Donnerstag, 30. August 2007

Bilder, Gruppenfremdbetreuung, Synapsen, Daseinsvorsorge

mo 9° mi 18° s/b
- Die ältesten Laubfrösche der Saison haben inzwischen Handtellergröße erreicht; interessant, daß die kleinen Spätlinge von etwa 2 cm sehr viel größere Sprünge machen, relativ gemessen an der Körpergröße.
- Wieder Mohamed-Karikaturen-Streit, M. als Hund in schwedischer Zeitung. Lohnt sich das? Schon in der Sprache gibt es immer ein sehr großes Verstehensproblem - dieses Problem ist zwischen archaischer, traditionell-islamischer Kultur und der aufgeklärten europäischen Kultur nur in wenigen Individuen überwindbar, etwa, wenn Frauen wie Kelek der brutalen Sklavenhaltermentalität der islamischen Männergesellschaft entfliehen - Bilder aber mit ihrem großen Irrationalitätspotential verschärfen dieses Problem noch zusätzlich. Wenn massenhaft archaische Einwanderer auf dem Sozialticket eingelassen wurden, was zweifellos einer der größten Fehler europäischer Politik war und die europäischen Länder bei ohnehin geschwächter Position viel kostet und noch viel mehr kosten wird, dann ist es sinnvoll, keine zusätzlichen, billigen Bildchenprobleme zu schaffen. Das gilt auch für solche Machenschaften wie die lebensgroße Kopftuchaktfigur „Turkish Delight“ des Kunstgewerblers Olaf Metzel, die in einem Wuppertaler Museum steht. Für diesen kleingeistigen Blödsinn fließt also auch noch Steuergeld. Derartige Nebenschauplätze tragen zur Reislamisierung von lässigen, bereits halb säkular eingestellten Einwanderern bei. Schade um die Bildchen. Aber man sollte drauf verzichten. Aus Sicherheitsgründen. Wenn man weiterhin den Sozialstaat reduziert, ist schon ein Teil des Problems erledigt. Der andere Teil erledigt sich vielleicht durch die Integrationskraft der Arbeit. Es scheint, als hätten die USA mit ihren nach passenden Kriterien zugelassenen Mohammedanern weitaus weniger Probleme.

- Endlich einmal eine sinnvolle Verwendung von Steuergeldern: "Müllentsorgung . Das Brötchentüten-Gutachten
In welche Tonne gehört die Brötchentüte? Das Bundeswirtschaftsministerium hat zur Klärung dieser wichtigen Frage ein Gutachten bestellt, das bis zu 20.000 Euro kostet."

- "Gruppenfremdbetreuung als Stress . Zur Leitglosse von Stefan Dietrich "Verdrängt" (F.A.Z. vom 23. August): Ein mutiger Beitrag. Auch der Kriminologe Christian Pfeiffer hatte damals natürlich recht: ... daß Gruppenfremdbetreuung Kleinkinder unter chronischen Streß setzt, erkennbar an den Streßhormonspiegeln in ihren Speichelproben. Erhöhte Streßhormone wiederum bremsen Wachstum. Im Alter zwischen null und drei Jahren wächst vor allem das Gehirn. ..."
Dr. Dorothea Böhm, Bielefeld, FAZ 29.08.07

- Langsamer Aufbau von Nervenkontakten:
Fettstoff für Nervenzellen
Cholesterin fördert die Entwicklung von Kontaktstellen
Nervenzellen kommunizieren untereinander über spezifische Berührungspole, sogenannte Synapsen. " Innerhalb von Minuten Verbindungen ... Nur an Verbindungen, die mindestens seit 15 Std. bestanden, waren regelmäßig Strukturen mit den Merkmalen von Synapsen zu erkennen." FAZ 29.8. N2 // Damit bestätigt sich, was die alte Pädagogik mindestens seit Maimonides weiß: Wiederholung ist die Mutter der Pädagogik.

