mo 9° s mi 17° s 1,4145
- Die Frauen-Polizei der Hamas. Islamisierung des Gazastreifens / Von Jörg Bremer
GAZA, 8. Oktober. Der Gazastreifen sei "auf dem Weg zur Islamisierung", sagen säkulare Palästinenser. Das bestätigt auch Umm Machmoud ( Bild: in schwarzer Burka) ... christlicher Araber ermordet ..." FAZ 09.10.07 S. 7
- Leserbrief zu "Es kommen härtere Tage. Der Klimawandel erzwingt die soziale Revolution.
Warum nannte sich die moderne Gesellschaft lange Zeit "Industriegesellschaft"? Nicht weil es in ihr industrielle Produktion gibt, sondern weil ... " , Kaube FAZ 09.10.07
Sozialrevolutionäres Molekül
Es ist erschreckend, wie wenig Herr Kaube in seinem Kommentar "Es kommen härtere Tage" (9.10.) differenziert. Pars pro toto: "Schmelzende Polkappen"; dazu hätte er in der FAZ lesen können:
"Während die Eisdecke in der Antarktis eher steigt, sinkt sie in den Nordpolarmeeren seit 30 Jahren ständig." ( 07.04.07 "Mit Zeppelin Eisdichte am Nordpol messen")
Dazu sollte er wissen, daß das Arktiseis schwimmt, beim Abschmelzen also kein zusätzliches Wasser ins Meer läuft, und daß die Arktis im Vergleich mit der Antarktis kleiner ist. Der Kern der Antarktis ist die Landmasse des Kontinents Antarktika, das Zentrum der Arktis ist das gefrorene Nordpolarmeer.
Der Teufel sitzt nicht nur im Detail, sondern auch in der linearen Logik, hier u.a. in Ansprache des DIABETES MELLITUS-Staates, von Kaube 'Wohlfahrtsstaat' genannt. Wie bereits vielfach in Mäuse-Experimenten gefunden und in der FAZ dokumentiert, bewirkt eine niederkalorische Ernährung mit mehr Bewegung auch beim Menschen positive Gesundheitseffekte: "... Kuba. Während der Wirtschaftskrise in ihrem Land von 1989 bis 2000 nahmen sie statt durchschnittlich 2899 Kalorien pro Tag nur noch 1863 zu sich. ... Die Zahl der Todesfälle durch Diabetes, koronare Herzerkrankungen und Schlaganfall ging zurück ..." Focus 40/2007 (vgl. auch die an der Uni Münster durchgeführte Querschnittsstudie SEARCH Health, die Lebensstil und kognitive Leistungen thematisiert).
Man darf also um mehr Differenzierung bitten und um weniger Alarmismus, und vor allem muß man empfehlen, die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Beiträge in der FAZ zu lesen. Die sind einfach besser als Prognosen von Computerspielern; aufgrund von Computersimulationen sagte der Club of Rom in den siebziger Jahren das völlige Versiegen des Erdöls für das Jahr 2000 voraus (vgl. FAZ 5.5.07: Der größte chinesische Ölkonzern Petro China hat das möglicherweise größte Erdölvorkommen in Ostasien seit rund 50 Jahren entdeckt ...")
Und zur Beruhigung sei angemerkt: Die Hurrikan-Jahreszeiten 2006 und 2007 verliefen unauffällig. Trotz der wöchentlichen Inbetriebnahme eines Kohlekraftwerks in China.
- Erfolgreiches Modell der Max-Planck-Institute: Es fällt auf, daß beide Nobel-Preisträger nicht an Universitäten geforscht haben, sondern an anders organisierten Instituten, die forschungseffizienter sind. "Für seine bahnbrechende Grundlagenforschung im Bereich der Oberflächenchemie hat der deutsche Wissenschaftler Gerhard Ertl in diesem Jahr den Nobelpreis für Chemie erhalten."
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Dienstag, 9. Oktober 2007
Septembermorgen, Putinokratie, homo s., Klima
mi 14°
- Schröders lupenreines Demokratenland: "Konten eingefroren . Politkowskaja-Konferenz abgesagt.
