Donnerstag, 18. Juni 2020

Massive Einschüchterung, "Der menschliche Makel"


Das künstliche Theater um Uhlig an der Uni Chicago (s. WELT-Artikel 17.6.20) erinnert an Philip Roths Roman "Der menschliche Makel". Daraus: "Als der allgemein geschätzte jüdische Altphilologe und frühere Dekan seine akademische Laufbahn mit Lehrveranstaltungen ausklingen lassen wollte, unterlief ihm eine folgenschwere Äußerung, in der er zwei regelmäßig nicht anwesende Teilnehmerinnen am Seminar ironisch als „dunkle Gestalten, die das Seminarlicht scheuen“ bezeichnete. Die Silk unbekannten Studentinnen waren Schwarze, und seine Wortwahl wurde ihm als Rassismus ausgelegt." (Wiki.) 
Der Roman erschien 2000. Schon damals erodierte die Meinungsfreiheit an den amerikanischen Unis. 














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