Samstag, 12. Dezember 2009

Atmosphäre hat einen gigantischen Kühler, den Weltraum



Der letzte Hahnenfuß (Ranunculus acris) in geschützter Lage - 1 bis 3°C tr

- Sie singen besser: www.dakotavoice.com/2009/12/looking-for-global-warming-in-minnesota/

- Gores Propagandafilm wird immer noch herumgereicht in deutschen Zeitungen
Gore lässt sich auf Rock-Konzerten als Weltenretter feiern und mehrt seine Macht und sein Einkommen auf der Klima-Welle. Er nutzt geschickt die Medien, übertreibt, lässt neuere wissenschaftliche Fakten gerne aus oder manipuliert das Publikum mit Extrem-Szenarien in seinem Film. Pikanterweise entschied ein englischer Richter im Oktober 2007, dass die Verbreitung des Gore-Films an Schulen nur noch gestattet ist, wenn die Lehrer klarstellen, dass dies eine sehr einseitige und übertriebene Sicht auf den Klimawandel darstellt und sie auf neun "scientific errors" hinweisen.
Wichtiger aber noch ist, daß ganz einseitig auf einen winzig kleinen Zeitraum von rund 200 Jahren in der Erdgeschichte von 4,6 Milliarden Jahren gezielt wird. Der große Lebensaufbruch im Kambrium vor 600-500 Mio. Jahren mit vielen neuen Pflanzen und Tieren, deswegen Kambrische 'Explosion' genannt, ereignete sich bei 15 Prozent CO2 in der Atmosphäre und etwa einem Prozent freiem Sauerstoff (02). Die Pflanzenentwicklung sorgte mit Hilfe der Photosynthese für die Bildung der Atmosphäre mit der jetzigen Zusammensetzung CO2 = 0,035 Prozent, 02 =20,95 Prozent, N2= 78 Prozent und rund einem Prozent Spuren- und Edelgase. Das heutige geringe Rest-CO2 ist zu 97 % in den Ozeanen gebunden. Das Klima im Kambrium war weltweit sehr heiß, die Pole waren ganzjährig eisfrei. (Vgl. Wiki. u.a.)
Auch Grönland als Grünland kommt bei Gore nicht vor: " Sattgrüne lichte Wälder mit Kiefern, Fichten und Erlen, ein glasklarer See, in dem sich der blaue Sommerhimmel spiegelt und an dessen warmen Ufern bunte Schmetterlinge herumflattern ... Das Bild ist aber nicht einer überschäumenden Phantasie entsprungen, sondern es beruht auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bei der molekulargenetischen Analyse von Eisbohrkernen gewonnen wurden.
Die virtuelle Landschaft spiegelt nicht das heutige Grönland, sondern jenes vor 450.000 bis 800.000 Jahren. So alt ist nämlich das Eis, in dem eine internationale Forschergruppe um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen nach molekularen Spuren früheren Lebens gesucht hat. Was dabei herausgekommen ist, lässt die Geschichte Grönlands in grünerem Licht erscheinen. ... Grönland war bewaldet.
Durch die molekularen Fossilien unter dem zwei Kilometer dicken Eisschild ist jetzt erstmals bezeugt worden, dass der Süden Grönlands in jener Zeit bewaldet war. Diese Erkenntnis ist auch für die Klimaforschung und die Prognosen zu den Folgen der globalen Erwärmung bedeutsam.
Denn anders als weithin angenommen, überstand der Eispanzer offenbar die Zwischeneiszeit vor 130.000 bis 116.000 Jahren. Damals war es um rund fünf Grad wärmer als heute. „Wenn unsere Daten korrekt sind“, meint Willerslev, „bedeutet das, dass die Eiskappe im Süden Grönlands stabiler ist als vermutet.“ FAZ 5.7.07

- " 2ºC, 2ºC ...
... sorry, aber unsere Erde kann noch viel mehr verkraften als läppische 2ºC.
Lebe seit 10 Jahren auf einer Insel im Indischen Ozean: Bericht:
Früher gab es verheerende Zyklone, die alles weggepustet haben. Seit ich hier lebe, hatten wir keinen Zyklon, der als verheerend bezeichnet werden kann. Die Probleme wie überflutete Straßen sind des Menschen Fehler. Falsche Bauweise, schlechtes Abwassersystem. Immer noch viel Zuckerrohr, wenig Wald.
Na um auf die 2ºC zu kommen → maximal 35ºC im Sommer, 23-25ºC im Winter.
Bisher keine Veränderung. Der Meeresspiegel gleichbleibend. Entschuldigung, natürlich haben wir Ebbe und Flut. Sollte also die Temperatur im Sommer auf 37ºC und im Winter auf 27ºC steigen, kein großer Unterschied. Abends kühlt es im Winter bis 12ºC ab, im Sommer bis auf 25ºC. Auch hier kein größeres Problem. Der Mensch hält das aus. Die Wetterkapriolen sind so hinzunehmen wie sie kommen, einen Zyklon können wir nicht aufhalten, geschweige denn verhindern. Wie gesagt, die Zyklone sind hier seit Jahren nicht mehr so gefährlich.
Ach ja, die Milliarden werden wie immer in den Sand gesetzt. Verarschung hoch zehn." Komm. auf faz.net"
Die Erde erwärmt sich schneller" von Uwe Wagner

