Montag, 19. Oktober 2009

EU/Türkei, Verfassungsfragen, Finanzkrisen historisch



Lange Schatten
Sonnig und kalt: 3-9°C

- Türkei: "Im Gespräch: Der Europaabgeordnete Manfred Weber (CSU)
"Die FDP sieht die Realität nicht"
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Christlichen Demokraten (EVP) fordert, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzubrechen. / ..." FAZ 17.10.
/// Für den Abbruch gibt es hundert gute Gründe, die Kulturen sind nicht vereinbar.

- Die Homosexuellen Wowereit und Beust hätten gern eine Grundgesetzerwähnung. Das ist aus ihrer Interessensicht verständlich, aber es steht schon zuviel in der Verfassung. Eine gute Verfassung gibt es gar nicht, deswegen sind die Briten ohne seit langem sehr gut gefahren; die zweitbeste Verfassung läßt fast alles offen für den Wechsel der Zeiten, daher kann die US-Verfassung ganz gut bestehen; problematisch sind Verfassungen, die eine gute, neue Zeit begründen wollen, ohne auf einem Fundament zu gründen: Hugo Preuß versuchte das mit der Weimarer Verfassung, es scheiterte gräßlich; man kann allein durch Verfassungsrecht offenbar keinen großen, landesweiten Konsens begründen. Lange gewachsene Traditionen, die die Bürger verbinden, können aber durchaus Eingang in eine Verfassung finden. Die Weimarer Verfassung aus der Retorte scheiterte leider, weil zu weit entfernt von dem Denken weiter Teile der Bevölkerung, aber auch, weil sie eine sehr starke Zentralisierung vorsah, aus besten "volkserzieherischen" Gründen zwar, doch bewirkte dies die Möglichkeit für Putschisten, sich als "legitim" darzustellen und diktatorisch zu Werke zu gehen.-
Die Homosexuellen Wowereit und Beust führen natürlich nichts Böses im Schilde, sie wollen nur ihre privaten Lustinteressen, ihre spezielle sexuelle Orientierung aufwerten. Wer in deutschen Großstadtparks zufällig in die Ecke männlicher Homosexuellen-Primitivität gerät (lesbische Aktivitäten haben mit aggressiver männlicher Homosexualität offenbar nichts zu tun), den wird das Ansinnen der beiden regierenden Homosexuellen aber befremden. Diese unfruchtbare Sexualorientierung, für das die Betreffenden nichts können, gehört aber in keiner Verfassung erwähnt.

- - "Acht Jahrhunderte voller Finanzkrisen.

14. Oktober 2009 FRANKFURT, 13. Oktober. Über gut zwei Jahrzehnte war es leicht, einem Ratsuchenden ein Standardwerk über Finanzkrisen zu empfehlen: Kaum ein Weg führte an "Manias, Panics and Crashes" des mittlerweile verstorbenen amerikanischen Wirtschaftshistorikers Charles P. Kindleberger vorbei. Das Buch liest sich recht flüssig und besticht durch einen reichen Inhalt, leidet aber an einer Schwäche: Es fehlt eine Systematisierung von Finanzkrisen.
Nun liegt ein grundlegendes Werk über Finanzkrisen der vergangenen 800 Jahre vor, das die von Kindleberger hinterlassene Lücke schließt. Die amerikanischen Ökonomen Carmen Reinhart und Ken Rogoff hatten im vergangenen Jahr ein hochgelobtes Arbeitspapier über Krisen veröffentlicht, das als Nukleus für ein hochinteressantes Buch diente. Ihr Werk setzt nicht nur Maßstäbe; es verdeutlicht dem Laien auch, dass moderne Ökonomen nicht nur für den Elfenbeinturm arbeiten, sondern relevante und spannende Themen verständlich präsentieren können. Ein Verlag für eine deutsche Übersetzung sollte sich finden lassen.
Der Spruch "Dieses Mal ist es anders" (This time is different) kennzeichnet nicht nur den Titel des Buches, sondern auch eine Lebenseinstellung, die sich glänzend zur Vernichtung von Vermögen eignet und zudem erklärt, warum sich Finanzkrisen wiederholen und keine Lehren aus der Vergangenheit gezogen werden. In Zeiten stark steigender Vermögenspreise - seien es Aktienkurse oder Immobilienpreise - finden sich stets Vertreter der Ansicht, dass es sich bei der Hausse dieses Mal nicht um den Vorboten eines Zusammenbruchs handele, sondern um eine wirtschaftlich völlig gesunde Entwicklung. Diesen Vertretern des "Dieses Mal ist alles anders" wird gerne geglaubt - bis der Crash dann doch kommt und sich das Publikum völlig erstaunt fragt, wie es nur dazu kommen konnte und warum es nicht gewarnt wurde.
Reinhart und Rogoff gehen davon aus, dass keine ökonomische Theorie existiert, mit deren Hilfe sich der Eintritt einer Krise zuverlässig prognostizieren lässt. " FAZ
/// Da werden noch einmal 800 Jahre dazukommen, nur Sozialismus und Tod kennen keine Krise.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Psychotizismus, Sonne steuert unser Klima, Blohm + Voss



