4°-12° tr/b Dieser Frühling ist eine Schnecke. Nach einer Woche erst kann man den Birkenaustrieb distinkt erkennen.
- Buch der Woche Mina Ahadi / Sina Vogt: Ich habe abgeschworen. Vor wenigen Tagen wurde das Buch von Mina Ahadi und Sina Vogt: "Ich habe abgeschworen. Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe" in Berlin offiziell vorgestellt. Das Buch ist ebenso Streitschrift wie Autobiographie. Es schildert die bewegende Lebensgeschichte einer Frau, die früh in Konflikt mit dem iranischen Mullahregime geriet und nach der Hinrichtung ihres erstens Manns zehn Jahre als Partisanin im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran und Irak überlebte. 1990 floh Mina Ahadi nach Österreich und zog 1996 nach Deutschland. Ihren Kampf für die Frauen- und Menschenrechte führte sie auch in Europa fort, wo sie 2001 das „Komitee gegen Steinigung“ und 2007 den „Zentralrat der Ex-Muslime“ mitbegründete.
Das Buch von Mina Ahadi, in der auch das Engagement der Giordano Bruno Stiftung Erwähnung findet, ist seit Ende Februar im Buchhandel erhältlich und kann auch über unseren Kooperationspartner www.denkladen.de bezogen werden.
Direkter Link zum Buch:
http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p993
- Ein goldenes Buch: Ludwig Erhard schreibt mit Handelsblatt-Redakteur Langer das Buch "Wohlstand für alle" (HB-Werbung) - das war zuzeiten des guten alten Handelsblattes von Renate Merklein - nicht das heutige, sozialdemokratische.
- "Tibet, Reich der Wiedergeburten. Der Dalai Lama wurde 1939 als die 14. Wiedergeburt des Boddhisatva Avalokiteshvara, des „Gottes“ der Gnade und Barmherzigkeit Tschenresi identifiziert, er ist jetzt im 73. Lebensjahr. FAZ 27. März 2008 Als der chinesische Kommunisten-Führer Mao Tse-tung im Oktober des Jahres 1950 seinen Truppen befahl, in Tibet einzumarschieren, „rechtfertigte“ er das unter anderem mit historischen Hinweisen und Bezügen: Tibet sei immer integraler Bestandteil Chinas gewesen. Die heutige Pekinger Führung bleibt dabei und will in Tibet gewiss nach ihrem Verständnis „den Anfängen wehren“; denn ethnische wie religiöse Minderheiten hat das Riesenreich mehr als genug, zum Beispiel die muslimischen Uiguren, ein Turkvolk, in der Provinz Xinjiang zwischen Kaschgar und Urumqi lebend, das ebenfalls seit vielen Jahren unruhig ist.
Das Reich der Mitte und Tibet „verbindet“ eine bewegte Geschichte, bei welcher der lamaistische Gottesstaat meistens der machtpolitisch unterlegene „Partner“ war und durch seine spirituelle Bedeutung für den Buddhismus hervorstach. China beruft sich im Wesentlichen auf die Periode der mongolischen Dynastie der Yuan (1277-1367), auf die Herrschaft der Ming-Dynastie (1368-1644) und die Mandschu-Herrschaft der Qing (1644-1911), unter der das lange Zeit einseitige Verhältnis der Tibeter zur „Zentralmacht“ freilich viel komplexer zu werden begann. ..."
- Sagaster, Tibetologe und Tibeter h.c., merkte im privaten Gespräch an, daß er als Europäer bei tibetisch-buddhistischen Veranstaltungen, an denen er als geladener Ehrengast in der ersten Reihe teilnahm, bei der Begrüßung durch führende Lamas regelmäßig übergangen wurde. Tibetische Lamas seien wohl überzeugt, daß ohnehin nur ein Tibeter ein echter Buddhist sein könne.
- "10.03.2006 F.A.Z.-Dossier
Lifestyle oder Religion - Buddhismus und moderne Gesellschaft
Nicht die persönliche Selbstverwirklichung, sondern die Überwindung des Ich ist das Ziel buddhistischer Lebensform. Dieses F.A.Z.-Dossier befaßt sich mit der Rezeption des Buddhismus in der modernen Industriegesellschaft, mit seinen politschen Implikationen, der Tibet-Frage und natürlich mit der Person des Dalai Lama."
