mo 3° , mi 7° b Der Igel ließ sich nicht mehr blicken, ging wieder schlafen (wäre er noch wach, hinterließe er seine Losung rund um das Haus).
- Nachlauf C02-Gehalt nach Temperaturerhöhung 800 (± 200) Jahre (Caillon et al. 2003). Ist seit langem bekannt und wie sollte es auch andersrum sein? Die Kohlendioxid-Konzentration fängt ja nicht einfach an zu steigen. Der Grund für dieses hinterherhinken sind die Milankovitch-Zyklen: Vom Glazial auf das Interglazial verursachen sie eine kleine Erwärmung, die Löslichkeit von CO2 in den Ozeanen nimmt ab und einige Jahre (~ 800) später fängt die CO2 Konzentration deshalb an zu steigen.
http://www.realclimate.org/index.php?p=13
- "Studienabbruch in Deutschland. Zum Unfug in der Hochschulpolitik gehört der Glaube an uninterpretierbare Zahlen. Zwei Studien zum Erfolg des Bachelor-Modells stellen das neuerlich ... Einerseits gehören die Lehramtskandidaten zu den unzufriedensten Studenten überhaupt, andererseits brechen sie ihr Studium aber vergleichsweise selten ab. ..." FAZ 19.2. // Findet sich hier ein Grund für die Ideologieanfälligkeit der Lehrer? Jedenfalls erscheint es auch in diesem Licht nötig, den Beamtenstatus abzuschaffen und das Schulwesen zu privatisieren.
- Unabhängigkeit des Kosovo, Erblast der 500jährigen türkischen Besetzung des Balkans; ein ekelhafter Nationalismus. Ähnliches überall auf dem Balkan.
- Auch in Marokko die islamischen Manieren: die versklavten Frauen gebären Kinder wie am Fließband, für die die es keine Arbeitsplätze gibt. Sporttreibende Mädchen beklagen, daß sie schweißtreibend und hitzestauend in langen Hosen und Hemden trainieren müssen, weil sie sonst von Jungen belästigt würden, die zwar ihre Schwester beaufsichtigen, aber fremde Mädchen brutal anmachen. (arte)
- Feinstaub geht zurück, Öko-Fanatismus breitet sich aus: "Sieben Millionen Autos bleiben draußen. Drei Umweltzonen haben wir schon, viele weitere werden folgen
Wenige Tage vor Weihnachten schien die Vernunft zurückzukehren: Das EU-Parlament in Straßburg hatte eine neue Studie zur Kenntnis genommen, ..." 19.2.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Mittwoch, 20. Februar 2008
Kontroverse um Klimawandel
mo 3° b mi 6° b/Sch
- In der Bibel steht der Zehnte. Der galt auch noch im Kaiserreich.
- "Das Ziel heißt Deutschtürkei. Zur Berichterstattung über die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: Erdogan verlangt türkische Schulen und Hochschulen in Deutschland ..." 19.2. LB FAZ
- Eine interessante Tagung: - "Zur Kontroverse um Klimawandel, CO2-Einfluß und Energiepolitik" am 20.2.08 12:30 im Stahlzentrum Düsseldorf, www.stahl-online.de.
Vortragende: Prof. Dr. Rolf Emmermann
GeoForschungsZentrum, Potsdam
Klimawandel und Energiepolitik
Georg Delisle
Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe, Hannover
Klimafakten – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Dipl.-Ing. Peter Dietze
früher Siemens AG, Erlangen,
Reviewer des 3. IPCC-Berichts (Intergovernmental
Panel on Climate Change)
Argumente der Klimaskeptiker zur Kontroverse
um CO2, Klima und Energie
Prof. Dr. Horst Malberg, Institut für Meteorologie der FU Berlin
Über den solaren Einfluss auf den Klimawandel in den
letzten 300 Jahren
Moderation: Prof. Hinz (Physikalische Chemie, Uni Münster).
