mi 5° Hochnebel
- Multimodulare Intelligenz.
In dem Buch ABSCHIED VOM IQ (1985/91) postulierte der Harvard-Psychologe Howard Gardner, daß jeder Mensch mehrere ‚Intelligenzen’ entwickeln könne, die von Tests gar nicht erfaßt werden könnten. Gardner kam auf zunächst sieben, dann neun Intelligenzen:
Sprachliche Intelligenz, logisch-mathematische, musikalische, körperlich-kinästhetische, räumliche, interpersonale und intrapersonale.
Im Buch INTELLIGENZEN von 2002 fügt er eine naturkundliche Intelligenz und die Lebensintelligenz hinzu.
Ich würde zudem noch eine Prioritätenintelligenzform als zehnte annehmen, die mir wie alle anderen recht selbständig und unabhängig von den anderen zu sein scheint, wobei sie aber eine Metaform darstellt, die sämtliche anderen Module im Sinne der antiken Kardinaltugend „Maß“ zu beeinflussen vermag.
Die Redeweise von einer "Intelligenz" stellt immer eine starke Verkürzung dar, die unterschiedlichen Intelligenzen können sehr verschieden stark entwickelt sein; eine homogene Intelligenz gibt es nicht. Zudem streuen Individualwerte viel stärker als Gruppenmittelwerte.
Wahrscheinlich auch bei Menschen mit blütenweißen Westen und reinen Herzen wie Müller-Jung.
Kommentar zu: "Watsons Erbmaterial. Schwarze Seele, schwarzes Genom.
Kürzlich hatte James Watson behauptet, Afrikaner wären weniger intelligent als „wir“. Jetzt zeigt eine Analyse seines Genmaterials: In dem Genpionier und Nobelpreisträger schlummert mehr afrikanisches Erbmaterial, als ihm wohl selbst lieb ist. Von Joachim Müller-Jung"
Ein "schwarzes Genom" haben wir natürlich alle, so wie auch ein "Zwergschimpansen-Genom", und auch mit dem eleganten Wurm Caenorhabditis verbinden uns noch einige Gene, sogar noch mit dem Salat, wenn ich nicht irre, weil die Evolution bewährte Gene nicht dauernd neu hervorbringt. Die Zelle bleibt der Grundbaustein seit den ältesten Lebensspuren, die über 2,5 Mrd. Jahre zurückzuliegen scheinen. Das hat der homo s. alles intus, denn den homo s. gibt es ja erst seit neulich, seit etwa 0, 000 012 000 Mrd. Jahren.
Daß sich der Bursche so schnell entwickelt hat und seinen Schimpansenbrüdern, die im Kurzzeitgedächtnis-Zahlen-Vergleich auch so blöd nicht sind, über die Schulter spucken kann, hat offenbar mit seiner Gehirn-Genetik zu tun. Da gibt es winzige Genotyp-Unterschiede, die sich gewaschen haben. Sogar offenbar zwischen Tokyo und Timbuktu.
Not the sky is the limit: "Das Milieu oder Gewebe des Lernens findet sich in den Veränderungen großer Moleküle der Nervenzellen." Heinz v. Foerster, Biologe, Physiker, Mathematiker, Philosoph
"Lernen ist daher ein prinzipiell subjektabhängiges Geschehen." Humberto Maturana, Neurobiologe (H. M., Erkennen, 1985)
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Dienstag, 11. Dezember 2007
Energie, 68, Jura
mi 4° regn.
- "Das F.A.Z.-Gespräch: Paolo Scaroni, Chef des italienischen Öl- und Gaskonzerns Eni
"Europa bleibt auf lange Zeit abhängig vom russischen Gas"
In den kommenden Jahren wird es eine Versorgungslücke mit Gas in Europa geben, ist die Prognose Scaronis. Zugleich wächst die Abhängigkeit von Russland. Was man dagegen machen kann, weiß er auch nicht. Die gute Nachricht: Öl wird wohl billiger. ... 'Europa steht vor einem großen Dilemma', lautet die Schlussfolgerung von Scaroni zum Thema Erdgas. Die Vorteile dieses Brennstoffs hätten dazu geführt, dass viele Länder und Akteure unabhängig voneinander auf Gas gesetzt hätten, ohne irgendwelche Koordination. In Brüssel habe man sich mehr um den Biegungsgrad der Bananen gekümmert als um eine langfristige Versorgungsstrategie für Energie. Vor wenigen Tagen, beim Weltenergiekongress in Rom, war der Eni-Chef in einer öffentlichen Rede noch deutlicher gewesen, als er sagte, Europa sei in Fragen der Energieversorgung bis 2006 als Schlafwandler unterwegs gewesen, während sich die Mitgliedsländer in Richtung Erdgas orientierten." 8.12.07 // Die Brüsselkraten sind nicht nur völlig überbezahlt, sondern auch völlig verantwortungslos. Das paßt zusammen.
