Montag, 28. Dezember 2009

Kein statistisch signifikanter Temperaturtrend, Theologie im Islam



UAH: University of Alabama Huntsville

Kein statistisch signifikanter Temperaturtrend: " We can only say that it is "somewhat more likely than not" that the underlying trend in 1995-2009 was a warming trend rather than a cooling trend. Saying that the warming since 1995 was "very likely" is already way too ambitious and the data don't support it." Motl http://motls.blogspot.com/2009/12/uah-msu-temperatures-for-2009-and.html
/// http://wattsupwiththat.com/ 26.12.09

- Theologie im Islam: Auseinandersetzungen in Teheran nach dem Tode des Großajatollas Montazeri eskalieren. Montazeri war ein Spießgeselle Chomeinis bei der Errichtung der klerikalfaschistischen Diktatur, wurde aber ein Gegner des Geschäftsführers Achmadineschad.- Montazeri wird in den dt. Nachrichten fälschlich als "Theologe" bezeichnet, solche gibt es aber im Islam nicht, da der Koran zum einzigen Text und als wörtlich geoffenbart erklärt wurde. Es gibt also nur verschiedene Lesarten des einen Quelltextes, für eine Theologie, für ein Denken über "Gott" und über verschiedene Texte in Bezug auf "Gott" gibt es keinen Platz, da bereits alles im Koran steht. Die erklärte Vollständigkeit des Korans wurde teilweise auch so verstanden, daß andere Bücher, zB bei den Eroberungen, zu vernichten seien, daher wurden ganze Bibliotheken zerstört.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Die Sderne und Herr Kant




Sderne auch im Altenberger Dom

STERNENVARIATION:

" Die Sderne, Gott, sehen Sie doch bloß die Sderne an ... Da sdehen sie und glitzern, es ist, weiß Gott, der ganze Himmel voll." Thomas Mann, Tonio Kröger, Anfang 7. Abschnitt

- " Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.
Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, Beschluß, S. 186 (1724 - 1804)

- Temperaturen: " Keine statistisch relevante Erwärmung seit 1995: Physiker Luboš Motl, Pilsen (http://motls.blogspot.com/2009/12/uah-msu-temperatures-for-2009-and.html) führt einen kurzen mathematischen Beweis ( (http://wattsupwiththat.com/) 26.12.09) :
Luboš Motl : Da es einige Verwirrung gegeben hat - möglicherweise beabsichtigt - unter einigen alarmistischen Beobachtern bezüglich der Nichtexistenz eines statistisch signifikanten Erwärmungstrends seit 1995, also praktisch in den letzten 15 Jahren, widme ich diesem Punkt einen ganzen Aufsatz.
Ich nehme die UAH - Daten der MSU-Satelliten der Universität von Alabama Huntsville, die faktisch für 2009 mit befriedigender Genauigkeit vorliegen, da sie täglich veröffentlicht werden.
weiter: http://wattsupwiththat.com/

Samstag, 26. Dezember 2009

Schneeglöckchenfest? Freundschaften, Allianzen; Arktis, Nordatlantische Oszillation




Pech gehabt in Minnesota - sieht aber ganz hübsch aus

Mehr Glück in Odenthal - da kommen sie, die Schneeglöckchen

- Die alten Germanen feierten das Julfest der Wintersonnenwende, im antiken Rom war der 25. Dezember einer der höchsten Feiertage, der zu Ehren des Gottes der unbesiegten Sonne (Sol invictus).- Sonne ist nicht schlecht, besonders, wenn sie, wie heute, nicht von Wolken verdeckt wird. Aber wie wäre es mit Schneeglöckchenfest? Da kommen sie wieder, auch die Tage sind schon wieder länger, wenn das so weitergeht ...


- Freundschaften, Allianzen: " Wie du mich, so ich dich . Allianzen gefragt: Was Freunde zusammenschweißt
Dass Menschen neben Verwandtschafts- und Liebesbeziehungen auch Freundschaften mit Fremden unterhalten, ist aus der klassischen Sicht der Evolutionsforschung ..." Hil. Kaulen, FAZ 24.6.09
/// Die Verfolgung gemeinsamer Interessen und die Abwehr potentieller Angreifer wiegen meist schwerer als emotionale Punkte, die sich wahrscheinlich als Nebenwirkung einstellen. Aus der Zusammenfassung geht leider nicht hervor, ob die von den Psychologen Peter DeScioli und Robert Kurzban in Pennsylvania untersuchten Probanden nur Männer waren, wie es den Anschein hat.- In der Goethezeit hieß es bei Schiller:

