Samstag, 19. Januar 2019

Rochefoucauld kannte Krupp nicht




Da war der Krupp (1812-87) schon etwas älter. Quelle: Wikip.




“Die Natur schafft die Begabung und das Schicksal hebt sie heraus.”

La Rochefoucauld (1613-1680), Reflexionen, in: Die französischen Moralisten, Hg. Fritz Schalk, S. 20

Oder das Schicksal macht es auch nicht. Hier waltet ein doppelter Zufall: Das Zusammenkommen einer Vielzahl günstiger Gene für die spezielle Begabung - sei es Fußballerei oder Intelligenz - und die günstigen äußeren Umstände der Entfaltung dieser Begabung. Bei dem jungen Schulabbrecher Alfred Krupp war es sogar eine Doppelbegabung in Technik und Unternehmensführung. Ähnlich der junge Fichte aus ärmlichen Verhältnissen, der durch sein gutes Gedächtnis auffiel und durch ein Stipendium gefördert wurde und später im deutschen Idealismus reüssierte. Manche, wie Gogh, sind in ihrer Begabung verschränkt mit einer psychischen Störung, haben aber zufällig noch einen konstruktiven Bruder.
Heute ist die Erblichkeit von Begabung biologisch-genetisch-psychologisch grundsätzlich geklärt, aber sozialistische Aberglaubensbrüder schwören auf die Schule und Hochschule, die angeblich begabt. Aber sie bildet nur aus, was schon vorhanden ist.


Freitag, 18. Januar 2019

Vorsicht mit der Empathie









“Oft ist Mitleid Gefühl unserer eigenen Leiden in den Leiden anderer. Es ist eine kluge Voraussicht der Leiden, die uns begegnen können. Wir helfen anderen, damit sie uns bei ähnlichen Gelegenheiten helfen, und die ihnen erwiesenen Dienste sind eigentlich Wohltaten, die wir uns selber auf Vorschuß leisten.”
La Rochefoucauld (1613-1680), Reflexionen, in: Die französischen Moralisten, Hg. Fritz Schalk, S. 33

Gefühle sind aber stets von Augenblick und Laune abhängig und schwankend wie das bekannte Schilfrohr im Winde. Wenn die Empathie den Menschen anfliegt als soziale Stimmung und Mode, so ist die Kontrolle durch den kühlen Verstand dringend geboten.






Donnerstag, 17. Januar 2019

Beethoven Quintet Opus 16 Würtz, De Graaf, Meyer, Gaasterland, & Van de ...

Es gibt Narrheiten, die sich wie ansteckende Krankheiten verbreiten. La Rochefoucauld (1613-1680) Er gehörte zu den sogenannten "französischen Moralisten", die jedoch mit Moral und Ethik, Gouvernanten und Oberlehrern nichts zu tun hatten. Sie stehen in der Tradition der praktischen Philosophen wie Epikur, Epiktet, Seneca und Montaigne. Die Aussprache ist nicht so wichtig, Emma gibt einen Anhaltspunkt. An das Tätowieren hat Rochefoucauld noch nicht denken können, jede Zeit folgt eigenen Narrheiten. War im 17. Jahrhundert der Pariser Hof für neue Narreteien zuständig, so sind es heute das Fernsehen und die Rockszene - und natürlich sind es die Youtuber-Sternchen.

Zollunion für beide Seiten attraktiv



Die Arbeitsmigration aus den osteuropäischen Ländern nach Westeuropa ist in dieser Größenordnung ein Problem für die Entsendeländer. Ganz schlimm ist das für Rumänien und Bosnien, wo es kaum noch einheimische Ärzte gibt. Daher kann es nur sinnvollerweise eine begrenzte Migration geben, denn sonst werden die Probleme unüberwindbar und man muß Länder wie Bosnien gänzlich abschreiben. Die Brüsselkraten bestehen auf der freien Bewegung der Arbeitskräfte und bringen auf diese Weise ganz Europa in Probleme. Dieser Punkt spielt auch die Hauptrolle beim Brexit, denn Großbritannien will die Migration steuern. Die Lösung wäre ganz einfach, sie heißt ZOLLUNION. Die Scharfmacher in Brüssel wie Barnier und Juncker sollten ihre Positionen räumen.