- "Als die Bürger die Grenzen ihrer Zuständigkeit noch kannten
Ist die "Daseinsvorsorge" ein Existentialismus? Forsthoffs Schlüsselbegriff des staatlichen Handelns erfährt eine Historisierung
Dass die Nachricht vom Tod des Staates eine Ente war, hat sich inzwischen herumgesprochen. ... Denn die soziale Disziplinierung des Individuums , die mit der Daseinsvorsorge untrennbar verbunden sei, erfordere, daß die Bürger aktiven Einfluß auf die Vorsorge für ihr Dasein gewinnen könnten." (Jens Kersten) FAZ 29.8. N3

- Meteospinner: "Sommerbilanz: Zu warmer Regen: Sommer 2007, 29. August 2007
Zu nass, zu wenig Sonne, aber trotzdem zu warm - das ist laut Wetterdienst Meteomedia die Bilanz für den Sommer 2007. „Als Schulnote würde ich eine drei minus geben“, sagte Meteorologe Roland Reiter am Mittwoch. Für die Meteorologen endet der Sommer an diesem Freitag."

- "Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns stark" (Fendrich): "Wieder stirbt ein junger Fußball-Profi.
Kurz nach dem Tod des Spaniers Antonio Puerta wird der Profi-Fußball abermals vom Tod eines Spielers erschüttert."
"Deutsche Tennisprofis in New York - eine schmerzhafte Geschichte. Beine schwer, Schulter müde, Ellbogen malade
NEW YORK. Wer deutschen Tennisprofis bei den US Open zuhört, erweitert seinen medizinischen Horizont."

Mittwoch, 29. August 2007

Platonismus, Gegenstrahlung, Mohamed Sifaoui

mo 10° mi 18° s Schon recht herbstlich. Aber die Schwalben sind noch da. Die Zeckensaison dürfte vorbei sein, es gab so wenig Zecken wie noch nie (genau eine).

- Karlauf, George: Edith Landmann: "vor der alleinigen magischen Kraft des Blutes sind wir wehrlos". Die abstrakten Begriffe wie Sein, Seele, Geist, Identität, Volk, Nation, Natur und hier eben Blut können nicht nur den bekannten Unsinn stiften, sie können sogar tödlich sein. Immer wieder erstaunlich, wie auch geistig ganz dürftige Konstruktionen wie BLUT als Metapher für Abstammung und Genom, das dabei ganz unverstanden ist, auch sehr intelligente Leute völlig irreführen können, Heidegger, Schmitt, Benn u.a. Und ist nicht die Ontologisierung des PROLETARIATS, von KLASSE, KAPITALISMUS auch nur Platonismus, der erst verwirrt und dann sogar zu Totschlag, Mord und Diktatur führen kann (s. auch die Religionen als unvernünftiger Platonismus)? Da fragen wir doch lieber statt: Was IST das? Wie funktioniert es? Das ernüchtert und führt weiter: „Wer weiß, wie der Staat funktioniert, hört auf, an ihn zu glauben.“
Wolfgang Reinhard

- Sehr geehrter Herr Physikprofessor Hebert,
nach Ihrer Meinung verstößt die Gegenstrahlung (auf der ja der umstrittene Treibhauseffekt beruht) gegen den Energie-Erhaltungssatz. Könnten Sie mir bitte anhand des beigefügten Energie-Flußbilds - es stammt vom IPCC - sagen, wo Sie die Diskrepanz(en) sehen? Ich hatte bisher den Eindruck daß die Flüsse ausbilanziert, also im "Fließgleichgewicht" sind. Zur Kontrolle habe ich die 324 W/qm˜ nochmal zusammengerechnet (rechts unten).

Übrigens kann die bodennahe Temperatur doch bei konstanter Solarstrahlung ansteigen - wenn nämlich die Strahlungskühlung der Erde innerhalb der Atmosphäre behindert wird. Ansonsten nennt man sowas einen "Wärmestau". Hierbei wird keine Energie erzeugt, sondern nur die Abfuhr der Energie behindert. Und genau das geschieht wenn CO2 sich erhöht und mehr IR im 15 µm-Bereich zurückgehalten wird, welches dann in anderen Wellenbereichen wieder emittiert werden muß.