Delisle: Antarktis: Der kleine Westteil zeitigt eine Erwärmung, der große Ostteil eine Abkühlung, das Packeis nahm 2007/8 zu.
- In der Bibel steht der Zehnte. Der galt auch noch im Kaiserreich.
- "Das Ziel heißt Deutschtürkei. Zur Berichterstattung über die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: Erdogan verlangt türkische Schulen und Hochschulen in Deutschland ..." 19.2. LB FAZ
- Eine interessante Tagung: - "Zur Kontroverse um Klimawandel, CO2-Einfluß und Energiepolitik" am 20.2.08 12:30 im Stahlzentrum Düsseldorf, www.stahl-online.de.
Vortragende: Prof. Dr. Rolf Emmermann
GeoForschungsZentrum, Potsdam
Klimawandel und Energiepolitik
Georg Delisle
Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe, Hannover
Klimafakten – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Dipl.-Ing. Peter Dietze
früher Siemens AG, Erlangen,
Reviewer des 3. IPCC-Berichts (Intergovernmental
Panel on Climate Change)
Argumente der Klimaskeptiker zur Kontroverse
um CO2, Klima und Energie
Prof. Dr. Horst Malberg, Institut für Meteorologie der FU Berlin
Über den solaren Einfluss auf den Klimawandel in den
letzten 300 Jahren
Moderation: Prof. Hinz (Physikalische Chemie, Uni Münster).
Delisle: Antarktis: Der kleine Westteil zeitigt eine Erwärmung, der große Ostteil eine Abkühlung, das Packeis nahm 2007/8 zu.
Dienstag, 19. Februar 2008
Deutscher Nebel
19.2.
-4° Nachtfrost, mi 5° s
- Horten, Beisheim, Flick, Boris Becker, Schumi - wie viele werden nach dieser KGB-Kampagne Steinbrücks Deutschland verlassen? Was wird der Saldo ausweisen? Rund 50 % statt des Zehnten - darüber wäre vor allem und zuerst zu sprechen.
- "Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2008, Nr. 42, S. 9
Einwanderungsstopp und Rückführung!
Die F.A.Z. hat in den vergangenen Tagen bezüglich der Integration und Assimilation der in Deutschland lebenden Türken viele gute Fragen gestellt. Verstehen Türken und Deutsche dasselbe unter dem Begriff Integration? Sind die Türken an Integration interessiert? Reicht Integration überhaupt aus, oder wäre eine Assimilation der Türken notwendig, um ein friedliches Zusammenleben zu gewährleisten? Was ich aber vermisst habe, sind Antworten und Konzepte. Angenommen, die äußerst bescheidenen Integrationsansprüche des deutschen Staates reichen nicht aus, um ein friedliches Zusammenleben zu garantieren oder eine Gettoisierung zu verhindern. Angenommen, die Türken bevorzugen es, die momentan existierende türkische Parallelgesellschaft weiter auszubauen anstatt sich zu integrieren, ganz egal, welche Integrationsangebote man ihnen macht. Angenommen, ein großer Teil der Türken baut darauf, dass sich diese Frage aus demographischen Gründen in ein paar Jahrzehnten ohnehin erledigt haben wird, weil sie dann von einer deutschen Minderheit verlangen wollen, dass diese sich den Zuwanderern anpasst. Was wären die Schlussfolgerungen, die Deutschland heute ziehen müsste? Ich halte es für überfällig, die Realität in Deutschland wie in allen anderen Ländern mit großen muslimischen Minderheiten zur Kenntnis zu nehmen und zu akzeptieren, dass eine erfolgreiche Integration beziehungsweise Assimilation von Einwanderern immer nur durch zwei Faktoren bedingt ist: durch ihre Zahl und ihre Kultur. Muslime sind schlecht integrierbar. Ist die Zahl muslimischer Einwanderer zu groß, wird Integration unmöglich, ganz egal, welche Angebote man macht. Ist die Zahl klein genug, erledigen sich Integration und Assimilation ganz von selbst. Jede ernst gemeinte Integrationspolitik müsste also mit einem Einwanderungsstopp für Muslime und einer Rückführung integrationsunwilliger Ausländer beginnen. Wenn man wie Frau Merkel von vornherein behauptet, dass dies "unser gemeinsames Land" und nicht das Land der Deutschen ist, dann gibt es auch keinen Grund für die Türken, unsere Forderungen zu erfüllen. Solange es deutsche Politiker und Medien nicht wagen, auf richtige und gute Fragen auch Antworten zu geben und Konsequenzen zu ziehen, wird dieses Land weiter auseinanderdriften, bis in unseren Großstädten Zustände herrschen wie in Paris. Was danach kommt, möchte man sich lieber gar nicht vorstellen."