- ' : CO2 "gesundheitsschädlich"
Die Quelle kann ich Ihnen nennen: Es gibt sogar zwei Artikel dazu auf der FAZ-Klimaseite. Die amerikanische Umweltbehörde EPA hat CO2 als "gesundheitsschädlich" eingestuft, damit der Messias der Klimaretter, Präsident Obama, in Kopenhagen Zusagen machen kann, ohne den Kongreß zu fragen, also um demokratische Kontrolle auszuhebeln. Klingt blöd, dummdreist und wie aus einem schlechten Film, ist aber so, was nicht nur zeigt, welche Gefahr diese Ideologie für die Demokratie ist, sondern auch, daß Klimaretter sich nicht einen Deut um Tatsachen scheren, sondern vor den lächerlichsten Lügen nicht zurückschrecken, nachdem sie das Volk durch Gehirnwäsche und Angstschüren gefügig gemacht haben. Sie haben recht, CO2 ist ungiftig, aber in so einer Orwell-Ideologie zählen Tatsachen nicht. Zu Ihrer Theorie mit den in fossilen Brennstoffen gespeicherten Sonnenenergie: Zwar wird damit beim Verbrauch Wärme erzeugt, doch da die Atmosphäre kein geschlossenes System ist, wird die zusätzliche Wärme in den Weltraum abgestrahlt. Ihr Auto wird auch nicht 3000 Grad heiß, wenn Sie in ihm etliche Liter Benzin verbrauchen, was es ohne Kühlung aber müßte. Die Atmosphäre hat einen gigantischen Kühler, den Weltraum.' Marvin Parsons Komm. auf faz.net "2 Grad"

- " Jugendliche sind keine Verrückten .
Unter ihresgleichen verhalten sie sich aber risikobereiter und ungeduldiger als allein oder in Begleitung von Erwachsenen
Der amerikanische Psychologe Laurence Steinberg widerspricht der verbreiteten Ansicht, Teenagergehirne seien das reine Chaos. Demnach verhalten ... anders, weil bei ihnen bestimmte, für die Impulskontrolle zuständige Hirnstrukturen noch nicht voll ausgereift sind. ... Ganz ausgereift ist der vordere Stirnlappen erst im Alter von rund 25 Jahren. ..." FAZ 9.12.09
/// Desto wichtiger erscheint eine konsequente, fordernde Erziehung bis zu diesem Alter. Erst danach kann es übrigens ein Wahlrecht geben.

- - Schiller verallgemeinert diesen Befund in einer Xenie nachvollziehbar auch für den Erwachsenen:
Der Einzelne allein ist leidlich klug und verständig
Kaum ist er in corpore, wird dir ein Dummkopf daraus.

- " Würgespiele
Kein Erwachen aus dem "Blauen Traum"
Von Peter-Philipp Schmitt
11. Dezember 2009 Würgespiele sind nur allzu bekannt. Seit Generationen geben Jugendliche die „Spielanleitungen“ untereinander weiter. Das zumindest wollen amerikanische Fachleute, die sich mit gefährlichem Verhalten Heranwachsender beschäftigen, herausgefunden haben. Inzwischen ist auch im Internet detailliert nachzulesen, wie „gespielt“ wird - und welche Konsequenzen eine bewusst herbeigeführte Beinahe-Ohnmacht haben kann.
Vergangene Woche strangulierte sich kurzzeitig ein Vierzehnjähriger aus dem Havelland mit einem Strick, um in eine Art Rausch zu verfallen. Dabei verlor er aber offenbar das Bewusstsein. Da er kniete, erstickte er vermutlich, weil das Gewicht seines eigenen Körpers ihn nach unten drückte und sich das Seil um seinen Hals immer fester zuzog. Als der Leichnam des Jungen entdeckt wurde, war sein Computer noch eingeschaltet. Die Anleitung für das angebliche Spiel war angeblich noch abrufbar. ... " FAZ

Freitag, 11. Dezember 2009

Islam und so, Sure 4, 90, Migration



Die letze Rose in einem kurzen, sonnigen Augenblick
4-5°C bedeckt (Zugspitze Gipfel: -11°C, Gletscher -9°C; 160 cm Pulverschnee)

- Islam: "Die Jummah-Moschee hingegen steht mitten in Port Louis (Mauritius), ganz bewusst dort, wo gearbeitet wird ... Frauen und Ungläubige dürfen nur den Vorhof betreten, von wo aus man allerdings weit in die Gebetshalle hineinschauen kann ..." Blaupause, Langer, FAZ 10.12.

- " Ein Recht auf Minarette?
Gerhard Schröders fauler Friede
In der „Zeit“ schreibt Altkanzler Gerhard Schröder über „Das Recht auf Türme“. Das Schweizer Bauverbot für Minarette zeigt seiner Ansicht nach, dass Europas Blick auf den Islam immer noch von Angst und Unwissen geprägt ist. Eine Antwort von Necla Kelek. " FAZ 11.12.
- - - Koran, Sure 4, 90 : " Sie wünschen, daß ihr Ungläubige werdet, so wie sie Ungläubige sind, und ebensolche Bösewichte wie sie. Schließt daher eher kein Freundschaftsbündnis mit ihnen, als bis sie Allahs Weg einschlagen. Weichen sie aber ab, so ergreift und tötet sie, wo ihr sie auch finden mögt, und nehmt keine Freundschaft und Unterstützung von ihnen an." Der Herr Schröder liest wahrscheinlich den Koran in der Frühstückspause bei Gasprom und baut schon einmal vor für die Zeit, in der die Mohammedaner über die Geburtenrate die Mehrheit in Hannover stellen werden.

