Freitag, 7. August 2009

1984, Jacquard, SudanHasso Plattner, Zuse




Jacquard - nicht gelehrt, sondern genial

Erste elektronische Post nach D 1984 an Rotert und Werner Zorn, der bis zu seinem Ruhestand am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam lehrte. ... Heute gibt er zu, dass er die Bedeutung der E-Mail für die gesamte Wirtschaft so nicht vorgesehen habe. ..." FAZ 4.8.

- Wer hätte die Ausbreitung der Email sonst vorausgesehen? Bill Gates konnte sich die Ausbreitung des Internets zehn Jahre später auch nicht vorstellen. Selawi. Der Mensch denkt, aber der Markt macht's.

- Ähnliches gilt für diesen Helden der Moderne:
Jacquard: 7. August 1834, Todestag des Erfinders Joseph-Marie Jacquard.
Angeblich wäre der Weber und Webstuhlbauer Joseph-Marie Jacquard um ein Haar Opfer der Lynchjustiz seiner Kollegen geworden: Die aufgebrachten Textilarbeiter wollten den Mann nach einer rüden Tracht Prügel schlicht in die Rhône werfen.
Mit Erfindern, deren Ideen Arbeitsplätze gefährden, war man schon zu Beginn des Industriezeitalters nicht zimperlich. Seine Lochkarten und die nach ihm benannte Mechanik vereinfachten zwar erheblich das Weben selbst komplizierter Muster. Sie sparten jedoch auch zwei Arbeitskräfte am Webstuhl, verkürzten die Produktionszeit und verbilligten so die Stoffe.
Zunächst sahen die Weber nicht, dass die Textilindustrie dadurch erst ihren Aufschwung nehmen konnte, Tausende von neuen Arbeitsplätzen schuf und nicht zuletzt ihre Arbeitsbedingungen deutlich verbessert wurden. Was Jacquards Hauptanliegen war. Dass seine Lochkarte als erster dauerhafter Träger von Informationen zum Vorläufer der digitalen Datenverarbeitung werden würde, hätte er sich wohl nicht träumen lassen." Zz, Sabine Mann

- Nicht nur, daß wir als Menschen begriffsstutzig sind und nicht in die Zukunft sehen können, das kommt auch noch dazu:
"Unglücklicherweise haben wir bei vielen der wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens nicht viel Gelegenheit zum Üben. ... Je höher der Einsatz, desto weniger Übungsmöglichkeiten."
Nudge, Thaler/Sunstein, FAZ

- Gewisse Blödheiten ließen sich vielleicht vermeiden:
Sudan : "Zu den Hosen gibt's keine Suren"
Loubna Ahmed Al Hussein will in Sudan die Peitschenstrafe für "unzüchtig" gekleidete Frauen abschaffen. / / Von Thomas Scheen / / JOHANNESBURG, 5.8. ..." FAZ

- "Hasso-Plattner-Institut": Lob für den superreichen Hasso Plattner, Mitgründer SAP, Lob für seine Investitionen.- Vier Jungs bei IBM machen sich 1972 selbständig - 2009 sind es über 51.000 - wer hätte das vorhergesehen?

- Konrad Ernst Otto Zuse (1910 in Berlin-1995) war ein deutscher Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer (Zuse KG). Mit seiner Entwicklung des Z3 im Jahre 1941 baute er den ersten universellen Computer der Welt.- 2009 werden in Deutschland keine Computer mehr gebaut - aber Windräder - wer hätte das gedacht?