Oktoberhochnebelmorgen
oder:

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Mörike, Eduard (1804-1875)


- "1. EIKE Forscher findet sensationellen neuen Beweis: Die Sonne steuert unser Klima! Solarindex!
Der EIKE Forscher und Physiker Dr. H. Borchert hat einen neuen sensationellen Beweis für den dominierenden Einfluss der Sonne auf unser Klima gefunden. In einer in Kürze zur Veröffentlichung anstehenden Arbeit verglich er die Langzeitdaten des Solarwindindex (SOWI) mit der Zeitreihe der mittleren Globaltemperatur. Wir veröffentlichen vorab das Ergebnis: Anders als bei der nicht korrelierenden CO2 Konzentration, findet man hier eine extrem enge Korrelation. Und das seit 129 Jahren!. Dr. Borchert schreibt dazu u.a. "Wichtig hierbei ist, dass dieser SOWI – Index, ein geomagnetisches Phänomen, zur Beurteilung des Einflusses der Sonnenwinde auf die globale Temperatur seit etwa 150 Jahren herangezogen werden kann: Die seit langem bekannte Verformung des Erdmagnetfeldes durch Sonnenwinde erscheint mir nach meinen Bearbeitungen der entsprechenden Daten von der NOAA/NASA als sehr geeignet, insbesondere die letzte, dem CO2 zugeschriebene globale Temperaturerhöhung und Ihre aktuelle Beendigung als solares Phänomen verstärkt zu bestätigen. Ich habe in der Literatur dazu Vergleichbares noch nicht gefunden nur die Vermutung, dass der Sonnenwindindex und die globale Temperatur in Zusammenhang stehen könnten ..." Den ganzen Text lesen Sie hier:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/eike-forscher-findet-sensationellen-neuen-beweis-die-sonne-steuert-unser-klima-solarindex/

- ThyssenKrupp, Blohm + Voss : "15. Oktober 2009 Der von der Wirtschaftskrise schwer gebeutelte ThyssenKrupp-Konzern will weite Teile der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss an ein arabisches Schiffbauunternehmen verkaufen. Die mehrheitlich staatliche Abu Dhabi MAR Group übernehme jeweils 80 Prozent an den Bereichen Mega-Yachten, Reparatur und Schiffskomponenten. Für den Bau von Militärschiffen wollen die Partner ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Anteil von je 50 Prozent gründen." FAZ

- Warzenschwein aus Singapur: "Ein Warzenschwein soll die Nato überzeugen .
Bei seinem ersten Rüstungsauftrag aus dem Westen will Singapur nichts dem Zufall überlassen. Die früheren britischen Kolonialherren kaufen im tropischen Stadtstaat einen kleinen, wendigen Ketten-Panzer für Afghanistan ..." 8.10. FAZ
/// Schiffsbau, Panzerbau - die entwickelte Industrietechnik wandert aus den Hochlohn-, Hochsteuer-, Wahnsinnspreisenergie- und Hochbürokratieland Deutschland ab.

- Jeder dritte € aus dem Bundeshaushalt für "Soziales" - damit die Faulen faul bleiben und ihre Kinder noch fauler werden.