- Der Kern von 68: Inflationierung der Ansprüche und Absenkung der Verantwortlichkeit.
- "Einen Lichtblick in einem eher düsteren Gemälde hat Scaroni jedoch zu bieten: "Der Ölpreis wird in Zukunft wieder sinken." Öl werde zwar relativ teuer bleiben, aber das könne auch einen Ölpreis von 60 Dollar je Barrel (159 Liter) bedeuten, sagt der Eni-Chef. Die Szenarien vom Ende des Öls treffen aus seiner Sicht nicht zu, vielmehr werde die Ölförderung noch Jahrzehnte auf hohem Niveau bleiben. Eni verfolge diverse Projekte zur Erschließung neuer Ölfelder. "Die ganze Ölbranche war noch nie so aktiv, doch die Ölbranche arbeitet mit langen Investitionszyklen." Hohe Preise und geringe Differenzen zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ölmarkt von heute seien die Folge der niedrigen Ölpreise Ende der neunziger Jahre, derentwegen die Investitionen gedrosselt worden seien. Damals sei der Ölpreis zeitweise auf unter 10 Dollar je Barrel gefallen. Heute werden bei Eni Förderprojekte genehmigt, wenn sie bei einem Ölpreis von 45 Dollar Erträge bringen. Damit öffne sich für die Ölbranche ein breites Spektrum von Möglichkeiten. "Bei 45 Dollar je Barrel wird es dann schon rentabel, kanadischen Ölsand zu verarbeiten." Mit Blick auf den Ölmarkt warnt Scaroni vor simplifizierten Szenarien. "In der Vergangenheit haben beim Ölmarkt alle Experten mit ihren Prognosen falsch gelegen." Das Gespräch führte Tobias Piller.
Text: F.A.Z., 08.12.2007, Nr. 286 / Seite 16
- Neulich, vor 200 bis 150 Mio. Jahren, also nach rund 4,3 Mrd. Jahren, im Jura, waren die Pole eisfrei und der Äquator verlief durch Mittelamerika und Nordafrika; „Deutschland“ lag nördlich der größten Landmasse Gondwana als eine winzige Insel im Thetys Ozean. Die Saurier erreichten den Höhepunkt ihrer Entwicklung.
- "Das F.A.Z.-Gespräch: Paolo Scaroni, Chef des italienischen Öl- und Gaskonzerns Eni
"Europa bleibt auf lange Zeit abhängig vom russischen Gas"
In den kommenden Jahren wird es eine Versorgungslücke mit Gas in Europa geben, ist die Prognose Scaronis. Zugleich wächst die Abhängigkeit von Russland. Was man dagegen machen kann, weiß er auch nicht. Die gute Nachricht: Öl wird wohl billiger. ... 'Europa steht vor einem großen Dilemma', lautet die Schlussfolgerung von Scaroni zum Thema Erdgas. Die Vorteile dieses Brennstoffs hätten dazu geführt, dass viele Länder und Akteure unabhängig voneinander auf Gas gesetzt hätten, ohne irgendwelche Koordination. In Brüssel habe man sich mehr um den Biegungsgrad der Bananen gekümmert als um eine langfristige Versorgungsstrategie für Energie. Vor wenigen Tagen, beim Weltenergiekongress in Rom, war der Eni-Chef in einer öffentlichen Rede noch deutlicher gewesen, als er sagte, Europa sei in Fragen der Energieversorgung bis 2006 als Schlafwandler unterwegs gewesen, während sich die Mitgliedsländer in Richtung Erdgas orientierten." 8.12.07 // Die Brüsselkraten sind nicht nur völlig überbezahlt, sondern auch völlig verantwortungslos. Das paßt zusammen.
- Der Kern von 68: Inflationierung der Ansprüche und Absenkung der Verantwortlichkeit.