- "Benedikt Fehr. EZB in Zugzwang. Die Preissteigerungsrate ist so hoch wie noch nie seit Bestehen der EZB. Die Notenbank bringt das in Zugzwang: Es wächst die Gefahr, dass die Bürger bei Lohnabschlüssen mit dauerhaft höheren Inflationsraten kalkulieren. ... " FAZ
- Mehr Bildung bedeutet noch lange nicht mehr Wohlstand. Nüchterne Auseinandersetzung mit einem Mythos" Alison Wolf, NZZ 28.8.04
- "Der unbestechliche Cashflow. Weil der Gewinnausweis nach den IFRS-Standards den Veränderungen schwankender Zeitwerte ausgesetzt ist, bekommt die Betrachtung des Mittelzuflusses, ..." 9.4.08
- "Altbundespräsident Herzog warnt vor „Rentnerdemokratie“.
Angesichts der außerplanmäßig beschlossenen Rentenerhöhung hat Altbundespräsident Roman Herzog vor einer „Rentnerdemokratie“ gewarnt. Alle Parteien nähmen überproportional Rücksicht auf die Älteren, sagte Herzog der „Bild“-Zeitung (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. Dies könne am Ende in die Richtung gehen, dass die Älteren die Jüngeren ausplünderten. Herzog, der auch Präsident des Bundesverfassungsgerichts war, hält die jetzt beschlossene Rentenerhöhung zwar für verfassungsgemäß, weil die Kaufkraft der Renten seit Jahren nicht angestiegen sei. Eine anhaltende Übervorteilung der Jüngeren könne gleichwohl grundgesetzwidrig sein. Wenn die Älteren die Jüngeren immer stärker zur Kasse bäten, würde die Staatsquote wachsen. Er gehe davon aus, dass ab einem gewissen Punkt ein hohe Staatsquote verfassungswidrig sei. Die Chancen, dass die jetzt ausgefallene Rentendämpfung nach 2011 tatsächlich nachgeholt werde, schätzt Herzog auf „50 zu 50“. (Reuters) 11.4.
- "Vereinigten Staaten vermuten bis zu 4,3 Milliarden Barrel Öl in Ölschiefer.
Die Vereinigten Staaten vermuten, dass aus Ölschiefervorkommen in den Staaten Montana und North Dakota bis zu 4,3 Milliarden Barrel Öl mit derzeit verfügbaren technischen Mitteln gefördert werden können. Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (USGS) sprach am Donnerstag von der größten zusammenhängenden Ölansammlung, die er jemals begutachtet habe." AP
Freitag, 11. April 2008
Donnerstag, 10. April 2008
Zimbabwe, Komoreninseln, Monotheismus, Nokia
-1° bis 12°, heiter EZB: 4% unv.
- EINE "BEFREIUNGS"GESCHICHTE: "... Stromausfälle auf der Tagesordnung. "Es ist für Unternehmen heute extrem schwierig, in Zimbabwe zu arbeiten. Man muss sich wundern, dass überhaupt noch irgendetwas funktioniert", sagt Ebeling. Maschinen, Ersatzteile, Arbeitsmittel bis hin zum letzten Kugelschreiber müssten mühsam aus Südafrika oder aus Deutschland hereingebracht werden. Gut ausgebildete Arbeitskräfte hätten das Land längst verlassen. Stromausfälle stünden auf der Tagesordnung. Die Graphitförderung liege daher seit langer Zeit nur bei 500 bis 600 Tonnen im Monat. Das ist die Hälfte der Produktion, die unter normalen Umständen möglich wäre. "Wir müssen das Geschäft subventionieren, aber langfristig ist das Bergwerk für uns eine gute Rohstoffquelle." Unter Mugabes katastrophaler Wirtschaftspolitik hat sich Zimbabwe von der Kornkammer Afrikas zu einem Armenhaus gewandelt. Die Inflation der Landeswährung Zim-Dollar übersteigt 100.000 Prozent. Mehr als 80 Prozent der Menschen haben keine Arbeit, ein Drittel der Bevölkerung flüchtete. In den vergangenen acht Jahren unter Mugabes Regime ist mit dem wirtschaftlichen Niedergang auch das Gesundheits- und Bildungswesen, eines der zuvor besten in Afrika, zusammengebrochen. Die Lebenserwartung sank auf weniger als 40 Jahre. ..." Ein deutsches Unternehmen in Zimbabwe. Jeder Kugelschreiber kommt aus dem Ausland, FAZ 4.4. // 1970 hieß es: Free Zimbabwe ; derzeit krakeelt es gewaltbereit: Free Tibet.
