Mittwoch, 24. Dezember 2008

Erde bei Nacht: Brennende Kerzen emittieren CO2


Das Bild zeigt, daß Sie wieder den Weihnachtsbaum anhaben, wofür Strom aus Kohlekraftwerken verbraucht wird, die CO2 erzeugen !

- Erleuchtend: "... Welche Rolle spielen die Basler Eigenmittelvorschriften für das Entstehen der Krise?
Die Basler Abkommen gaben den grossen Banken die Möglichkeit, ihr regulatorisches Eigenkapital aufgrund ihrer eigenen modellbasierten Risikoabschätzungen zu bestimmen. Viele haben das benutzt, um ihr Eigenkapital auf ein absolutes Minimum herunterzufahren. Ein Beispiel: Wenn eine Bank ein hypothekengesichertes Papier hält und für dessen Ausfallrisiko eine Kreditversicherung abgeschlossen hat, so musste sie dieses Ausfallrisiko nicht mit Eigenkapital unterlegen. Dass in der Krise die Kreditversicherung vielleicht nicht zahlen kann, geht dabei unter. ..."
«Man darf sich nicht nur auf die Risikomodelle der Banken verlassen»
Der Volkswirtschafter Martin Hellwig über die Folgen der Krise für die Regulierung des Finanzsektors, 20. Dezember 2008, Neue Zürcher Zeitung

Weihnachtsbotschaften, Mende Nazer



- 1. Weihnachtsbotschaft : Trichet: '„Respektiert den Pakt für Stabilität“
Vor zehn Jahren wurde der Euro eingeführt. Inzwischen hat er sich als stabile Währung etabliert. ..." FAZ
- 2. Weihnachtsbotschaft: "
«Es ist keine grosse Depression in Sicht» . Laut Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann gibt es mehr Unterschiede als Parallelen (zu 1932/33, WD). ... 10000 von 15000 Banken gingen damals bankrott ..." 19. Dezember 2008, NZZ Online
- 3. Weihnachtsbotschaft: Der Vergleich mit 1932/33 ist völlig unsinnig, weil der unglaublich gestiegene materielle Wohlstand der eigentliche Krisengrund ist. Viele Märkte in den Wettbewerbswirtschaften sind gesättigt, es bestehen dort Überkapazitäten, wie insbesondere der US-Automarkt zeigt. Wer schon zwei Autos hat, kauft ein drittes nur zögerlich. Zudem wuchs die Lebensdauer und die Qualität der Autos enorm. Wer heute einen Twingo fährt, kann sich nicht vorstellen, was für eine minderwertige, unaufhörlich rostende Keksdose der damalige Twingo, der R4, vor vierzig Jahren war, von dem fahrenden Pappkarton 2CV nicht zu reden (ich habe es überlebt!). Die Ersparnisbildung wuchs ähnlich, was zu großen Anlagesummen führte, die in diesem Jahr wertberichtigt wurden. Weswegen es sich anders als 1932/33 im großen und ganzen um eine Buch- und SPIELGELDKRISE handelt.

- Originell: Weihnachtsansprache: Köhler fordert Anstand, Bescheidenheit und Maß.