- Moschee in Marxloh: Architektur und Integration. Zu viel Istanbul, zu wenig Duisburg
Der Streit um Minarette in Westeuropa könnte sich entschärfen lassen, wenn Moscheen sich ihrer abendländischen Bau-Umwelt ebenso anpassen würden, wie dies Synagogen seit Jahrhunderten tun. Ein vergleichender Überblick. Von Dieter Bartetzko, FAZ 9.12.09
/// Dazu muß man wissen, Frau Kelec hat es kundgetan, daß die Imame der türk. Religionsbehörde DITIB alle paar Monate ausgetauscht werden und in die Türkei zurückkehren, damit jede Anpassung unterbleibt.

- " Migration
Einwanderung in die Sozialsysteme
Von Christopher Caldwell
FAZ 08. Dezember 2009 Die Schweizer Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten, die weithin auch als Ablehnung islamischer Einwanderung verstanden wurde, hat Kommentatoren auf der ganzen Welt schockiert. In den Tagen vor der Abstimmung hieß es nach Umfragen, dass nur 37 Prozent der Schweizer mit Ja stimmen würden; tatsächlich haben dann fast 60 Prozent so gestimmt. Das erinnert daran, dass es neben den offiziellen Reden über Einwanderung und Multikulturalismus auch eine inoffizielle Meinung gibt, die sich außer wirtschaftlichen auch auf kulturelle und soziale Fragen bezieht.
In den Vereinigten Staaten gilt es als unanständig, über anderer Leute Kultur zu reden; aber es ist völlig in Ordnung, darüber zu diskutieren, wie viel Migration gut für das Land ist. Die Meinungen sind gespalten. In Europa sind die beiden Themen - Wirtschaft und Kultur - schwerer auseinanderzuhalten. Als der SPD-Politiker und jetzige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin jüngst mit seinen Bemerkungen über Türken und Araber wütende Empörung unter Politikern und Kommentatoren (aber auch viel Zustimmung in der Bevölkerung) auslöste, wurde oft ignoriert, dass er diese Bemerkungen hinsichtlich der finanziellen und wirtschaftlichen Lage in der Hauptstadt machte, womit er sich zweifellos auskennt.

