda.
-"Lieber Lokführer als Busfahrer
Die Lokomotivführer klagen über ihre geringen Löhne. In einem Geheimtreffen mit der Bahnspitze führen sie derzeit Gespräche im weiter schwelenden Tarifstreit. Im Vergleich zu anderen deutschen Arbeitnehmern schneiden die Lokführer-Löhne aber gar nicht schlecht ab. ... Lokführer mit Berufserfahrung: 20,-€, Busfahrer 10,72€ brutto." Von Matthias Müller.
21. November 2007 // Busfahrer: Anstrengende, anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit, die unablässig Aufmerksamkeit und Reaktion erfordert; Lokführer: Beamtenjob mit automatisierten (Brems-) Systemen.
- Klima-Erwärmung: "Rekordkälte in Mittelspanien . MADRID, 18. November (dpa). Ungewöhnliche Kälte lässt die Bewohner Mittelspaniens zittern. In der zwischen Madrid und Saragossa gelegenen Kleinstadt ... - 19° gemessen ... Am Freitag hatte es auf Mallorca geschneit. ..." FAZ
- Politikversagen bei steigenden Einkünften: "Die mit der steigenden Nachfrage nach Straßenverkehrsleistungen nicht Schritt haltenden Investitionen bewirken ständig steigende jährliche Staukosten in Höhe eines zweistelligen Milliardenbetrags. Die Einhaltung von Reiseterminen und die zuverlässige Anlieferung von Vorprodukten an Transportbänder von Montagebetrieben werden zunehmend unsicher. Auch insoweit entstehen beträchtliche Mehrkosten, ohne dass ein Ausweichen auf den Schienenverkehr Besserung verspräche. Der enorme staubedingte Mehrverbrauch an Treibstoffen und die dadurch entstehenden vermeidbaren Umweltschäden müssten eigentlich die Umweltpolitiker alarmieren. Aber von ihnen ist keinerlei Kritik zu hören. ... Die Engpässe sind offensichtlich politisch gewollt: Der Straßenverkehr soll mit zunehmenden Erstickungserscheinungen verteuert und unattraktiv gemacht werden - zugunsten des staatlichen Schienenverkehrsunternehmens." Straßenverkehr
Engpässe als politisches Instrument
Von Walter Hamm 21. November 2007
- Stimmenkauf: " Überdies hat das Unterlassen an sich notwendiger Investitionen finanzpolitischen Spielraum für die stark expandierenden Sozialausgaben geschaffen. Mehr sozialpolitische Wohltaten aus der Staatskasse versprechen weit mehr zusätzliche Wählerstimmen als Investitionen in das vernachlässigte bundeseigene Fernstraßennetz." Ebda.
-"Lieber Lokführer als Busfahrer
Die Lokomotivführer klagen über ihre geringen Löhne. In einem Geheimtreffen mit der Bahnspitze führen sie derzeit Gespräche im weiter schwelenden Tarifstreit. Im Vergleich zu anderen deutschen Arbeitnehmern schneiden die Lokführer-Löhne aber gar nicht schlecht ab. ... Lokführer mit Berufserfahrung: 20,-€, Busfahrer 10,72€ brutto." Von Matthias Müller.
21. November 2007 // Busfahrer: Anstrengende, anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit, die unablässig Aufmerksamkeit und Reaktion erfordert; Lokführer: Beamtenjob mit automatisierten (Brems-) Systemen.
Mittwoch, 21. November 2007
90 % Unqualifizierte, Norwegen, Überlegenheitsgefühle
21.11.07
Mi 10° Sch
- Ein schönes Symbol für die Kompetenz und das Niveau der Berliner Regierung: Der von Beck und Nahles vor 14 Tagen degradierte Ex-Parteivorsitzende Müntefering bekommt von Merkel einen schwarzrotgoldenen Fußball mit den Unterschriften der Kabinettsfußballer und entblödet sich nicht, damit herumzuspielen.