- Keine Weihnachtsbotschaft: SKLAVEREI: Mendes Martyrium .
Jahrelang diente Mende Nazer einer reichen arabischen Familie als Sklavin – erst im Sudan, dann mitten in London.
Mende war zwölf, als ihr Leben zerbrach. „Allahu akbar!“, gellte es durch ihr Dorf in den Nubabergen im Sudan, „Gott ist groß!“ Arabische Reiter preschten heran, brannten die Lehmhütten nieder, schnitten Männern die Kehle durch, stürzten sich auf Frauen und Kinder. „Ich sah, wie sie einer Schwangeren den Dolch in den Leib rammten. Ich sah Araber auf Nubafrauen“, erzählt Mende, und die Erinnerung lässt sie zittern.
Die Reiter verschleppen Kinder, auch Mende. Einer führt sie in den Wald, vergewaltigt sie. Das geht den meisten Mädchen so und vielen Jungen. Sie werden in einem Militärlager festgehalten, mit entsetzlichen Schmerzen von den Torturen, die sie erleiden mussten. Dann kommt ein Araber und karrt Mende und vier andere auf einem Lastwagen in die Hauptstadt Khartum, wo er sie verkaufen wird – als Sklaven.
Es klingt wie eine Schauergeschichte aus den alten Zeiten des finsteren Afrika. Doch Mende Nazer ist heute gerade Anfang zwanzig. Sechs Jahre lang, so berichtet sie, wurde sie als Haushaltssklavin gehalten, erst in Khartum und dann in Europa, im ordentlichen Londoner Stadtteil Willesden Green. Sechs Jahre lang musste sie schwer arbeiten, ohne Lohn, ohne Pause, ohne Freizeit. Sie durfte ihr Gefängnis nicht verlassen, wurde geprügelt und gedemütigt. „Yebit“, nannten ihre Peiniger sie, „Mädchen, das es nicht wert ist, einen Namen zu tragen“.
Die Versklavung der Schwarzen im Sudan geschieht nach immer gleichem Muster, sagt der britische Soziologe Kevin Bales, der das Standardwerk „Die neue Sklaverei“ verfasst hat. Arabische Milizen überfallen die Dörfer mit Billigung der Regierung. Sie entführen vor allem Frauen und Kinder, deren Willen leichter zu brechen ist. 150 Dollar bringt ein Sklave auf dem Markt von Khartum. Die Zahl der Fälle im Sudan geht in die Tausende, weltweit leben heute geschätzte 27 Millionen Menschen in Sklaverei, mit deutlich steigender Tendenz. Die Formen reichen von Sexdienerinnen in Thailand über Arbeiter, die ohne Lohn im Bergbau Brasiliens schuften müssen, bis zu Haushaltssklaven in westlichen Großstädten.
Nach ihrer Flucht hat Mende den Journalisten Damien Lewis kennen gelernt, der ein Dutzend Mal im Sudan war, um über Krieg und Sklaverei zu berichten. Mit ihm zusammen schrieb sie ihre Erlebnisse auf. Das Buch „Sklavin“ erscheint kommende Woche auf Deutsch – ein bewegender Bericht über Mendes Martyrium.
In Khartum wird sie an eine reiche arabische Familie verkauft, so erzählt sie. Sie muss ihr den Haushalt führen: putzen, waschen, kochen – später auch die vier Kinder hüten. Die „Herrin“ prügelt ihr Gehorsam ein, mit einem hölzernen Pantoffel oder mit einem Gummischlauch. Einmal versengt sie ihr den Arm mit einer heißen Kelle. Die Narben sind deutlich zu sehen. „Die Schläge waren schlimm“, erzählt Mende. „Aber das Schlimmste war die Einsamkeit.“ Sie weiß nicht, ob ihre Familie in den Nubabergen noch lebt. Sie denkt an Flucht, aber wo soll sie hin? Sie kennt niemanden in Khartum, die Polizei würde sie zurückschicken.
Die Wende kommt 2000, Mende ist inzwischen 19. Sie wird nach London weitergereicht – zur Schwester ihrer Herrin, der Gattin des sudanesischen Diplomaten Abdoul Mahmoud Al Koronky. Zunächst wird alles noch schlimmer: Das Haus ist größer, ihre neuen „Besitzer“ streng, die Heimat unendlich fern. Zerrüttet und gebrochen denkt Mende an Selbstmord, aber noch will sie nicht aufgeben.
Schließlich ergibt sich die Gelegenheit zur Flucht: Die Familie verreist, Mende bleibt bei einem Mitarbeiter der Botschaft, der sie zum Einkaufen aus dem Haus lässt. Auf der Straße sieht sie einen Afrikaner, unverkennbar aus dem Sudan. Er gibt ihr die Telefonnummer eines befreundeten Nuba. Die beiden verabreden Mendes Flucht in die Freiheit.
Es ist der 11. September 2000, Mende bringt den Müll vor die Tür, wie so oft. Doch dann läuft sie einfach los, die Auffahrt hinunter und auf die Straße, wo die Helfer warten. Heute, zwei Jahre danach, steht sie zum ersten Mal wieder vor dem Haus. Nur ganz kurz wagt sie, das schützende Auto zu verlassen. „Dies war mein Gefängnis“, presst sie hervor. Tränen rinnen ihr übers Gesicht. Das Haus ist unauffällig: ein Fachwerkbau mit gepflegtem Garten und zugezogenen Vorhängen. Arbeiter renovieren die Küche. „Sind sie wirklich ausgezogen?“, fragt Mende immer wieder.
Es hat sich viel geändert in den vergangenen beiden Jahren. Der Fall hat Aufsehen erregt. Al Koronky, am Ende Geschäftsträger des sudanesischen Botschafters, bestreitet Mendes Vorwürfe. Sie sei freiwillig in seinem Haushalt beschäftigt gewesen. Inzwischen ist er zurückgekehrt in den Sudan. Aus der Botschaft hat Damien Lewis erfahren, dass weltweit Memos an die sudanesischen Vertretungen gingen: Werdet eure Sklaven los!
Mende hat Asyl beantragt. Ihre Eltern und Geschwister, die den Überfall aufs Dorf alle überlebt haben, konnte sie bisher nur am Telefon sprechen. In den Sudan zu reisen erscheint ihr zu gefährlich. Sie hat Angst um ihre Familie, hofft aber, dass die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit sie schützt.
Mende träumt von Gerechtigkeit: Menschenrechtsgruppen lassen prüfen, ob sie Al Koronky oder die sudanesische Regierung verklagen kann – mit wenig Aussicht auf Erfolg. Am Morgen melden die Zeitungen wieder, dass Briten und Amerikaner Angriffe gegen den Irak erwägen. „Gut“, sagt Mende. „Aber was ist mit dem Sudan?“ ' FOCUS Nr. 38 (2002) 16.09.02