In Russland ist eine Versammlung von Menschenrechtlern zum Gedenken an die ermordete Journalistin Anna Politkowskaja abgesagt worden. Zuvor ..." 09.10.07
- "Sicher ruht der Kult in sich selbst
Kann man einen universalen Religionsbegriff noch retten? Martin Riesebrodt über Grenzen zwischen Glaube und Fundamentalismus. / / Von Karl-Heinz Kohl ..." FAZ 08.10.07
-
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(1827) Eduard Mörike ( 1804 - 1875 )
- homo s.: Chikago Marathon bei 30° : 1 Toter, 49 Krankenhausfälle
- homo s.: Google über 600 $.
- homo s.: Vorsitzenden des Weltklimarats IPCC, Rajendra Pachauri , Volkswirt
- homo s.: VW 181 €
- Wetter & Klima: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2007, Nr. 234, S. 9
Zweifel sind im höchsten Maße angebracht
Zum Beitrag von Konrad Kleinknecht: "Hier gibt es nichts zu zweifeln" in der F.A.Z. vom 14. September: Seit Anbeginn der Wissenschaft war die genaue Messung die Grundlage der Erkenntnis. So haben babylonische Priester mehr als fünfhundert Jahre lang geduldig die Bewegung des Mondes vor dem Firmament verfolgt und haben damit die neunzehnjährige Pseudoperiode zwischen Sonnen- und Mondjahr entdeckt (übrigens ist die Bahnkurve des Mondes bis heute nicht voll verstanden). So hat Tycho Brahe ein Forscherleben lang die Bewegung der Planetenbahnen gemessen, und anhand dieser Daten hat Johannes Kepler seine berühmten Gesetze entwickelt. Auch heute gibt es Persönlichkeiten, die ein Forscherleben lang bestimmte Größen, zum Beispiel in der Physik der Elementarteilchen, mit immer höherer Präzision ausmessen und so den Anker liefern für theoretische Modelle, die besagte Größen richtig beschreiben müssen. Konrad Kleinknecht ist eine solche Persönlichkeit.
Die genaue Messung ist jedoch nicht die Stärke der Klimatologen. Als Beispiel können wir die vier Größen betrachten, welche die gemittelte Netto-Energiebilanz der Erdoberfläche bestimmen. Dies ist einmal das absorbierte Sonnenlicht (168 Watt/m²) und zum andern folgende drei Größen: i) die über den Strahlungstransport der Treibhausgase netto abgeführte Energie (26 W/m²), ii) das durch das sogenannte atmosphärische Fenster ungehindert von Treibhausgasen bei wolkenlosem Himmel direkt in den Weltraum abgestrahlte Infrarotlicht (40 W/m², iii) die durch Verdunstung als sogenannte latente Wärme mittels Aufwinden in die obere Atmosphäre transportierte Energie (102 W/m²), auch Konvektion genannt.
Diese Zahlen habe ich aus der Arbeit von Kiehl und Trenberth (1997) entnommen, einer vom IPCC als beispielhaft empfohlenen Arbeit. Derzeit ist keine dieser Größen experimentell auf genauer als 5 - 10 W/m² bestimmbar, und doch soll bei der Größe (i) die anthropogene Reduktion des Strahlungstransports der Treibhausgase um etwa 2 W/m² die Ursache aller Klimaänderungen sein. Diese Reduktion ist weitestgehend durch den anthropogenen CO2-Anstieg verursacht. Wenn ein hochgeschätzter Kollege aus der Experimentalphysik für einen Effekt der Größe 2 W/m² bei Messfehlern der Größe 10 W/m² die Parole ausgibt: "Hier gibt es nichts zu zweifeln", ist das schon starker Tobak und steht im Widerspruch zu allem, was wir unseren Studenten zum Messprozess beibringen. Übertragen auf die Elementarteilchenphysik könnte man sagen, das Higgs-Boson ist längst mit hinreichender Genauigkeit gefunden. Es sind allein die Rechnungen der Klimamodellierer, auf denen die Annahme der 2-W/m²-Veränderung basiert. Jedoch sind die theoretischen Werte für die vier Größen ähnlich unsicher, aus dem einfachen Grund, weil die zugrundeliegenden physikalischen und chemischen Prozesse viel komplexer sind als das Problem der Mondbahn.
PROFESSOR DR. WERNER WEBER, DORTMUND
- Schröders lupenreines Demokratenland: "Konten eingefroren . Politkowskaja-Konferenz abgesagt.