- "Möglicherweise ist aber nicht der Islam als solcher unser Hauptproblem, sondern die geringe Qualifizierung der Zuwanderer. Angelsächsische Länder wählen rigoros aus, vermeiden nach Kräften eine Vermehrung unqualifizierter Bürger. Gunnar Heinsohn schreibt im bereits genannten Heft des Merkur: "So schaffen seit 1980 Australien mit 80 Prozent und Kanada mit weit über 90 Prozent Qualifizierten unter ihren Einwanderern Traumquoten. Selbst England mit 75 und Amerika mit 50 Prozent Qualifizierten unter ihren Neubürgern schneiden noch sehr passabel ab. Kontinentaleuropa geht einen anderen Weg. Vor allem Frankreich und Deutschland holen sich unter hundert Zuwanderern nur zehn Qualifizierte. Das ist menschlich imponierend. Denn die 90 Prozent Unqualifizierten unter den bald elf Millionen nach Deutschland Gekommenen finden hier jene Obhut, die ihnen in der Anglowelt verweigert wird." Es wäre indessen naiv, auf die Dankbarkeit aller Zuwanderer zu bauen."' Nicht nur naiv, sondern idiotisch: '" Gleichfalls im Merkur schreibt Jörg Lau unter der Überschrift "Die Muslime und der dekadente Westen", Umfragen unter britischen Muslimen zeigten eine tiefe Ambivalenz gegenüber dem Westen: "Die jungen Muslime haben den Eindruck, in einem dekadenten Land zu leben, das seine eigenen Werte vergessen hat, dessen Freiheiten einen zu hohen Preis fordern und dessen Sitten zusehends verfallen. Wohlgemerkt: Nicht die Älteren beklagen hier wie üblich die Dekadenz der Gesellschaft im Licht einer intakten Vorzeit. Es sind die Jungen, die die Gegenwart verwünschen. Das ist etwas Neues in der Geschichte der Migration: Statt den Traum der Eltern von Aufstieg und Anerkennung umzusetzen, wendet sich die zweite und dritte Generation moralisch indigniert von der Mehrheit ab und kultiviert Überlegenheitsgefühle."'
ARNULF BARING FAZ 20.11.07
- Länderbericht: Norwegen . Auf Hochtouren . Das Ende des Energiereichtums ist nicht absehbar / Neue Reserven in der Arktis / Von Siegfried Thielbeer
Noch vor kurzem dachten die Norweger, dass ihre Quellen des Reichtums - Öl und Gas - allmählich versiegen werden. Neue riesige Gasreserven im Norden künden aber vom Gegenteil ..." 21.05.07 FAZ Norwegen ist zweitgrößter Erdgas-Lieferant der Europäer nach Rußland und sehr viel zuverlässiger und vertrauenswürdiger als das stalinoputische Rußland.
Mi 10° Sch
- Ein schönes Symbol für die Kompetenz und das Niveau der Berliner Regierung: Der von Beck und Nahles vor 14 Tagen degradierte Ex-Parteivorsitzende Müntefering bekommt von Merkel einen schwarzrotgoldenen Fußball mit den Unterschriften der Kabinettsfußballer und entblödet sich nicht, damit herumzuspielen.
- "Möglicherweise ist aber nicht der Islam als solcher unser Hauptproblem, sondern die geringe Qualifizierung der Zuwanderer. Angelsächsische Länder wählen rigoros aus, vermeiden nach Kräften eine Vermehrung unqualifizierter Bürger. Gunnar Heinsohn schreibt im bereits genannten Heft des Merkur: "So schaffen seit 1980 Australien mit 80 Prozent und Kanada mit weit über 90 Prozent Qualifizierten unter ihren Einwanderern Traumquoten. Selbst England mit 75 und Amerika mit 50 Prozent Qualifizierten unter ihren Neubürgern schneiden noch sehr passabel ab. Kontinentaleuropa geht einen anderen Weg. Vor allem Frankreich und Deutschland holen sich unter hundert Zuwanderern nur zehn Qualifizierte. Das ist menschlich imponierend. Denn die 90 Prozent Unqualifizierten unter den bald elf Millionen nach Deutschland Gekommenen finden hier jene Obhut, die ihnen in der Anglowelt verweigert wird." Es wäre indessen naiv, auf die Dankbarkeit aller Zuwanderer zu bauen."' Nicht nur naiv, sondern idiotisch: '" Gleichfalls im Merkur schreibt Jörg Lau unter der Überschrift "Die Muslime und der dekadente Westen", Umfragen unter britischen Muslimen zeigten eine tiefe Ambivalenz gegenüber dem Westen: "Die jungen Muslime haben den Eindruck, in einem dekadenten Land zu leben, das seine eigenen Werte vergessen hat, dessen Freiheiten einen zu hohen Preis fordern und dessen Sitten zusehends verfallen. Wohlgemerkt: Nicht die Älteren beklagen hier wie üblich die Dekadenz der Gesellschaft im Licht einer intakten Vorzeit. Es sind die Jungen, die die Gegenwart verwünschen. Das ist etwas Neues in der Geschichte der Migration: Statt den Traum der Eltern von Aufstieg und Anerkennung umzusetzen, wendet sich die zweite und dritte Generation moralisch indigniert von der Mehrheit ab und kultiviert Überlegenheitsgefühle."'
ARNULF BARING FAZ 20.11.07
- Länderbericht: Norwegen . Auf Hochtouren . Das Ende des Energiereichtums ist nicht absehbar / Neue Reserven in der Arktis / Von Siegfried Thielbeer
Noch vor kurzem dachten die Norweger, dass ihre Quellen des Reichtums - Öl und Gas - allmählich versiegen werden. Neue riesige Gasreserven im Norden künden aber vom Gegenteil ..." 21.05.07 FAZ Norwegen ist zweitgrößter Erdgas-Lieferant der Europäer nach Rußland und sehr viel zuverlässiger und vertrauenswürdiger als das stalinoputische Rußland.
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