Mittwoch, 2. Dezember 2015

Ihr naht euch wieder, schwankendes Gekurve



Diagramm:

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/svensmark-kosmische-theorie-und-darstellungen-der-wolkenbedeckung-in-kunstwerken-der-kleinen-eiszeit/




„Nun beziffert selbst die etablierte und politisch motivierte Klimaforschung die Änderungen im vergangenen Jahrhundert mit nur einigen Zehntel Grad und bezieht sich dabei auf die von ihnen zu Grunde gelegte Beobachtungszeit seit etwa 1880. Wenn man berücksichtigt, dass im weitaus größeren Teil der Erdoberfläche bis vor etwa 40 Jahren mangels eines auch nur annähernd ausreichenden Stations-Netzes überhaupt nicht gemessen wurde, weil die Satellitenmessungen erst später begannen, scheint es angemessen zu sein, für die Temperaturänderung im 20. Jh. unter Abzug des Wärme-Insel-Effekts eine Größenordnung von 0,6°C (±0,2° ) anzunehmen.
Wäre das wirklich schon ein Klimawandel? Nein! Es hat in den letzten 9000 Jahren den
üblichen Wechsel von Warm- und Kaltphasen mit Änderungen auch von mehr als 2°C gegeben.
Der letzte Wechsel findet seit 1800 statt, nämlich die Rückerwärmung nach dem Ende der Kleinen Eiszeit. Diese Rückerwärmung enthält außer den üblichen Temperaturschwankungen auch Erwärmungs- und Abkühlungsphasen. Die 1708 beginnende Ganglinie der Station De Bilt liefert als repräsentatives Zeugnis der wirklichen Temperaturentwicklung keinen Beweis für einen ‚menschengemachten Klimawandel’. Die Ganglinie zeigt für das 20. Jh. keine Entwicklung, die es nicht vorher – und sehr viel stärker – auch schon gab.
Diese geringen Temperaturschwankungen wurden in einer politisierten und von Profiteuren angeheizten "Klima-Wandel-Hysterie" in einen angeblich anthropogenen Klimawandel umfunktioniert, und so von der UN übernommen. Er beruht auf einem politischen und auf einem wirtschaftlichen Konzept, denn die Möglichkeit eines „long lasting business“ wurde schnell erkannt.
Die angenommene Zusammenhang zwischen Temperaturänderungen und CO2-Konzentration kann nicht bewiesen werden – und ist nicht beweisbar. Sie basiert auf Klimasimulationsmodellen, während die in der Natur gemessenen Fakten ignoriert werden. Das in den 1980er Jahren erfundene Modell ‚anthropogener Klimawandel’ hat zu einem hektischen Aktionismus (CO2-Minderungs-Maßnahmen) geführt, denen aber statt eines wirklichen Klimawandels nur die üblichen Temperaturschwankungen geringen Ausmaßes zu Grunde liegen. Die weltweit praktizierte Klimabürokratie und der Klimatourismus von Rio bis Paris kosten Aber-Milliarden und leben von einem ‚Klimawandel’, der nicht stattfindet.”  
Prof. F.-K. Ewert
















Dienstag, 1. Dezember 2015

Bildung? Das ist die Tradition.














Ex-SPD-Bürgermeister Buschkowsky spricht hier von einem Vortrag vor jungen türkischen Neuköllner Akademikern, den er noch als Kulturdezernent gehalten hat.
Zitatbild: Heinz Buschkowsky, "Die andere Gesellschaft", 2014, (Bild von der kindle-Lese-App, Vollbildmodus)

Klima-was?


Prof. Friedrich-Karl Ewert:
Klimawandel
Von offizieller Seite wird der Begriff ‚Klimawandel’ mit größter Selbstverständlichkeit benutzt und auf den gegenwärtigen Zustand des Klimas angewandt. Dabei wird in der Öffentlichkeit ständig der Eindruck erweckt, dass die in historischem Maßstab derzeit marginale Temperaturänderung maßgeblich vom Menschen verursacht werde. ...
Aber was ist Klimawandel wirklich? Das Wetter wechselt von Tag zu Tag, von Woche zu Woche – etc., aber wie groß muss (darf, soll) eine Änderung sein, um als Klimawandel zu gelten? Welches Kriterium ist ausschlaggebend für den Unterschied zwischen Temperaturschwankungen und Klimawandel? Klare Definitionen gehören zu den Grundlagen der Naturwissenschaften – schon als Schüler erfährt man, wie beispielsweise unsere Längenmaße definiert sind, und warum. Dass für den Klimawandel immer noch eine klare Definition fehlt, ist erstaunlich, wo doch sonst alles
mit Maß und Zahl geklärt ist. Könnte dies beabsichtigt sein, weil mit der gegenwärtigen Praxis sich auch schon die kleinen Temperaturschwankungen der Gegenwart als Klimawandel propagieren lassen?
Dass die Übergänge zwischen Eiszeiten und Warmzeiten einen Klimawandel darstellen, versteht sich von selbst, doch diese Änderungen erreichen Größenordnungen bis zu 10°C und mehr. Beim wirklichen Klimawandel kleineren – bzw. geringeren bzw. üblichen – Ausmaßes wandelt sich ein Klima in ein anderes, und man kann die Größenordnung der einen Klimawandel bewirkenden Veränderung abschätzen, wenn man die Mittelwerte der Temperaturen mehrerer Klimazonen vergleicht. Beispielsweise unterscheiden sich die Durchschnittstemperaturen von Mailand, Berlin und Stockholm um jeweils etwa 3°C, Vergleiche mit subtropischen oder periglazialen Zonen ergeben erheblich größere Unterschiede. Ein wirklicher Klimawandel erfordert Änderungen von einigen Grad.
Wie von EWERT in [1] dargestellt, ist die Temperatur seit etwa 1700 ausweislich der Langzeit-Temperaturreihen von 60 Stationen (von 82) weltweit jedoch nur um 0,6°C/100a angestiegen – allerdings nicht überall auf der Erde, denn während 3 Stationen keine Änderungen registrierten, verzeichneten 19 Stationen für die 310 Jahre eine Abkühlung ihrer Regionen von –0,2°C/100a.
Die Erwärmungsrate enthält noch den Wärme-Insel-Effekt, der vor allem im 20 Jh. wirksam wurde. SCHELLNHUBER (!) et alt. erhielten bei ihrer Auswertung von 95 Stationen weltweit ein noch ‚kühleres’ Ergebnis und folgerten schließlich, dass man „im größten Teil der Stationen keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre gefunden hat“ [2].
Literatur
[1] Ewert F-K: Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschengemachten Klimawandel. Fusion 32, 2011, Nr. 3, S.31-61, 29 Abb, 14 Tab.
[2] Eichner J.F., Koscielny-Bunde E., Bunde A, Havlin S. and Schellnhuber H.-J., Power-law persistence  and trend  in the atmosphere: A detailed study of long temperature records, Phys. Rev. E 68, 046133 (2003)



