Donnerstag, 6. August 2009

Die Sonne macht's: Svensmark, Friedrich List, Arthur Koestler




Friedrich List

Sommer immer noch da, 15-27°C, 11. Zecke

- Die Sonne macht's : "A link between the Sun, cosmic rays, aerosols, and liquid-water clouds appears to exist on a global scale… 4 08 2009
Svensmark has a new paper and it is a doozy: Cosmic ray decreases affect atmospheric aerosols and clouds (full text PDF).
The major conclusion: “A link between the Sun, cosmic rays, aerosols, and liquid-water clouds appears to exist on a global scale…”
This paper confirms 13 years of discoveries that suggest a key role for cosmic rays in climate change. It links observable variations in the world’s cloudiness to laboratory experiments in Copenhagen showing how cosmic rays help generate atmospheric aerosols.
This is important, because it confirms the existence of a sun-earth atmospheric modulation mechanism for clouds and aerosols. It is seen in an event called a Forbush Decrease, which A Forbush decrease is a rapid decrease in the observed galactic cosmic raycoronal mass ejection (CME). It occurs due to the magnetic field of the plasma solar wind sweeping some of the galactic cosmic rays away from Earth. ..." http://wattsupwiththat.com/

- Ein guter Name: " Friedrich List (6. August 1789) .
Er war ein Mann mit vielen Talenten: Friedrich List gilt als einer der wegweisenden Theoretiker der modernen Volkswirtschaftslehre. Er entwarf zukunftsweisende Pläne für die Eisenbahn und er stritt für Demokratie und Freihandel.
Seine fortschrittliche Position zwang den gebürtigen Reutlinger zwischenzeitlich ins amerikanische Exil. Hier arbeitete er erfolgreich als Farmer, Redakteur und Unternehmer.
Nach der Rückkehr blieb seiner wissenschaftlichen Arbeit die Anerkennung verwehrt. " (Zz, Jörg Beuthner)
Seine Hauptkritik galt der zunehmenden Bürokratisierung. Die „Schreiberherrschaft“ sei eine „vom Volk ausgeschiedene, über das ganze Land ausgegossene und in den Ministerien konzentrierende Beamtenwelt, unbekannt mit den Bedürfnissen des Volkes und den Verhältnissen des bürgerlichen Lebens, … jeder Einwirkung des Bürgers, gleich als wäre sie staatsgefährlich, entgegenkämpfend.' (Wiki.) /// In Leipzig, wo er eine Zeitlang lebte und die 'Enzyklopädie der Staatswissenschaften' initiierte, erinnert das große LIST-HAUS an ihn.
Der Haßdenker Marx lebte noch bis 1882.