Zwei Argumentationsstränge
Warum verwandeln sich ökonomische Diskussionen über Einwanderung in Europa so schnell in erbitterte kulturelle Debatten? Vielleicht weil das wirtschaftliche Argument für den Nutzen von Masseneinwanderung in Europa deutlich schwächer ist als die entsprechenden Argumente in den Vereinigten Staaten. Es gibt im Wesentlichen zwei Argumentationsstränge: Vereinfachend können wir von einer „kapitalistischen“ und einer „sozialistischen“ Rechtfertigung für die Masseneinwanderung sprechen. Keine von beiden ist wirklich überzeugend.
Die kapitalistische Argumentation lautet, dass Einwanderer einen großen wirtschaftlichen Nutzen bringen, weil sie als Arbeitskräfte gebraucht werden und „die Jobs machen, die kein Europäer will“. Das beruht aber auf einem kurzfristigen Denken. Es gilt nur so lange, wie die Einwanderer aus den Niedriglohnländern sich nicht an die Gegebenheiten der westeuropäischen Gastländer angepasst haben. Sobald sie dies tun und die Rechte erhalten und Ansprüche stellen, die in den europäischen Wohlfahrtsstaaten gelten, hören sie auf, die schlechtbezahlten Jobs zu tun, zumal ja der Sozialstaat mit Lohnersatzleistungen eine Alternative bietet. Allgemein wirkt der Sozialstaat wie ein „Zuwanderungsmagnet“ (Hans-Werner Sinn), gerade auf Geringqualifizierte.
Eine staunenswerte Zahl zur fehlgeschlagenen Integration in den Arbeitsmarkt hat vor einiger Zeit die Bundesausländerbeauftragte veröffentlicht: Von 1971 bis 2000 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland von 3 Millionen auf etwa 7,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der erwerbstätigen Ausländer hat sich jedoch nicht bewegt: Sie blieb bei rund 2 Millionen. 1973 (dem Jahr des Anwerbestopps) waren 65 Prozent der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt, ein Jahrzehnt später waren es nur noch 38 Prozent. Ein Großteil der Zuwanderung nach Deutschland, die seit dem Anwerbestopp hauptsächlich ungesteuert über Familienzusammenführung erfolgte, ging also nicht in den Arbeitsmarkt, sondern in die Sozialsysteme.
Die sozialistische Argumentationslinie
Damit sind wir bei der zweiten Argumentationslinie für Einwanderung, die wir die sozialistische oder wohlfahrtsstaatliche nennen wollen. Wie alle wissen, befinden sich Europas Sozialsysteme in einer demographischen Klemme. Die europäischen Bevölkerungen altern, es gibt wenig Nachwuchs. Damit sinkt die Quote von Arbeitenden zu Rentnern. Wegen der niedrigen Geburtenrate in den vergangenen Jahrzehnten fehlt eine ausreichend große „nächste Generation“ von Erwerbstätigen, um die Balance zu halten.
Je mehr die europäischen Bevölkerungen schrumpfen, desto intensiver wird über eine vermeintliche Lösung des demographischen Problems durch Zuwanderung gesprochen. Die eingewanderten Teile der Bevölkerung sind noch ziemlich jung, ihre Geburtenraten sinken nur wenig. Daher, so hören wir, könnten sie die Schrumpfung und Alterung bremsen und die Quote von Erwerbstätigen zu Rentnern verbessern. Fachleute der Vereinten Nationen haben ausgerechnet, dass Deutschland, um seine Bevölkerungszahl von 82 Millionen zu halten, eine jährliche Nettozuwanderung von 500 000 Menschen bräuchte. Wenn nur die Politik ihre Vorbehalte hintanstellen und deutlich höhere Einwanderung zulassen würde, könnten dann die umlagefinanzierten Sozialstaaten auf eine demographisch solidere Basis gestellt werden?
In diesem Szenario erscheinen die Einwanderer als die Rettung. Sie kommen aus den von Dürre und Hunger betroffenen Regionen der Dritten Welt, etwa aus Afrika, um in der Ersten Welt zu arbeiten, Rentenbeiträge zu zahlen sowie in Pflegeheimen für die alternde europäische Urbevölkerung tätig zu sein. Diese Idee ist, um es zurückhaltend zu formulieren, weit entfernt von den Idealen, auf die sich die Soziale Marktwirtschaft einmal gründete. Und sie ist ökonomisch verfehlt. Es ist unrealistisch, die ungesteuerte Einwanderung als Milderung der Schwierigkeiten des Wohlfahrtsstaates zu sehen.
Damit Einwanderer dem Wohlfahrtsstaat nutzen, müssen sie und ihre Nachkommen mehr in die Sozialsysteme einzahlen als entnehmen. Allerdings arbeiten und verdienen sie dafür nicht genug. In den Niederlanden beispielsweise beziehen 40 Prozent der Einwanderer überwiegend Sozialleistungen als Einkommen. In Deutschland liegt die Quote der Arbeitslosen unter Ausländern bei über 20 Prozent, hat die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer jüngst festgestellt. Das ist eine doppelt so hohe Arbeitslosenquote wie unter Einheimischen.
Die politische, soziale und kulturelle Dimension
In Berlin, worauf Thilo Sarrazin sich bezog, sind rund ein Drittel der Menschen mit Migrationshintergrund arbeitslos. Von den Türkischstämmigen hat fast jeder Zweite keine Arbeit, ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Wer nicht erwerbstätig ist, trägt nicht zur Finanzierung des Sozialstaats bei, sondern belastet diesen. Nach einer Berechnung des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ist die Lebensspanne, in der türkische Einwanderer im Durchschnitt mehr in die Sozialsysteme einzahlen, als sie herausbekommen, 16 Jahre kürzer als bei den einheimischen Deutschen, und die Beiträge sind geringer.
Neben dem volkswirtschaftlichen Nutzen und den Kosten, über die sich die Ökonomen streiten, vernachlässigen sie die politische, soziale und kulturelle Dimension: Für viele Bürger sind die nichtökonomischen Aspekte wichtiger für ihre Einstellung zur Einwanderung, weil diese dauerhaft den Charakter des Landes ändert. Wer sich wegen der Globalisierung sorgt, wer sich vor Straßenzügen mit überwiegend türkischen oder arabischen Schildern ängstigt, der wird weitere Einwanderung ablehnen, selbst wenn dies seinen Lebensstandard um ein paar Prozentpunkte reduziert, weil es weniger billige Arbeitskräfte gibt. Wer hingegen, wie viele Europäer, ein multikulturelles, polyglottes Umfeld liebt, wer sich über die Bereicherung durch neue Küche, Kleidung, Musik und neue religiöse Vielfalt freut, der wird für Einwanderung sein, selbst wenn sie über den Sozialstaat netto Kosten verursacht.
Die europäischen Demokratien können wählen. Wie das Schweizer Referendum gezeigt hat, gibt es viele Wähler, die mögliche wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen. Ökonomen sollten den politischen und kulturellen Kontext nicht völlig ausblenden.
Der amerikanische Journalist Christopher Caldwell, Senior Editor des „Weekly Standard“ und Kolumnist der „Financial Times“, hat vor kurzem das Buch „Reflections on the Revolution in Europe“ (Penguin Books 2009) über die Geschichte und Konsequenzen der Einwanderung nach Europa veröffentlicht. " FAZ 8.12.09
Übersetzung von Philip Plickert.