- Infosys spürt neue Nachfrage, PC-Markt legt weltweit 0,5% zu, Goldman und Citigroup übertreffen Quartalsprognosen.

- Psychotizismus: "Impulsiv - aber gewalttätig?"

Die Mutter eines Littleton-Täters äußert sich ratlos

gel. WASHINGTON, 15. Oktober. Zehn Jahre nach dem Massaker an der Columbine High School hat sich die Mutter des einen Attentäters, Dylan Klebold, erstmals ausführlich zu der verheerendsten Schulschießerei in der amerikanischen Geschichte geäußert. In der Zeitschrift "O - The Oprah Magazine" schreibt Susan Klebold über ihren Sohn Dylan, den Tag des Amoklaufs und ihre Reaktionen auf die Tat, auf die sich auch die Amokläufer in Erfurt und Winnenden bezogen. Dylan Klebold und Eric Harris töteten damals in der Nähe von Littleton(Colorado) zwölf Mitschüler und einen Lehrer und verletzten 24 Opfer, bevor sie sich selbst das Leben nahmen.

Der knapp vier Seiten lange Essay ist ein Zeugnis von Trauer und Gram, Hilf- und Ratlosigkeit. "Für den Rest meines Lebens werden mich das Entsetzen und der Kummer verfolgen, den Dylan angerichtet hat", schreibt Klebold. Es sei ihr immer noch "nahezu unbegreiflich", "dass ich die Tragödie nie kommen sah". Sie habe nicht "die leiseste Ahnung" von den Kämpfen gehabt, die Dylan vor der Tat in seinem Kopf ausgetragen habe.

Die Ermittlungen hatten ergeben, dass die beiden Schüler den Amoklauf mindestens ein Jahr lang vorbereitet hatten. Schulaufsätze, Gedichte, Tagebucheinträge und Einkaufslisten gaben Einblicke in die Gefühlswelt der Attentäter, die sich in Hass, Selbstmitleid, Größenwahn und Gewaltphantasien hineingesteigert hatten. "Wir haben diese Tagebücher nie gesehen", schreibt Klebold. Auch die anderen Aufzeichnungen ihres Sohnes hätten sie und ihr Mann erst gesehen, als die Polizei ihnen das Material später präsentierte. Da erst erfuhren die Eltern aus einem Gedicht von Dylan, dass er schon mindestens zwei Jahre vor dem Amoklauf Selbstmordgedanken hatte. Niemand habe bemerkt, dass er depressiv gewesen sei, schreibt die Mutter. Jahrelang habe sie nach einem Schlüsselerlebnis gesucht, das Dylan zu der Tat bewogen haben könnte. Ohne Ergebnis. Gewiss habe er sich in der Pubertät verändert. Der wissbegierige Grundschüler entwickelte sich zu einem zurückgezogenen Teenager, der viel Zeit mit Computerspielen verbrachte und keine Lust mehr auf Schule hatte. Außerdem war da der Autoeinbruch, den er ein Jahr vor dem Attentat mit Eric begangen hatte. "Unter gegenseitigem Einfluss konnten sie impulsiv und rücksichtslos sein", schreibt Klebold. "Aber gewalttätig?"

Niemand in ihrer Familie habe jemals eine Waffe besessen. Sie werde nie erklären können, was er getan hat. Anfangs habe die Familie die Augen davor verschlossen, dass Dylan seinen Tod und den Tod seiner Mitschüler gewollt habe. Er müsse versehentlich in die Sache hineingeraten oder dazu gezwungen worden sein, glaubten die Eltern, bis sie die Aufzeichnungen sahen. "Ich habe nichts getan, für das mir vergeben werden müsste", sagte Klebold 2004 in einem Interview. Nun erkennt sie an, die Tat impliziere, dass Dylan "nie die Grundsätze von Gut und Böse beigebracht wurden".