In Russland ist eine Versammlung von Menschenrechtlern zum Gedenken an die ermordete Journalistin Anna Politkowskaja abgesagt worden. Zuvor ..." 09.10.07
- "Sicher ruht der Kult in sich selbst
Kann man einen universalen Religionsbegriff noch retten? Martin Riesebrodt über Grenzen zwischen Glaube und Fundamentalismus. / / Von Karl-Heinz Kohl ..." FAZ 08.10.07
-
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(1827) Eduard Mörike ( 1804 - 1875 )
- homo s.: Chikago Marathon bei 30° : 1 Toter, 49 Krankenhausfälle
- homo s.: Google über 600 $.
- homo s.: Vorsitzenden des Weltklimarats IPCC, Rajendra Pachauri , Volkswirt
- homo s.: VW 181 €
- Wetter & Klima: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2007, Nr. 234, S. 9
Zweifel sind im höchsten Maße angebracht
Zum Beitrag von Konrad Kleinknecht: "Hier gibt es nichts zu zweifeln" in der F.A.Z. vom 14. September: Seit Anbeginn der Wissenschaft war die genaue Messung die Grundlage der Erkenntnis. So haben babylonische Priester mehr als fünfhundert Jahre lang geduldig die Bewegung des Mondes vor dem Firmament verfolgt und haben damit die neunzehnjährige Pseudoperiode zwischen Sonnen- und Mondjahr entdeckt (übrigens ist die Bahnkurve des Mondes bis heute nicht voll verstanden). So hat Tycho Brahe ein Forscherleben lang die Bewegung der Planetenbahnen gemessen, und anhand dieser Daten hat Johannes Kepler seine berühmten Gesetze entwickelt. Auch heute gibt es Persönlichkeiten, die ein Forscherleben lang bestimmte Größen, zum Beispiel in der Physik der Elementarteilchen, mit immer höherer Präzision ausmessen und so den Anker liefern für theoretische Modelle, die besagte Größen richtig beschreiben müssen. Konrad Kleinknecht ist eine solche Persönlichkeit.
Die genaue Messung ist jedoch nicht die Stärke der Klimatologen. Als Beispiel können wir die vier Größen betrachten, welche die gemittelte Netto-Energiebilanz der Erdoberfläche bestimmen. Dies ist einmal das absorbierte Sonnenlicht (168 Watt/m²) und zum andern folgende drei Größen: i) die über den Strahlungstransport der Treibhausgase netto abgeführte Energie (26 W/m²), ii) das durch das sogenannte atmosphärische Fenster ungehindert von Treibhausgasen bei wolkenlosem Himmel direkt in den Weltraum abgestrahlte Infrarotlicht (40 W/m², iii) die durch Verdunstung als sogenannte latente Wärme mittels Aufwinden in die obere Atmosphäre transportierte Energie (102 W/m²), auch Konvektion genannt.
Diese Zahlen habe ich aus der Arbeit von Kiehl und Trenberth (1997) entnommen, einer vom IPCC als beispielhaft empfohlenen Arbeit. Derzeit ist keine dieser Größen experimentell auf genauer als 5 - 10 W/m² bestimmbar, und doch soll bei der Größe (i) die anthropogene Reduktion des Strahlungstransports der Treibhausgase um etwa 2 W/m² die Ursache aller Klimaänderungen sein. Diese Reduktion ist weitestgehend durch den anthropogenen CO2-Anstieg verursacht. Wenn ein hochgeschätzter Kollege aus der Experimentalphysik für einen Effekt der Größe 2 W/m² bei Messfehlern der Größe 10 W/m² die Parole ausgibt: "Hier gibt es nichts zu zweifeln", ist das schon starker Tobak und steht im Widerspruch zu allem, was wir unseren Studenten zum Messprozess beibringen. Übertragen auf die Elementarteilchenphysik könnte man sagen, das Higgs-Boson ist längst mit hinreichender Genauigkeit gefunden. Es sind allein die Rechnungen der Klimamodellierer, auf denen die Annahme der 2-W/m²-Veränderung basiert. Jedoch sind die theoretischen Werte für die vier Größen ähnlich unsicher, aus dem einfachen Grund, weil die zugrundeliegenden physikalischen und chemischen Prozesse viel komplexer sind als das Problem der Mondbahn.
PROFESSOR DR. WERNER WEBER, DORTMUND
Montag, 8. Oktober 2007
Riesenpinguine, mögliche Gewinner in Russland
mi 17° s Die Blätter fallen. Der Orion ist wieder da. Dunkelheit 19.30 h.