Sie sehen das eindeutig am "Satellitentrichter" (allerdings ist nach meinen Berechnungen die Erwärmung etwa nur 1/4 von dem IPCC-Wert). Besonders ausgeprägt ist bekanntlich dieser Wärmestau-Effekt bei der extrem dichten CO2-Atmosphäre der Venus (wobei auch ein Großteil der Wärme aus dem Inneren stammen dürfte, also nicht nur auf einem TE beruht).

Mit freundlichen Grüßen, P. Dietze

- Respekt vor solchem Engagement: Mohamed Sifaoui - Journalist, Muslim und Demokrat ( Der aufgeklärte Islam hat das Wort, arte) und vor Necla Kelek: "Obwohl über diesen „Ehrenmord“ heftig und kontrovers öffentlich gestritten worden war, vermieden es nicht nur Verteidiger, sondern auch Ankläger und Richter, dem Fall eine gesellschaftliche Dimension zu geben. Doch die hatte er längst. Noch nie war die Differenz zwischen archaischer, religiös determinierter Kultur und einer aufgeklärten Gesellschaft so überdeutlich sichtbar geworden wie durch diese Tat. Jedem war klar, dass mehr als ein Mord verhandelt wurde: Die drei Schüsse entlarvten das wohlmeinende Wegschauen angesichts gegengesellschaftlicher Strukturen als tödliche Toleranz." FAZ, Der Fall Sürücü, Mehr als ein Mord

- 27. August 2007
"Kinderarmut in Deutschland nimmt zu
Die Zahl ist alarmierend: Insgesamt 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollen in Deutschland auf Sozialhilfe-Niveau leben. Vor allem Heranwachsende im Osten seien betroffen. Der Kinderschutzbund fordert deshalb eine Reform des Kinderzuschlags."
FAZ.NET // : So lügt man mit Statistik, von Holm Ay (holmay) , 27.08.2007:
Immer mehr arme Kinder, so wird es uns Jahr für Jahr ins Gehirn gehämmert. Dabei wird übersehen, dass Politik und Wohlfahrtsverbände - die übrigens mit ihren Tausenden Einrichtungen Hauptprofiteure der staatlichen Sozialausgaben sind - selbst die Ursachen dafür gelegt haben:
So wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten durch HartzIV/ALG II erheblich ausgeweitet - und diese Veränderung im Nachhinein zur Klage über die "wachsende Kinderarmut" instrumentalisiert.
So wanderten und wandern zu 90% unqualifizierte Zuwanderer massiv - und meist direkt in die Sozialsysteme - ein, auch im Rahmen der Familienzusammenführung. Viele von ihnen, vor allem aus muslimischen Kulturen, bekommen auch in Deutschland überdurchschnittlich viele Kinder, die wiederum am Tropf des Sozialstaats hängen.
Hier schafft man also die Voraussetzungen selbst, die man hinterher beklagt.
Weitere Sozialtransfers an Eltern aus bildungsfernen Milieus werden ihren benachteiligten Kindern im Übrigen kaum helfen - dazu braucht es eine Ganztagesbetreuung in besseren Kindergärten und Schulen.

Dienstag, 28. August 2007

Killerkinder, „Loch“, bunte Dom-Smarties, Gül

28.8.
mo 10° mi 19° w
- Sieben erschossene Kinder und Jugendliche in diesem Jahr in GB: "Auch die Gangs in englischen Großstädten, in Liverpool, Manchester und einigen Gegenden Londons, belohnen „Respekt“, also Unterordnung ihrer Mitglieder, mit Heimat und Zusammenhalt. Sie stellen den Ersatz da für jenen familiären Rückhalt, der den Kindern - nicht nur in sozial schwachen Verhältnissen - häufig fehlt. Die Zeitung „Daily Telegraph“ zitierte jetzt einen früheren Londoner Bandenjungen mit dem Schlüsselsatz: „Am einfachsten sind jene in eine Bande zu locken, deren Mutter abends lange weg ist und arbeitet, die keinen Vater in der Familie haben; also Kids, die noch spät auf der Straße sind und nach einer Gelegenheit suchen, an Geld zu kommen.“ Die würden dann als Klein-Dealer angeworben und in die Hierarchie der Gang gezogen." FAZ 27.8. // Die Folgen von Berufstätigkeitsideologie, Permissivität, Sorglosigkeit, Wohlstand (Geld für Medien, Drogen u. Waffen ist vorhanden), von völlig verwahrlosten Bild-Medien (Tötungs- und Brutalitätsdarstellungen ohne Ende und fast ohne Grenzen), einer naiven Gesetzgebung sind nicht wunderbar. Das NULL-TOLERANZ-KONZEPT, das New York seinerzeit eine starke Verbesserung der Bürgersicherheit brachte, sollte man nicht vergessen.