Die Reaktionen auf Klebolds Aufsatz sind gemischt. Während einige Opferfamilien sich anerkennend äußerten, argwöhnen andere, die Mutter wisse mehr, als sie preisgeben oder sich eingestehen wolle. Immerhin, so behauptet der Autor Jeff Kass, hätten die Klebolds damals bei der Polizei zu Protokoll gegeben, ihr Sohn sei ein Waffennarr gewesen." FAZ

/// Tja, Menschenkenntnis sollte man erwerben, kann man auch erwerben, aber schon in der Schule wird der neomarxistische Reich-Wittfogel-Marcuse-Horkheimer-Adorno-Habermas-Unsinn gelehrt (In einer Umfrage unter amerikanischen Wirtschaftssoziologen Anfang der achtziger Jahre gab die überwältigende Mehrzahl von diesen an, mit marxistischen oder neomarxistischen Ansätzen zu arbeiten (vgl. Makler et al. 1982). Charakteristisch für die deutschsprachige Renaissance von Marx in der Wirtschaftssoziologie ist die Darstellung in den Lehrbüchern (vgl. z. B. Türk 1987).Stefan Kühl, Handbuch der Wirtschaftssoziologie, 2008). Schwierig, diesen Hirnkleister wieder loszuwerden.

Samstag, 17. Oktober 2009

Bertelsmann, Olaf Henkel zu Sarrazin, Klimaerkältung, Synapsen der Nesseltiere




Liz Mohn (Bild: FAZ)(Liz? Heißt sie nicht Elisabeth?)
Erdogan zeigt den Weg (Karikatur: Klaus Stuttmann, 24.7.07 / Focus)



- Reinhard Mohn starb mit 88, Liz Mohn erbt alle Macht bei Bertelsmann : Die Mohns haben den Schaumschläger Middelhoff rechtzeitig verabschiedet; ich weiß nicht, wer bei Engagierung und Entlassung jeweils federführend war, die Bilder von Liz M. mit dem tiefen Ausschnitt bei sehr alter, unschöner Haut betrachtend vermute ich, daß sie den eitlen Geck geholt, und er ihn entlassen hat. Das protestantische Mohn-Milieu würde eigentlich nahelegen, jede Reiz-Entblößung zu vermeiden, auch in jungen, hautattraktiven Jahren, zumindest aber in fortgeschrittenem Alter bei ramponierter Haut. Aber Intelligenz scheint gegenüber den Gefühlen (hier Eitelkeit, Modeherdentrieb) stets und immer ...

- Yes, we can: Nach Obamas Vorschlag der Atomwaffenabschaffung will Moskau die Schwelle für den Atomwaffeneinsatz absenken.

- Yes, we can: Obama zeigt mehr Distanz zu Israel - die Türkei sagt ein vereinbartes Manöver mit Israel ab.

- Olaf Henkel zu Sarrazin: "Nach Entmachtung bei der Bundesbank
Schulterklopfen für Sarrazin
„Persönlich wollte ich Ihnen noch einmal zurufen, dass ich ihre Äußerungen ohne jedes 'wenn' und 'aber' unterstütze“: Hans-Olaf Henkel zu Sarrazin.
14. Oktober 2009 Die Reaktion der Bundesbank auf die umstrittenen Äußerungen ihres Vorstands Thilo Sarrazin über Berliner Türken und Araber ist von Politikern aus CDU und SPD kritisiert worden. Der bisherige finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt, bezeichnete die Entscheidung des Bundesbank-Vorstands, Sarrazin die Zuständigkeit für die Bargeldversorgung zu entziehen, als „nicht nachvollziehbar“, weil man ihm Bereiche weggenommen habe, die nichts mit seinen Aussagen zu tun haben. Ähnlich äußerte sich der SPD-Abgeordnete Peter Danckert.
Der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, pflichtete Sarrazin in einem offenen Brief bei: Der überwältigende Teil der Bevölkerung stimme ihm zu, behauptete Henkel. Er bezeichnete die Degradierung Sarrazins durch Bundesbank-Präsident Axel Weber als eines der „peinlichsten Beispiele opportunistischen Verhaltens eines Spitzenbeamten gegenüber der Politik“.
„Die Art der an Ihnen geübten Kritik aus dem politisch korrekten Milieu aus Politik und Medien stellt ein Armutszeugnis für den Zustand der Meinungsfreiheit in unserem Land dar“, schrieb Henkel. Er kenne keine Demokratie, in der das Aussprechen gewisser Wahrheiten solche Konsequenzen habe. Eine souveräne, selbstbewusste und unabhängige Bundesbank hätte nicht so kindisch auf die Aussagen reagieren dürfen.