- Anjouan und Mayotte, benachbarte Komoreninseln: schwarzafrikanisch "frei" und verelendet ist Anjouan, die Einwohner fliehen nach Mayotte, der französischen Kolonie.
- Kriminalgeschichte der Religion, Abt. Christentum: Giordano Bruno (* Januar 1548 in Nola; † 17. Februar 1600 in Rom) war ein italienischer Dichter und Philosoph. Er wurde wegen Ketzerei und Magie zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
- "Nokia kauft sich frei. FAZ 08. April 2008 Nokia zahlt 200 Millionen Euro, um das Werk in Bochum zu schließen. Das sind umgerechnet etwa 86.000 Euro für jeden der 2300 Beschäftigten. Das Geld fließt in direkte Gehaltsfortzahlungen und in die künftige Transfergesellschaft. Damit geht der Konzern über die Grenzen des Üblichen weit hinaus.
Nokia kauft sich frei und zahlt einen Aufschlag, um aus den Schlagzeilen herauszukommen. So gesehen hat sich das lautstarke und oft auch populistische Engagement mancher Politiker sogar gelohnt. Für den Konzern ist das Kapitel Bochum damit abgehandelt. Doch heimische Wirtschaftspolitiker sollten den Fall nicht nicht einfach zu den Akten legen. Die Finnen und ihre Zulieferer klagen nicht nur über die hohen direkten Arbeitskosten, sondern auch über die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens in Deutschland.
Es stellt sich die Frage, was verbessert werden sollte, um weitere Abwanderungen zu verhindern. Da denkt man zuerst an das komplizierte Steuersystem und sofort danach an die ungezählten bürokratischen Detailvorschriften. Nokia nimmt nun 200 Millionen Euro in die Hand, um diesem Umfeld zu entfliehen. Das gibt zu denken."
- EINE "BEFREIUNGS"GESCHICHTE: "... Stromausfälle auf der Tagesordnung. "Es ist für Unternehmen heute extrem schwierig, in Zimbabwe zu arbeiten. Man muss sich wundern, dass überhaupt noch irgendetwas funktioniert", sagt Ebeling. Maschinen, Ersatzteile, Arbeitsmittel bis hin zum letzten Kugelschreiber müssten mühsam aus Südafrika oder aus Deutschland hereingebracht werden. Gut ausgebildete Arbeitskräfte hätten das Land längst verlassen. Stromausfälle stünden auf der Tagesordnung. Die Graphitförderung liege daher seit langer Zeit nur bei 500 bis 600 Tonnen im Monat. Das ist die Hälfte der Produktion, die unter normalen Umständen möglich wäre. "Wir müssen das Geschäft subventionieren, aber langfristig ist das Bergwerk für uns eine gute Rohstoffquelle." Unter Mugabes katastrophaler Wirtschaftspolitik hat sich Zimbabwe von der Kornkammer Afrikas zu einem Armenhaus gewandelt. Die Inflation der Landeswährung Zim-Dollar übersteigt 100.000 Prozent. Mehr als 80 Prozent der Menschen haben keine Arbeit, ein Drittel der Bevölkerung flüchtete. In den vergangenen acht Jahren unter Mugabes Regime ist mit dem wirtschaftlichen Niedergang auch das Gesundheits- und Bildungswesen, eines der zuvor besten in Afrika, zusammengebrochen. Die Lebenserwartung sank auf weniger als 40 Jahre. ..." Ein deutsches Unternehmen in Zimbabwe. Jeder Kugelschreiber kommt aus dem Ausland, FAZ 4.4. // 1970 hieß es: Free Zimbabwe ; derzeit krakeelt es gewaltbereit: Free Tibet.
