Es gibt Probleme bei der Ökumene zwischen deutschen Katholiken und Protestanten. Letztere verfaßten ein Papier zu diesem Thema, in dem betont wird, daß protestantische Pfarrer nicht geweiht, sondern "ordiniert" werden. Zudem wird der Gnadenstandpunkt betont. Probleme sind das zwischen Erde und Sirius.
Mittwoch, 9. Juli 2014
Dienstag, 8. Juli 2014
Klimaklamauk
"Wüstensommer" prognostizierten die Klimaphysikerplapperer vor zehn Jahren: lang, heiß, trocken.
Abweichende Perspektiven wurden von den Klimabossen abgetan und von den regierenden Chefredakteuren ignoriert.
Die BBC hat jetzt einen weiteren Schritt in Richtung Propaganda-Apparat getan. Sie empfiehlt ihren Angestellten, "nebensächliche" Darstellungen zum Klimathema zu ignorieren.
Montag, 7. Juli 2014
Was Europa am besten kann - Museum
Eisenheim, wie es leibt und lebt. Museal.
Diese schöne Arbeitersiedlung in Oberhausen, gebaut um 1900 vor allem für Bergleute der Zeche Osterfeld, genügte im Bauriß der Häuser immer weniger den Ansprüchen der Arbeiter, die deshalb wegzogen. Bald war Eisenheim überwiegend türkisch, die Häuser erbrachten kaum noch die Erhaltungskosten. Neubaupläne kursierten. Das war die Stunde des Kunsthistorikers Roland Günter, der mit viel Engagement für eine Erhaltung der Siedlung kämpfte und selbst dorthin zog. Dieses Haus oben wurde neu gebaut als Kommunikationszentrum für das neue Eisenheim. Ganz gemäß der Kapitelüberschrift "Multikultur statt Fremdenfeindlichkeit" in seinem Buch "Kulturelle Stadtutopien" von 1992. Doch die vielen türkischen Mieter waren nicht interessiert. Und jetzt ist halb Eisenheim ein Museum. Führungen finden statt und alle Akademiker in Pension kommen.
Sonntag, 6. Juli 2014
Vorschlag zur Güte
“Separatisten”: Munter werden in den Nachrichten die verschiedenen Banditengruppen in der Ostukraine “Separatisten” genannt, obwohl die zwei Berichte der UN und der OSZE allerhand Belastendes aufgeführt haben: Plünderung von Geschäften, Plünderungen von Banken einschließlich der Zentralbank, Entführung, Folter, Mord.
“Spione”: Da alle Politiker stets sagen, was sie planen, und tun, was sie sagen, und die treuen Journalisten penibel darüber berichten, ist Spionage völlig überflüssig. Daher läge es nahe, daß sich Informationsdienstleister akkreditieren lassen und die Zeitung lesen. Das spart viel Arbeit und steigert die Berufslust der Politiker.
Samstag, 5. Juli 2014
Elvis Presley - Jailhouse Rock (Music Video) /// WD: Um einen komplexen Apparat wie den menschlichen Körper am Informationsabbau, am Rückbau zu hindern, muß man täglich eine Menge Energie zuführen. Der Abbau in einen energetisch günstigeren Zustand wird allgemein als unangenehm betrachtet. Der Friedhof erscheint nicht als Glücksort. Auch im kulturellen Bereich verhält es sich grundsätzlich nicht anders. Der Briefträger spart gerne die Energie, die Briefkastenklappe zu schließen. Es gibt auch immer wieder Briefträger, die die Post oder einen Teil davon gar nicht erst austragen, sondern verbrennen; da ist der Informationsabbau, der mit der Rückkehr zu einfacheren Mustern verbunden ist, besonders augenfällig. William Golding hat diesen Prozeß des Zivilisationsabbaus bei einer verwildernden Schulklasse dargestellt. Wie verhält sich das beim Rock’n Roll? Die Rückkehr zu einfachem Tonmaterial bei gesteigerter Rhythmik und Dynamik fällt ins Auge. Das ist musikalische Regression. Aber warum ist uns dabei gleich “kannibalisch wohl als wie 500 Säuen”, wie Goethe es im Faust auszudrücken beliebte. Macht Regression sauwohl? Führt sogar durch rhythmische Zuckungen zu einem Mehrverbrauch an Energie? Wo doch Rückbau Energie einspart? Seltsam. Es muß mit den verschiedenen Logiken von Vitalität und Zivilisation zu tun haben. Zivilisation beruht - je entwickelter, je mehr - auf der Fähigkeit zum Bedürfnisaufschub. Wer etwa eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, muß viele Jahre Verzicht leisten und Leistung erbringen zugunsten der Belohnung mit einem Lehrstuhl, die vielleicht nie erfolgt. Die Logik der Vitalität dagegen, des Körpers, verlangt Befriedigung hier und jetzt. Beide Logiken auszusteuern, fällt schwer. Als die STONES vor 50 Jahren zum ersten Mal in Berlin spielten, regte das die jungen Männer so an, daß sie Bühne und Stühle mit Lust kurz und klein schlugen. Heute wird bei den Rockern lieber geschossen, einige regressiv-salafitisch Gläubige gehen auch nach Syrien zum Schießen. Und schießen auch hinterher im jüdischen Museum in Brüssel auf Besucher. Da winkt dann das Jailhouse als Ort extremen Bedürfnisaufschubs.
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