- Synapsen der Nesseltiere, fängt alles klein an: "- "Synapsen-Organisation in stammesgeschichtlich ältesten Nervensystemen.
Bisher wurde für das ganze Tierreich eine zumindest in den Grundzügen einheitliche funktionelle Organisation chemischer Synapsen angenommen; es waren keine Stufen der Evolution dieser komplexen Organisation bekannt. Wir fanden elektronenmikroskopisch in den ältesten bekannten Nervensystemen, d.h. bei Nesseltieren, eine einfachere Organisationsform von Synapsen: Diese Synapsen enthalten eine minimale Zahl synaptischer Vesikel (1, selten bis 4) mit kompensierend großem Volumen. Der zuvor elektrophysiologisch getroffene Befund, dass auch diese Synapsen zu graduierter Signalübermittlung fähig sind, deutet auf eine Ähnlichkeit der Arbeitsweise früher Synapsen mit der endokrinen Exocytose großer Vesikel bei Vertebraten hin. – Im Berichtszeitraum wurde die Arbeit mit einer Publikation abgeschlossen."
Holtmann, M. and U. Thurm (2001) Variations of concentric hair cells in a cnidarian sensory epithelium (Coryne tubulosa). J. Comp. Neurol. 432: 550-563.


- "Warum war der Winter 2008/2009 rund um den Globus, von den USA über Europa bis
Thailand, mit Schnee sogar in Saudi-Arabien so fürchterlich kalt?
Natürlich wegen der
Klima-Erwärmung! Die von Regierungen, Medien und interessierten Wirtschafts-Kreisen
geschürte Kampagne über die Entwicklung des Klimas entgegen jeder empirischen Evidenz
und im Widerspruch zu seriöser Wissenschaft wird immer dreister und grotesker.
Ungeachtet Monate langer klirrender Kälte haben wir uns gefälligst zu fürchten, es könnte
wärmer werden. Man erzählt dem Publikum rührselig konstruierte Geschichten über
schwindende Gletscher oder traurige Eis-Bären und vermeidet Informationen zu den
physikalischen Zusammenhängen, denn durch solche würde der unverfrorene Schwindel
rasch entlarvt. Es geht anscheinend um einen Test, wie lange die passiv duldende Mensch-
heit sich das noch bieten lässt; Wahnsinn mit Methode. ..." Werner Furrer, Klima-Schwindel,
(www.klima-schwindel.com/Text_Klima_Schwindel.pdf)

- 3-10°C, kalt, aber freundlich; zwei Buchfinken schlagen immer mal wieder.

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Klima oder es bleibt wie es ist!
Alte Bauern-Regel

Freitag, 16. Oktober 2009

Immer wieder tödliches Justizversagen, Putin möchte Atombomben auch gegen Georgien, Lettland etc. einsetzen, Lasst Euch nicht sozialdemokratisieren!



Ermordete Läuferin

- Entführt und ermordet von einem Wiederholungstäter kurz nach der vorzeitigen Haftentlassung (wg. "guter Führung") : " Enlèvement à Milly-la-Forêt .
NOUVELOBS.COM | 29.09.2009 | La femme de 42 ans a été enlevée alors qu'elle faisait son jogging. Elle a pu contacter la police depuis le coffre de la voiture de son ravisseur. Un homme est en garde à vue. ..."
(beim Waldlauf entführt und ermordet, s. "Gefängnispsychiatrie am Pranger", NZZ 3.10.09, "sieht Ministerin Alliot-Marie die Möglichkeit, die pharmazeutische 'Kastration' auch ohne Zustimmung des Betroffenen anzuordnen.")