CARL LANG, WIESBADEN
-4° Nachtfrost, mi 5° s
- Horten, Beisheim, Flick, Boris Becker, Schumi - wie viele werden nach dieser KGB-Kampagne Steinbrücks Deutschland verlassen? Was wird der Saldo ausweisen? Rund 50 % statt des Zehnten - darüber wäre vor allem und zuerst zu sprechen.
- "Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2008, Nr. 42, S. 9
Einwanderungsstopp und Rückführung!
Die F.A.Z. hat in den vergangenen Tagen bezüglich der Integration und Assimilation der in Deutschland lebenden Türken viele gute Fragen gestellt. Verstehen Türken und Deutsche dasselbe unter dem Begriff Integration? Sind die Türken an Integration interessiert? Reicht Integration überhaupt aus, oder wäre eine Assimilation der Türken notwendig, um ein friedliches Zusammenleben zu gewährleisten? Was ich aber vermisst habe, sind Antworten und Konzepte. Angenommen, die äußerst bescheidenen Integrationsansprüche des deutschen Staates reichen nicht aus, um ein friedliches Zusammenleben zu garantieren oder eine Gettoisierung zu verhindern. Angenommen, die Türken bevorzugen es, die momentan existierende türkische Parallelgesellschaft weiter auszubauen anstatt sich zu integrieren, ganz egal, welche Integrationsangebote man ihnen macht. Angenommen, ein großer Teil der Türken baut darauf, dass sich diese Frage aus demographischen Gründen in ein paar Jahrzehnten ohnehin erledigt haben wird, weil sie dann von einer deutschen Minderheit verlangen wollen, dass diese sich den Zuwanderern anpasst. Was wären die Schlussfolgerungen, die Deutschland heute ziehen müsste? Ich halte es für überfällig, die Realität in Deutschland wie in allen anderen Ländern mit großen muslimischen Minderheiten zur Kenntnis zu nehmen und zu akzeptieren, dass eine erfolgreiche Integration beziehungsweise Assimilation von Einwanderern immer nur durch zwei Faktoren bedingt ist: durch ihre Zahl und ihre Kultur. Muslime sind schlecht integrierbar. Ist die Zahl muslimischer Einwanderer zu groß, wird Integration unmöglich, ganz egal, welche Angebote man macht. Ist die Zahl klein genug, erledigen sich Integration und Assimilation ganz von selbst. Jede ernst gemeinte Integrationspolitik müsste also mit einem Einwanderungsstopp für Muslime und einer Rückführung integrationsunwilliger Ausländer beginnen. Wenn man wie Frau Merkel von vornherein behauptet, dass dies "unser gemeinsames Land" und nicht das Land der Deutschen ist, dann gibt es auch keinen Grund für die Türken, unsere Forderungen zu erfüllen. Solange es deutsche Politiker und Medien nicht wagen, auf richtige und gute Fragen auch Antworten zu geben und Konsequenzen zu ziehen, wird dieses Land weiter auseinanderdriften, bis in unseren Großstädten Zustände herrschen wie in Paris. Was danach kommt, möchte man sich lieber gar nicht vorstellen."
