Dienstag, 26. November 2013
Doppelt gefällt
Strammer Nachtfrost von -4°C-
typisch für die Klima-Erwärmung.
Frostig wurde es auch für den Rotbubi Machnig, weil Thüringen 150.000 Euro Doppelzahlungen zurückfordert und die Staatsanwaltschaft Erfurt Ermittlungen einleitete. Die braven SPD-Mitglieder finden solche Summen auch nicht vertrauenserwecken. Da tritt er halt als Wirtschaftsminister zurück und wird EU-Wahlkampfleiter bei einem anderen Rotbubi, dem EU-Schulz. Hat der ihm einen hübsch dotierten EU-Posten in Aussicht gestellt?
Montag, 25. November 2013
Sonntag, 24. November 2013
Die meisten Dinge haben mehrere Seiten
„12. Offene Grenzen machen
uns alle freier. Wer seine Koffer packt, um woanders Arbeit und ein besseres
Leben zu finden, zeigt Initiative und Mut. Wir können von der Dynamik der
Einwanderung nur profitieren.
In einer freien Welt sollte jeder das Recht haben, zu leben und zu
arbeiten, wo er möchte. Viel zu häufig wird über Einwanderung als Last
gesprochen. Während wir akzeptieren, dass die Öffnung der Grenzen für Waren
unseren Wohlstand erhöht hat, stehen viele der Einwanderung skeptisch
gegenüber. Dabei kommen hier die gleichen Mechanismen zum Tragen: Menschen
gehen dorthin, wo sie Arbeit finden können und ihre Dienste gebraucht werden.
Einwanderungswellen gehen häufig mit großen Wachstums- und Wohlstandsimpulsen
einher. Wir sollten Einwanderung daher als etwas Positives begreifen, anstatt
angstgesteuerte Debatten über ihre Begrenzung zu führen.“ (Freiheitsmanifest, Novo-Argumente)
Im Kölner Raum
und anderswo operieren Einbrecherbanden, die teilweise punktuell einreisen über
die offenen Ostgrenzen, teilweise aber auch in Deutschland leben. Bei
mindestens einem mir bekannten Einbruch wurde schwere Gewalt angewendet.
In Straßburg brennen am Jahresende jedes Jahr Autos.
In Berlin
versagen Verwaltung, Polizei und Justiz gegenüber importierter
Gewaltkriminalität, Näheres in den Büchern des Neuköllner Bürgermeisters
Buschkowsky (SPD) und der Jugendrichterin Kirsten Heisig, die möglicherweise
einem Racheakt zum Opfer gefallen sein könnte. (s.
http://www.kirsten-heisig.info/ )
Ein
südfranzösischer Bürgermeister beklagte sich unlängst bei seinem Präsidenten
und Parteifreund Hollande, daß die nordafrikanische Zuwanderung ein Problem
sei. Er habe beispielsweise vor dem Rathaus eine algerische Mitarbeiterin
getroffen in Begleitung einer verschleierten Frau. Als er auch diese per Handschlag
begrüßen wollte, habe sie dies verweigert mit Hinweis auf ihre Religion. Diese
Zuwanderung passe nicht nach Frankreich (Darstellung im DLF).
Sie paßt
nicht nur nicht nach Frankreich. Den Punkt 12 des sog. Freiheitsmanifestes
(Novo-Argumente) kann man wohl nur als völlig unsinnig bezeichnen.
Einwanderung sollte so gehandhabt werden wie in Kanada, den
USA, Australien oder der Schweiz.
5. Dez. 2010, Transatlantic Forum
Berliner Taxifahrt, von Heinz Eggert
Der ehemalige CDU-Staatsminister des Innern von Sachsen kleidete seine Einschätzung des Todesfalls Kirsten Heisig in eine Geschichte:
"[ ... ] In der letzten Woche fuhr mich ein sympathischer älterer Deutsch-Iraker, der schon 19 Jahre in Berlin wohnt. Neben ihm lag aufgeschlagen das Buch der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich mit der Kriminalität jugendlicher Migranten in Berlin auseinandersetzte und sich vor Monaten selbst das Leben genommen haben soll. Diese These glaubte mein Fahrer nicht. Er und seine Familie seien der Meinung, dass diese engagierte Frau umgebracht worden sei.
Um diese These zu untermauern, erzählte er mir, dass er vor Monaten von zwei Jugendlichen überfallen worden sei ... er wisse ganz genau wer sie wären... [Mitglieder einer arabischen Grossfamilie] die an jedem Rache nahm, der eine Straftat zur Anzeige brachte. Der Taxifahrer hatte lange darüber nachgedacht und sich mit seiner Frau und den älteren Söhnen besprochen. Sie rieten ihm dringend von einer Anzeige ab, damit er sich und sie nicht in Gefahr brächte.
Man merkte es diesem stolzen Mann sehr an, wie schwer für ihn die Entscheidung war. Immerhin war er sehr froh, dass er und seine Familie - nach der Flucht aus dem Irak - jetzt in einem Rechtsstaat leben durften.... Er hatte auch mit einem Richter, der der bei ihm oft Fahrgast ist, darüber gesprochen. Als Richter hatte er ihm geraten, die Täter anzuzeigen, um ihm im gleichen Atemzug wieder davon abzuraten, weil er die Reaktionen darauf und die Folgen solcher Anzeigen kannte.
