Mi 10° w 7932 WTI 89,50 $
- Das kühle Glück des Balkonstreichens an einem ruhigen Herbsttag, an dem man nur die Blätter fallen hört. Die Gingkoblätter in ihrem hellen Gelb leuchten besonders intensiv.
- DER ARCHIPELAGUS: ein schönes Stück für Violine solo von Dietmar Berger.
- Seltsam: Kai Diekmann, Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, hat ein Buch geschrieben, in dem er hart und herzlos mit den Achtundsechzigern abrechnet. ... Buch „Der große Selbstbetrug“ ... Er lastet ihnen so ziemlich alle Unbill an, die einem in unserem Land auffallen kann. Im Privaten genauso wie im Politischen, schreibt Diekmann, hätten die Achtundsechziger nur Unheil gestiftet und nichts geleistet, das zu bewahren sich lohne." Könnte man fast so sagen. Gilt auch für die BILD-Zeitung. Deren Stil wird von der ZEIT immer mehr nachgeahmt. 68er + BILDzeitung = Geistiger GAU. FAZ.NET 23. Oktober 2007
- Strompreistreiber Merkelmünte: "750 Millionen Euro für Kraft-Wärme-Koppelung
Aber Regierung hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Ausbau der Wärmenetze
ami. BERLIN, 23. Oktober. Die Bundesregierung will den Bau von Kraftwerken, in denen parallel Strom und Wärme erzeugt werden, weiterhin mit ... sondern von den Stromkunden per Umlage ..."
- "Mehr Geld für neue Solaranlagen
ami. BERLIN, 23. Oktober. Solaranlagen werden von diesem Mittwoch an höher bezuschusst. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft erhalten ... " 24.10.07
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Rauschtrinken, Afghanistan, Ates
24.10.
Mi 7° b 7826 13655 1,4268
Ein stiller, bedeckter, schon ziemlich kühler Herbsttag. Offenbar keine Kraniche mehr unterwegs.
Das Klima-Gefasel geht in die Breite: Reihe KLIMAkultur im KWI Essen.
- Rauschtrinken unter Jugendlichen nimmt zu.
Jahrestagung der Drogenbeauftragten.
Handel und Gastronomie sollen sensibilisiert werden, das Jugendschutzgesetz einzuhalten
22. Oktober 2007
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die zunehmenden Alkoholexzesse unter Jugendlichen eindämmen. Das Rauschtrinken nehme zu, sagte Bätzing am Montag in Berlin anlässlich der Jahrestagung 2007 der Drogenbeauftragten.
Daher seien jugendliche Testkäufer sinnvoll: Handel und Gastronomie würden so sensibilisiert, das Jugendschutzgesetz strenger einzuhalten. Voraussetzung sei, dass erst Jugendliche ab 16 Jahren dafür eingesetzt würden. Der Einstieg in den Alkoholkonsum müsse so weit wie möglich hinausgezögert werden.
Krankenhausaufenthalte verdoppelt
Kommunen und Länder sollten stärker mit dem Bund und mit Fachleuten zusammenarbeiten. Demnach betrinkt sich ein Viertel aller Jugendlichen mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern Alkohol. Durch den Alkoholmissbrauch habe sich innerhalb von fünf Jahren auch die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen verdoppelt – von 9500 im Jahr 2000 auf 19 400 im Jahr 2005.
Das Einstiegsalter für regelmäßigen Alkoholkonsum (mindestens einmal in der Woche) liege in Deutschland bei 13 Jahren. Schon ein Prozent der Elfjährigen trinke regelmäßig Alkohol. Die Zahl der Jugendlichen, die schon mit 16 Jahren alkoholabhängig seien, habe sich in den letzten Jahren verzehnfacht, sagte der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Vivantes Klinikum Berlin-Hellersdorf, Oliver Bilke. Vor zehn Jahren sei noch Heroin das Thema gewesen, jetzt gehe es um Alkohol.
faz.net-Komm.: 23.10.2007
Ich lebe schon seit Jahren in London und die Verhaeltnisse hier sind noch um einiges schlimmer, amcht euch auf was gefasst Deutschland!!!