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
(Ode an die Freude)

Schiller und Goethe hatten beide etwas voneinander, da ein bißchen Wallenstein, da ein bißchen Faust und natürlich die gemeinsamen XENIEN, das Leben in Weimar galt es zu gestalten, das Theater. Ähnlich kurz, nur sechs Jahre und auch durch Tod beendet, war die Freundschaft zwischen Étienne de La Boétie und Montaigne, die aber wohl emotionaler gestellt war, beide waren wesentlich jünger. Sicher Epikur recht, aber diese Fähigkeit braucht Anlage:
Die Fähigkeit, Freundschaft zu gewinnen, ist unter allem, was zur Weisheit und Glückseligkeit beitragen kann, bei weitem das Bedeutendste.

- "Tote bei Unwetter. Starke Schneestürme über Amerika.
Schwere Schneestürme mit eisigen Temperaturen haben den Mittleren Westen der USA fest im Griff. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Oklahoma, Kansas, North und South Dakota sowie Minnesota. ..." n24

- Arktis, Nordatlantische Oszillation: können " ... im Winter Temperaturunterschiede von etwa drei bis sechs Grad auftreten. Diese natürlichen Temperaturschwankungen sind deutlich größer als die in den beiden letzten Jahrzehnten an gleicher Stelle beobachtete Erwärmung von ein bis zwei Grad C und liegen in der Größenordnung der für die nächsten 50 Jahre prognostizierten Erwärmung Nordeuropas in Treibhausgas-Szenarien. Folglich müssen solche natürlichen Klimaschwankungen bei der Bewertung historischer, gegenwärtiger und zukünftiger Klimaänderungen deutliche Berücksichtigung finden." Regionale Klimavariationen der Arktis, Wolfgang Dorn, Klaus Dethloff, Annette Rinke, Alfred-Wegener-Institut, Report 2000/01, S. 22f.

- CO2-Experiment : "... The most important result of this experiment is how it shows students so many issues of experiment design. First, there is the issue of how difficult temperature measurements are to make accurately. Students are quite surprised at this. They are equally surprised that seemingly identical temperature sensors will not measure identically. Second, there is also the difficulty of proving conclusively that A causes B when the experiment includes confounding factors. This is an important lesson about the value of skepticism in climate change research, observations, and publicity. If X, Y, and Z cause B just as readily as does A, then what allows one to claim A causes B? ... " http://wattsupwiththat.com/ 24.12.09

Freitag, 25. Dezember 2009

"Taking Greenhouse Warming Seriously ", von Richard S. Lindzen




Nasses,windiges Tauwetter auf 150m ü.M. 0-2°C

- Es dauert seine Zeit, bis man entdeckt, daß es den Menschen gar nicht gibt, die Bezeichnung gilt dem zoologischen Phänotypus; der MENSCH, man kann das Wort nicht mehr abschaffen, hat auch keine festen Eigenschaften, nur Verhaltenstendenzen, die durch unterschiedliche Umwelten verschieden stark aktiviert werden, so daß bei der gleichen Person einmal dieses, einmal jenes Verhalten ausgelöst wird.
Luhmann hat seine Soziologie menschenlos gebaut, bei ihm gibt es PSYCHISCHE SYSTEME und PERSONEN.
Evelyn Waugh, hörte ich gerade bei "Gutenbergs Welt", nahm im Abessinien-Krieg Partei für Mussolini. Es gab da in den besten Kreisen diese Faschistenmode, Muriel Spark, Mitford-Töchter, Zehnmonats-König Edward VIII. , Mosley ...
Ach, der Mensch ist wie ein Schilfblatt im Winde, sagt der Prediger ...