- Nehmt ihnen die Steuergelder weg: " EU sagt 7,2 Milliarden für Entwicklungsländer zu
Die Europäische Union bietet den armen Ländern milliardenschwere Sofort-Hilfen im Kampf gegen die Erderwärmung an. Der EU-Gipfel einigte sich auf 7,2 Milliarden Euro, verteilt über drei Jahre. Deutschland schultert insgesamt 1,26 Milliarden Euro. ..." FAZ

- Nehmt ihnen die Steuergelder weg: "ARTE-Newsletter
Donnerstag, den 10. Dezember 2009
Blickfang Po
Heute Abend um 22.25 Uhr
Die Faszination für den Po als perfekte Form und die Zurückweisung des "Arsches" als obzönem Organ haben seit jeher zu unserer Kultur beigetragen. Doch was versteckt sich hinterm Hintern? "

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Klima-Erwärmung live: Wintereinbruch in USA und Kanada, 120 cm Schnee; Grünland auf Grönland




Klima-Erwärmung live: Wintereinbruch in USA und Kanada, 120 cm Schnee, hunderte Flüge von Missouri bis New York fielen aus und Schulen blieben geschlossen. Eine Frau kam auf eisglatten Straßen ums Leben. Der Verkehr wurde lahmgelegt.

- Grünland auf Grönland (Komm. auf faz.net zu "Warum sollten maximal zwei Grad die Welt retten? " Von Joachim Müller-Jung : Überzeugend an diesem Artikel ist nicht einmal der Titel - in den letzten 4,5 Mrd. Jahren hat niemand die Erde gerettet, es war offenbar auch nicht nötig. Oder meint Müller-Jung etwa mit "Welt" den Kosmos? Wäre dem IPCC zuzutrauen, gleich als nächstes Etappenziel die Milchstraße mitzuretten. Aber vielleicht meint er die Menschen? Die haben immerhin ohne Zentralheizung die letzten Eiszeiten überstanden, Rettung nicht nötig, inzwischen sind es sogar 6 Mrd. geworden. Die fanden es prima, als in Grö(ü)nland die Schmetterlinge flogen:
" Sattgrüne lichte Wälder mit Kiefern, Fichten und Erlen, ein glasklarer See, in dem sich der blaue Sommerhimmel spiegelt und an dessen warmen Ufern bunte Schmetterlinge herumflattern - so idyllisch erscheint eine Region im Süden Grönlands auf dieser künstlerischen Darstellung. Das Bild ist aber nicht einer überschäumenden Phantasie entsprungen, sondern es beruht auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bei der molekulargenetischen Analyse von Eisbohrkernen gewonnen wurden.
Die virtuelle Landschaft spiegelt nicht das heutige Grönland, sondern jenes vor 450.000 bis 800.000 Jahren. So alt ist nämlich das Eis, in dem eine internationale Forschergruppe um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen nach molekularen Spuren früheren Lebens gesucht hat. Was dabei herausgekommen ist, lässt die Geschichte Grönlands in grünerem Licht erscheinen.
Schmutziges Material mit molekularen Fossilien
Schätzungsweise zehn Prozent der Landmassen auf der Erde sind von Gletschern und Eisschilden bedeckt und somit für Fossiliensucher praktisch nicht zugänglich. Entsprechend dürftig ist das Wissen über früheres Leben in diesen Regionen. Auch in dem Gebiet im südlichen Grönland, für das sich die Forscher um Willerslev interessiert haben, wären Grabungen illusorisch, denn es liegt unter einem zwei Kilometer dicken Eispanzer.
Bei einer Bohrung („Dye 3“) im Dienste der Klimaforschung ist man aber im Jahr 1981 bis zu dessen Grund vorgedrungen. Für den untersten Teil des Bohrkerns hatten die Wissenschaftler keine Verwendung, denn er war zu schmutzig. In diesem Material, das im Kopenhagener Niels-Bohr-Institut aufbewahrt wurde, ist man jetzt auf molekulare Fossilien gestoßen - auf Stücke von Desoxyribonukleinsäure (DNS), die sich Pflanzen und Tieren zuordnen ließen.
Existenz von Schmetterlingen belegt
Trotz der Konservierung im Eis ist die Erbsubstanz längst in ungezählte Bruchstücke zerfallen. In diesem Gemisch fahndeten die Forscher nach bestimmten DNS-Sequenzen, die in Chloroplasten vorkommen. Nach Angaben von Michael Hofreiter vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der an den Untersuchungen beteiligt war, handelt es sich hierbei um stammesgeschichtlich besonders variable Abschnitte. Das erleichtert es, die Fragmente einzelnen Pflanzenfamilien und -gattungen zuzuordnen. Bei der Suche nach genetischen Spuren von Tieren konzentrierte man sich auf ein in den Mitochondrien enthaltenes Enzym-Gen.
Wie jetzt in der Zeitschrift „Science“ (Bd. 317, S. 36 u. 111) berichtet wird, fanden sich Hinweise auf insgesamt acht Pflanzenfamilien, darunter Korbblütler und Gräser. Bis auf Gattungsebene ließen sich die Bruchstücke den Fichten, Kiefern und Erlen zuordnen. Ebenfalls nachweisbar war Erbsubstanz von Steinbrech.
Pflanzen dieser Gattung gedeihen häufig in Bergregionen. Was die Tierwelt betrifft, war die Ausbeute dürftiger. Zwar wiesen etliche der uralten Genbruchstücke auf das Vorkommen unter anderem von Käfern, Fliegen und Spinnen hin. Mit einer Sicherheit von mindestens 90 Prozent - diese hatten die Forscher als Messlatte gewählt - war aber nur die Existenz von Insekten aus der Ordnung der Schmetterlinge zu belegen.
Grönland war bewaldet
Durch die molekularen Fossilien unter dem zwei Kilometer dicken Eisschild ist jetzt erstmals bezeugt worden, dass der Süden Grönlands in jener Zeit bewaldet war. Diese Erkenntnis ist auch für die Klimaforschung und die Prognosen zu den Folgen der globalen Erwärmung bedeutsam.
Denn anders als weithin angenommen, überstand der Eispanzer offenbar die Zwischeneiszeit vor 130.000 bis 116.000 Jahren. Damals war es um rund fünf Grad wärmer als heute. „Wenn unsere Daten korrekt sind“, meint Willerslev, „bedeutet das, dass die Eiskappe im Süden Grönlands stabiler ist als vermutet.“
Grünland auf Grönland. Molekulare Fossilien. Reinh. Wandtner FAZ 5.7.07