Montag, 30. November 2015

ERDKUNDE für Feuilletonisten



Die Journalisten aus dem Germanistischen Seminar u.a. reden von
" ‚Erderwärmung’, die wir Menschen ihrer Meinung nach verursachen. Der Begriff ist

falsch! Dass sie diesen Begriff benutzen, charakterisiert allerdings ihren Kenntnisstand von der

Erde, und das gilt sowohl für den Erdkörper selbst als auch für seine Klimageschichte, denn von

ihren 4,5 Mrd Jahren werden bestenfalls nur knapp 100 Jahre berücksichtigt, also der 45millionste Teil.

Unter der Erdoberfläche schwankt die Temperatur des Bodens mit der aktuellen Temperatur der

Luft. Im Boden verringern sich nach unten die Temperaturschwankungen und erreichen in etwa

10 m Tiefe die Jahresmitteltemperatur, die bei uns rund 9,5°C beträgt. Zur Tiefe hin nimmt die

Temperatur dann mit der ‚geothermischen Tiefenstufe’ zu – bei uns sind das 3°C/100m; in 1000

m Tiefe beträgt die Temperatur also 9,5+ (10×3) = 39,5°C. Von örtlichen Besonderheiten abge-
sehen erreicht die Temperatur in etwa 50 km Tiefe die Schmelztemperatur der Gesteine von ca.

1500°C. Von dort sind es bis zum Zentrum des Erdkerns noch ca. 6320 km, wo die Temperatur

5000°C übersteigt. Von Temperaturänderungen der Atmosphäre ist schon in Tiefen von 10 m

nichts mehr zu spüren. Deshalb: von ‚Erderwärmung’ zu sprechen ist falsch."

Friedrich-Karl Ewert, Geologen-Prof.















Samstag, 28. November 2015

Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.






"Warme Winter   (1808)

Der warme Winter von dem Jahr 1806 auf das Jahr 1807 hat viel Verwunderung erregt, und den armen Leuten wohlgetan; und der und jener, der jetzt noch fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal als alter Mann auf den Ofenbank sitzen, und seinen Enkeln erzählen, daß er auch einmal gewesen sei, wie sie, und daß man Anno 6, als der Franzos in Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr Erdbeeren gegessen und Veielein gebrochen habe. Solche Zeiten sind selten, aber nicht unerhört, und man zählt in den alten Chroniken seit 700 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge.

Im Jahr 1289, wo man von uns noch nichts wußte, war es so warm, daß die Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigtag Kränze von Veilchen, Kornblumen und andern trugen.

Im Jahr 1420 war der Winter und das Frühjahr so gelind, daß im März die Bäume schon verblüheten. Im April hatte man schon zeitige Kirschen, und der Weinstock blühte. Im Mai gab es schon ziemliche Traubenbeerlein. Davon konnten wir im Frühjahr 1807 nichts rühmen.

Im Winter 1538 konnten sich auch die Mädchen und Knaben im Grünen küssen, wenn's nur mit Ehren geschehen ist; denn die Wärme war so außerordentlich, daß um Weihnacht alle Blumen blühten.

Im ersten Monat des Jahrs 1572 schlugen die Bäume aus, und im Februar brüteten die Vögel.

Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren.

Im Jahr 1617 und 1659 waren schon im Jänner die Lerchen und die Trosteln lustig.

Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf, die Stuben einzuheizen.

Der letzte, ungewöhnlich warme Winter, war im Jahr 1748.

Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am 
St. Johannistag Eiszapfen daran hängen."  

Johann Peter Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes, S. 271f.


St. Stephan: 26.12.        St. Johannis: 24.6.