Ich denke das man versuchen sollte die Eltern vielmehr mit einzubeziehen! Ich komme aus der guten deutschen Mittelklasse und bei Bekannten war es total normal den Toechtern und Soehnen einen Kasten Bier hinzustellen wenn eine Party geschmissen wurde. Los geht das im Konfirmations-Alter (13-15). Hier in England ist es die Mittelschicht die am meisten Alkohol trinkt, die Unterschicht kann es sich nicht leisten und die Oberschicht??? Ja entweder ist sie sich zu fein oder hat tatsaechlich verstanden das erhoehter Alkoholkonsum nicht sehr gesund ist.
Ich denke nicht das es eine Patent-Loesung fuer das Problem gibt, aber wenn der Handel auf das Alter der Kaeufer achtet, der Alkohol ein wenig teurer wird und die Eltern ueber die Risiken aufgeklaert waeren, koennte man das Problem vielleicht eindaemmen? Susanne Kost
- Afghanistan: Mit drei Jahren Verlobung und Wechsel des Haushalts 23.10.
- "Mein Mann bedroht mich, bitte kommen Sie!
Warum die Integration auf sich warten lässt: Seyran Ates hat gleichermaßen die türkische Community wie die deutsche Politik im Visier. Ihr Buch „Der Multikulti-Irrtum“ zeigt die Autorin auf der Höhe ihrer Form." 22. Oktober 2007
Mi 7° b 7826 13655 1,4268
Ein stiller, bedeckter, schon ziemlich kühler Herbsttag. Offenbar keine Kraniche mehr unterwegs.
Das Klima-Gefasel geht in die Breite: Reihe KLIMAkultur im KWI Essen.
- Rauschtrinken unter Jugendlichen nimmt zu.
Jahrestagung der Drogenbeauftragten.
Handel und Gastronomie sollen sensibilisiert werden, das Jugendschutzgesetz einzuhalten
22. Oktober 2007
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die zunehmenden Alkoholexzesse unter Jugendlichen eindämmen. Das Rauschtrinken nehme zu, sagte Bätzing am Montag in Berlin anlässlich der Jahrestagung 2007 der Drogenbeauftragten.
Daher seien jugendliche Testkäufer sinnvoll: Handel und Gastronomie würden so sensibilisiert, das Jugendschutzgesetz strenger einzuhalten. Voraussetzung sei, dass erst Jugendliche ab 16 Jahren dafür eingesetzt würden. Der Einstieg in den Alkoholkonsum müsse so weit wie möglich hinausgezögert werden.
Krankenhausaufenthalte verdoppelt
Kommunen und Länder sollten stärker mit dem Bund und mit Fachleuten zusammenarbeiten. Demnach betrinkt sich ein Viertel aller Jugendlichen mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern Alkohol. Durch den Alkoholmissbrauch habe sich innerhalb von fünf Jahren auch die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen verdoppelt – von 9500 im Jahr 2000 auf 19 400 im Jahr 2005.
Das Einstiegsalter für regelmäßigen Alkoholkonsum (mindestens einmal in der Woche) liege in Deutschland bei 13 Jahren. Schon ein Prozent der Elfjährigen trinke regelmäßig Alkohol. Die Zahl der Jugendlichen, die schon mit 16 Jahren alkoholabhängig seien, habe sich in den letzten Jahren verzehnfacht, sagte der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Vivantes Klinikum Berlin-Hellersdorf, Oliver Bilke. Vor zehn Jahren sei noch Heroin das Thema gewesen, jetzt gehe es um Alkohol.
faz.net-Komm.: 23.10.2007
Ich lebe schon seit Jahren in London und die Verhaeltnisse hier sind noch um einiges schlimmer, amcht euch auf was gefasst Deutschland!!!