- Adorno: " ... wird aber deshalb nicht verleugnen dürfen, daß anders als durch Denken, und zwar durch unbeirrbares und insistentes Denken, so etwas wie die Bestimmung dessen, was zu tun richtig sei, richtige Praxis überhaupt, nicht vollziehbar ist. ..." Adorno, Erziehung zur Mündigkeit , 1970, S. 137; (zum 40. Todestag von Theodor W. Adorno)
Hat der Herr da an die vielen gedacht, für die Arthur Koestler in vorderster Reihe genannt werden kann? Wohin hat Kostler sein "unbeirrbares und insistentes Denken" geführt? Zunächst in den Stalinismus. Den er, wie Orwell, nur knapp überlebte. Vielleicht hat ihn nur Francos Gefängnis vor der Säuberung von 'trotzkistischen Elementen' durch orthodoxe Apparatschiks gerettet. Danach bereitete er seine nächsten Irrtümer vor:
" So kompromisslos wie Arthur Koestler lebte, so radikal inszenierte er sein Ende. ...
Christian Buckard stellt seine solide, auf unveröffentlichten Dokumenten basierende und gut geschriebene Biografie unter den Titel «Geschichte eines Extremisten im Jahrhundert der Extreme». Der ungarisch-jüdische Journalist und Schriftsteller Arthur Koestler, geboren 1903, durchlebte die Extreme und Ideologien des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren prügelte er sich als Wiener Student mit Antisemiten und lebte als Kibbuznik in Palästina. In den Dreissigern pilgerte er durch Stalins Sowjetunion, sass als kommunistischer Spion in Francos Todeszelle und wurde von der Gestapo gejagt. Koestler engagierte sich im israelischen Unabhängigkeitskrieg, gegen die Todesstrafe und für den ungarischen Volksaufstand 1956.
Der ruhelose, konfliktfreudige Geist bestrich mit seinen journalistischen Arbeiten ein immenses Themenfeld. Parapsychologie, Quantenphysik, indisches Yoga, Philosophie, Psychologie, Geschichte, Literatur - «kaum ein Thema schien vor ihm sicher», schreibt Buckard. Selbst seine Irrtümer und Fehleinschätzungen seien interessanter und fruchtbarer gewesen als manch richtige Einsichten prominenter Zeitgenossen. Dazu gehört etwa Koestlers unkritische Haltung gegenüber der Eugenik und der Rassenlehre, die in den 1930er Jahren nicht nur von Nazis, sondern auch von linken Sozialreformern vertreten wurde.
Den Sprung in die erste Reihe europäischer Schriftsteller gelang Koestler mit dem autobiografischen Report «Ein spanisches Testament» (1938), der über seine Erlebnisse in Francos Todeszelle berichtete. Weltberühmt wurde er mit dem Roman «Sonnenfinsternis» (1940), mit dem er brillant den Sowjet-Mythos sezierte, dem er wie viele Fellowtravellers um Willi Münzenberg während einiger Jahre erlegen war. Es war die erste Stalinismus-Kritik von innen, lange vor dem Tauwetter. Und mit dem 1943 erschienenen Roman «Ein Mann springt in die Tiefe» machte Koestler als erster namhafter Autor auf die planmässige Vernichtung europäischer Juden aufmerksam.
Am intensivsten beschäftigte den engagierten Zionisten der jahrzehntelange Kampf um die Gründung des jüdischen Staates. Seit den 1930er Jahren mischte er sich publizistisch in die Debatte um binationaler Staat versus Zweistaatlichkeit; er attackierte den arabischen Terrorismus, während er zeitweilig mit dem jüdischen liebäugelte. Schliesslich glaubte er nicht mehr an eine jüdische-palästinensische Koexistenz, was seinen frühen Werken bis heute eine beklemmende Aktualität verleiht. Koestler, der zu radikalen Lösungen neigte, verstörte mit seiner unbezähmbaren Streitlust und seiner undiplomatischen Direktheit immer wieder politische Weggefährten und verkrachte sich mit seinen besten Freunden. Eine Ausnahme bildete die lebenslange Freundschaft mit dem ihm seelenverwandten Schriftsteller Manès Sperber und - mindestens teilweise - die langjährige Beziehung zu Teddy Kollek, dem späteren Bürgermeister von Jerusalem. Sonst aber verführte ihn sein unbeherrschtes Temperament und - wie der Biograf kritisch bemerkt - ein geradezu «kindisch anmutendes Bedürfnis» dazu, Lektionen zu Themen zu erteilen, von denen er weniger als die Adressaten verstand. ..." 13.2.2005, NZZ / Christian Buckard: Arthur Koestler. Ein extremes Leben 1905-1983. Verlag C. H. Beck, München 2004. 416 S.
/// "Richtige Praxis"! O Adorno! Was für ein Unsinn, schon das Wort "Praxis"! THEORIE und PRAXIS. Diese zwei. Die richtige Theorie führt zur richtigen Praxis. O je. Einfach lächerlich, wenn es um menschliches Leben geht, individuelles Leben. Wahrlich, selten wurde in Frankfurt größerer Blödsinn gedacht. Ja, vielleicht Habermas noch ... und ...