- Da staunen die Klimakartellbrüder: "Riesenpinguine ohne Scheu vor Hitze. FAZ 27.06.2007, Nr. 146, S. N2
Fossile Überreste von zwei Pinguinarten, die in Peru entdeckt worden sind, widersprechen den gängigen Annahmen über die klimatischen Voraussetzungen für die Evolution dieser Vögel. Die Funde repräsentieren ausgesprochen stattliche Tiere. Die eine Art, Perudyptes devriesi, dürfte von der Größe her dem heutigen Königspinguin entsprochen haben. Das Exemplar der anderen Art, Icadyptes salasi, bezeugt sogar die Existenz eines Riesenpinguins ohne heutiges Pendant, der aufgerichtet rund 1,5 Meter groß war und einen auffallend langen Schnabel besaß. Die Tiere lebten im mittleren bis späten Eozän vor 42 bis 36 Millionen Jahren. Das war eine der wärmsten Phasen der vergangenen 65 Millionen Jahre, wie Forscher um Julia Clarke von der North Carolina State University in Raleigh online in den "Proceedings" der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften schreiben. Das stehe im Widerspruch zu der These, in warmem Klima würden eher kleinwüchsige Arten entstehen, weil keine Wärmespeicherung erforderlich sei."
- Nicht so verwirrt wie Merkelmünte: "In Russland freut man sich bereits heute: 'Vielleicht wird es gut, und wir geben weniger Geld für Pelzmäntel und andere warme Sachen aus', sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin scherzend.
Gewinner in Russland
Das halb gefrorene Russland spürt - vielleicht vorschnell - neue Lebensgeister. Riesige vereiste Landflächen werden nutzbar werden für Landwirtschaft, schmuddlig-kalte Regionen werden zu touristischen Zielen. Außerdem schlummern in der Erde Bodenschätze, die am Ende der Kältestarre gehoben werden. Das Nordpolarmeer wird für Fischerei und Schifffahrt zugänglich. Der Seeweg zwischen Nordeuropa und Japan, Nordchina oder Korea ist durch das Nordmeer um 40 Prozent kürzer als durch den Suezkanal. Bisher ist die Nordostpassage nur passierbar, wenn russische Eisbrecher vorausfahren. Würde es wärmer, stünde die Abkürzung bis zu 150 Tage lang offen. Allerdings ist der Übergang schwer: Sibirien muss vorher dafür sorgen, das Städte, Straßen und Atomkraftwerke, die auf Permafrost-Boden heute noch recht stabil stehen, auch nach der Eisschmelze nicht im Morast versinken.
Keine Frage: Der Klimawandel bedeutet Neuverteilung. Reiche werden reicher werden, andere Reiche werden arm. Arme werden reich oder noch ärmer. Alle Varianten hat der Klimawandel in seinem Repertoire. Die ökonomischen Folgen sind ähnlich gravierend wie die Globalisierung und die Alterung in den Industrienationen, schreibt die Investmentbank Lehman Brothers. Und meistens erzeugt Umverteilung Konflikte. Die Hoheitsrechte des Polarmeers sind ungeklärt und laden die Völker zu Streit ein. Eine andere geopolitische Konsequenz des Klimawandels könnte es sein, dass die westlichen Industrienationen, die gegenüber China und Indien zurückzufallen schienen, wieder zu alter Stärke finden. China und Indien werden mit Wassermangel und Fluten zu kämpfen haben. „Wenigstens für ein paar Dekaden wird es auch ein paar Gewinner geben“, räumt selbst Rajendra Pachauri ein, Leiter des notorisch pessimistischen IPCC. Und eine Prognose ist ohne Risiko: Menschen werden nicht regungslos zugucken, wie sich ihre Lebensgrundlagen verändern. Sie hoffen auf Gewinn. Das stimuliert den Unternehmergeist. " (FAZ 18. Juni 2007 Klimawandel, Wir bauen auf wärmere Zeiten. Von Winand von Petersdorff . Bildunterschrift: "Pinguine sind von Erderwärmung bedroht, der Mensch nicht unbedingt." Anmerkung WD: Nicht einmal bei den Pinguinen stimmen die Annahmen, siehe oben. Alles nur voreilige Vermutungen bzw. an der Einwerbung von Geldern interessierte Beeinflussung oder, wahrscheinlich überwiegend, wichtigtuerisches Geschwätz.
