Sonntag, 1. März 2026

Währungspolitik

 

Währungspolitik


Schulden können drücken, das weiß jeder. Mit politischen Schulden kann es ganz anders sein. Politiker nehmen sie leichten Sinnes auf und wissen, daß sie 

sie nicht zurückzahlen müssen, wenn sie nicht wollen. Sie können die Inflation anwerfen, die die Schulden reduzieren. Oder sie können sogar einen Währungsschnitt durchführen. Galoppiert die Inflation, wie Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, kann die gesellschaftliche Ordnung zerfallen. Man hat es gesehen in Deutschland, in Argentinien, in Venezuela, jetzt im Iran. 

Bereits Friedrich A.v. Hayek, dekorierter Nobelpreisträger, hat das gesehen und für eine regierungsfreie Währung plädiert. Das hat zu einer gewissen Unabhängigkeit der Zentralbanken und neuerdings zu den Bitcoin-Währungen geführt. Beide Wege sind nicht sehr stabil, der betrügerische Konkurs des begabten Mathematikers und Obama-Spenders Sam Bankman-Fried hat das unlängst gezeigt. Das Problem ist bekannt, aber eine Lösung wird es nicht geben, Sachwerte sind daher Trumpf. Bleiben Trumpf. Aber man kann politisch den Sozialstaat versuchen zu zügeln, denn der Sozialstaat ist ein gieriger Moloch und Schuldenverursacher und inflationstreibend. Aber es geht nicht ohne Staat, und mit dem Staat wird es holperig bleiben.