CARL LANG, WIESBADEN
Montag, 18. Februar 2008
Knappheitspreise, Zimbabwe, Russland
18.2. Mo
-4° Nachtfrost, mi 5° s
- - Knappheitspreise: "... Nach einer Auswertung der Managementberatungsgesellschaft Hay Group liegt Deutschland im internationalen Vergleich im unteren Mittelfeld, was die Vergütung der Vorstandsvorsitzenden angeht. Hay hat die Gehälter der Chefs der jeweils 50 - gemessen an ihrem Börsenwert - größten Unternehmen in Europa und den Vereinigten Staaten analysiert. Vorstandsvorsitzende in europäischen Großunternehmen erhalten weniger als die Hälfte von dem, was ihre amerikanischen Kollegen bekommen. Das Gehaltsniveau deutscher Unternehmenslenker liegt nur bei 30 Prozent von den in Amerika üblichen Beträgen.
3,9 Millionen Euro - das ist die Summe, die gemäß der Studie ein Vorstandsvorsitzender in den größten deutschen Unternehmen im Mittel erhält. Dieser Betrag liegt deutlich unterhalb des europäischen Durchschnitts, der 5 Millionen Euro beträgt. Innerhalb Europas werden die Vorstandsvorsitzenden in Frankreich und Großbritannien am besten bezahlt - sie erhalten für ihre Arbeit durchschnittlich rund 5,9 Millionen Euro.
Wesentlich höher fallen die Verdienste in den Vereinigten Staaten aus. Dort erhalten Manager eine Vergütung von umgerechnet 13 Millionen Euro jährlich. Es sind vor allem die variablen Gehaltsbestandteile wie leistungsbezogene Boni und Aktienoptionen, die die Vergütungen in die Höhe treiben. Das Festgehalt amerikanischer Vorstandschefs bewegt sich 15 Prozent unter dem europäischem Niveau - es beträgt umgerechnet 1,1 Millionen Euro, während es im europäischen Mittel 1,3 Millionen Euro gibt. Europäischer Spitzenreiter, was das Fixum angeht, ist Großbritannien, wo die Unternehmensführer 1,4 Millionen Euro sicher haben, Schlusslichter sind Deutschland und die Niederlande mit 1,1 Millionen Euro. ..." 18.2. FAZ
- Ein Land, das die Leistungsträger ermordet oder vertrieben hat: "66 000 Prozent Inflation.
Lebenserwartung in Zimbabwe sinkt auf weniger als 40 Jahre.
tos. JOHANNESBURG, 17. 2.08. Die Inflation in Zimbabwe hat im vergangenen Dezember mit offiziell 66 000 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Rekordwert erreicht. Im Vergleich zum Dezember 2006 sei die Inflation im vergangenen Dezember um genau 66 213 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt in Harare am Donnerstag in einem Brief an die Banken mit. In November 2007 habe die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei 26 000 Prozent gelegen. Demnach habe die Preissteigerung allein zwischen November und Dezember 2007 mehr als 240 Prozent betragen, teilte das Amt mit. Die zimbabwische Zentralbank wollte diese Zahlen nicht bestätigen. Unabhängige Finanzfachleute halten indes selbst die Angaben des Statistikamtes für geschönt und gehen mittlerweile von einer realen Inflationsrate von 150 000 Prozent aus." FAZ
-"Wie werden aus Diktaturen Demokratien? Das war die Frage, die sich sogleich stellte, als die Sowjetunion vor nunmehr zwanzig Jahren unterging. Die Politikwissenschaftler sprachen damals von der Transformation des politischen, sozialen und ökonomischen Systems. Demokratien werden also nicht gestiftet durch den Willen derer, die in der Diktatur nicht länger leben wollen, sie entwickeln sich vielmehr in einem Prozess der Transformation. Man müsse nur geduldig abwarten, bis die Schwierigkeiten des Übergangs überwunden seien, bis auch in Russland Wirklichkeit werde, was es in Europa immer schon gegeben habe. So lautete das Credo der Transformationsforscher unter den Politikwissenschaftlern.