Mittwoch, 5. August 2009

Die Innenwelt der Außenwelt



Der Sommer läßt sich wieder blicken, 14-25°C

- Die Innenwelt der Außenwelt: "Sex, Drogen und Armut .
Eine Dokumentation über verwahrloste Jugendliche. Graue Wohnsilos der Vorstadt unter ebenso grauen Wolken, trostlose Plätze und auf ihnen eine ebenso trostlose Jugend. Berlin, Hamburg und Köln, ..." Alard v. Kittlitz, FAZ 5.8.09 ///
Alles so trostlos hier außen, meint Kittlitz in seiner Fernsehfilm-Rezension, da muß es natürlich innen auch trostlos sein. Er hat doch seinen Marx und Habermas gelesen, das Sein bestimmt das Bewußtsein. Hat er den Augustinus auch gelesen, "Anton Reiser", Ernst Abbes, Marie Curies und Steve Jobs Biographien? Vielleicht von Familie Burton gehört? Vater Burton ein Quartalssäufer, dessen Sauftouren gerne drei Wochen dauerten, in denen er natürlich nicht zur Arbeit ging, zwischendurch zeugte er dreizehn Kinder, auch der Sohn ein unbeherrschter Saufnickel, der sich schlecht lenken konnte und sich mit 59 zu Tode gesoffen hatte.- Sex, Drogen und Hartz IV. Was bildet sich da von innen nach außen ab? Und was machen mit den Säufern, Faulen und Uninteressierten, die sich selbst nicht lenken können? Warum können die einen alle möglichen Schwierigkeiten überwinden, ihr Milieu verlassen, ihr Leben gestalten, es ist ja die Mehrheit, die das kann, die anderen aber können es nicht? Soll man dem Prekariat mehr Geld für Sex, Drogen und Alkohol geben? Die Hilfsgelder sind offenbar so hoch und so gestaltet, daß sich viele damit dauerhaft eingerichtet und sie damit eine wichtige Stütze für labile Menschen verloren haben: das Arbeitsleben. Es strukturiert nicht nur den Tagesablauf und setzt Impulse, es vermittelt auch Sozialkontakte und Führungsfiguren, die der Schwache zur eigenen Orientierung braucht. Ihm beispielsweise das Buch Glück von Matthieu Ricard oder Epiktets Handbüchlein der stoischen Moral in die Hand zu drücken, wird gegen den Medienmüll, den er üblicherweise konsumiert, nicht reichen.-
Was die Arbeitsstellen für minderqualifiziertes Prekariat betrifft, so sieht es damit in einem Hochlohnland mit Mindestlöhnen natürlich schlecht aus. Wenn es der SPD wirklich um den Abbau der vor allem von ihr selbst seit Helmut Schmidt und den mit ihr verbündeten Gewerkschaften geschaffene chronische Massenarbeitslosigkeit ("Prekariatsarbeitslosigkeit") ginge, dann würde sie sich engagiert gegen Mindestlöhne einsetzen, denn allein ein niedrigeres Lohnniveau erlaubt Arbeitsplätze für Leistungsschwache.

- Intentionalität: " Außenwelt der Innenwelt .
Aussortiert und aufpoliert: Der Begriff "Intentionalität"
Franz Brentano hielt nichts vom "Denken". Der Begriff war zu weit gefaßt und verdeckte psychische Phänomene wie eine Maske. Der Philosoph revidierte ... Luhmann glaubte jedenfalls, den Kern des Begriffs Intentionalität' durch die Unterscheidung von SELBSTREFERENZ und FREMDREFERENZ ersetzen und damit retten zu können. Er nannte das 'Gedanken abstauben' " 22.2.06 FAZ, Helmut Klemm

- Innenwelt der Außenwelt: Wo beginnt die eine, wo die andere? ICH und SELBST regieren jedenfalls nicht die Innenwelt, da sind sich Wolf Singer und Matthieu Ricard einig, und Luhmann würde zustimmen. Die Hirnforschung hat keine zentrale Instanz gefunden, der Buddhist meint ohnehin, daß alles mit allem zusammenhänge, und der Freund Sozialer Systeme sieht in einer "Einheit" Mensch unentwirrbar viel am Werke: Das psychische System und das System der Person, sozusagen der Teil eines Menschen, der ihn sozial verbindet mit den Kommunikationen der Gesellschaft.