Ich denke das man versuchen sollte die Eltern vielmehr mit einzubeziehen! Ich komme aus der guten deutschen Mittelklasse und bei Bekannten war es total normal den Toechtern und Soehnen einen Kasten Bier hinzustellen wenn eine Party geschmissen wurde. Los geht das im Konfirmations-Alter (13-15). Hier in England ist es die Mittelschicht die am meisten Alkohol trinkt, die Unterschicht kann es sich nicht leisten und die Oberschicht??? Ja entweder ist sie sich zu fein oder hat tatsaechlich verstanden das erhoehter Alkoholkonsum nicht sehr gesund ist.
Ich denke nicht das es eine Patent-Loesung fuer das Problem gibt, aber wenn der Handel auf das Alter der Kaeufer achtet, der Alkohol ein wenig teurer wird und die Eltern ueber die Risiken aufgeklaert waeren, koennte man das Problem vielleicht eindaemmen? Susanne Kost
- Afghanistan: Mit drei Jahren Verlobung und Wechsel des Haushalts 23.10.
- "Mein Mann bedroht mich, bitte kommen Sie!
Warum die Integration auf sich warten lässt: Seyran Ates hat gleichermaßen die türkische Community wie die deutsche Politik im Visier. Ihr Buch „Der Multikulti-Irrtum“ zeigt die Autorin auf der Höhe ihrer Form." 22. Oktober 2007
Dienstag, 23. Oktober 2007
Intelligenz, Lehrl
Mo 0° (Erwärmung schreitet voran.) Mi 7° s
- "Die unteren Schichten fallen ab"
Intelligenz-Forscher Lehrl über Dummheit durch Nichtstun und Training für den menschlichen Arbeitsspeicher
von Uli Kulke
Siegfried Lehrl, Akademischer Direktor an der Psychiatrischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg, ist Experte für Intelligenz-, Gedächtnis- und Demenzforschung. Der Medizinpsychologe hat auch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher mit Tips zum Gehirntraining verfaßt. Mit ihm sprach Ulli Kulke.
Die Welt: Die Intelligenz unserer Gesellschaft sinkt. Verdummen wir?
Siegfried Lehrl: Diese Tendenz fällt seit 1999 auf. Intelligenztests unter Schülern zeigten, daß deren geistige Fähigkeiten nicht mehr an die Jahrgänge zuvor herankamen.
Die Welt: Bis in die neunziger Jahre hinein stieg unser IQ. Haben wir ein ausreichendes Polster?
Lehrl: Der Anstieg war kontinuierlich seit den ersten IQ-Tests 1917. Pro Jahrzehnt verbesserten sich die Menschen im Durchschnitt um drei IQ-Punkte. Zwischen 1954 und 1981 sogar insgesamt um 17 Punkte. Aus heutiger Sicht müßten wir eigentlich sagen: Unsere Groß- und Urgroßeltern standen auf dem Niveau von Schwachsinnigen. Ausschlaggebend dafür war weniger das Wissen, die sogenannte kristallisierte, sondern die "fluide Intelligenz", das Kombinationsvermögen.
Die Welt: Sind Kinder von heute klüger als Oma und Opa damals?
Lehrl: Die Großeltern hatten etwa das Niveau eines heutigen Zehnjährigen, obwohl der Vergleich schwierig ist.
Die Welt: Wie konnten sie so leben?
Lehrl: Wir sprechen von Durchschnittswerten. Die Werte einzelner waren auch damals sehr unterschiedlich. Menschen leben stets in Gruppen, und die Anführer zeigen meist eine höhere Intelligenz, verstehen die Gesamtsituation besser, können besser abstrahieren. ...
www.welt.de/data/2006/01/04/826392.html
4. Jan. 2006
- "Die unteren Schichten fallen ab"
Intelligenz-Forscher Lehrl über Dummheit durch Nichtstun und Training für den menschlichen Arbeitsspeicher
von Uli Kulke
Siegfried Lehrl, Akademischer Direktor an der Psychiatrischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg, ist Experte für Intelligenz-, Gedächtnis- und Demenzforschung. Der Medizinpsychologe hat auch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher mit Tips zum Gehirntraining verfaßt. Mit ihm sprach Ulli Kulke.