- 24. August 2007
Astronomen entdecken riesiges „Loch“ im Universum
Es ist riesig groß, weit weg und völlig leer. Amerikanischen Astronauten haben ein Mega-Loch im Universum entdeckt. „Was wir gefunden haben, ist nicht normal“, sagt Liliya Williams. In der Tat: In der Blase mit fast einer Milliarde Lichtjahre Durchmesser gebe es so ziemlich nichts.
FAZ.NET Wissen / War da der Maxwellsche Dämon unterwegs? Hat ihn jemand gesehen?

- 25. August 2007
"Ein Ozean aus Glas im Kölner Dom
Das Fenster, das der Maler Gerhard Richter für den Kölner Dom gestaltet hat, wurde an diesem Samstag feierlich enthüllt. Mit einer derart bekennenden Profanität hat sich seit hundert Jahren keine zeitgenössische Kunst mehr in die Kirche getraut. Von Werner Spies." // Profanität oder bunte Banalität? Wenn mir zur Religion nichts für den Dom Passendes einfällt, dann vielleicht doch zum Menschen? Oder zur Geschichte? Tausend Möglichkeiten. Wenn mir partout nichts einfällt, na, denn nehme ich halt viele bunte Smarties oder Pixel. Die beeindrucken ohne geistigen Aufwand auch Glukose suchende Bienen. Das schöne Fenster in seiner ganzen geistigen Belanglosigkeit kann auch für den Status der herrschenden Belanglosigkeitskunst stehen, die viele nette Sächelchen macht, aber nichts von menschlicher Bedeutung.


- Kopftuchtürken Erdogan und Gül: "28. August 2007 Türkische Armee: Säkularer Staat bedroht
ANKARA, 27. August (AP). Einen Tag vor der erwarteten Wahl des türkischen Außenministers Gül zum Staatspräsidenten hat die türkische Armee vor einer Bedrohung des säkularen Staats gewarnt. Täglich würden hinterhältige Pläne bekannt, ...
F.A.Z., 28.08.2007, Nr. 199 / Seite 1" .
Briefe an die Herausgeber
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.08.2007, Nr. 194, S. 15 : Taktische Läuterung
Der Artikel "Der islamische Demokrat" (F.A.Z. vom 24. Juli) stellt den türkischen Wahlsieger Erdogan als einen reifer gewordenen Demokraten dar. In seiner "politischen Jugend" sei er zwar ein "feuriger Islamist" gewesen, doch habe er sich "in den vergangenen zwei Jahrzehnten verändert". Tatsache ist, dass der türkische Ministerpräsident noch 1997 wegen öffentlicher demokratiefeindlicher, islamistischer Äußerungen vom Sicherheitsgericht in Diyarbakir zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Auf einer Wahlkampfveranstaltung im südanatolischen Siirt hatte er aus einem Gedicht des Poeten Ziya Gökalp zitiert: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." Erdogan war damals bereits 43 Jahre alt und Oberbürgermeister der Zwölf-Millionen-Metropole Istanbul. Diesen Ausspruch unkritisch als Verfehlung aus der "politischen Jugend" abzutun ist nicht nachvollziehbar. Vielmehr passt es exakt zur Logik der Aussage, dass Erdogan, der schließlich die Türkei in die EU führen will, aus taktischen Gründen im Nachhinein eine Läuterung und Bekehrung zur Demokratie vorgibt.