Inzwischen ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, und nichts von dem, was diese Forschung in Aussicht gestellt hat, ist eingetreten. ... Das Versagen des demokratischen Verfassungsstaates ist für Margarete Mommsen vor allem ein Ergebnis russischer Traditionen: des personalisierten Herrschaftssystems und der tief verwurzelten autoritären politischen Kultur. In einem Gemeinwesen, in dem die Vorherrschaft der Exekutive über die Legislative ein Glaubenssatz ist, könne es keinen Rechtsstaat geben. Diese Kultur, die Streit verachtet, die Harmonie und Unterwerfung belohnt, habe es Putin leichtgemacht, ein autoritäres politisches System zu errichten, in dem sich die Unterworfenen nicht als Entrechtete, sondern als Profiteure der Macht einrichten. Richter, Beamte und Abgeordnete wollen nicht unabhängig, sie wollen in der Nähe der Macht sein. ..." Russland aber, wie häutet es sich?
Historikerin des Wandels: Margarete Mommsen zum siebzigsten Geburtstag, FAZ 16.2.
// Man muß noch tiefer ansetzen, bei der kleinsten sozialen Einheit: dem Individuum und seiner freien, bürgerlichen Gesinnung, oder eben seiner Knechtsgesinnung, beides wurzelt in Traditionen. In D wird seit Willi Brandt verstärkt am Abbau der leistungsbereiten bürgerlichen Kultur gearbeitet zugunsten eines staatsbürokratischen Fürsorgesystems, das die bürgerlichen Leistungsträger einem Generalverdacht aussetzt und das zunehmend KGB-Methoden einsetzt.
-4° Nachtfrost, mi 5° s
- - Knappheitspreise: "... Nach einer Auswertung der Managementberatungsgesellschaft Hay Group liegt Deutschland im internationalen Vergleich im unteren Mittelfeld, was die Vergütung der Vorstandsvorsitzenden angeht. Hay hat die Gehälter der Chefs der jeweils 50 - gemessen an ihrem Börsenwert - größten Unternehmen in Europa und den Vereinigten Staaten analysiert. Vorstandsvorsitzende in europäischen Großunternehmen erhalten weniger als die Hälfte von dem, was ihre amerikanischen Kollegen bekommen. Das Gehaltsniveau deutscher Unternehmenslenker liegt nur bei 30 Prozent von den in Amerika üblichen Beträgen.
3,9 Millionen Euro - das ist die Summe, die gemäß der Studie ein Vorstandsvorsitzender in den größten deutschen Unternehmen im Mittel erhält. Dieser Betrag liegt deutlich unterhalb des europäischen Durchschnitts, der 5 Millionen Euro beträgt. Innerhalb Europas werden die Vorstandsvorsitzenden in Frankreich und Großbritannien am besten bezahlt - sie erhalten für ihre Arbeit durchschnittlich rund 5,9 Millionen Euro.
Wesentlich höher fallen die Verdienste in den Vereinigten Staaten aus. Dort erhalten Manager eine Vergütung von umgerechnet 13 Millionen Euro jährlich. Es sind vor allem die variablen Gehaltsbestandteile wie leistungsbezogene Boni und Aktienoptionen, die die Vergütungen in die Höhe treiben. Das Festgehalt amerikanischer Vorstandschefs bewegt sich 15 Prozent unter dem europäischem Niveau - es beträgt umgerechnet 1,1 Millionen Euro, während es im europäischen Mittel 1,3 Millionen Euro gibt. Europäischer Spitzenreiter, was das Fixum angeht, ist Großbritannien, wo die Unternehmensführer 1,4 Millionen Euro sicher haben, Schlusslichter sind Deutschland und die Niederlande mit 1,1 Millionen Euro. ..." 18.2. FAZ
- Ein Land, das die Leistungsträger ermordet oder vertrieben hat: "66 000 Prozent Inflation.