- " Umweltminister Röttgen
China „Verhinderungsmacht“ beim Klimagipfel
Nach dem Scheitern des Klimagipfels hat Umweltminister Röttgen heftige Kritik an China und Amerika geäußert. China habe die Rolle einer „Verhinderungsmacht“ gespielt, die Vereinigten Staaten sich „führungsschwach“ gezeigt. Röttgen will derweil am Ziel festhalten, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu senken. ..." FAZ 23.12.
Komm. dazu auf faz.net :

- "Wenn ich den Herrn Röttgen sehe, am besten neben seiner Bundeskanzlerin
und ihn zum Thema Klimagipfel höre, fällt mir immer der unvergessene Johannes Gross mit folgendem Zitat ein:
Als die ersten Menschen sich aufrichteten, um auf zwei Beinen zu gehen, ist gleich ein Deutscher herbeigeeilt, um dringlich zu warnen: Das sei gefährlich, es drohe der Sturz, besonders den Kindern und Alten; vor allem sei es unsolidarisch gegen die übrigen Vierbeiner, auch theologisch bedenklich, denn es wende das Menschengesicht ab von der Mutter Erde, dem mütterlichen Grund. FAZ Magazin Nr. 838 vom 22.03.1996
So sind sie nun mal die Deutschen. Das letzte große Thema der Feinstaub ist zwischenzeitlich vergessen, nachdem man die Autos mit Plaketten und unwirksamen Feinstaubfiltern ausgestattet hat, natürlich gegen Gebühren. Ob der ganze Unfug etwas genützt hat, verschweigt man geflissentlich. Natürlich hat er nichts verändert, da die Dieselmotoren schon vorher so sauber geworden waren, daß es der Feinstaubfilter überhaupt nicht bedurft hätte.
Was wird wohl das nächste sein?" Rolf-Dirk Maehler

- Advent: Es war gedacht und schon vollbracht
Es ist doch recht eigentlich eine wunderbare Weihnachtsgeschichte: noch bevor die Erwärmungs-Konferenz zu Ende ging, wurde es kalt und es begann zu schneien. Okkultismus kann also etwas bewirken. Herr Röttgen sollte sich entspannt zurücklehnen und zu seinem Steuergeldergehalt greifen, sich vielleicht einen Globus zum Fest spendieren (Spesenquittung?) und einmal nachsehen, wie klein die schwimmende die Nordpolarkappe (ganze Arktis 21 qkm) ist im Vergleich zur 52 qkm großen Antarktis (12,4 Mio. qkm entfallen auf den im Zentrum gelegenen Kontinent), wo die Eismassen zunehmen (Brr!). Danachkönnte er sich ein bißchen anstrengen und zu einer konstruktiven Lektüre greifen: "Taking Greenhouse Warming Seriously ", von Richard S. Lindzen , Massachusetts Institute of Technology (cfa.harvard.edu/~wsoon/ArmstrongGreenSoon08-Anatomy-d/Lindzen07-EnE-warm-lindz07.pdf). Lindzen resümiert: "What this paper attempts to do is point the way to a simple, physically sound approach to reducing uncertainty and establishing estimates of climate sensitivity that are focused and testable."- (wurde nicht veröffentlicht)
PS: Wenn Eis im Wasser schmilzt, dann sinkt der Wasserstand etwas aufgrund der Anomalie des Wasser, das bei 4°C seine größte Dichte hat; wenn das gefrorene Nordpolarmeer wieder, wie schon früher, schmelzen würde, dann nähme der Wasserstand ab, nicht zu. Verschiedene Alarmisten wie Gore und journalistische Helfer suggerieren, daß durch ein Abschmelzen der Nordpolarkappe der Meeresspiegel stiege. Das ist nicht der Fall. Nur abschmelzendes Festlandeis könnte den Meeresspiegel erhöhen. Leute wie Gore verschweigen auch folgendes: "In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte sich Erwärmung bemerkbar, die jetzt deutlicher Abkühlung weicht." Das schrieb der Große Brockhaus unter dem Stichwort 'Arktis' - 1987!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Mozarts Nachtmusik lässt Frühchen gedeihen, Staatsproblem




Spuren im Schnee - Ende einer Maus

Chet Baker - litt an sich selbst und machte daraus schöne Musik

- " Mozarts Nachtmusik lässt Frühchen gedeihen
Wenn Frühgeborene Musik von Mozart hören, verbrennt ihr Körper weniger Energie unter Ruhebedingungen, und sie entwickeln sich dadurch günstiger. ... " 23.12.09 FAZ
/// Man müßte nachprüfen mit Kontrollgruppen, die Chet Baker, Wagner und Stockhausen hören - Stockhausens Kommentar wäre wahrscheinlich hinterher, daß er himmlische Musik für Erwachsene geschrieben habe ...

- Winter 1946/47- ARD 27.12. : " Zum Hunger trat der "weiße Tod"
Die ARD erinnert zu Weihnachten an ein Schicksalsdatum der Deutschen. Im Winter 1946/47 starben ungezählte Menschen, ein beeindruckendes Dokumentardrama ..." Jäger 24.12.