- Kriminalität und Staatsversagen: "Seit Anfang 2000 haben 217 Straftäter den Ausbruch aus deutschen Gitterburgen geschafft. Nicht mitgezählt sind Kriminelle, die aus dem offenen Vollzug entwichen (etwa der Mehrfachmörder Dieter Zurwehme), die aus dem Maßregelvollzug türmten (wie der Kinderschänder Frank Schmökel) oder die sich auf dem Transport in Kliniken absetzten. 29 der „klassischen Ausbrecher“ – darunter üble Kapitalverbrecher – laufen bis heute frei herum (siehe Grafik Seite 60). ..." Focus 45/2007

- Abwracken, bevor die 30% unterschritten werden: Die Frau Dr. Merkelmeier und ihr Hausmeier Rüttgers werden nicht aufhören, die CDUSPD zu bauen. Man muß jetzt ihren Sturz einleiten. Bravo Junge Union.

- Bravo, bravissimo, lasst Euch nicht sozialdemokratisieren!
Dieter Spethmann, Komm. auf faz.net:
Bravo, bravissimo. Das erst würde meiner Stimmabgabe für die CDU neuen Inhalt geben, und so empfinden und denken viele meiner Freunde. Die EU, von der Frau Merkel meint, sie sei durch den Euro unumkehrbar geworden, bedarf der Überprüfung. Dazu die FAZ: „Die Kommissionsprojektionen (der EU für die Staatsschuld) für 2060 belaufen sich für die Gesamt-EU auf rund 480 Prozent des BIP, für den Euro-Raum auf 420 Prozent. Überdurchschnittlich stark ausfallen würde der Anstieg in Lettland (2060: 900 Prozent), Spanien (880 Prozent), Griechenland (850 Prozent).“ Meinen jungen JU-Freunden rufe ich zu: Erstens vermeidet die Überschuldung Eurer Kinder schon bei der Geburt, und zweitens erinnert den bis 1989/90 in Deutschland geltenden Dreiklang „Schaffen – leben – sparen,“ von der CDU mit dem Grundgesetz erfunden und von ihr mit dem Maastricht-Vertrag (1992) de facto wieder abgeschafft. „Pumpen“ ist an die Stelle von „Schaffen“ getreten. Das ist die Wahrheit in der EU, von der Frau Merkel meint, sie sei durch den Euro unumkehrbar geworden. Möge die JU mutig bleiben

- Obama-Erfolg: "Neue Militärdoktrin. Moskaus Liebe zu Atomwaffen.
Russland arbeitet mit Hochdruck an einer neuen Militärdoktrin. Die wichtigste Änderung: Die Schwelle für den möglichen präventiven Einsatz von Nuklearwaffen soll weiter gesenkt werden. Mit ihnen könnte Moskau künftig auch bei regionalen und sogar lokalen Konflikten drohen. ..."
15.10.09 FAZ

- Sarrazin: "Nachttöpfe , Leserbrief FAZ 16.10.2009
Die Kritik an den Äußerungen Sarrazins erinnern mich an einen Satz von Günter Kunert: "Weil ich gesagt habe: Hier stinkt's, wurden über meinem Kopf einige Nachttöpfe entleert: als Gegenbeweis."
Isolde Nimmerrichter, Friedrichshafen

- Wilde, Oscar (* 16. Oktober 1854): Den "Dorian Gray" mußte ich einmal im Nachhilfeunterricht machen, ich kannte ihn zuvor nicht und fand ihn abgeschmackt und plüschig, das Englisch völlig ungeeignet für spätere Zwecke des Schülers, was ja für die meisten englischen Lektüren gilt. Non vitae, sed scholae discimus, meinte schon Seneca. Schulgerümpel.

- Novemberwetter 3-7°C, Schauer, gusts of wind (in welcher Kurzgeschichte kommt das vor?)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Einwanderung und Einwandererfamilie Sarrazin



Kommt ein Vöglein geflogen,
Setzt sich nieder auf mein' Stuhl
Ist dort wärmer
Als da draußen
Wenn auch nicht ein warmer Pfuhl