Mittwoch, 9. Dezember 2009

McIntyre on CNN, Depression




Sind so nette Tierchen, fressen auch gerne mal ihresgleichen in klein (Bild FAZ)

Wenn 6 Mrd. Menschen das Atmen einstellen ...

- Video Klimaverschwörung? : McIntyre on CNN
CNN’s Campbell Brown & John Roberts with Chris Horner, Stephen McIntyre, Michael Oppenheimer.
bei http://wattsupwiththat.com/ 8 12 2009

- Schneider : Erst globale Abkühlung, dann Klimakatastrophe
Dem Bericht fehlen einige wichtige Punke.
So gab es einen Kreis um Margeret Mead, Kulturantropologin, die sich mit der Schilderung der angeblich so friedlichen Welt der Südsee-Bewohner einen weltbekannten Namen machte. Leider stellten sich ihre Forschungsergebnisse als falsch heraus. Die Süd-See Bewohner waren zumindest so kriegerisch wie die übrigen Bewohner des Globus. Der Kreis befürwortete Geburtenkontrolle im globalen Massstab.
Dem Kreis gehörten auch heute noch sehr einflussreiche Wissenschaftler an, so. z. B. Holdren, oberster Wissenschaftsberater Obamas, aber auch Stephen Schneider, der zuerst eine Globale Akühlung durch CO2 proparierte, dann auf Temperaturerhöhung umschaltete. Von ihm ist der Inhalt des folgenden Interviews bekannt.
" To capture the public imagination,
we have to offer up some scary scenarios,
make simplified dramatic statements
and little mention of any doubts one might have.
Each of us has to decide the right balance
between being effective,
and being honest."
- Leading greenhouse advocate, Dr Stephen Schneider
( in interview for "Discover" magagzine, Oct 1989) "
Schneider ist heute noch als Wissenschaftler tätig. Sein Einfluss scheint ungebrochen. Bernd Stroeher ,
Komm. auf faz.net zu "Eine kurze Geschichte des Klimawandels"

- Stets trieben 2 Motive die Politiker an: Führungsziele und Beutemachen, oft kaum unterscheidbar vor der Wahl. Hinterher aber klarer.