Dienstag, 4. August 2009

Helden der Moderne



- Meilenstein der Moderne, Riesenschritt in der Zahnmedizin: "Die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 3. August 1859. Auf der Visitenkarte eines „Zahnkünstlers“ aus dem 19. Jahrhundert steht als simples Preisverzeichnis: Zahnausreißen kostet eine Mark! Zu dieser Zeit sieht die Zukunft der Zahnheilkunde nicht vielversprechend aus. Im gesamten Gebiet des Deutschen Bundes sind nur etwa 250 Zahnärzte beschäftigt. Da es keine einheitliche Ausbildung gibt, gelten die Dentisten unter Medizinern als „nicht wissenschaftlich gebildete Männer“. Zudem müssen sie sich ihre Klientel vor allem mit Badern, Barbieren und Wundärzten teilen.
Deshalb beschließt 1858 der Lüneburger Zahnarzt David Fricke eine zahnärztliche Organisation zu gründen, die ganz Deutschland umfasst. Ein Jahr später ist es so weit. Am 3. August 1859 wird der „Central-Verein deutscher Zahnärzte“ ins Leben gerufen. Seit 1933 heißt er „Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“.
Ihr gehören heute über 16.000 Zahnärzte aller Fachrichtungen an." (Zeitzeichen)
/// Wer möchte nicht zehn Aristoteles' und zwanzig Platons eintauschen gegen einen einzigen guten Zahnarzt!

- SAP-Mitgründer Dietmar Hopp ist ein reicher Mann. Damit gehört er zu einer Gruppe, die von trüben Ideologen ständig angefeindet wird. Die aber mit Gold nicht aufzuwiegen ist, was ihre Nützlichkeit als hochrisikobereite Investoren betrifft. Hopp hat in die kleine GPC Biotech investiert und seinen Anteil in der Firmenkrise sogar noch erhöht. Er kann es sich leisten, Geld zu verlieren. Wenn es GPC Biotech einmal schaffen sollte, Geld zu verdienen, dann verdient Hopp mit. Gut so. Das Geld wird er dann vielleicht einem Hedge-Fond zur Verfügung stellen, Hopp ist ja auch nicht mehr der jüngste, der sich eventuell an einem Wagniskapital-Fond beteiligt, der ausschließlich in kleine Firmengründungen investiert, in Firmen wie Google in der Frühphase, in der sie noch keinen Dollar, keinen Euro verdienen, sondern nur Schulden haben. Neun von zehn solcher Firmen schaffen es nicht nicht zum Gewinn, aber eines der Unternehmen könnte sich so entwickeln wie Google. Dann braucht der Fond nicht zu schließen, Hopp bekommt einen Anteil. So wie Hopp machen es viele Superreiche, sie riskieren ihr Geld in kleinen Firmen und leisten Geburtshilfe für Internet, Biotechnik, Nanotechnik etc. Beamtentypen, Fußballer, Rockmusiker und Tennisspieler machen so etwas nicht. Das machen Leute wie Hopp, die etwas von Technik und Geschäft verstehen und unternehmerisch denken. Dafür sind große Einkommen, gigantische Vermögen und Riesen-Boni gut. Die helfen auch deutschen Erfindungen wie dem MP3-Spieler auf das Fahrrad, leider in Amerika, weil sich in Deutschland niemand fand, der das Risiko übernommen hätte.

Montag, 3. August 2009

Gefühlte Vermögenseinbußen. Einführung der Mehrwertsteuer



Kein Zweifel: der Blätterfall hat an einzelnen Stellen bereits begonnen. 13-17°C b .

- 3% nominal: ' Altersvorsorge in der Finanzkrise. Gefühlte Vermögenseinbußen.
Der Vertrauensverlust ist eklatant.
30. Juli 2009 Die Finanzmarktkrise hat auch die private Altersvorsorge in Deutschland nicht verschont. Doch die subjektiven Einschätzungen der Bevölkerung übersteigen die tatsächlichen Einbußen erheblich. Dies ist das Ergebnis einer Studie des deutschen Instituts für Altersvorsorge (Dia).
Nach dem „Dia-Deutschlandtrend Vorsorge“ vom Mai geben 20 Prozent der Befragten an, sie hätten einen Verlust von mehr als 50 Prozent erlitten. Durchschnittlich schätzten die Deutschen ihre Einbußen auf mehr als 20 Prozent. „Dies hält jedoch der Realität nicht stand“, sagte der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, Leiter der Studie, am Dienstag in Berlin. „Die überwiegende Mehrheit der Haushalte hat nominal weniger als 3 Prozent ihrer gesamten Altersvorsorge verloren.“ ...' FAZ 30.7.