-2 bis 6°C, vier Frosttote in Polen

- Einwanderung und Einwandererfamilie Sarrazin: Es wäre ja so einfach: Ein Einwanderungsland wie Kanada (USA, Australien) sucht sich aus, wen es brauchen kann. Wen es nicht brauchen kann, der bleibt draußen. Das gilt es ganz einfach nachzumachen. Man braucht nur die Einwanderungsgesetze der klassischen Einwanderungsländer zu übernehmen. Es wäre wirklich ganz einfach. So verstehe ich den Ex-Sarazenen (Ex-Sabäer? Jedenfalls schon länger her.) Sarrazin, der als SPD-Finanzsenator Unglaubliches geleistet hat.- In der Regel macht man ja Karriere auf dem Bauch kriechend, als Opportunist, der den nassen Finger in den Wind hält - das kann man sicher Sarrazin nicht vorwerfen. Den Bereich 'Bargeldumlauf' kann man jedem Bankvorstand übertragen, aber der Blick über den Berufshorizont hinaus erfordert etwas mehr als Karrierebewußtsein.

- Das Ende der ersten Belagerung Wiens durch die Türken:
15. Oktober 1529

Vom Mittelalter an dehnte sich das osmanische Reich von seinem Zentrum in Nordwestanatolien nach allen Seiten hin aus. Nachdem die Türken die Balkanvölker unterworfen hatten, versuchten sie 1529 unter Sultan Süleyman mit der Eroberung Wiens endgültig das Tor ins Herz des Abendlandes aufzustoßen." (Zz)
Wien gab nicht auf, aber Budapest und Belgrad blieben erobert.
"Die Zweite Wiener Türkenbelagerung fand vom 15. Juli bis 12. September 1683 statt, wobei sich die Truppen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und seiner Verbündeten abermals behaupten konnten. Österreich, der Staat der Habsburger, stieg zur europäischen Großmacht auf. Die sogenannte Türkengefahr, die seit der Niederlage von Nikopolis 1396 und dem Fall Konstantinopels 1453 Europa in Bann hielt, war endgültig vorbei.
Bereits 1529 war es im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung zu einer ähnlichen Situation gekommen. Damals konnte das knapp 100.000, nach manchen Quellen 150.000 Mann starke osmanische Heer, das vom Wintereinbruch überrascht wurde, abgewehrt werden. Diesmal bestand die Streitkraft des Osmanischen Reichs aus rund 120.000[1] Soldaten. Nach anderen Angaben sollen es rund 150.000[3] oder 350.000[2] Soldaten gewesen sein." (Wiki.) Der polnische König Jan III. Sobieski spielte mit seinem Heer in der Schlacht am Kahlenberge eine entscheidende Rolle.

/// Die heutigen Probleme des Balkans einschließlich Griechenlands und Süditaliens haben in direkter Weise etwas zu tun mit der jahrhundertelangen islamischen Besatzung durch die Türken; im Machtbereich des Islams wurde jeder Ansatz von rationaler Aufklärung mit Verfolgung und Tod geahndet. Der geistigen Sklerose, die dem Islam inhärent ist, fiel schließlich auch die kalifatische Türkei zum Opfer. Mustafa Kemal ("Atatürk") verjagte mit der Maschinenpistole die Imame. Seit den neunziger Jahren schleichen sich diese zurück zur Macht.

- " Vural Öger musste nicht gehen.
Zu "Rücktrittsforderungen an Sarrazin" (F.A.Z. vom 5. Oktober): Muss Sarrazin wirklich gehen? Zunächst ist festzustellen, dass keiner der Kritiker Sarrazins bestritten hat, dass seine Darstellung und die Analyse der Berliner Lage richtig ist. Da diese leider nicht nur auf Berlin, sondern auf alle Ballungsgebiete der Bundesrepublik zutreffen, handelt es sich um ein wirtschaftlich und finanzpolitisch bedeutsames und ständig wachsendes Problem, das nicht so schnell zu beheben ist wie der Reputationsschaden für die Bundesbank, den ihr Präsident Weber sehen will. Für Risiko-Controlling ist Sarrazin in seinem Amt zuständig. Genau darum geht es, wenn diese Aufgabe nicht zu eng definiert wird. Schon lange warten viele Menschen in unserem Land darauf, dass die Eliten in Politik und Wirtschaft ehrlich mit ihnen umgehen, ohne Rücksicht auf die "political correctness".