So wurde langsam die Frage des Taxifahrers zu meiner eigenen. Wenn in einem Rechtsstaat Recht bleiben soll, dann darf man doch nicht hinnehmen, dass andere einschüchternde Angstbarrieren errichten, die geltendes Recht blockieren. Oder?"
Berliner Taxifahrt, von Heinz Eggert
Der ehemalige CDU-Staatsminister des Innern von Sachsen kleidete seine Einschätzung des Todesfalls Kirsten Heisig in eine Geschichte:
"[ ... ] In der letzten Woche fuhr mich ein sympathischer älterer Deutsch-Iraker, der schon 19 Jahre in Berlin wohnt. Neben ihm lag aufgeschlagen das Buch der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich mit der Kriminalität jugendlicher Migranten in Berlin auseinandersetzte und sich vor Monaten selbst das Leben genommen haben soll. Diese These glaubte mein Fahrer nicht. Er und seine Familie seien der Meinung, dass diese engagierte Frau umgebracht worden sei.
Um diese These zu untermauern, erzählte er mir, dass er vor Monaten von zwei Jugendlichen überfallen worden sei ... er wisse ganz genau wer sie wären... [Mitglieder einer arabischen Grossfamilie] die an jedem Rache nahm, der eine Straftat zur Anzeige brachte. Der Taxifahrer hatte lange darüber nachgedacht und sich mit seiner Frau und den älteren Söhnen besprochen. Sie rieten ihm dringend von einer Anzeige ab, damit er sich und sie nicht in Gefahr brächte.
Man merkte es diesem stolzen Mann sehr an, wie schwer für ihn die Entscheidung war. Immerhin war er sehr froh, dass er und seine Familie - nach der Flucht aus dem Irak - jetzt in einem Rechtsstaat leben durften.... Er hatte auch mit einem Richter, der der bei ihm oft Fahrgast ist, darüber gesprochen. Als Richter hatte er ihm geraten, die Täter anzuzeigen, um ihm im gleichen Atemzug wieder davon abzuraten, weil er die Reaktionen darauf und die Folgen solcher Anzeigen kannte.
So wurde langsam die Frage des Taxifahrers zu meiner eigenen. Wenn in einem Rechtsstaat Recht bleiben soll, dann darf man doch nicht hinnehmen, dass andere einschüchternde Angstbarrieren errichten, die geltendes Recht blockieren. Oder?"
(www.kirsten-heisig.info/ )
Samstag, 23. November 2013
Stimme aus Südamerika
Naturlandschaft?
Nein,
Kulturlandschaft. Der Wald, der hier stand, wurde schon vor 300 Jahren gerodet.
Nachdem
die Europäer ihre Länder weitgehend gerodet haben, gibt es manche Europäer, die
anderswo jeden Baum erhalten wollen.
Dazu ein
interessanter Brief aus Südamerika, verfaßt von einem studierten und
promovierten Landwirt:
„ ... die
Vorfahren der Berufs-Ankläger aus Europa haben den eigenen Kontinent schon vor
Jahrhunderten abgeholzt, dieser blieb aber trotzdem wohnlich, weist immer noch eine
hohe Biodiversität auf und die Bevölkerung lebt in Wohlstand. Das Wirtschaften
auf den abgeholzten Flächen hat in Europa sogar entscheidend zum Wohlstand
beigetragen.
Wir in
Südamerika unterliegen starken Nutzungseinschränkungen auf dem eigenen, teuer
gekauften Land. Hier im Chaco darf jeder Landeigentümer nur die Hälfte seines
Landes nutzen. Der Rest muss in Form von Naturreserven, Buschkorridoren und
-inseln im Naturzustand erhalten bleiben. Auf meinem Betrieb hat die natürliche
Biodiversität zugenommen und nicht abgenommen durch die Landentwicklung (vor
allem auch wegen des sicheren Wasserangebots für Wildtiere). Der Chaco wird,
wenn er erst einmal vollständig entwickelt sein wird, noch 50% Naturvergetation
aufweisen. 10% der Fläche ist jetzt schon als Naturparkfläche ausgewiesen.
Weltweit sind es 2,6% der Landfläche. Im brasilianischen Bundesstaat Amazonien
darf sogar nur 20% von Privatland in Nutzung genommen werden. Da ist die
Schmerzgrenze schon eindeutig überschritten.
Trotz
aller Klagen über die "Verantwortungslosigkeit" der Südamerikaner im
Umgang mit den Naturresourcen haben wir noch 47% Waldbedeckung auf unserem
Kontinent, mehr als jeder andere und mit einem viel höheren Naturwaldanteil als
jeder andere: Ca. 80% im Vergleich zu etwa 1% in Europa.
... In Brasilien
ging von 2006 an die Rodungsrate sehr stark zurück auf weniger als ein 1/4 der
früheren Zahlen. Wenn dieses Viertel wieder um ein Viertel angestiegen ist,
sind es immer noch erst 5/16 der Rodungsrate zwischen 1990 und 2006. In
spätestens 20 Jahren ist die Rodung in Südamerika abgeschlossen und wir haben
dann immer noch einen höheren Waldanteil als jeder andere Kontinent und sind
trozdem Weltmarktführer im Nahrungsmittelbereich.“
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