Die Welt: Die Intelligenz unserer Gesellschaft sinkt. Verdummen wir?
Siegfried Lehrl: Diese Tendenz fällt seit 1999 auf. Intelligenztests unter Schülern zeigten, daß deren geistige Fähigkeiten nicht mehr an die Jahrgänge zuvor herankamen.
Die Welt: Bis in die neunziger Jahre hinein stieg unser IQ. Haben wir ein ausreichendes Polster?
Lehrl: Der Anstieg war kontinuierlich seit den ersten IQ-Tests 1917. Pro Jahrzehnt verbesserten sich die Menschen im Durchschnitt um drei IQ-Punkte. Zwischen 1954 und 1981 sogar insgesamt um 17 Punkte. Aus heutiger Sicht müßten wir eigentlich sagen: Unsere Groß- und Urgroßeltern standen auf dem Niveau von Schwachsinnigen. Ausschlaggebend dafür war weniger das Wissen, die sogenannte kristallisierte, sondern die "fluide Intelligenz", das Kombinationsvermögen.
Die Welt: Sind Kinder von heute klüger als Oma und Opa damals?
Lehrl: Die Großeltern hatten etwa das Niveau eines heutigen Zehnjährigen, obwohl der Vergleich schwierig ist.
Die Welt: Wie konnten sie so leben?
Lehrl: Wir sprechen von Durchschnittswerten. Die Werte einzelner waren auch damals sehr unterschiedlich. Menschen leben stets in Gruppen, und die Anführer zeigen meist eine höhere Intelligenz, verstehen die Gesamtsituation besser, können besser abstrahieren. ...
www.welt.de/data/2006/01/04/826392.html
4. Jan. 2006
Montag, 22. Oktober 2007
Pinker zu Gruppen
22.10.
Mo 2° Das ist die Klima-Erwärmung.
- STEVEN PINKER
Psychologist, Harvard University; Author, The Blank Slate
"Groups of people may differ genetically in their average talents and temperaments
The year 2005 saw several public appearances of what will I predict will become the dangerous idea of the next decade: that groups of people may differ genetically in their average talents and temperaments.
∑ In January, Harvard president Larry Summers caused a firestorm when he cited research showing that women and men have non-identical statistical distributions of cognitive abilities and life priorities.
∑ In March, developmental biologist Armand Leroi published an op-ed in the New York Times rebutting the conventional wisdom that race does not exist. (The conventional wisdom is coming to be known as Lewontin's Fallacy: that because most genes may be found in all human groups, the groups don't differ at all. But patterns of correlation among genes do differ between groups, and different clusters of correlated genes correspond well to the major races labeled by common sense. )
∑ In June, the Times reported a forthcoming study by physicist Greg Cochran, anthropologist Jason Hardy, and population geneticist Henry Harpending proposing that Ashkenazi Jews have been biologically selected for high intelligence, and that their well-documented genetic diseases are a by-product of this evolutionary history.
∑ In September, political scientist Charles Murray published an article in Commentary reiterating his argument from The Bell Curve that average racial differences in intelligence are intractable and partly genetic.
Whether or not these hypotheses hold up (the evidence for gender differences is reasonably good, for ethnic and racial differences much less so), they are widely perceived to be dangerous. Summers was subjected to months of vilification, and proponents of ethnic and racial differences in the past have been targets of censorship, violence, and comparisons to Nazis. Large swaths of the intellectual landscape have been reengineered to try to rule these hypotheses out a priori (race does not exist, intelligence does not exist, the mind is a blank slate inscribed by parents). The underlying fear, that reports of group differences will fuel bigotry, is not, of course, groundless.
The intellectual tools to defuse the danger are available. "Is" does not imply "ought. " Group differences, when they exist, pertain to the average or variance of a statistical distribution, rather than to individual men and women. Political equality is a commitment to universal human rights, and to policies that treat people as individuals rather than representatives of groups; it is not an empirical claim that all groups are indistinguishable. Yet many commentators seem unwilling to grasp these points, to say nothing of the wider world community.