- "Einen Lichtblick in einem eher düsteren Gemälde hat Scaroni jedoch zu bieten: "Der Ölpreis wird in Zukunft wieder sinken." Öl werde zwar relativ teuer bleiben, aber das könne auch einen Ölpreis von 60 Dollar je Barrel (159 Liter) bedeuten, sagt der Eni-Chef. Die Szenarien vom Ende des Öls treffen aus seiner Sicht nicht zu, vielmehr werde die Ölförderung noch Jahrzehnte auf hohem Niveau bleiben. Eni verfolge diverse Projekte zur Erschließung neuer Ölfelder. "Die ganze Ölbranche war noch nie so aktiv, doch die Ölbranche arbeitet mit langen Investitionszyklen." Hohe Preise und geringe Differenzen zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ölmarkt von heute seien die Folge der niedrigen Ölpreise Ende der neunziger Jahre, derentwegen die Investitionen gedrosselt worden seien. Damals sei der Ölpreis zeitweise auf unter 10 Dollar je Barrel gefallen. Heute werden bei Eni Förderprojekte genehmigt, wenn sie bei einem Ölpreis von 45 Dollar Erträge bringen. Damit öffne sich für die Ölbranche ein breites Spektrum von Möglichkeiten. "Bei 45 Dollar je Barrel wird es dann schon rentabel, kanadischen Ölsand zu verarbeiten." Mit Blick auf den Ölmarkt warnt Scaroni vor simplifizierten Szenarien. "In der Vergangenheit haben beim Ölmarkt alle Experten mit ihren Prognosen falsch gelegen." Das Gespräch führte Tobias Piller.
Text: F.A.Z., 08.12.2007, Nr. 286 / Seite 16
- Neulich, vor 200 bis 150 Mio. Jahren, also nach rund 4,3 Mrd. Jahren, im Jura, waren die Pole eisfrei und der Äquator verlief durch Mittelamerika und Nordafrika; „Deutschland“ lag nördlich der größten Landmasse Gondwana als eine winzige Insel im Thetys Ozean. Die Saurier erreichten den Höhepunkt ihrer Entwicklung.
Montag, 10. Dezember 2007
Epiktet, Wachstumshormon u. Gedächtnis
mi 6° R 8033
- "Von den Dingen stehen die einen in unserer Gewalt, die anderen nicht. In unserer Gewalt stehen: unsere Meinung, unser Handeln, unser Begehren und Meiden - kurz: all unser Tun, das von uns ausgeht." Epiktet
-"In the search for the mechanisms that mediate the effects of sleep on
the consolidation of memories, growth hormone (GH) recently became of
interest, because in humans it is released mainly during slow-wave sleep (SWS), a
period of enhanced declarative memory consolidation."
Gais S, Hüllemann P, Hallschmid M, Born J., Department of Neuroendocrinology, University of Lübeck, Germany, Sleep-dependent surges in growth hormone do not contribute to
sleep-dependent memory consolidation.
- "Von den Dingen stehen die einen in unserer Gewalt, die anderen nicht. In unserer Gewalt stehen: unsere Meinung, unser Handeln, unser Begehren und Meiden - kurz: all unser Tun, das von uns ausgeht." Epiktet
-"In the search for the mechanisms that mediate the effects of sleep on
the consolidation of memories, growth hormone (GH) recently became of
interest, because in humans it is released mainly during slow-wave sleep (SWS), a
period of enhanced declarative memory consolidation."
Gais S, Hüllemann P, Hallschmid M, Born J., Department of Neuroendocrinology, University of Lübeck, Germany, Sleep-dependent surges in growth hormone do not contribute to
sleep-dependent memory consolidation.
Sonntag, 9. Dezember 2007
"It's the culture, stupid", Prozeß der Zivilisation
mi 5° b
- ARD/ZDF: Zunehmende Boxberichterstattung der Zwangsgebührensender - der Prozeß der Zivilisation?
- Der Prozeß der Zivilisation: "Die Zahl der erziehungsunfähigen Eltern wächst
Leiter der „Kinderhilfe Direkt“ im Gespräch
„Problemfamilien sind identifizierbar“
... Gibt es denn wirklich mehr erziehungsunfähige Eltern als früher?
Ja, die Zahl wächst. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags nimmt an, dass zehn Prozent eines Jahrgangs verwahrlost ist. In vier Millionen Familien herrscht potenziell Erziehungsunfähigkeit."
- "EU-Afrika-Gipfel in Lissabon.
Empörung bei Afrikanern über Merkels Kritik." Die Neigung vieler Afrikaner, jede Kritik abzuweisen, sich selbst zu belügen und andere für die eigene Unfähigkeit verantwortlich zu machen ist der Hauptgrund für den Zustand des Kontinents.
(Vgl.: Afrikanisches Verhältnis zur Medizin: Die südafrikanische Gesundheitsministerin „ist gegen eine Behandlung mit Aids-Medikamenten und sagt, das HIV-Virus könne auch mit Knoblauch und Roter Beete bekämpft werden.“ FAZ 10.8.07)
- China hat seine Eisenerzeinfuhr seit 2000 fast verzehnfacht - die Ostasiaten haben durch die Übernahme rationaler Techniken, Wissenschaftsoffenheit und Marktorientierung viel erreicht, vgl. Afrika. Ohne den Katholizismus werden sie auch das Modell Lateinamerika vermeiden.