Lebenserwartung in Zimbabwe sinkt auf weniger als 40 Jahre.
tos. JOHANNESBURG, 17. 2.08. Die Inflation in Zimbabwe hat im vergangenen Dezember mit offiziell 66 000 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Rekordwert erreicht. Im Vergleich zum Dezember 2006 sei die Inflation im vergangenen Dezember um genau 66 213 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt in Harare am Donnerstag in einem Brief an die Banken mit. In November 2007 habe die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat noch bei 26 000 Prozent gelegen. Demnach habe die Preissteigerung allein zwischen November und Dezember 2007 mehr als 240 Prozent betragen, teilte das Amt mit. Die zimbabwische Zentralbank wollte diese Zahlen nicht bestätigen. Unabhängige Finanzfachleute halten indes selbst die Angaben des Statistikamtes für geschönt und gehen mittlerweile von einer realen Inflationsrate von 150 000 Prozent aus." FAZ
-"Wie werden aus Diktaturen Demokratien? Das war die Frage, die sich sogleich stellte, als die Sowjetunion vor nunmehr zwanzig Jahren unterging. Die Politikwissenschaftler sprachen damals von der Transformation des politischen, sozialen und ökonomischen Systems. Demokratien werden also nicht gestiftet durch den Willen derer, die in der Diktatur nicht länger leben wollen, sie entwickeln sich vielmehr in einem Prozess der Transformation. Man müsse nur geduldig abwarten, bis die Schwierigkeiten des Übergangs überwunden seien, bis auch in Russland Wirklichkeit werde, was es in Europa immer schon gegeben habe. So lautete das Credo der Transformationsforscher unter den Politikwissenschaftlern.
Inzwischen ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, und nichts von dem, was diese Forschung in Aussicht gestellt hat, ist eingetreten. ... Das Versagen des demokratischen Verfassungsstaates ist für Margarete Mommsen vor allem ein Ergebnis russischer Traditionen: des personalisierten Herrschaftssystems und der tief verwurzelten autoritären politischen Kultur. In einem Gemeinwesen, in dem die Vorherrschaft der Exekutive über die Legislative ein Glaubenssatz ist, könne es keinen Rechtsstaat geben. Diese Kultur, die Streit verachtet, die Harmonie und Unterwerfung belohnt, habe es Putin leichtgemacht, ein autoritäres politisches System zu errichten, in dem sich die Unterworfenen nicht als Entrechtete, sondern als Profiteure der Macht einrichten. Richter, Beamte und Abgeordnete wollen nicht unabhängig, sie wollen in der Nähe der Macht sein. ..." Russland aber, wie häutet es sich?
Historikerin des Wandels: Margarete Mommsen zum siebzigsten Geburtstag, FAZ 16.2.
// Man muß noch tiefer ansetzen, bei der kleinsten sozialen Einheit: dem Individuum und seiner freien, bürgerlichen Gesinnung, oder eben seiner Knechtsgesinnung, beides wurzelt in Traditionen. In D wird seit Willi Brandt verstärkt am Abbau der leistungsbereiten bürgerlichen Kultur gearbeitet zugunsten eines staatsbürokratischen Fürsorgesystems, das die bürgerlichen Leistungsträger einem Generalverdacht aussetzt und das zunehmend KGB-Methoden einsetzt.
Sonntag, 17. Februar 2008
DES MENSCHEN TÄTIGKEIT KANN ALLZULEICHT ERSCHLAFFEN
-4° Nachtfrost, in Athen -3°; mi 5° Hz.öl 75,05
Noch sehr vereinzelter abendlicher Reviergesang der Amselhähnchen im Frost.
