Montag, 15. Juni 2015

Rentnerblog : Blogge über Energietechnik u.a.


Wie war das damals mit dem Schnellen Brüter und Bruder Johannes in Kalkar? 

Wann wird der Europäische Druckwasser-Reaktor in Finnland fertig?

Wie geht es den deutschen Energie-Erzeugern?

Willy Marth, Kerntechniker im Ruhestand, schreibt darüber lesenswert in seinem 
Rentnerblog









Sonntag, 14. Juni 2015

Alles wird gut!





Ich habe diesen Fisch noch nicht gesehen! 
Hier fliegen nur allerhand Vögel vorbei. 
Auf den Fersen ist mir hier die Kühle!


Aber was soll diese alberne Anthropomorphisierung? Lebewesen können andere Lebewesen verfolgen, sie können anderen "auf den Fersen sein". Prozesse vollziehen sich, die Wissenschaft soll sie sine ira et studio beschreiben, ohne "Zorn und Interesse", rein deskriptiv. Da ein Großteil der Klimaphysik ständig auf die Pauke haut, zählt sie nicht mehr zur seriösen Wissenschaft. 
Sie geben keine Ruhe, die Agitatoren des Weltuntergangs, Abteilung Klimaklamauk. Vornean bei der FAZ Müller-Jung. 





Samstag, 13. Juni 2015

Schlacht verloren, Neutralität gewonnen, Glück gehabt













1515 fand die Schlacht von Marignano statt. (Bild: Wiki.)
Die Schweizer hätten sich gern Mailand einverleibt, sie verloren aber gegen Frankreich und den Herzog von Mailand. Das war das letzte große Schweizer Militärkapitel und setzte durch Zwingli auch die Reformation in Gang, denn der papsthörige Bischof Schinern war ein wesentlicher Kriegstreiber gewesen. Die Schweizer Kantone verzichteten auf eine weitere Ausdehnung und der Gedanke der Neutralität faßte Fuß. Allerdings mußten sie den Einmarsch Napoleons 1798 hinnehmen. Den mußten andere besiegen. Das alte Schweizer Söldnerwesen bestand fort, denn die überschüssigen Söhne konnten nur schlecht anderweitig beschäftigt werden. Sie fielen aber durch den Gang ins Ausland („Reisläufer“) als aggressives Element in der Schweiz selbst aus.

Eine hohe Söhnezahl spielte bei allen Kriegen eine Rolle, und sie tut es auch heute. Im Nahen Osten gibt es viele junge Männer, und sie lassen sich anwerben von den bekannten Terrormilizen.

Freitag, 12. Juni 2015

Willy Brandt: Sicherheit ist nicht Alles, aber ohne Sicherheit ist Alles nichts.





4-Sterne-General Klaus Naumann, ehemaliger Generalinspekteur des Heeres

(Foto: Heinrich-Böll-Stiftung - FlickrKlaus Naumann /Wiki.)




“Was Bundespräsident Gauck zu Recht fordert: er will, dass Europa nicht an deutscher Lethargie scheitert und er will, dass die Deutschen sich zur einzig denkbaren Konsequenz aus ihrer Geschichte bekennen: Verantwortung für den Frieden zu übernehmen und nicht durch utopischen Pazifismus den Krisen zu erlauben zu uns zu kommen ... Erinnern wir uns in dieser stürmischen Zeit an Willy Brandt: Er sagte einmal: Sicherheit ist nicht Alles, aber ohne Sicherheit ist Alles nichts. Handeln wir danach, dann gibt es keinen Grund, in diesen stürmischen Zeiten verzagt in die Zukunft zu blicken."


Zitat 3 aus der Rede von 4* General a.D. Klaus Naumann in seiner Rede am 12.5.2015 anlässlich des Jahresempfangs der Lampe-Bank in München in der Neuen Pinakothek. General Klaus Naumann, a.D., aber nicht i.R., ist der höchstdekorierte General in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg (eher: nach dem 2. dreissigjährigen Krieg in Deutschland), stehts gesuchter Berater der deutschen und anderer Regierungen. (Zitat Walter Beck, TASK)     