Das Dokument kann öffentlich gelesen werden unter: http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_39dfvx3x
- Da staunen die Klimakartellbrüder: "Riesenpinguine ohne Scheu vor Hitze. FAZ 27.06.2007, Nr. 146, S. N2
Fossile Überreste von zwei Pinguinarten, die in Peru entdeckt worden sind, widersprechen den gängigen Annahmen über die klimatischen Voraussetzungen für die Evolution dieser Vögel. Die Funde repräsentieren ausgesprochen stattliche Tiere. Die eine Art, Perudyptes devriesi, dürfte von der Größe her dem heutigen Königspinguin entsprochen haben. Das Exemplar der anderen Art, Icadyptes salasi, bezeugt sogar die Existenz eines Riesenpinguins ohne heutiges Pendant, der aufgerichtet rund 1,5 Meter groß war und einen auffallend langen Schnabel besaß. Die Tiere lebten im mittleren bis späten Eozän vor 42 bis 36 Millionen Jahren. Das war eine der wärmsten Phasen der vergangenen 65 Millionen Jahre, wie Forscher um Julia Clarke von der North Carolina State University in Raleigh online in den "Proceedings" der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften schreiben. Das stehe im Widerspruch zu der These, in warmem Klima würden eher kleinwüchsige Arten entstehen, weil keine Wärmespeicherung erforderlich sei."
- Nicht so verwirrt wie Merkelmünte: "In Russland freut man sich bereits heute: 'Vielleicht wird es gut, und wir geben weniger Geld für Pelzmäntel und andere warme Sachen aus', sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin scherzend.
Gewinner in Russland
Das halb gefrorene Russland spürt - vielleicht vorschnell - neue Lebensgeister. Riesige vereiste Landflächen werden nutzbar werden für Landwirtschaft, schmuddlig-kalte Regionen werden zu touristischen Zielen. Außerdem schlummern in der Erde Bodenschätze, die am Ende der Kältestarre gehoben werden. Das Nordpolarmeer wird für Fischerei und Schifffahrt zugänglich. Der Seeweg zwischen Nordeuropa und Japan, Nordchina oder Korea ist durch das Nordmeer um 40 Prozent kürzer als durch den Suezkanal. Bisher ist die Nordostpassage nur passierbar, wenn russische Eisbrecher vorausfahren. Würde es wärmer, stünde die Abkürzung bis zu 150 Tage lang offen. Allerdings ist der Übergang schwer: Sibirien muss vorher dafür sorgen, das Städte, Straßen und Atomkraftwerke, die auf Permafrost-Boden heute noch recht stabil stehen, auch nach der Eisschmelze nicht im Morast versinken.
Keine Frage: Der Klimawandel bedeutet Neuverteilung. Reiche werden reicher werden, andere Reiche werden arm. Arme werden reich oder noch ärmer. Alle Varianten hat der Klimawandel in seinem Repertoire. Die ökonomischen Folgen sind ähnlich gravierend wie die Globalisierung und die Alterung in den Industrienationen, schreibt die Investmentbank Lehman Brothers. Und meistens erzeugt Umverteilung Konflikte. Die Hoheitsrechte des Polarmeers sind ungeklärt und laden die Völker zu Streit ein. Eine andere geopolitische Konsequenz des Klimawandels könnte es sein, dass die westlichen Industrienationen, die gegenüber China und Indien zurückzufallen schienen, wieder zu alter Stärke finden. China und Indien werden mit Wassermangel und Fluten zu kämpfen haben. „Wenigstens für ein paar Dekaden wird es auch ein paar Gewinner geben“, räumt selbst Rajendra Pachauri ein, Leiter des notorisch pessimistischen IPCC. Und eine Prognose ist ohne Risiko: Menschen werden nicht regungslos zugucken, wie sich ihre Lebensgrundlagen verändern. Sie hoffen auf Gewinn. Das stimuliert den Unternehmergeist. " (FAZ 18. Juni 2007 Klimawandel, Wir bauen auf wärmere Zeiten. Von Winand von Petersdorff . Bildunterschrift: "Pinguine sind von Erderwärmung bedroht, der Mensch nicht unbedingt." Anmerkung WD: Nicht einmal bei den Pinguinen stimmen die Annahmen, siehe oben. Alles nur voreilige Vermutungen bzw. an der Einwerbung von Geldern interessierte Beeinflussung oder, wahrscheinlich überwiegend, wichtigtuerisches Geschwätz.