-"... was Aristoteles in seiner "Nikomachischen Ethik" und in seiner "Politik" ausbreitet, mit Hilfe der Axiome aufzubereiten, die ihm zum Verständnis der Welt dienen und die zugleich die Grundsteine für sein ethisches System sind: erstens das gelungene (vollendete) Leben in der Polis, zweitens der Mensch als ein von Natur aus auf politische Gemeinschaft angelegtes Lebewesen (zóon politikón) und drittens Handeln "gemäß der Natur" und Handeln "wider die Natur".
Erstens: Ein gelungenes Leben, sagt Aristoteles, bemühe sich um Glückseligkeit, die auf das Wohlergehen der Polis gerichtet sei. Glückseligkeit sei ohne Tugend unmöglich. Daher dürften sich nur diejenigen aktiv um das Wohl des Gemeinwesens bemühen, die nicht das Leben eines Handwerkers oder eines Kaufmanns führten, weil das eine unedel und das andere unehrenhaft sei. Auch Ackerbauern seien von der Staatstätigkeit auszuschließen, weil ihnen die Muße zur Ausbildung der Tugend und zur Besorgung der Staatsgeschäfte fehle. Aristoteles schließt also die Bürger von der Politik aus, die sich durch eigene Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Allenthalben spürt man seine Geringschätzung derjenigen, die ein Handwerk ausüben und sich dabei schmutzig machen. Den Kaufleuten gilt seine Verachtung, da sie, anstatt sich als Bürger um das Wohl der Polis zu bemühen, auf Reichtumserwerb aus sind.
Zweitens: Dieses Axiom lässt sich positiv, also beschreibend und erklärend, und normativ verstehen: Der Mensch fühlt sich in Gemeinschaft wohler als allein. In der Gemeinschaft kann der Einzelne leichter sein Überleben sichern. Wenn sich für den Einzelnen die Überlebenschancen in der Gemeinschaft verbessern, dann hat er auch die Pflicht, sich für diese verantwortlich zu fühlen. Die daraus resultierende Verpflichtung ist jedoch nicht sozial - als Solidarität gegenüber den Nächsten - zu verstehen, sondern politisch: Erste Bürgerpflicht ist der aktive politische Einsatz. " ( Joachim Starbatty
Wenn Ethik inhuman wird, FAZ 16.2.) // Dieser philosophische Herumdenker A. ist außerstande, die Quelle materiellen Wohlstands zu erkennen: das sind vor allem Handwerk und Handel für diese Zeit. Was für ein Idiot. Das gleiche gilt für Platon: hätte man doch nie etwas von diesen Unsinnsschriften erfahren. Und zugleich: wieviel mehr haben Epikur und die Sophisten zu bieten. Aber natürlich ist die Zeit immer ein beschränkender Erkenntnisrahmen. Alle Erkenntnis ist vorläufig. Ausgangspunkt jeder Erkenntnis muß stets sein: wie funktioniert etwas. Abwegig immer die Frage, was etwas sei. Gipfel des Unsinns markieren die Einfachetiketten GUT und BÖSE. Schon für Kinder versperren sie die Einsicht in Wirkungszusammenhänge. Kausalität, der Satz vom Grund also, braucht aber mindestens noch die Dialektik:
DES MENSCHEN TÄTIGKEIT KANN ALLZULEICHT ERSCHLAFFEN,
ER LIEBT SICH BALD DIE UNBEDINGTE RUH;
DRUM GEB ICH GERN IHM DEN GESELLEN ZU,
DER REIZT UND MUß ALS TEUFEL SCHAFFEN.
Goethe, Faust I, Prolog im Himmel, V. 340 ff.
Hier gehts auch gleich weiter zu Zumwinkel und Co.; Betschwestern, Gewerkschaftsfunktionäre und Bundeskanzler schaffen keine materiellen Werte.
Kausalität, Dialektik und, notorisch übersehen und verdrängt: der Zufall. Diese Drei . DIE GROßEN DREI.
Noch sehr vereinzelter abendlicher Reviergesang der Amselhähnchen im Frost.