Natürlich: Sicherheit ist nicht Alles, aber ohne Sicherheit ist Alles nichts.  So ist es. Wer in der Nähe der Ostgrenzen schon zum dritten Mal Einbruchsopfer wurde, wird das bestätigen. Der grenzenlosen Sorglosigkeit in den Regierungen hat das bisher keinen Abbruch getan. 
Die innere Sicherheit hatte der General aber bei diesem Zitat nicht im Blick, sondern die äußere. Europas Sicherheit hängt heute weitgehend von den USA ab, weil es über lange Jahre - seit Willy Brandts Ostpolitik etwa - seine Rüstung vernachlässigte. SPD, FDP und Grüne glaubten an die zwingende Wirkung einer konzilianten Gesprächsdiplomatie und sind heute mit dem aggressiven Autokraten Putin konfrontiert, der die EU nicht ernstnimmt. Aber nicht nur die militärische Ausrüstung und Entwicklung wurde vernachlässigt, die innere Abrüstung in den Köpfen ist ebenso gravierend. Wie viele Kampagnen wurden allüberall im Lande, besonders in den Schulen, unter dem Tucholski-Zitat “Soldaten sind Mörder” geführt? In den Fächern Deutsch, Religion und Gemeinschaftskunde ist der Pazifismus ein ständig mitlaufendes Thema wie dies auch in den Massenmedien überwiegend der Fall ist. Deutschland steht geistig im pazifistischen Schuldkultsumpf, die Bundeswehr wird ständig angefeindet, die Rüstungsindustrie als Kriegsvorbereitungskomplex diffamiert.
Nicht ganz so ausgeprägt, aber der Tendenz nach ähnlich ist das in ganz Westeuropa mit seinen linken Regierungen. Konservative Regierungen nach dem Maßstab de Gaulle / Adenauer gibt es nicht mehr. 
Möglicherweise setzt durch die russische Aggression in der Ostukraine ein langsames Umdenken ein, daß von den östlichen Nato-Ländern ausgeht, die bis vor kurzem noch von Moskau unterdrückt wurden. Wie schnell das gehen wird, bleibt abzuwarten.


Natürlich gilt besonnene Zurückhaltung als oberstes Gebot, und das Motto dazu lautet, wie bei Wilhelm Busch: "bewaffnet, doch als Friedensheld" (Bewaffneter Frieden). Wie weit das für internationale Konflikte wie in Afghanistan und Nordafrika, auch für internationale Verkehrswege, gelten kann, ist eine heikle Frage. Der man sich aber entschlossen stellen muß. Stets die Amerikaner die Hauptsache erledigen zu lassen, erscheint jedenfalls als erbärmlich.
Geradezu schändlich war die Schikanierung des seinerzeitigen Obersten Georg Klein durch einen Untersuchungsausschuß des Bundestages wegen eines von Klein befohlenen Angriffs auf von Taliban entführte Tanklaster der ISAF.
Das Wüten islamistischer Terrorbanden mit ihren Massenentführungen und Kopfabschneidereien lädt nicht zur Passivität ein. Das sind neue Herausforderungen, die auf Antworten warten.















Mittwoch, 10. Juni 2015

Säcke vor dem Fenster






Spät kommt auch die Pfingstrose - liegt am Wetter. Es fehlte an Wärme. 
Wärme? 
Da war doch was:        
„Klimawirksam.
Dankenswerterweise weist Leser Dr. Dietmar Ufer in seiner Zuschrift "Unzulängliche Beweise" (F.A.Z. vom 20. November 06) darauf hin, daß es keine wissenschaftlichen Beweise für eine tatsächliche Beeinflussung des Erdklimas durch mehr oder weniger Kohlendioxyd in der Atmosphäre gibt. Ich gehe noch einen Schritt weiter: 
Es kann bewiesen werden, jederzeit und an jedem Ort der Erde, daß ein über den jetzigen Wert erhöhter CO2-Gehalt die ihm vielfach zugeschriebene Klimawirkung nicht haben kann und praktisch klimaunwirksam ist. In jedem größeren chemischen Labor stehen Infrarot-Spektralphotometer, mit denen nachzuweisen ist, daß die spektrale Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre an den Stellen der CO2-Absorption so gut wie Null ist. Das ist schon seit Urzeiten so. Mehr lichtundurchlässig kann die Atmosphäre nicht werden. …“ 
So faßt der Chemiker Dr. Horst Hermann seine kleine Abhandlung über „CO2 und Lichtextinktion“ in einem Leserbrief (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2006) zusammen. 

Zur Veranschaulichung: Wenn man vor ein Fenster einen Sack (CO2) hängt, dann kommen nur noch ca. 90% der Lichtstrahlen hindurch; hängt man noch einen zweiten Sack darüber - was einer Verdoppelung des CO2 entsprechen würde - dann wäre der Effekt viel geringer als der Effekt des ersten Sacks, und sofort bei einem dritten und vierten Sack; jede neue Steigerung des CO2 hätte einen immer kleineren des ohnehin geringen Effekts zur Folge.