Donnerstag, 10. Dezember 2015

Tanja Kambouri, Deutschland im Blaulicht




Ein wichtiges Buch mitten aus dem Leben dieser Gesellschaft! Leider hat der Rezensent nicht die geringste Vorstellung von der ideologischen Abgeschlossenheit dieser gewaltaffinen orientalischen Tradition. Er sollte sich einmal ein Gespräch mit Imad Karim gönnen. Vorher Heinz Buschkowsky lesen.


http://www.deutschlandfunk.de/erfahrungen-einer-polizistin-diese-gewalt-geht-meist-von.1310.de.html?dram:article_id=339103



















Mittwoch, 9. Dezember 2015

Gastarbeiter?!








“Aus heutiger Sicht war die Gastarbeitereinwanderung in den sechziger und siebziger Jahren ein gigantischer Irrtum: Großenteils wurden die Arbeiter eingesetzt in Industrien, die sterbende Industrien waren. Dies verlangsamte den unvermeidlichen Strukturwandel und verstellte den Blick auf das Beunruhigende des Geburtenrückgangs in Deutschland. …

Belastbare empirisch-statistische Analysen, ob die Gastarbeiter und deren Familien für Deutschland überhaupt einen Beitrag zum Wohlstand erbracht haben oder erbringen werden,gibt es nicht. Für Italiener, Spanier und Portugiesen wird man diese Frage wohl bejahen können, weil ihr Familiennachzug geringer war und die meisten wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Für Türken und Marokkaner wird man sie sicher verneinen können. Zu groß ist das Mißverhältnis zwischen der Zahl der ursprünglichen Zahl der Gastarbeiter und dem dadurch ausgelösten Nachzug großer Familienverbände.”


Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, S. 259f.










Montag, 7. Dezember 2015

Wurde das 2°-Ziel vielleicht auf dem Mauna Loa offenbart?



3  “Diese geringen Temperaturschwankungen wurden in einer politisierten und von Profiteuren angeheizten "Klima-Wandel-Hysterie" in einen angeblich anthropogenen Klimawandel umfunktioniert, und so von der UN übernommen. Er beruht auf einem politischen und auf einem wirtschaftlichen Konzept, denn die Möglichkeit eines „long lasting business“ wurde schnell erkannt. Die angenommene Zusammenhang zwischen Temperaturänderungen und CO2-Konzentration kann nicht bewiesen werden – und ist nicht beweisbar. Sie basiert auf Klimasimulationsmodellen, während die in der Natur gemessenen Fakten ignoriert werden. Das in den 1980er Jahren erfundene Modell ‚anthropogener Klimawandel’ hat zu einem hektischen Aktionismus (CO2-Minderungs-Maßnahmen) geführt, denen aber statt eines wirklichen Klimawandels nur die üblichen Temperaturschwankungen geringen Ausmaßes zu Grunde liegen.. Die weltweit praktizierte Klimabürokratie und der Klimatourismus von Rio bis Kopenhagen kosten Aber-Milliarden und leben von einem ‚Klimawandel’, der nicht stattfindet. 

Das 2°-Ziel 

Kritische Einwände gegen diesen angenommenen Klimawandel werden seitens der Regierung stereotyp mit dem Argument abgelehnt, man folge mit der Akzeptanz des 2°-Zieles der offiziellen Klimapolitik, denn auf dem G-8-Gipfel im italienischen L'Aquila haben sich die USA, Kanada, Japan, Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und Russland am 08.07.2009 zu dem Ziel bekannt, den globalen Temperaturanstieg im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Danach soll die angeblich durch uns bewirkte Erderwärmung 2°C nicht erreicht werden, denn anderenfalls wäre die Existenz der Menschheit gefährdet. 
In DIE ZEIT vom 20.8.2009 urteilte Prof. Dr. Hans von Storch (GKSS HH): „Zwei Grad ist eine politische, eine sinnlose Zahl. Ich halte das für Verarschung.“ In einem am 28.10.2009 veröffentlichten Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung haben die Präsidenten des Geoforschungszentrums Potsdam, Prof. Dr. Hüttl, des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, Prof. Dr. Lochte, und des Senckenberg-Museums, Prof. Dr. Mosbrugger, das 2°-Ziel als unbegründet und nicht zweckmäßig beurteilt. Dieses Urteil der höchsten geowissenschaftlichen Fachinstanzen blieb unberücksichtigt. Die Bundesregierung und ein Teil der Wissenschaft hielten daran fest und selbstverständlich in populistischer Ausschlachtung auch die Medien. Kompetente Gegenstimmen gab es genug, sie blieben unwirksam. Der geologischen Sicht des Autors kommt die Bewertung von Prof. Dr. Horst Malberg (FU Berlin) am nächsten [3]: "Wie ideologisch vermes-
sen muss man sein, um der Natur ein „2-Grad-Ziel“ vorzugeben. Der dominierende solare Einfluss auf unser Klima in Verbindung mit dem thermischen Gedächtnis des Ozeans wird sich auch dann nicht ändern, wenn sich der Mensch als Zauberlehrling versucht." Prof. F.-K. Ewert, Das 2°-Ziel der Politik
(3) Malberg H.: Beitr. z. Berliner Wetterkarte, 28.9.2010, 58/10, SO 26/10,
 http://www.Berliner- Wetterkarte.de


























