Montag, 21. November 2011

Kleine Kröte will nach oben







Gut gelaufen!
Landrat Rolf Menzel bekommt etwas Besseres: eine Chefstelle bei einem Kommunalversorger. Da weiß man, was man hat. Diese rathausnahen Firmen sind Politikers Lieblinge. Deswegen gibt es sie. Für Menzel hat sich also die CDU-Ochsentour ausgezahlt. Glückwunsch!

Um schnell zu wechseln, kündigte Menzel seine popelige Landratsstelle vorzeitig,
weswegen der Landrat gestern neu gewählt werden mußte.

5 Kandidaten traten an:
"Kompetent. Sympathisch. Tebroke." (CDU, Bürgermeister in Lindlar)
"Zorn bleibt am Ball für starke Kinder." (SPD)
"Wir kennen Kröten. Für eine nachhaltige Haushaltspolitik." (Grüne)
"Kompetenz statt Parteibuch." (Pro NRW)
"Original sozial." (Linke)

Man sieht, auf welchem Krötenniveau die repräsentative Demokratie angelangt ist.
Alle Kandidaten sind, das ergab die Nachfrage, für die weitere Verteuerung des Stroms durch extrem subventionierte, aber unzuverlässige Erzeugungsweise; sie sind für eine Verschandelung der Landschaft durch teure und in der Leistung unberechenbare Windmühlen und für die besonders hoch bezuschußte Tageslichtstromgewinnung.

Auch mit der Mikrometerschraube war es nicht einfach, das kleinste Übel herauszufinden.

Sonntag, 20. November 2011

Hoher Herbst heiter





Noch immer leuchten letzte Blätter

Samstag, 19. November 2011

Staatsnebelwerfer





Auch wenn es nachts recht kühl ist - tags scheint die Sonne bei 10°C



- Erfreulich: Siemens verfügt über Aufträge von knapp 100 Mrd. - bravo!

- Erfreulich für Frankreich: 12 Cent kostet die Kilowattstunde; das bedeute einen großen Wettbewerbsvorteil, sagte Sarkozy; in Deutschland sei der Strom mit 25 Cent mehr als doppelt so teuer. Die Kernenergie mache es möglich, Frankreich müsse sich dessen bewußt sein.
Die französischen Grünfanatiker wollen die Fertigstellung des Druckreaktors EPR in Flamanville stören. Ihm bestätigte die französische Sicherheitsbehörde IRSN den höchsten Sicherheitsstandard.

- Nicht erfreulich: “Von Bergen und Zügen
Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) konnte sich 1978 kaum halten, so amüsierte ihn sein damaliger Rivale Franz Josef Strauß (CSU). Der Bayer stellte in einer Rede den Schuldenzuwachs der Bundesrepublik im Jahr 1979 anhand von Bergen und Güterzügen dar. Als finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion stapelte er dazu Geldscheine aufeinander. Die Neuverschuldung von 35,5 Milliarden DM zugrunde gelegt, machte er folgende Rechnung auf: Würde man 1000-Mark-Scheine übereinanderlegen, wüchse ein 3550 Meter hoher Berg. "Dieser Berg übertrifft den höchsten deutschen Berg, die Zugspitze, erheblich, nämlich um das Vierfache der Höhe des Kölner Doms", hielt Strauß der sozialliberalen Regierung vor - und rechnete ungeniert weiter. …” 18.11.11 FAZ
Staats-Schauspieler Schmidt spuckt auch heute noch große Töne. Besser: er vernebelt immer noch gerne alles.

Freitag, 18. November 2011

Luxusladen



"Der große Mann
Der kleine Mann
kauft
Radio bei Engelmann" (Rückseite)


Diese Biene zerkratzt die Vinylplatten bestimmt nicht!
In diesem Laden kann man auch noch alte 45er-Platten mit Caterina Valente erwerben, wenn man unbedingt will.
Im übrigen aber verkaufen die Erben Engelmann nützlichen Elektrokleinkram, den man bei Saturn nicht bekommt. Zu gepfefferten Preisen, muß man hinzufügen. Ohne Mietbelastung wird sich der Laden mit der Originaleinrichtung aus den 50er Jahren wohl noch lange halten und eine Neubebauung des Grundstücks verhindern. Da müssen sich die schicken Läden oder Supermärkte noch in Geduld fassen. Macht nichts. Das Lädchen, das schon ein halbes Museum darstellt, bietet einen Luxus, der rar geworden ist: die Verkäufer kennen ihre Produkte genau.

Donnerstag, 17. November 2011

Schön warm in Südafrika








Die "Klimaerwärmung" läßt grüßen mit Nachtfrost von -3°C.
Harmlos, gab es doch schon Ende Oktober einen Schneesturm in Minnesota.

Dieses Mal fahren die Klimaphantasten der UNO und ihre Hintermänner nach Durban, damit ihr Ausflug auf Steuer-Spesen nicht noch einmal einschneit wie in Kopenhagen.