Das Dokument kann öffentlich gelesen werden unter: http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_39dfvx3x
Sonntag, 7. Oktober 2007
"Es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben."
mi 17° Der große Fusionsreaktor gibt sich alle Mühe.
- "Kuckuck, Kuckuck, ruft's nicht mehr aus dem Wald . Der Vogel des Jahres gilt als Schicksalskünder. Wenn er nicht geschützt wird, ist sein eigenes Schicksal besiegelt. " Das möchte ich hoffen! Zum Kuckuck mit dem Kuckuck! Bevor er noch das Wappentier von Merkelmünte wird.
- Er war mal kein Kuckuck oder roter Herdentriebler: Walter Kempowski ist tot. Er glaubte mit Luther: "Es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben." Das meinte auch Voltaire zuletzt. Umsonst ist es nur in linearen Begriffen, ist doch der Name Luther auf das engste mit dem bis heute nachwirkenden Dreißigjährigen Krieg verbunden. "Es ist durchaus wahr und eine Grundtatsache aller Geschichte, daß das schließliche Resultat politischen Handelns oft, nein: geradezu regelmäßig in völlig unadäquatem, oft in geradezu paradoxem Verhältnis zu seinem ursprünglichen Sinn steht." (Max Weber, Politik als Beruf) Das gilt für alles menschliche Handeln.
- "Kuckuck, Kuckuck, ruft's nicht mehr aus dem Wald . Der Vogel des Jahres gilt als Schicksalskünder. Wenn er nicht geschützt wird, ist sein eigenes Schicksal besiegelt. " Das möchte ich hoffen! Zum Kuckuck mit dem Kuckuck! Bevor er noch das Wappentier von Merkelmünte wird.
- Er war mal kein Kuckuck oder roter Herdentriebler: Walter Kempowski ist tot. Er glaubte mit Luther: "Es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben." Das meinte auch Voltaire zuletzt. Umsonst ist es nur in linearen Begriffen, ist doch der Name Luther auf das engste mit dem bis heute nachwirkenden Dreißigjährigen Krieg verbunden. "Es ist durchaus wahr und eine Grundtatsache aller Geschichte, daß das schließliche Resultat politischen Handelns oft, nein: geradezu regelmäßig in völlig unadäquatem, oft in geradezu paradoxem Verhältnis zu seinem ursprünglichen Sinn steht." (Max Weber, Politik als Beruf) Das gilt für alles menschliche Handeln.
Samstag, 6. Oktober 2007
Antarktiseis steigt, Regenwurm, Le Corbusier, Candide
mo 9° mi 15° herbststrahlender Azur
8002 14.066 1,4109 78,95
- Le Corbusier 1887 : Paris abreißen, Parks und Hochhäuser ("riesige Kristallmassen": 200 m hoch, 100 m lang) stattdessen, Arbeit und Wohnen trennen: durchdrungen vom totalitären Geist des Jahrhunderts: Architektur löst alle Probleme, "Baukunst oder Revolution", und die Architektur ist er; Natur ist schön, weil sie Naturgesetze enthält; 1,83 m als Maß der Wohneinheiten: Deckenhöhe 2,26m; "Irrglaube des Menschen, daß er gern am Boden lebt
- Zur Natur, die der elegante Bau-Stalinist Cobusier gar nicht kannte, weil er sich nur auf Baustellen, in Ateliers, Salons und in seiner Hochhauswohnung in Paris aufhielt, hätte der Regenwurm bei C. nicht gehört; trotzdem ist es eines Blickes wert, wie er Nahrungswirtschaft treibt: er zieht sehr geschickt ohne Hände Blattstiele, Kiefernnadeln und ähnliches Langmaterial in seinen Gang zur Bereitung zukünftiger Mahlzeiten.