Samstag, 5. Dezember 2015

Schnell wurde sie vom Papst aufgehoben, dann wurde sie zur Legende

Vortragsveranstaltung "800 Jahre Magna Carta" (in Akademie der Wissenschaften NRW)

Die Magna Carta steht für den Anfang einer politischen Entwicklung in England, bei der am Ende die „Bill of Rights“ aus dem Jahr 1689 stehen, in denen sich König Wilhelm III. verpflichtete, Gesetze fortan nur noch gemeinsam mit den gewählten Volksvertretern zu erlassen. Dies waren die Grundgedanken, die später die Amerikanische wie auch die Französische Revolution stark beeinflussten – und damit letztendlich die westliche Demokratiebewegung insgesamt.
Die „Große Urkunde der Freiheiten“ – die Magna Carta, ist am 15. Juni des Jahres 1215 von König Johann I. („Ohneland“) besiegelt worden. Sie gilt wohl als wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts und als Meilenstein auf dem Weg zur modernen Demokratie. Mit der Magna Carta Libertatum sollten die Auseinandersetzungen des Königs mit dem englischen Adel und der Geistlichkeit beendet werden. Die Barone zwangen König Johann, allen freien Männern fundamentale Freiheitsrechte zu garantieren: So sollte keiner ohne Prozess ins Gefängnis geworfen werden können, und das Urteil sollte von seinesgleichen gesprochen werden. Auch sollte der König ohne gemeinsamen Rat keine Steuern erheben dürfen, woraus sich der Grundsatz „no taxation without representation“ entwickelte. Zwar ließ König Johann die Magna Carta wenige Wochen später vom Papst für ungültig erklären, aber die in ihr verankerten Grundsätze blieben bestehen und wurden immer wieder zitiert, vor allem in den revolutionären Auseinandersetzungen zwischen Krone und Parlament im 17. Jahrhundert und im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776-1783). Wie kam es, dass sich ein König des frühen 13. Jahrhunderts derart beispiellos Zugeständnisse abringen ließ? Wie kam es, dass er ein Widerstandsrecht gegen die eigenen königlichen Entscheidungen einräumte?
Einführung und Moderation
  • Prof. Dr. Peter Oestmann, Münster
  • Prof. Dr. Matthias Becher, Bonn
  • Vorträge
  • Das Angiovinische Imperium als Voraussetzung für die Magna Carta
  • PD Dr. Alheydis Plassmann, Bonn
  • Die Magna Carta in ihrem europäischen Kontext
  • Prof. Dr. Björn Weiler, Aberystwyth
  • Die Rezeption der Magna Carta im 17. und 18. Jahrhundert in England und Deutschland
  • Dr. Carsten Fischer, Zürich/Köln
  • Die Magna Carta heute – Geschichte als Argument in der Verfassungspolitik?
Man sieht es John auf der obigen Darstellung an, daß er wenig begeistert war von diesem lateinischen Text, der ihm da zur Unterschrift vorgelegt wurde. 
Die Barone nutzten seine Schwäche zu diesem Schritt, der einer von noch sehr vielen in Richtung eines Parlamentes war, wie es die spätere Glorreiche Revolution von 1688/89 hervorbrachte; die "Bill of Rights" machte den König, der importierte William III. von Oranien, zum "King in Parliament". 

Björn Weiler legte in seinem Vortrag "Die MC in ihrem europäischen Kontext" dar, daß es überall in Europa solche Versuche gab, die Königsmacht zu beschränken, sie waren nur nicht eingebettet in eine so erfolgreiche Entwicklung hin zu einem demokratischen Parlamentarismus. Nicht nur konnte die MC als eine Vorgängerin der englischen "Bill of Rights" erscheinen, sondern auch der amerikanischen "Bill of Rights", wie sie der Kongreß im September 1789 beschloß.