- Anjouan und Mayotte, benachbarte Komoreninseln: schwarzafrikanisch "frei" und verelendet ist Anjouan, die Einwohner fliehen nach Mayotte, der französischen Kolonie.
- Kriminalgeschichte der Religion, Abt. Christentum: Giordano Bruno (* Januar 1548 in Nola; † 17. Februar 1600 in Rom) war ein italienischer Dichter und Philosoph. Er wurde wegen Ketzerei und Magie zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
- "Nokia kauft sich frei. FAZ 08. April 2008 Nokia zahlt 200 Millionen Euro, um das Werk in Bochum zu schließen. Das sind umgerechnet etwa 86.000 Euro für jeden der 2300 Beschäftigten. Das Geld fließt in direkte Gehaltsfortzahlungen und in die künftige Transfergesellschaft. Damit geht der Konzern über die Grenzen des Üblichen weit hinaus.
Nokia kauft sich frei und zahlt einen Aufschlag, um aus den Schlagzeilen herauszukommen. So gesehen hat sich das lautstarke und oft auch populistische Engagement mancher Politiker sogar gelohnt. Für den Konzern ist das Kapitel Bochum damit abgehandelt. Doch heimische Wirtschaftspolitiker sollten den Fall nicht nicht einfach zu den Akten legen. Die Finnen und ihre Zulieferer klagen nicht nur über die hohen direkten Arbeitskosten, sondern auch über die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens in Deutschland.
Es stellt sich die Frage, was verbessert werden sollte, um weitere Abwanderungen zu verhindern. Da denkt man zuerst an das komplizierte Steuersystem und sofort danach an die ungezählten bürokratischen Detailvorschriften. Nokia nimmt nun 200 Millionen Euro in die Hand, um diesem Umfeld zu entfliehen. Das gibt zu denken."
Mittwoch, 9. April 2008
Biosprit, tibetischer Buddhismus
min. 2°, max. 10° b
- Biosprit: " ... Das deutsche Ziel liegt um 7 Prozentpunkte über dem Richtwert der EU. Man habe gegenüber dem Kanzleramt die Bedenken des Wirtschaftsministeriums ausführlich begründet, so heißt es in dem Schreiben, jedoch keine Unterstützung bekommen. „Damit trieben vor allem die beiden für Biokraftstoffe federführenden Ressorts Landwirtschaft und Umwelt sowie das Kanzleramt das ambitionierte Ziel voran.“
Nach Bioethanol gerät nun auch Biodiesel in die Kritik. Dessen Quote soll - wie geplant - im nächsten Jahr von jetzt 5 auf 7 Prozent erhöht werden. Dagegen protestierten am Montag Greenpeace-Aktivisten vor dem Umweltministerium in Berlin. Der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch begrüßte die Aktion, weil nach seiner Meinung auch Biodiesel tropische Regenwälder gefährden könne. „ Je höher die Quote wird, desto wahrscheinlicher ist die Nutzung von Import-Ölen aus Soja oder Palmöl.“ " FAZ 8.4.08
- FAZ, Leserbrief WD 14.3.00
Buddhismus-Rezensionen Natorp 23.9.99 u. 14.3.00
In schöner Regelmäßigkeit rezensiert Klaus Natorp Bücher aus dem Umkreis des tibetischen Buddhismus. Studienhalber ging ich zu einigen Proselyten-Veranstaltungen der hiesigen Lamas. Mein Fazit:
Wer einmal Gelegenheit hatte, den tibetischen Buddhismus kennenzulernen, auch nur in der sich um 'aufgeklärte' Formen bemühten westlichen Variation, den wird die Naivität des Rezensenten überraschen. Die Meditationen etwa, die einerseits wohltuend auf den Einzelnen wirken, dienen andererseits gruppendynamisch der Integration in eine atavistische Sekte und der totalen persönlichen Unterwerfung unter die stets milde lächelnden "Erleuchteten", die Lamas, Priesterherren, deren oberster absoluter politischer Herr von Karma- bzw. kosmischen Gnaden der Dalai Lama ist. Der geistliche Chef des Diamantweges ist übrigens derzeit ein achtjähriger (sic!) Knabe, der aber, zunftüblich wie der Dalai Lama auch, schon mehrere Leben hinter sich hat und der als großes Bild überall mitreist und aufgestellt wird.