- Afrikanische Kultur, Wissenschaft und Politik oder "Dr. Rote Beete": "Manto Tshabalala-Msimang (* 9. Oktober 1940 in Durban; † 16. Dezember 2009 in Johannesburg) war eine südafrikanischePolitikerin.
Sie studierte Medizin an der Universität Fort Hare, wo sie 1961 einen BA-Abschluss erhielt. Nach dem Verbot des African National Congress (ANC) 1962 ging sie auf Empfehlung der ANC-Führung ins Exil. In Leningrad (Sowjetunion) und an derUniversity of Dar es Salaam (Tansania) setzte sie ihre Studien fort, sie war in Tansania und Botswana als Ärztin tätig. 1990 kehrte sie nach Südafrika zurück. Sie wurde als Mitglied des ANC 1994 in das südafrikanische Parlament gewählt und wurde Vorsitzende von dessen Gesundheitsausschuss.
Manto Tshabalala-Msimang war von 1996 bis 1999 stellvertretende Justizministerin Südafrikas, ab 1999 war sie Gesundheitsministerin in der Regierung von Thabo Mbeki. In dieser Funktion geriet sie in die Kritik, weil sie den Zusammenhang zwischen HIV und AIDS abstritt und statt einer Behandlung mit Antiretroviralen Therapie den Verzehr von Obst und Gemüse empfahl (siehe auch AIDS-Leugnung). Einer an der Harvard University erstellten Studie zufolge soll ihre Politik für den vorzeitigen Tod von 365.000 Menschen verantwortlich sein.[1]" Wiki.
/// Es fällt immer wieder auf, daß eine europäische Ausbildung von Afrikanern recht weitgehend ohne Wirkung bleibt. Von im Krankenhaus auf den Boden zu den Kleinkindern geworfenen gebrauchten Spritzen war schon die Rede hier (Verbeek, Sudan).

- Staatsproblem: Häuptlinge, Clan-Chefs, Stammesfürsten, Ministerpräsidenten haben immer wieder Lust auf mehr Geld, mehr Macht und noch mehr Macht durch Krieg. Da kann glimpflich verlaufen und katastrophal, und oft verstehen die Bürger gar nicht recht, worum es geht, oder sie können sich nicht wehren gegen Milizen und den Staatsapparat. Stets sind sie aber die Hauptleidtragenden, wenn sie nicht rechtzeitig fliehen. Gegen Soldatenbanden wie die Taliban oder die Reitermilizen im Darfur ist nur die Flucht möglich, gegen Staatsentartungen und Staatsverbrecher kann zumindest im Vorfeld versucht werden, die Staatsmacht zu begrenzen. Dazu gibt es viele Mittel, die Demokratie zählt natürlich dazu, zwingende periodische Regierungswechsel, aber vor allem: Eigentum, bürgerliches Eigentum, eiserner Eigentumsschutz, der die Staatsquote möglichst gering hält. Der fehlende Eigentumsschutz in der Erklärung der Menschenrechte durch die UN 1948 und den folgenden Pakten dazu entwerten diese Erklärungen weitgehend. My home is my castle - dieser Grundsatz hat sich in der englischen Geschichte seit der Magna Charta von 1215 sehr segensreich ausgewirkt. Montaigne bemerkt einmal in seinen Essais, daß der König weit sei und seine Freiheit nicht einschränke - das könnte er heute, im Zeitalter des überall präsenten Zentralstaates nicht mehr sagen. Die Macht, die die Zentralstaaten ihren Führern verfügbar machen, haben das 20. Jahrhundert zum blutigsten der Geschichte gemacht. Die Machtanmaßung des Zentralstaates bleibt auch eine Gefahr für das gerade begonnene 21. Jahrhundert.

- Hören beginnt sehr früh, Ende des vierten Monats, die Geräusche und Frequenzen des Mutterleibs sind die ersten Hörerlebnisse, sie wachsen sich aus während der Schwangerschaft um dann nach der Geburt plötzlich abzubrechen - eine Mangelerfahrung dürfte daraus resultieren, die durch Mozartmusik, die offenbar auf gehörten Frequenzen aufbaut, gemindert werden kann, so daß das Frühchen sich wohler fühlt, was den Stoffwechsel anregt und an Gewicht und Reifung stärker zulegen läßt, als es in der musiklosen Brutkastengruppe der Fall ist.