Man muss feststellen, dass sich die Einwanderung in der jetzigen Form in allen Schulen und Erziehungseinrichtungen als ein Programm zur Senkung des Bildungsniveaus auswirkt. Diese Misere ist ein Fass ohne Boden, und sie birgt für die Entwicklung unseres Landes erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Risiken. Auch andere Lösungsvorschläge, die Sarrazin in dem Interview nur andeutet, sind richtig, zumindest aber bedenkenswert: Familienzusammenführung dort, wo der kulturelle Mittelpunkt beider Ehepartner liegt. Die Entwicklung der Parallelgesellschaft in Deutschland zeigt, dass der kulturelle Mittelpunkt für viele Familien nicht in Deutschland, nicht einmal in Europa liegt.
Längst ist in den Köpfen vieler arabischer und türkischer Einwanderer Zielvorstellung geworden, was Vural Öger 2004 ironisch gemeint haben will: Was der Sultankalif Süleyman 1683 vor Wien nicht geschafft habe, schafften heute die geburtenfreudigen Türkinnen in der Bundesrepublik. Neue Mehrheiten werden in jedem Fall neue Realitäten schaffen, spätestens wenn alle in Deutschland Geborenen wahlberechtigt sind.
Übrigens: Der damalige Spitzenkandidat der SPD für die Europawahl in Hamburgs, Vural Öger, musste nicht gehen, nachdem er gesagt hat, was Sarrazin jetzt nur mit anderen Worten wiederholte."
Josef Heinz, Rüsselsheim, LB, Text: F.A.Z., 10.10.2009

- Integration und Migration im Spiegel harter Daten: " So beträgt beispielsweise der Anteil von Personen ohne Schulabschluss bei der männlichen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund 1,4 Prozent und 1,3 Prozent bei der weiblichen. Für die Bevölkerung mit Migrationshintergrund als Ganzes ist das Niveau mehr als fünf- beziehungsweise siebenmal so hoch: 8 Prozent Männer und 10,3 Prozent der Frauen haben keinen Abschluss.

Die besten Werte nach den Deutschen haben Zugewanderte aus Polen (Männer und Frauen je 3,3 Prozent). Für die aus Herkunftsländern der EU-27 Zugewanderten sind es 6,5 beziehungsweise 6,8 Prozent, für Europa als Ganzes 9,9 beziehungsweise 13 Prozent bei den Frauen. Überraschend schlecht schneiden Zuwanderer aus Griechenland (12,3 beziehungsweise 16,2 Prozent) und Italien (11,2 beziehungsweise 13,1 Prozent) ab, ihre Zahlen liegen viel näher bei denen afrikanischer Migranten (16,5 für Männer und 19,1 Prozent für Frauen) als bei denen für die Deutschen.

Bei diesem und bei allen folgenden Vergleichen fallen türkische Migranten durch extrem ungünstige Werte auf, sie übertreffen sogar die ohnehin hohen Zahlen afrikanischer Migranten: Von den Männern haben 17,4 Prozent und von den Frauen 25,9 Prozent keinen Schulabschluss. Für eine kleine Teilgruppe türkischer Migranten (Eingebürgerte und hier Geborene ohne eigene Migrationserfahrung) sind die Werte zwar "nur" doppelt bis dreimal so hoch wie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Aber für die wesentlich größere Hauptgruppe mit eigener Migrationserfahrung, darunter viele mit türkischer Staatsangehörigkeit, übertreffen die Zahlen die der Deutschen um das Zwanzigfache bei den türkischen Männern und sogar das Fünfunddreißigfache bei den Frauen. ..." Integration und Migration im Spiegel harter Daten.
Zuerst leugnete die Politik die Existenz demographischer Probleme. Dann wollte man sie durch Zuwanderungen aus dem Ausland lösen. Inzwischen wird behauptet: Zuwanderung, Alterung, Schrumpfung sind große Chancen. Aber man entgeht der demographischen Zukunft nicht, indem man sie überholt. Von Herwig Birg; Birg ist Volkswirt und Professor emeritus für Bevölkerungswissenschaft der Universität Bielefeld. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Text: F.A.Z., 09.04.2009 (s. http://docs.google.com/Doc?docid=0Af1zNho8N6c8ZGZ4YnByaHBfNzY4ZGY3Y25xZms&hl=de )