Advances in genetics and genomics will soon provide the ability to test hypotheses about group differences rigorously. Perhaps geneticists will forbear performing these tests, but one shouldn't count on it. The tests could very well emerge as by-products of research in biomedicine, genealogy, and deep history which no one wants to stop. ..." Pinker 2006, www.edge.org/q2006/q06_index.html
Mo 2° Das ist die Klima-Erwärmung.
- STEVEN PINKER
Psychologist, Harvard University; Author, The Blank Slate
"Groups of people may differ genetically in their average talents and temperaments
The year 2005 saw several public appearances of what will I predict will become the dangerous idea of the next decade: that groups of people may differ genetically in their average talents and temperaments.
∑ In January, Harvard president Larry Summers caused a firestorm when he cited research showing that women and men have non-identical statistical distributions of cognitive abilities and life priorities.
∑ In March, developmental biologist Armand Leroi published an op-ed in the New York Times rebutting the conventional wisdom that race does not exist. (The conventional wisdom is coming to be known as Lewontin's Fallacy: that because most genes may be found in all human groups, the groups don't differ at all. But patterns of correlation among genes do differ between groups, and different clusters of correlated genes correspond well to the major races labeled by common sense. )
∑ In June, the Times reported a forthcoming study by physicist Greg Cochran, anthropologist Jason Hardy, and population geneticist Henry Harpending proposing that Ashkenazi Jews have been biologically selected for high intelligence, and that their well-documented genetic diseases are a by-product of this evolutionary history.
∑ In September, political scientist Charles Murray published an article in Commentary reiterating his argument from The Bell Curve that average racial differences in intelligence are intractable and partly genetic.
Whether or not these hypotheses hold up (the evidence for gender differences is reasonably good, for ethnic and racial differences much less so), they are widely perceived to be dangerous. Summers was subjected to months of vilification, and proponents of ethnic and racial differences in the past have been targets of censorship, violence, and comparisons to Nazis. Large swaths of the intellectual landscape have been reengineered to try to rule these hypotheses out a priori (race does not exist, intelligence does not exist, the mind is a blank slate inscribed by parents). The underlying fear, that reports of group differences will fuel bigotry, is not, of course, groundless.
The intellectual tools to defuse the danger are available. "Is" does not imply "ought. " Group differences, when they exist, pertain to the average or variance of a statistical distribution, rather than to individual men and women. Political equality is a commitment to universal human rights, and to policies that treat people as individuals rather than representatives of groups; it is not an empirical claim that all groups are indistinguishable. Yet many commentators seem unwilling to grasp these points, to say nothing of the wider world community.
Advances in genetics and genomics will soon provide the ability to test hypotheses about group differences rigorously. Perhaps geneticists will forbear performing these tests, but one shouldn't count on it. The tests could very well emerge as by-products of research in biomedicine, genealogy, and deep history which no one wants to stop. ..." Pinker 2006, www.edge.org/q2006/q06_index.html
Sonntag, 21. Oktober 2007
Mises, Spark, Gore-Film
mi 7° NR Schon ein Hauch November.