Dienstag, 23. Dezember 2008

1972: 1,1% , 1982: 7,5% Arbeitslosigkeit

- "Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) hat mit dem Vorschlag zur Einführung von Zwangsanleihen für Vermögende für Zündstoff im Wahlkampf gesorgt. ..." FAZ

- Das Monument für Stagflation, Arbeitslosigkeit und Schuldenmachen: "Helmut Schmidt zum 90. Der ewige Kanzler . Helmut Schmidt ist nicht mehr im Amt, doch die Deutschen können einfach nicht von ihm lassen. Wenn der Mann uns die Welt erklärt, werden Erinnerungen wach an eine Zeit, in der scheinbar alles einfacher war als heute. Dabei war der Regierungschef auch damals schon vor allem eines: Krisenmanager. ..." FAZ 22.12.

// Von Schmidt stammt das unsinnige Wort, ihm seien 5% Inflation lieber als 5% Arbeitslosigkeit. Wer Teuerung zuläßt, geht vor allem den Rentnern ans Geld, erleichtert das eigene Schuldenmachen und setzt eine Lohn-Preis-Spirale in Gang, die die ganze Volkswirtschaft destabilisiert. 1972, als er Finanzminister wurde, betrug die Arbeitslosigkeit 1,1% (!); als er 1982 als Bundeskanzler zurücktrat, betrug die Hauptkennzahl für eine soziale Gesellschaft 7,5% (!!) Die Inflation war 1981 auf 6,3 gestiegen nach 5,5% in 1980 (1976 = 4,3%). Das waren die SPD-Jahre, das ist Helmut Schmidts Kernbilanz. Das hätte die Christel von der Post auch geschafft. Er war kein guter Krisenmanager. Er war und ist ein begnadeter Selbstdarsteller. Da kommt die Christel nicht mit.
Vgl.:
(http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenquote#Historische_Zahlen_zur_Arbeitslosigkeit_in_Deutschland)
(http://geschichtsverein-koengen.de/HelmutSchmidt.htm#R8082)
(http://books.google.de/books?id=vvNlbReMsLEC&pg=PA141&lpg=PA141&dq=Inflation+deutschland)