- ARD/ZDF: Zunehmende Boxberichterstattung der Zwangsgebührensender - der Prozeß der Zivilisation?
- Der Prozeß der Zivilisation: "Die Zahl der erziehungsunfähigen Eltern wächst
Leiter der „Kinderhilfe Direkt“ im Gespräch
„Problemfamilien sind identifizierbar“
... Gibt es denn wirklich mehr erziehungsunfähige Eltern als früher?
Ja, die Zahl wächst. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags nimmt an, dass zehn Prozent eines Jahrgangs verwahrlost ist. In vier Millionen Familien herrscht potenziell Erziehungsunfähigkeit."
- "EU-Afrika-Gipfel in Lissabon.
Empörung bei Afrikanern über Merkels Kritik." Die Neigung vieler Afrikaner, jede Kritik abzuweisen, sich selbst zu belügen und andere für die eigene Unfähigkeit verantwortlich zu machen ist der Hauptgrund für den Zustand des Kontinents.
(Vgl.: Afrikanisches Verhältnis zur Medizin: Die südafrikanische Gesundheitsministerin „ist gegen eine Behandlung mit Aids-Medikamenten und sagt, das HIV-Virus könne auch mit Knoblauch und Roter Beete bekämpft werden.“ FAZ 10.8.07)
- China hat seine Eisenerzeinfuhr seit 2000 fast verzehnfacht - die Ostasiaten haben durch die Übernahme rationaler Techniken, Wissenschaftsoffenheit und Marktorientierung viel erreicht, vgl. Afrika. Ohne den Katholizismus werden sie auch das Modell Lateinamerika vermeiden.
Samstag, 8. Dezember 2007
Studenten, Heizöl 69,75
mi 8° aufgel. Heizöl 69,75
- "Warum, in aller Welt, gehen die dümmsten Revolten von Studenten aus?" Johannes Gross //
Studenten sind immer besonders sensibel und einer differenten Ideologie ergeben. Sie sind intelligent, aber sehr unklug wegen fehlender Lebenserfahrung. Dazu tritt anthropologisch die spätpubertäre Abenteuerlust, die offenbar phylogenetisch kodiert ist, um die Variationsbreite der gen. Rekombination zu befördern im Dienste der DNS-Innovation.
- „Im Januar 1922 stürmte eine Gruppe rumänischer Studenten die Aufführung von Schillers „Räubern“ im Stadttheater, weil sie den Hauptdarsteller für einen Juden hielten. Man wollte ein rein rumänisches Volkstheater ...“ Der Traum einer Stadt, Rez. : Helmut Braun (Hg.), „Czernowitz“, Links 2005; FAZ 23.12.05
- Studenten in Teheran beim Sturz des Schah
- 1973 die studentische Unterstützung der sog. Symbionesischen BefreiungsArmee SLA (Terrorgruppe wie die RAF") in Berkeley; die entführte Berkeley-Kunstgeschichtestudentin Patty Hearst reihte sich ein. (Vgl. ZORRO UND PATTY HEARST, US-Filmdokum. 2004)
- "Warum, in aller Welt, gehen die dümmsten Revolten von Studenten aus?" Johannes Gross //
Studenten sind immer besonders sensibel und einer differenten Ideologie ergeben. Sie sind intelligent, aber sehr unklug wegen fehlender Lebenserfahrung. Dazu tritt anthropologisch die spätpubertäre Abenteuerlust, die offenbar phylogenetisch kodiert ist, um die Variationsbreite der gen. Rekombination zu befördern im Dienste der DNS-Innovation.
- „Im Januar 1922 stürmte eine Gruppe rumänischer Studenten die Aufführung von Schillers „Räubern“ im Stadttheater, weil sie den Hauptdarsteller für einen Juden hielten. Man wollte ein rein rumänisches Volkstheater ...“ Der Traum einer Stadt, Rez. : Helmut Braun (Hg.), „Czernowitz“, Links 2005; FAZ 23.12.05
- Studenten in Teheran beim Sturz des Schah
- 1973 die studentische Unterstützung der sog. Symbionesischen BefreiungsArmee SLA (Terrorgruppe wie die RAF") in Berkeley; die entführte Berkeley-Kunstgeschichtestudentin Patty Hearst reihte sich ein. (Vgl. ZORRO UND PATTY HEARST, US-Filmdokum. 2004)
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