- Gore: Wahl verloren, Prophet geworden: "Alfred Nobel hätte Besseres verdient
Zu den Berichten über die Verleihung des Friedensnobelpreises für Al Gore in der F.A.Z. vom 13. Oktober: Aus dem Friedensnobelpreis ist ein Marketingpreis geworden, den Al Gore für seine apokalyptische Propaganda erhält. Viele frühere Preisträger kämpften aktiv vor Ort gegen Armut, leisteten gewaltlosen Widerstand gegen Diktaturen oder sicherten medizinische Betreuung in Krisengebieten; zum Teil bis an die Grenze der eigenen physischen Belastbarkeit. Gore hingegen lässt sich auf Rock-Konzerten als Weltenretter feiern, mehrt seine Macht und sein Einkommen auf der Klima-Welle. Er nutzt geschickt die Medien, übertreibt, lässt neuere wissenschaftliche Fakten gerne aus oder manipuliert das Publikum mit Extrem-Szenarien in seinem Film. Pikanterweise entschied ein englischer Richter letzte Woche, dass die Verbreitung des Gore-Films an Schulen nur noch gestattet ist, wenn die Lehrer klarstellen, dass dies eine sehr einseitige und übertriebene Sicht auf den Klimawandel darstellt und sie auf neun "scientific errors" hinweisen. Gore kann aber noch mehr: er erklärt die wissenschaftliche Diskussion für beendet und greift Skeptiker massiv an. Ein Denk- und Forschungsverbot für alle, die nicht Katastrophen-Mainstream sind. Ein Friedensnobelpreis für jemanden, der die Freiheit der Forschung unterdrücken will? Der Nobelpreis wird leider weiter unzählige Milliarden in die Klima-Agenda pumpen, die an anderer Stelle fehlen. Wir haben aber dringendere Probleme. Allein Hunger, Krankheiten oder verseuchtes Trinkwasser töten täglich mehr Menschen als ein bis zwei Grad Temperaturerhöhung in einhundert Jahren. Das Andenken an Alfred Nobel hätte wirklich Besseres verdient."
PROFESSOR DR.-ING. STEPHAN WILKSCH, POTSDAM LB FAZ 20.10.2007, S. 8
- - Mises: "Sozialdarwinist: Gerald Braunberger weist in seiner Buchbesprechung in der F.A.Z. vom 12. Oktober dankenswerterweise darauf hin, in wie starkem Maße der Ökonom Ludwig von Mises einem staatsphobischen Marktradikalismus das Wort redet. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, auch als Anwalt des Sozialdarwinismus zu fungieren. Ihm zufolge hat ein wirtschaftlich erfolgsarmer Bürger sich "seiner eigenen Minderwertigkeit" bewusst zu sein ("Die Wurzeln des Antikapitalismus". Aus dem Amerikanischen, Frankfurt am Main 1958, Seite 20). Ganz im Gegensatz zu seinem pointierten Antiinterventionismus preist von Mises den ausgesprochen autoritären Faszismus Italiens. Dieser sei "voll von den besten Absichten" ("Liberalismus". Jena 1927, Seite 45) und habe "die europäische Gesittung gerettet". Aus diesem Grunde "wird das Verdienst, das sich der Fascismus damit erworben hat, ... in der Geschichte ewig fortleben". Offensichtlich sind auch bedeutende liberale Denker nicht dagegen gefeit, auf ideologische Abwege zu geraten.
PROF. JOHANN BAPTIST MÜLLER, STUTTGART LB FAZ 20.10.07
// Schon interessant. Wir irren alle, nur jeder irret anders. Das scheint ein weiteres Beispiel dafür zu sein, daß Geschichte "von vorn" ganz anders aussieht als von hinten. Muriel Spark in "The Prime of Miss Jean Brody" zeigt ebenfalls diese Sympathie für den Faschismus. Beide, Mises und Spark, stammen aus nicht besonders kollektivistisch gesonnenen Ländern; trotzdem attrahiert sie diese kollektivistische Inszenierung, die das Individuum zur Ameise degradiert. Ist das das "Rudel-Modul" im Hirnstamm? Bemerkenswert auch, daß Mises als ökonomischer Spezialist und Spark als "allgemeine Literarität" zur gleichen Bewertung gelangen.
Cetero censeo: Bach-Cello-Solo-Sonaten und Bordeaux sind ziemlich unschlagbar, noch vor zwei Gitarren, Baß und Trommeln.