- Zumutungen des Rechtsstaats: Freilassung des Serienmörders Christian Klar: "fri. Am 19. November 1979 fliehen Christian Klar, Peter-Jürgen Boock, Rolf Clemens Wagner und Henning Beer von der «Roten Armee Fraktion» mit einer halben Million Franken aus der Volksbank an der Zürcher Bahnhofstrasse. Sie gelangen zunächst ins Shop-Ville. Bereits auf der Flucht dorthin schiessen sie um sich; zur verheerenden Schiesserei kommt es, als sie in der Halle vor dem Ausgang zur Bahnhofstrasse auf Bernhard Pfister stossen, einen damals 31-jährigen Stadtpolizisten. Pfister war wie sämtliche verfügbaren Patrouillen an den Bahnhof beordert worden. An einem Rotlicht auf dem Bahnhofplatz klopft ein Passant ans Fenster des Polizeiautos «Limmat 5» und sagt, die Täter seien in die Unterführung geflüchtet. Kaum kommt Pfister am unteren Ende der Treppe an, eröffnet ein Täter das Feuer. Der Polizist schiesst zurück. Beim Schusswechsel wird eine Passantin tödlich getroffen. Pfister kriegt einen Einschuss in den linken Arm ab, einen zweiten in den linken Fuss und einen dritten in den Rücken, als er bereits am Boden liegt. Kurze Zeit später kommt es auf der anderen Seite des Bahnhofs zu einer weiteren Schiesserei, bei der laut Gericht Christian Klar einer Frau in die Brust und einem Polizisten in den Arm schiesst. Drei RAF-Leute können fliehen; einzig Rolf Clemens Wagner wird an der Tramstation Bahnhofquai verhaftet. ..." Die Schiesserei im Shop-Ville, NZZ 20.12.
- "Ein Täter ohne Reue. Einer der Bankräuber war Christian Klar. Am Freitag ist er nach 26 Jahren Freiheitsstrafe wieder auf freien Fuss gekommen. Die zuständigen Richter begründen seine Freilassung damit, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgehe. Bereits im Vorfeld hatte der Entscheid jedoch für Entrüstung gesorgt, da der 56-jährige Klar bis heute weder Reue noch Einsicht zeigt und nichts zur Aufklärung der RAF-Attentate beigetragen hat. Aus seinem Mund wurden öffentlich kaum je Worte des Mitgefühls gehört – weder gegenüber den Angehörigen der getöteten Frau noch gegenüber dem Stadtpolizisten Bernhard Pfister, der damals drei Durchschüsse erlitten hatte. ..." NZZ 20.12.

- Dax 4.629 -0,2% Dow 8.419 -1,2% Öl 39,21 -0,7%

Montag, 22. Dezember 2008

Habe nun, ach, auch die generative Transformationsgrammatik ...



- Chomsky, einer der größten Narren der PhilFak, schreibt Bücher, mit denen Schurken wie Chavez gerne auftreten: "... Der selbsternannte „Anarchist“ Chomsky, der am Sonntag 80. Geburtstag feierte ... Als geübter Provokateur machte er Feinden Gegenangriffe stets leicht. Er scheute sich nicht zu tönen, jeder Präsident seit Roosevelt gehöre als Kriegsverbrecher vor Gericht, er verteidigte das Pol-Pot-Regime in Kambodscha, verglich Israel mit dem Dritten Reich und erklärte nach dem 11. September, die imperialistische US-Politik sei mit schuld am Terror. " Auch zu seinem 80. gibt er sich noch albern trotzköpfig, Focus 8.12.08 //
Einzelne Narren stärken den Konsens, viele Narren bestimmen ihn.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Geschichte des Orthodoxen und Heterodoxen