- Depression: "Die Schwermut überdenken. FAZ 03. Dezember 2009 Die biologische Depressionsforschung glich viele Jahre einem riesigen Tross, der kaum noch von der Stelle kam. Seit Jahrzehnten beherrschte das Paradigma von der Depression als einer Balancestörung der Nervenbotenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin alle Denkkonzepte, aber es unterdrückte auch wie ein Dogma alle abweichenden Meinungen. Plötzlich gewinnen jedoch neue Forschungsansätze immer mehr Terrain. Davon zeugt nicht zuletzt das wissenschaftliche Programm der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, die bis zum Wochenende in Berlin stattfand.
Gliazellen im Gehirn beteiligt
Selten war auf einem Psychiatriekongress das Thema Depression so präsent. Insbesondere die Grundlagenforschung wartete mit ganz ungewohnten Hypothesen und Konzepten auf. Eine davon betrifft die Rolle der Gliazellen des Gehirns, die lange Zeit als lediglich passive Stützzellen der eigentlichen Nervenzellen, der Neurone, wenig Beachtung fanden. Gliazellen ummanteln nicht bloß Neuronenfortsätze, sie nehmen auch wichtige Funktionen bei der Entgiftung wahr, sie unterstützen die neuronale Regeneration, sie dirigieren die Immunantwort, doch sie können auch den Neuronen erheblichen Schaden zufügen. Und damit ist man bei der Bedeutung der Gliazellen für die Depression. Die Untersuchungen von Gehirnschnitten verstorbener Patienten haben übereinstimmend gezeigt, dass die Dichte der Gliazellen im Vergleich zu nicht depressiv Kranken erheblich vermindert ist. Johann Steiner von der Psychiatrischen Universitätsklinik zählt zu der Handvoll Forscher in Deutschland, die sich vorgenommen haben, diese Hypothese weiterzuverfolgen. Er stellte in Berlin seine Untersuchungen vor, wonach die Dichte der Mikrogliazellen statistisch sogar eng mit vollendeten Suiziden unter Depressiven verknüpft ist. Matthias Schroeter vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig lenkte das Augenmerk auf einen entscheidenden Marker der Gliazellaktivität: das Kalzium bindende Protein S100B.
Es befindet sich innerhalb der Gliazellen. Ist im Blut seine Konzentration erhöht, gilt dies als Hinweis auf eine krankhafte, pathologische Veränderung dieser Zellgruppe. Erste Hinweise stützen die Vermutung, dass die Veränderungen der Konzentration an S100B - zumindest bei bestimmten Patienten - mit Erfolg oder Misserfolg einer antidepressiven Behandlung einhergehen. Dass den Gliazellen überdies eine erhebliche Bedeutung zukommt, wenn es darum geht, schädliche entzündliche Prozesse entweder einzudämmen oder gar aufrechtzuerhalten, erläuterte Matthias Rothermundt von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik in Münster. Er schlug damit den Bogen zu der immer bedeutsamer werdenden Entzündungshypothese der Depression.
Enzündungsmarker bei Depressiven
Zahlreiche Leiden, denen massive Entzündungen zugrunde liegen, gehen offensichtlich auch öfter mit einer Depression einher. Das liegt, wie inzwischen eindeutig gezeigt wurde, keineswegs daran, dass die körperlichen Beschwerden die Psyche der Betroffenen belasten. Es gibt Patienten, die "nur" depressiv sind und ebenfalls eine Erhöhung von Entzündungsmarkern im Blut aufweisen. Andere Beweise liefern Medikamentenstudien. So werden zum Beispiel Hepatitiskranke, die mit Entzündungsmediatoren wie Interferon behandelt werden, in bis zu 45 Prozent der Fälle depressiv. Umgekehrt hat sich gezeigt, dass die Immunsuppression bei Psoriasispatienten depressive Symptome vermindert, und zwar unabhängig davon, ob sie auf die eigentliche Krankheit, die Schuppenflechte, selbst wirkt oder nicht. Dazu passt, dass inzwischen nicht nur eine eigene, entzündungshemmende Wirkung gängiger Antidepressiva entdeckt wurde - inzwischen werden Entzündungshemmer sogar als Medikamente für Depressive getestet.
Die Arbeitsgruppe um Norbert Müller an der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München hatte bereits vor einiger Zeit eine Studie veröffentlicht, wonach der gegen Rheuma und Arthrose zum Einsatz kommende Cox-2-Inhibitor Celecoxib die Wirkung einer antidepressiven Basistherapie deutlich zu steigern vermag. ... " FAZ 3.12.09
/// Was immer neue Forschungen erbringen werden, kein Autor wird seinem Aufsatz mehr etwas wie das folgende Zitat voranstellen:
" Was ist jede Krankheit anders als in seiner Freiheit gehemmtes Leben? " Im Text dann: " Den Klassenstandpunkt des Proletariats einzunehmen heißt nicht, an die Stelle 'sachbezogener Wissenschaft' eine der Sache äußerliche 'Ideologie zu setzen. Seine Perspektive ist die einzig wissenschaftlich ausweisbare ... " (Karl Marx, zit. bei Wolfgang Maiers, Normalität u. Pathologie d. Psychischen, ARGUMENT 91, Juni 1975; November 2001 : Berufung zum Professor für Allgemeine Psychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal; auch heute noch dem ARGUMENT verbunden: Haug, F., Maiers, W. & U. Osterkamp (Hrsg.).(2005, im Druck). Holzkamp Schriften. Band III: Wissenschaft als Handlung. Versuch einer neuen Grundlegung der Wissenschaftslehre. Hamburg: Argument; in seiner Publikationliste weist Maiers weiterhin diesen marxistischen Blödsinn aus, offenbar ein Ewiggestriger, der da Studenten indoktriniert. )

- Schreibgeräte: So ein Bundestagsabgeordneter schreibt nicht mit den Fingern, auch nicht mit dem eigenen Stift. Er und seinesgleichen bestellen bei der Bundestagsverwaltung, besonders vor dem Ausscheiden, teure Montblancs, für 68.000 Euro (9/09)

Dienstag, 8. Dezember 2009

15 % CO2 im Kambrium, heute nur noch 0,038 %




Zugspitznähe, Bild von heute - auf der höheren Zugspitze Neuschnee, 135 cm

In Kopenhagen treffen sich die Klimaspesenritter

- Wie war das im Kambrium? 15 % CO2? Wo kamen die denn her? Und warum gab es da die "
Kambrische Explosion", die offenbar viele neue Tierarten hervorbrachte?

- Bei Eiszeit vor 635 Millionen Jahren viel mehr CO2 in der Luft
Max Muster ,
Aus der "Wienerzeitung" vom 02.01.2009:
Vor 635 Millionen Jahren könnte die Erde einem "Super-Treibhaus" geglichen haben. Ein internationales Team fand erstmals "starke geochemische Hinweise" auf extrem hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, berichtet der beteiligte Geologe Christoph Spötl von der Uni Innsbruck. Das sogenannte "Neoproterozoikum" (vor etwa 1000 bis 542 Millionen Jahren) gilt als eine der ausgeprägtesten Eiszeit-Ären der Erdgeschichte. Einige Forscher glauben sogar, dass sich zeitweise ein zusammenhängender Eisschild rund um den Globus bildete.
Damit einher ging eine extrem hohe CO2-Konzentration. Einerseits wurde das Kohlendioxid von Vulkanen emittiert, andererseits aufgrund der Eisdecke sei viel weniger davon der Atmosphäre entzogen worden. Anhand von Isotopenanalysen haben die Forscher nun für die Atmosphäre vor 635 Millionen Jahren einen CO2-Gehalt von mindestens 12.000 Teilchen pro einer Million Teilchen Luft (ppm) errechnet – 2008 betrug die Konzentration 386 ppm."
Komm. auf faz.net " Die Erde erwärmt sich schneller"

- Ab in die Thermosphäre: Man hört, Captain Beefheart soll morgen in Kopenhagen vorbeikommen und die ganze Spesenritterbagage in sein Tarotplane laden - da darf man gespannt sein!