- Gore: Wahl verloren, Prophet geworden: "Alfred Nobel hätte Besseres verdient
Zu den Berichten über die Verleihung des Friedensnobelpreises für Al Gore in der F.A.Z. vom 13. Oktober: Aus dem Friedensnobelpreis ist ein Marketingpreis geworden, den Al Gore für seine apokalyptische Propaganda erhält. Viele frühere Preisträger kämpften aktiv vor Ort gegen Armut, leisteten gewaltlosen Widerstand gegen Diktaturen oder sicherten medizinische Betreuung in Krisengebieten; zum Teil bis an die Grenze der eigenen physischen Belastbarkeit. Gore hingegen lässt sich auf Rock-Konzerten als Weltenretter feiern, mehrt seine Macht und sein Einkommen auf der Klima-Welle. Er nutzt geschickt die Medien, übertreibt, lässt neuere wissenschaftliche Fakten gerne aus oder manipuliert das Publikum mit Extrem-Szenarien in seinem Film. Pikanterweise entschied ein englischer Richter letzte Woche, dass die Verbreitung des Gore-Films an Schulen nur noch gestattet ist, wenn die Lehrer klarstellen, dass dies eine sehr einseitige und übertriebene Sicht auf den Klimawandel darstellt und sie auf neun "scientific errors" hinweisen. Gore kann aber noch mehr: er erklärt die wissenschaftliche Diskussion für beendet und greift Skeptiker massiv an. Ein Denk- und Forschungsverbot für alle, die nicht Katastrophen-Mainstream sind. Ein Friedensnobelpreis für jemanden, der die Freiheit der Forschung unterdrücken will? Der Nobelpreis wird leider weiter unzählige Milliarden in die Klima-Agenda pumpen, die an anderer Stelle fehlen. Wir haben aber dringendere Probleme. Allein Hunger, Krankheiten oder verseuchtes Trinkwasser töten täglich mehr Menschen als ein bis zwei Grad Temperaturerhöhung in einhundert Jahren. Das Andenken an Alfred Nobel hätte wirklich Besseres verdient."
PROFESSOR DR.-ING. STEPHAN WILKSCH, POTSDAM LB FAZ 20.10.2007, S. 8
- - Mises: "Sozialdarwinist: Gerald Braunberger weist in seiner Buchbesprechung in der F.A.Z. vom 12. Oktober dankenswerterweise darauf hin, in wie starkem Maße der Ökonom Ludwig von Mises einem staatsphobischen Marktradikalismus das Wort redet. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, auch als Anwalt des Sozialdarwinismus zu fungieren. Ihm zufolge hat ein wirtschaftlich erfolgsarmer Bürger sich "seiner eigenen Minderwertigkeit" bewusst zu sein ("Die Wurzeln des Antikapitalismus". Aus dem Amerikanischen, Frankfurt am Main 1958, Seite 20). Ganz im Gegensatz zu seinem pointierten Antiinterventionismus preist von Mises den ausgesprochen autoritären Faszismus Italiens. Dieser sei "voll von den besten Absichten" ("Liberalismus". Jena 1927, Seite 45) und habe "die europäische Gesittung gerettet". Aus diesem Grunde "wird das Verdienst, das sich der Fascismus damit erworben hat, ... in der Geschichte ewig fortleben". Offensichtlich sind auch bedeutende liberale Denker nicht dagegen gefeit, auf ideologische Abwege zu geraten.
PROF. JOHANN BAPTIST MÜLLER, STUTTGART LB FAZ 20.10.07
// Schon interessant. Wir irren alle, nur jeder irret anders. Das scheint ein weiteres Beispiel dafür zu sein, daß Geschichte "von vorn" ganz anders aussieht als von hinten. Muriel Spark in "The Prime of Miss Jean Brody" zeigt ebenfalls diese Sympathie für den Faschismus. Beide, Mises und Spark, stammen aus nicht besonders kollektivistisch gesonnenen Ländern; trotzdem attrahiert sie diese kollektivistische Inszenierung, die das Individuum zur Ameise degradiert. Ist das das "Rudel-Modul" im Hirnstamm? Bemerkenswert auch, daß Mises als ökonomischer Spezialist und Spark als "allgemeine Literarität" zur gleichen Bewertung gelangen.
Cetero censeo: Bach-Cello-Solo-Sonaten und Bordeaux sind ziemlich unschlagbar, noch vor zwei Gitarren, Baß und Trommeln.
Abonnieren
Posts (Atom)