- Schadet nicht: Das Ozonloch schrumpft
Forscher der Esa geben aber noch nicht Entwarnung
mli. FRANKFURT, 4. Oktober. Das Ozonloch oberhalb der Antarktis ist in diesem Jahr um dreißig Prozent kleiner als im Jahr 2006. Das haben Messungen ...5.10.07
- Entwicklung des Strompreises: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E67AB980E090947BBAEC1C8F4ABDD02D4~ATpl~Ecommon~SMed.html:
- Mann in rosa Hemd und Krawatte; Anfassen der Tasse, der Gläser am Trinkrand
- "Der kurze Triumph der Menschlichkeit. Eine Pilgerreise durch Paraguay / Von Susanne Jaspers
Voltaire schickte seinen Candide nach Paraguay und ließ ihn dort die Wohltaten der jesuitischen Missionare bestaunen. Geblieben sind von dem ..." 04.10.07
- "Während die Eisdecke in der Antarktis eher steigt, sinkt sie in den Nordpolarmeeren seit 30 Jahren ständig." (" 07.04.07 Mit Zeppelin Eisdichte am Nordpol messen. vL. Mit einer in Bremerhaven entwickelten Sonde werden Forscher vom April 2008 an die Eisdicke in der Arktis messen. Profil ..." FAZ)
Jetzt sollte man noch wissen, daß das Arktiseis schwimmt, beim Abschmelzen also kein zusätzliches Wasser ins Meer läuft (Al Gore in seinen 20 Zimmern trockene Füße behält), und daß die Arktis im Vergleich mit der Antarktis kleiner ist. Der Kern der Antarktis ist die Landmasse des Kontinents Antarktika, das Zentrum der Arktis ist das gefrorene Nordpolarmeer.
- Daimler Benz, Mercedes Hold., Daimler-Chrysler, Daimler - schwierig, auch naheliegende Prozesse zu gestalten. Und dabei ist der Autobau weitaus einfacher als eine Wetterprognose für vier Wochen.
8002 14.066 1,4109 78,95
- Le Corbusier 1887 : Paris abreißen, Parks und Hochhäuser ("riesige Kristallmassen": 200 m hoch, 100 m lang) stattdessen, Arbeit und Wohnen trennen: durchdrungen vom totalitären Geist des Jahrhunderts: Architektur löst alle Probleme, "Baukunst oder Revolution", und die Architektur ist er; Natur ist schön, weil sie Naturgesetze enthält; 1,83 m als Maß der Wohneinheiten: Deckenhöhe 2,26m; "Irrglaube des Menschen, daß er gern am Boden lebt
- Zur Natur, die der elegante Bau-Stalinist Cobusier gar nicht kannte, weil er sich nur auf Baustellen, in Ateliers, Salons und in seiner Hochhauswohnung in Paris aufhielt, hätte der Regenwurm bei C. nicht gehört; trotzdem ist es eines Blickes wert, wie er Nahrungswirtschaft treibt: er zieht sehr geschickt ohne Hände Blattstiele, Kiefernnadeln und ähnliches Langmaterial in seinen Gang zur Bereitung zukünftiger Mahlzeiten.
- Schadet nicht: Das Ozonloch schrumpft
Forscher der Esa geben aber noch nicht Entwarnung
mli. FRANKFURT, 4. Oktober. Das Ozonloch oberhalb der Antarktis ist in diesem Jahr um dreißig Prozent kleiner als im Jahr 2006. Das haben Messungen ...5.10.07
- Entwicklung des Strompreises: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E67AB980E090947BBAEC1C8F4ABDD02D4~ATpl~Ecommon~SMed.html:
- Mann in rosa Hemd und Krawatte; Anfassen der Tasse, der Gläser am Trinkrand
- "Der kurze Triumph der Menschlichkeit. Eine Pilgerreise durch Paraguay / Von Susanne Jaspers
Voltaire schickte seinen Candide nach Paraguay und ließ ihn dort die Wohltaten der jesuitischen Missionare bestaunen. Geblieben sind von dem ..." 04.10.07
- "Während die Eisdecke in der Antarktis eher steigt, sinkt sie in den Nordpolarmeeren seit 30 Jahren ständig." (" 07.04.07 Mit Zeppelin Eisdichte am Nordpol messen. vL. Mit einer in Bremerhaven entwickelten Sonde werden Forscher vom April 2008 an die Eisdicke in der Arktis messen. Profil ..." FAZ)
Jetzt sollte man noch wissen, daß das Arktiseis schwimmt, beim Abschmelzen also kein zusätzliches Wasser ins Meer läuft (Al Gore in seinen 20 Zimmern trockene Füße behält), und daß die Arktis im Vergleich mit der Antarktis kleiner ist. Der Kern der Antarktis ist die Landmasse des Kontinents Antarktika, das Zentrum der Arktis ist das gefrorene Nordpolarmeer.
- Daimler Benz, Mercedes Hold., Daimler-Chrysler, Daimler - schwierig, auch naheliegende Prozesse zu gestalten. Und dabei ist der Autobau weitaus einfacher als eine Wetterprognose für vier Wochen.
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