Die Verfasser der Bücher, die Natorp bespricht (V.u.V. Trimondi, C. Goldner, sind offenbar Renegaten, wie man sie zuweilen auf den Versammlungen trifft, Menschen, die Haus, Hof und Familie verlassen haben, um in Tibet der Erleuchtung teilhaftig zu werden, und später als Enttäuschte davon berichten, wie sie von Lamas betrogen, bestohlen und vergewaltigt wurden.
Für die angestammten Untertanen der Jahrtausende alten totalen Priesterherrschaft in Tibet mag das ganz normal sein, das Individuum wurde dort noch nicht erfunden, für den Europäer aus dem Kulturkreis der Aufklärung sind Betrug, Diebstahl, Vergewaltigung und persönliche Versklavung aber kein Grund, milde zu lächeln.
- Biosprit: " ... Das deutsche Ziel liegt um 7 Prozentpunkte über dem Richtwert der EU. Man habe gegenüber dem Kanzleramt die Bedenken des Wirtschaftsministeriums ausführlich begründet, so heißt es in dem Schreiben, jedoch keine Unterstützung bekommen. „Damit trieben vor allem die beiden für Biokraftstoffe federführenden Ressorts Landwirtschaft und Umwelt sowie das Kanzleramt das ambitionierte Ziel voran.“
Nach Bioethanol gerät nun auch Biodiesel in die Kritik. Dessen Quote soll - wie geplant - im nächsten Jahr von jetzt 5 auf 7 Prozent erhöht werden. Dagegen protestierten am Montag Greenpeace-Aktivisten vor dem Umweltministerium in Berlin. Der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch begrüßte die Aktion, weil nach seiner Meinung auch Biodiesel tropische Regenwälder gefährden könne. „ Je höher die Quote wird, desto wahrscheinlicher ist die Nutzung von Import-Ölen aus Soja oder Palmöl.“ " FAZ 8.4.08
- FAZ, Leserbrief WD 14.3.00
Buddhismus-Rezensionen Natorp 23.9.99 u. 14.3.00
In schöner Regelmäßigkeit rezensiert Klaus Natorp Bücher aus dem Umkreis des tibetischen Buddhismus. Studienhalber ging ich zu einigen Proselyten-Veranstaltungen der hiesigen Lamas. Mein Fazit:
Wer einmal Gelegenheit hatte, den tibetischen Buddhismus kennenzulernen, auch nur in der sich um 'aufgeklärte' Formen bemühten westlichen Variation, den wird die Naivität des Rezensenten überraschen. Die Meditationen etwa, die einerseits wohltuend auf den Einzelnen wirken, dienen andererseits gruppendynamisch der Integration in eine atavistische Sekte und der totalen persönlichen Unterwerfung unter die stets milde lächelnden "Erleuchteten", die Lamas, Priesterherren, deren oberster absoluter politischer Herr von Karma- bzw. kosmischen Gnaden der Dalai Lama ist. Der geistliche Chef des Diamantweges ist übrigens derzeit ein achtjähriger (sic!) Knabe, der aber, zunftüblich wie der Dalai Lama auch, schon mehrere Leben hinter sich hat und der als großes Bild überall mitreist und aufgestellt wird.
Die Verfasser der Bücher, die Natorp bespricht (V.u.V. Trimondi, C. Goldner, sind offenbar Renegaten, wie man sie zuweilen auf den Versammlungen trifft, Menschen, die Haus, Hof und Familie verlassen haben, um in Tibet der Erleuchtung teilhaftig zu werden, und später als Enttäuschte davon berichten, wie sie von Lamas betrogen, bestohlen und vergewaltigt wurden.