Dr. Rainer Rothfuß, Sulzbach/Rosenberg

- Ein alter Streit: "Schnapp! Da geht die Falle zu!
Hans Magnus Enzensberger erklärt, warum Intelligenztests so wenig mit Intelligenz zu tun haben
Ganz am Ende seines spritzigen Büchleins über die Idiotie von Intelligenztests scheint Hans Magnus Enzensberger von der Ahnung beschlichen zu ..." 27.8.07

- Ein noch älterer Streit: "Neue Sachbücher 27.08.07
Verdächtige Metaphern
Neues von der nackten Wahrheit
Die figürliche Rede hatte in der Philosophie die längste Zeit keinen guten Stand. Wo begriffliche Schärfe und terminologische Durchsichtigkeit ..."

- Nestle Kursziel neu 560 SF (UBS)

- 28.8. Sehr geehrter Herr Ermecke,
Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen !
... auf den fundamentalen Sachverhalt konzentrieren : Die Temperatur der bodennahen Luftschicht kann nur ansteigen,wenn die solare Zustrahlung (1368 Watt pro Quadratmeter am Ort der Erdbahn ) wächst oder die Albedo (Erdrückstrahlung, ca. 30% ) infolge abnehmender Wolkenbedeckung oder aus anderem Grunde sinkt.
Nach Ansicht der Treibhaus-Gläubigen stehen anstelle der von der Sonnenstrahlung abzüglich Albedo verbleibenden 240 Watt pro Quadratmeter der Erdoberfläche 150 Watt/qm mehr zur Verfügung. Hier wird m.E. ganz einfach gegen den Energie-Erhaltungssatz verstoßen. Man glaubt an eine zusätzlich zur solaren Strahlung erfolgende Energierückstrahlung aus der Atmosphäre. Eine wärmereflektierende Schicht,die ohne Energieverlust arbeitet, gibt es aber dort nicht, wie man nachts selbst feststellen kann. Die Tatsache,dass InfraRot – aktivierbare Gasmoleküle Wärmeenergie aufnehmen und durch Stöße auf andere Moleküle übertragen bzw. in höheren Schichten der Atmosphäre auch wieder abstrahlen können,erzeugt doch keine Wärmeenergie !
Die Erdatmosphäre ist ein gewaltiger Wärmespeicher ( Wärmeaustausch-Zeitkonstante ca. 4 Monate ), der gekoppelt an den Weltozean für die Glättung der Tag – Nacht - und Sommer-Winter – Temperaturschwankungen sorgt. Im übrigen ist die Atmosphäre der Erde im Wellenlängenbereich der stärksten IR – Abstrahlung der Erdoberfläche und der Wolken ( 8…13 Mikrometer ) durchsichtig, so dass sich ein Strahlungsgleichgewicht immer einstellen kann.
Vier meiner Diskussionsbeiträge finden Sie unter www.physik.tu-freiberg.de/~wwwan/studium/hb_vl_atmosp.html .
Mit freundlichen Grüssen Detlef Hebert
p.s. Siehe unbedingt auch Arbeiten von Prof.Gerlich,Dr.Heiss,Dr.Thüne und DI Thieme !
Prof. Dr. D. Hebert Fakultät für Chemie und Physik Institut für Angewandte Physik
Bernhard von Cotta Straße 4 D - 09596 Freiberg