- Zum Tode von Otto Graf Lambsdorff
Kein Apparatschik: Er verfügte über Führungskraft, er besaß Orientierung, er hing sein Mäntelchen nicht in den Wind - von seiner Statur gibt es in der derzeitigen Regierung weit und breit niemanden.

- Sparta oder Lakedaimon
Militanz als Lebensform und Polisordnung oder erste frühkommunistische NS-Polis
In "Lakonischer" (von lakedaimonischer) Rede:
Strenger Kollektivismus ab 7 Jahren
Brutale körperliche Erziehung mit bedingungslosem Gehorsam
Strenge Eugenik
Strenge Exklusion
Strenge Autarkie
Strenger Männerbund
Sittenstrenge
Herrenmenschentum gegenüber Heloten und Periöken
Gleichheit der Krieger in "Herde" und Zeltgemeinschaft
Verbot von Arbeit, Gewerbe, Handwerk, Wissenschaft, Kunst, Individualismus
Gemeinsamkeit Tag und Nacht
> Die Spartiaten alias homoioi, also die 'Gleichen', besaßen Rituale und Regeln, für alles andere hatten sie keine Zeit, da sie sich fast ständig im militärischen Training oder im Krieg befanden. " Die Spartiaten sind in der griechischen Geschichte das extremste Beispiel für die völlige Ablehnung wirtschaftlicher Betätigung. Es war ihnen strengstens untersagt, eine wirtschaftliche Tätigkeit jeglicher Art aufzunehmen; zur Befriedigung ihrer wirtschaftlichen Bedürfnisse stützten sie sich auf die anderen Bevölkerungsgruppen, auf die Perioiken und insbesondere auf die Heloten." (M. Austin/P. Vidal-Naquet, Gesellschaft u. Wirtsch. im alten Griechenland.) Fortsetzung bzw. Antwort der Diskussion auf faz.net "Nichts geht mehr", Kloepfer; nach hundert Beiträgen schließt die Datei.

- Bildung und so: Seit Jahrzehnten fließt mehr Geld in die Schulen und nimmt der Analphabetismus zu. Das scheint auf den ersten Blick nicht einleuchtend. Aber einen Hinweis liefert die hiesige Hauptschule: Sie verteilt Flugblätter und Broschüren für ein neues Wahlpflichtfach, für das sie Geldspenden eintreiben will. Für ein neues Mikroelektroniklabor? Für einen Chemiezusatzkurs? Oder ein Unternehmensgründungsspiel? Nein, nein. Etwas ganz Anderes, etwas, was wirklich gebraucht wird, etwas wirklich Weiterführendes: SKIFAHREN soll es sein, ein SKIKURS als Wahlpflichtfach, dafür sucht sie Geldspenden.
Das spiegelt im Kleinen den geistigen Zustand vieler Schüler UND Lehrer wieder. (s. www.schmitz-rosenfelder.de/ )
- - Was Tante Clara aus dem wohlhabendsten Landstrich Deutschlands sagte :
" Zur Umdeutung dessen, was eine schwäbische Hausfrau ausmacht, durch Bundeskanzlerin Merkel im Interview mit der F.A.Z. vom 14. November möchte ... " LB 7.12.09 . Sie sagte : Bub, wenn du etwas brauchst, dann sag' mir bescheid, ich zeige dir dann, wie du ohne es auskommen kannst.
- Wer wird denn von den Schülern so blöd sein, eine halbe Stunde im Wald herumzulaufen? Das kostet ja nichts, und die Beine kann man sich dabei auch nicht brechen. -
- - " Ausdauer-Fitness mit 18 macht Karriere .
Körperliche Fitness, nicht aber unbedingt Muskelmasse, fördert bei jungen Erwachsenen offenbar die Intelligenz und trägt nachhaltig zum beruflichen Erfolg bei. ... 1,2 Mio. Männern - darunter 3100 Zwillingspaare - zeigt die Analyse, daß offenbar weniger die genetischen Voraussetzungen den Ausbildungsweg und die beruflichen Erfolge beeinflußt als die Ausdauerfähigkeit im jungen Erwachsenenalter. " Schwedische Studie von Georg Kuhn u.a.,
FAZ 2.12.09
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Das könnte darauf hindeuten, daß Vitalität, Disziplin, Zähigkeit und Leidensbereitschaft, wie sie bei Dauerläufen eingeübt werden, für das soziale Fortkommen eine größere Rolle spielen als die stark genetisch beeinflußte Intelligenz. Das deckt sich mit der Lebenserfahrung, viele 1968er scheiterten im bürgerlichen Leben, weil es ihnen an Disziplin, Zähigkeit und Leidensbereitschaft fehlte. Die Schulen der Gegenwart fördern den Abbau von Disziplin, Zähigkeit und Leidensbereitschaft.