Strizz, Reiche, FAZ

- Um 51 nach Senecas Geburt "vertrieb Kaiser Claudius die Juden aus der Stadt weil es wegen eines gewissen 'Crestos' Unruhen gegeben hatte. Man braucht wenig historische Phantasie, um darin einen Streit innerhalb der jüdischen Gemeinde Roms wegen der Anhänger Christi zu sehen. ..." F.D. Logan, Geschichte d. Kirche im Mittelalter, wb 2005, S. 17
- Das Evangelium des Matthäus ist eine Zuschreibung, die ein unbekannter Autor vornahm.
- "Die Apokalypse(Frankreich, 2007 ) ARTE F, Regie: Gérard Mordillat, Jérôme Prieur
Nach "Corpus Christi" und "Die Geburt des Christentums" setzen Gérard Mordillat und Jérôme Prieur ihre historische Forschungsreise durch das Neue Testament fort. Dessen letztes Buch, die Offenbarung des Evangelisten Johannes, wird auch "Die Apokalypse" genannt. ... Die Entstehung des Neuen Testaments und der Wunsch nach dieser spezifisch christlichen Literatur stehen im Mittelpunkt des fünften Teils der Reihe.
(5): Der neue Bund
Der fünfte Teil der Dokumentationsreihe erläutert den Begriff des Neuen Bundes und gibt Antworten auf folgende Fragen: Warum verlangte es die Christen bereits im zweiten Jahrhundert nach einer spezifisch christlichen Literatur? Warum schrieben sie ein Neues Testament? Nach welchen Kriterien verlief die Trennung zwischen dem orthodoxen und dem häretischen, also dem richtigen und dem falschen Glauben? Welche entscheidende Rolle spielte die Figur des Markion im Jahr 140 nach Jesus Christus? Warum predigte er den systematischen Unterschied zwischen einem guten Gott der Liebe des Neuen Testaments und einem zornigen Gott der hebräischen Bibel, des sogenannten Alten Testaments, der für Schöpfung, Gesetz und Gericht verantwortlich sei?
(6): Die große Häresie
Bereits in den Anfängen des Christentums gab es abweichende Ansichten und Lehren über den wahren Gehalt des neuen Glaubens. Der sechste Teil der Dokumentationsreihe fragt zum Beispiel, warum bestimmte christliche Lehren wie beispielsweise die Gnosis untergegangen sind. Er erläutert den Inhalt der Gnosis und fragt nach, ob sie vielleicht geheime Offenbarungen über die Ordnung der Welt enthielt. Es ist auffällig, dass wenige Spuren dieser Bewegung existieren, die sich damals über das gesamte römische Imperium verbreitet hatte. Galt die Gnosis als eine ernstzunehmende Gefahr für die neue Kirche?"
1554 heutige Textsammlung des NT . Ein Irenäus (!) zieht gegen die Gnostiker vom Leder.
- Gnostiker: vielfältig, Exegetiker, rationalere Denkweise verbunden mit Auserwähltheitsbewußtsein, eher Allegoriker, ein Gott in jedem Gnostiker (Anteil am Göttlichen, macht Priesterschaft überflüssig)
IRENÄUS: Wo die Kirche ist, ist auch die Wahrheit, die Gn. täuschen die Idioten, d.h. die einfachen Gläubigen.

- Obwohl es keinerlei Hinweis auf irgendeinen Gott gibt, sind die Vorstellungen über Götter zahllos, die Lesarten von "göttlichen" Texten endlos. Faszinierend und erschreckend. Die Geschichte der Religionen und Quasi-Religionen (Marxismus etc.) ist eine Geschichte des Orthodoxen und Heterodoxen, der Dogmen und Häresien.