-"... was Aristoteles in seiner "Nikomachischen Ethik" und in seiner "Politik" ausbreitet, mit Hilfe der Axiome aufzubereiten, die ihm zum Verständnis der Welt dienen und die zugleich die Grundsteine für sein ethisches System sind: erstens das gelungene (vollendete) Leben in der Polis, zweitens der Mensch als ein von Natur aus auf politische Gemeinschaft angelegtes Lebewesen (zóon politikón) und drittens Handeln "gemäß der Natur" und Handeln "wider die Natur".
Erstens: Ein gelungenes Leben, sagt Aristoteles, bemühe sich um Glückseligkeit, die auf das Wohlergehen der Polis gerichtet sei. Glückseligkeit sei ohne Tugend unmöglich. Daher dürften sich nur diejenigen aktiv um das Wohl des Gemeinwesens bemühen, die nicht das Leben eines Handwerkers oder eines Kaufmanns führten, weil das eine unedel und das andere unehrenhaft sei. Auch Ackerbauern seien von der Staatstätigkeit auszuschließen, weil ihnen die Muße zur Ausbildung der Tugend und zur Besorgung der Staatsgeschäfte fehle. Aristoteles schließt also die Bürger von der Politik aus, die sich durch eigene Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Allenthalben spürt man seine Geringschätzung derjenigen, die ein Handwerk ausüben und sich dabei schmutzig machen. Den Kaufleuten gilt seine Verachtung, da sie, anstatt sich als Bürger um das Wohl der Polis zu bemühen, auf Reichtumserwerb aus sind.
Zweitens: Dieses Axiom lässt sich positiv, also beschreibend und erklärend, und normativ verstehen: Der Mensch fühlt sich in Gemeinschaft wohler als allein. In der Gemeinschaft kann der Einzelne leichter sein Überleben sichern. Wenn sich für den Einzelnen die Überlebenschancen in der Gemeinschaft verbessern, dann hat er auch die Pflicht, sich für diese verantwortlich zu fühlen. Die daraus resultierende Verpflichtung ist jedoch nicht sozial - als Solidarität gegenüber den Nächsten - zu verstehen, sondern politisch: Erste Bürgerpflicht ist der aktive politische Einsatz. " ( Joachim Starbatty
Wenn Ethik inhuman wird, FAZ 16.2.) // Dieser philosophische Herumdenker A. ist außerstande, die Quelle materiellen Wohlstands zu erkennen: das sind vor allem Handwerk und Handel für diese Zeit. Was für ein Idiot. Das gleiche gilt für Platon: hätte man doch nie etwas von diesen Unsinnsschriften erfahren. Und zugleich: wieviel mehr haben Epikur und die Sophisten zu bieten. Aber natürlich ist die Zeit immer ein beschränkender Erkenntnisrahmen. Alle Erkenntnis ist vorläufig. Ausgangspunkt jeder Erkenntnis muß stets sein: wie funktioniert etwas. Abwegig immer die Frage, was etwas sei. Gipfel des Unsinns markieren die Einfachetiketten GUT und BÖSE. Schon für Kinder versperren sie die Einsicht in Wirkungszusammenhänge. Kausalität, der Satz vom Grund also, braucht aber mindestens noch die Dialektik:
DES MENSCHEN TÄTIGKEIT KANN ALLZULEICHT ERSCHLAFFEN,
ER LIEBT SICH BALD DIE UNBEDINGTE RUH;
DRUM GEB ICH GERN IHM DEN GESELLEN ZU,
DER REIZT UND MUß ALS TEUFEL SCHAFFEN.
Goethe, Faust I, Prolog im Himmel, V. 340 ff.
Hier gehts auch gleich weiter zu Zumwinkel und Co.; Betschwestern, Gewerkschaftsfunktionäre und Bundeskanzler schaffen keine materiellen Werte.
Kausalität, Dialektik und, notorisch übersehen und verdrängt: der Zufall. Diese Drei . DIE GROßEN DREI.
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