Für die angestammten Untertanen der Jahrtausende alten totalen Priesterherrschaft in Tibet mag das ganz normal sein, das Individuum wurde dort noch nicht erfunden, für den Europäer aus dem Kulturkreis der Aufklärung sind Betrug, Diebstahl, Vergewaltigung und persönliche Versklavung aber kein Grund, milde zu lächeln.
Dienstag, 8. April 2008
Nachtfrost, Heizkostenzuschüsse, Tibet
Nachtfrost; -1 bis 10°, heiter
- "„Das neue Wohngeld hebelt den Umweltschutz aus“: Die geplanten Heizkostenzuschüsse beim Wohngeld erhöhen den Energieverbrauch. Die Kosten dafür werden zu einem erheblichen Teil auf die Steuerzahler verlagert. Damit setzt der Staat ein falsches Signal: Er schafft einen Anreiz zur Verschwendung. FAZ.NET Immobilien 6. April 2008
- " Ob zwei, ob drei, wer ist noch frei? Das Ende der Wohlstandszuwächse wirkt sich auf Parteien und Koalitionen aus. Unter der Überschrift "Die Entmündigung. Wie der Staat seine Bürger korrumpiert" schreibt Rainer Hank im Merkur: "Der Paternalismus beruft sich ... " 7.4. FAZ
- - FREIHEIT ist immer die Freiheit des Individuums, die gibt es im diamantenen tibetischen Buddhismus nicht. Die Parole 'Free Tibet' ist daher reine Propaganda; müßte heißen: mehr Herrschaft für die Mönche. Um Gottes Willen. Als Tibeter, der materiell besser und individuell freier leben möchte, könnte ich mir nur wünschen: zur Hölle mit dem Dalai Lama. Oder ins Nirwana.
- "„Das neue Wohngeld hebelt den Umweltschutz aus“: Die geplanten Heizkostenzuschüsse beim Wohngeld erhöhen den Energieverbrauch. Die Kosten dafür werden zu einem erheblichen Teil auf die Steuerzahler verlagert. Damit setzt der Staat ein falsches Signal: Er schafft einen Anreiz zur Verschwendung. FAZ.NET Immobilien 6. April 2008
- " Ob zwei, ob drei, wer ist noch frei? Das Ende der Wohlstandszuwächse wirkt sich auf Parteien und Koalitionen aus. Unter der Überschrift "Die Entmündigung. Wie der Staat seine Bürger korrumpiert" schreibt Rainer Hank im Merkur: "Der Paternalismus beruft sich ... " 7.4. FAZ
- - FREIHEIT ist immer die Freiheit des Individuums, die gibt es im diamantenen tibetischen Buddhismus nicht. Die Parole 'Free Tibet' ist daher reine Propaganda; müßte heißen: mehr Herrschaft für die Mönche. Um Gottes Willen. Als Tibeter, der materiell besser und individuell freier leben möchte, könnte ich mir nur wünschen: zur Hölle mit dem Dalai Lama. Oder ins Nirwana.
Montag, 7. April 2008
Heraklit
0-10° s 6821 12612
- - "Massive Proteste. Olympische Fackel in Paris dreimal gelöscht." Es ist bemerkenswert, daß eine randalebereite Mischpoke sich jederzeit mit Hilfe der Medien in Szene setzen kann und Polizisten angreift.
- Herakleitos aus Ephesos, dt. Heraklit, um 544 - um 483 v. u. Z., griechischer Philosoph aus Ephesos.
Im öffentlichen Leben war Heraklit Gegner der Volksmassen (der »Vielen«) und der demokratischen Partei. Seine philosophischen Auffassungen waren gegen die überkommene Volksreligion gerichtet.
- - "Massive Proteste. Olympische Fackel in Paris dreimal gelöscht." Es ist bemerkenswert, daß eine randalebereite Mischpoke sich jederzeit mit Hilfe der Medien in Szene setzen kann und Polizisten angreift.
- Herakleitos aus Ephesos, dt. Heraklit, um 544 - um 483 v. u. Z., griechischer Philosoph aus Ephesos.
Im öffentlichen Leben war Heraklit Gegner der Volksmassen (der »Vielen«) und der demokratischen Partei. Seine philosophischen Auffassungen waren gegen die überkommene Volksreligion gerichtet.
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