Montag, 27. August 2007

Weiblicher Kanon, noch Öl da, Pardon

mi 19° s
- „Wir dachten, die setzen sich alleine durch – die sind ja Jungs!“
Jungen machen seltener Abitur als Mädchen, bilden die Mehrheit der Hauptschüler und gehen öfter ganz ohne Abschluss von der Schule. Jugendforscher Klaus Hurrelmann meint, das männliche Geschlecht sei viel zu lange viel zu wenig beachtet worden. FAZ.NET Wirtschaft 26. August 2007 .
Weiblicher Kanon: Die Herren und Damen Pädagogen haben meist etwas so herumgedacht, weil ihnen die verhaltensbiologische Bildung fehlt; zum anderen sind sie selbst eher weiblich geartete Männer, die, als Schulbeamte, weibliche Bildungsstoffe stärker wichten, wie zum Beispiel das Nacherzählen auf Kosten von Inhaltsangaben, Beschreibungen und Gebrauchsanweisungen; das gilt überhaupt für die Bevorzugung von literarischen Stoffen zuungunsten von lebensnahen Sachtexten. Bemerkenswert hier auch die vielen literarischen (Gouvernanten-)Texte im Deutschunterricht, die moralisches Wohlverhalten transportieren sollen.
Auch in den nichtliterarischen Fächern wird das BE-GREIFEN, also der praktische Zugang, nicht als wichtig erachtet, wie auch die Phänomene der Naturwissenschaften meist gar nicht der Ausgangspunkt sind. Im braven Auswendiglernen von reduktionistischem naturwissenschaftlichem Stoff sind die Mädchen aber auch besser.
Im ganzen Bildungs-Curriculum steckt ein Hang zum schönen Reden, verstärkt seit 1970, was den Schülerinnen leichterfällt.
Zentrale Fächer der Lebensorientierung und Lebensführung wie Technik und Wirtschaft, die Jungen stärker ansprechen, fehlen völlig.

- Geschätzte 7,5 Mrd. Barrel:
Der größte chinesische Ölkonzern Petro China hat das möglicherweise größte Erdölvorkommem in Ostasien seit rund 50 Jahren entdeckt. FAZ 5.5.07
- Geschätzte 7,5 Mrd. Barrel:
Der größte chinesische Ölkonzern Petro China hat das möglicherweise größte Erdölvorkommem in Ostasien seit rund 50 Jahren entdeckt. FAZ 5.5.07

- 1962 wird Pardon von Hans A. Nikel gegründet;
"Unbehagen über die Spießbürgerkultur der Adenauerzeit" oder grober Unfug? Satire oder Sex? WimSpiegel
Ende von Pardon: Nikel wird Esoteriker. Fand ich damals als 15jähriger Schüler ganz toll: alles wurde gekonnt lächerlich gemacht, ironisiert und verspottet; hat meine Pubertät entscheidend geprägt, auch, was schlechten Geschmack angeht. Die Witzelattitüde verstellt leicht den Blick auf ernsthafte Probleme, das Blödeln verhindert Nachdenklichkeit und das Ironisieren berauscht den Pubertären.

- Kollabiert: Läufer Kiplagat, Geher Höhne: "Sport ist gesund und macht uns stark" (Fendrich?).

- Brot und Spiele: Bei Sensationen, auch bei nur eingebildeten, fällt bei n-tv die Wirtschaftsberichterstattung aus.

Sonntag, 26. August 2007

"kollektivistische" Kulturen, Entwicklungshilfe, Brot und Spiele

Trocken, Sonne, Sommer: mi 24°

- "Ein weiteres Gegensatzpaar in der Diktion des Holländers bilden die Begriffe "Neutralität" versus "Emotionalität". Der Feststellung, es sei in ihrer jeweiligen Gesellschaft unprofessionell, offen seine Gefühle zu zeigen, stimmen 74 Prozent der Japaner zu, aber nur 19 Prozent der Spanier. Für besonders wichtig hält Trompenaars die Unterscheidung zwischen "individualistischen" und "kollektivistischen" Kulturen. Denn diese Dimension beschreibt einen wesentlichen Unterschied zwischen westlichen und asiatischen Gesellschaften." FAZ 12.8.07, Management-Gurus (4), Der Kulturbeauftragte

- Noch einer (nach Shikwati, Asserate): "Statt auf Entwicklungshilfe, die er für gescheitert erklärt, setzt Prahalad auf Unternehmertum und Innovationen." F.A.Z., 25.08.2007, Nr. 197 / Seite C4, "Der Entwickler.
Coimbatore Krishnao Prahalad hat ein Faible für die Peripherie. Geboren in der indischen Provinz Tamil Nadu, erwarb Prahalad mit 19 Jahren einen Bachelor-Abschluss in Physik sowie einen Abschluss in Unternehmensführung am Indian Institute of Management Ahmedabad."

- Brot und Spiele: NRW-Tag in Paderborn, "Love-Parade" in Essen (Mega-Ereignis, meint der Oberbürgermeister)