- Pünktlich zum Wahlkampf? : Waffenlobbyist Schreiber wieder in Deutschland.

- 68er-Früchtchen: Einführung der Mehrwertsteuer bei Spd-brandt-Regierungsbeteiligung mit 10% . Ohne Gegenentlastung. Merkel als Brandtnachfolgerin hat die Mst. OHNE GEGENENTLASTUNG auf 19% getrieben, und das sei zu ihrer ewigen Schande zu Protokoll gegeben. Merkel ist die dominierende SPD-Kandidatin, von zweien. Merkwürdig, daß es nur noch SPD-Politik gibt (noch ein bißchen FDP, SED-PDS-Linke), die originalen Sozis aber schlechtere Meinungswerte bei der Mehrheit der Teutonen haben als die Nachahmer, die Kopisten, die Abschreiber - die Merkel-Rüttgers.- Die Mehrwertsteuer ist eine gute Steuer (wenn sie nicht zu hoch ist!), aber nur dann, wenn die GEGENENTLASTUNG bei der Einkommenssteuer mit ihren 10.000 Paragraphen erfolgt. Nur dann! Aber daran denkt die Sozi Merkel nicht.

- Mädchengewalt / Prozeß der Zivilisation nach 1968: ' ... Kein Monat vergeht, ohne dass sich Mädchen, gern auch bandenweise, in die Schlagzeilen prügeln. In München griffen jüngst fünf 14- bis 15-Jährige einen Studenten in der U-Bahn an und brachten ihm eine Schädel- und Nasenprellung bei, in Berlin überfielen vier Mädchen zwischen zwölf und 14 Ende Juni zwei Schülerinnen und raubten ihnen die Handys, im Mai verletzten drei junge Frauen auf der Hamburger Reeperbahn eine 18-Jährige mit Messerstichen in Oberschenkel, Hals und Gesicht.
Gewaltbereitschaft wächst rapide
Laut Kriminalstatistik stiegen die von Mädchen begangenen Gewalttaten in den vergangenen 20 Jahren um 50 Prozent. Jedes fünfte Körperverletzungsdelikt, das im Vorjahr von 14- bis 18-jährigen Jugendlichen begangen wurde, geht auf das Konto eines Mädchens. Und das sind nur die zur Anzeige gebrachten Delikte. Repräsentative Untersuchungen, darauf weist die Gewaltforscherin Kirsten Bruhns vom Deutschen Jugendinstitut hin, ergäben „deutlich höhere Anteile gewalttätig agierender Mädchen“ als die Polizeistatistiken.
Verwundert und alarmiert zugleich blicken Gesellschaft und Sozialforscher auf eine sich mehrende Schar junger Amazonen, deren Hemmung draufzuhauen offenbar dramatisch gesunken ist. „Erschüttert“ sei er über „die Zunahme der Brutalität und die Gnadenlosigkeit mancher Mädchen“, berichtet der Marburger Psychologe Dieter Krowatschek, der soeben ein Buch zum Thema veröffentlichte. „Die rutschen da nicht rein, die machen das gern.“ ...' Focus 36/2008

- Wacker: "Carola Kaps 65 Jahre .
Auch im Ruhestand ist sie weiterhin ständig auf Achse. Als Autorin für diese Zeitung recherchiert sie in Mittelosteuropa, als international ... " FAZ 12.6.09

- HSBC mit guten Zahlen, Dax über 5400; Saturn-Mediamarkt +5,8% Umsatz 1. Hj.