Samstag, 20. Dezember 2008

ADENAUER, Bayern vorn, Gesteigerte Aggressivität junger Männer, Klugheit, Kälter


Links:
Johann Amos Comenius: Orbis sensualium pictus — Kapitel CX. Prudentia. Die Klugheit, page 224. Holzschnitt vermutlich von Paul Creutzberger aus Nürnberg, um 1658. (Wiki.)(Wird auch Simon Vouet zugeschrieben, der dem Begriff 1645 auch ein Gemälde gewidmet hat: "Die Klugheit bringt Frieden und Überfluß mit sich") Der Spiegel steht für die Selbsterkenntnis, das Fernrohr für das Weltwissen. Klugheit erfordert beides.

FAZ 17.12.08 // Wie das wohl kommen mag? Bayern vorn und Sachsen-Anhalt hinten?

- ADENAUER: Fast alles, was Deutschland seit 1945 wieder gestärkt hat, kann auf Adenauers Konto verbucht werden, insbesondere der Wirtschaftsminister Erhard; die Kanzler Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel haben seitdem die Substanz geschwächt. Der mit Erhard erreichte Wohlstand hat Erosionsprozesse in Gang gesetzt, die unvermindert wirken. Insbesondere der Abbau des Leistungsgedankens und des schulischen Wettbewerbs zugunsten einer Sozialarbeitermentalität und einer Spaßpädagogik, beides auf das engste mit Brandt und der SPD verbunden, beeinträchtigen die Individuen in ihrer Fähigkeit, das eigene Leben zu gestalten, und wirken sich negativ aus für die Gesellschaft.

- Gesteigerte Aggressivität junger Männer, Fortsetzung: " Immer noch so verdammt glücklich . Aus dem Punk gibt es kein Entkommen: Die Veteranenband Sham 69 spielt ohne Schlägerei in Frankfurt. ... doch dienten die Konzerte immer häufiger als Treffpunkt für Prügelorgien. Längst hatte sich der Verbund der zornigen jungen Männer in Punks und Teds, rechte und linke Skinheads gespalten. Stadtteilgangs gingen auf Studenten los, Schwarze
auf Weiße und umgekehrt. ... Während Pursey seine Kids verzweifelt zur Einheit aufrief, schlugen die sich die Köpfe ein. ... gab die Band auf. ..." FAZ 18.12. // Vgl. den Adorno-Marcuse-Habermas-Unsinn. Da heißt es zum Beispiel bei den Nachbetern im Jargon der Kritischen Theorie: "Um das Phänomen der Gewalt angemessen analysieren zu können, müssen Wirkungszusammenhänge beachtet werden, die jugendliche Gewalt als Reaktion auf die Umwelt erscheinen lassen." Jugendgewalt als soziale Identität (Dieser Titel treibt die Habermas-Albernheit auf die Spitze!), akademie akzente, Kath. Akademie WOLFSBURG, S. 10
- Klugheit (griech. Phronesis, lat. Prudentia) ist die Fähigkeit zu angemessenem Handeln im konkreten Einzelfall unter Berücksichtigung aller für die Situation relevanter Faktoren, individueller Handlungsziele und allgemeiner Rahmenbedingungen. Seit Platon zählt die Klugheit zu den vier Kardinaltugenden. Kant hält sie für ein pragmatisches Wissen um die der Beförderung der eigenen Glückseligkeit dienlichen Mittel. Nur die Lebenserfahrung kann zur Klugheit führen, weil sie den Vergleich vieler Lebensdaten ermöglicht, die für die Beurteilung einer Situation infrage kommen. Zugleich kann die Selbsterkenntnis mit den Jahren erworben worden sein, die eine annähernd leidenschaftslose Betrachtung eigener Ziele und äußerer Bedingungen ermöglicht. Und drittens sind biologische und besonders zoologische Kenntnisse sinnvoll, um die eigene Systembedingtheit veranschlagen zu können. Letzteres entbehren die meisten Philosophen, Soziologen etc., Namen wie Heidegger und Habermas sollen hier für tausend andere stehen, weswegen ihr Denken zwar intelligent genannt werden kann, keinesfalls aber klug.
- Focus-Unsinn, der nicht zwischen Intelligenz und Klugheit unterscheidet: "11.12.2008 ... In einer Studie zeigte sich, dass die Probanden klüger wurden, je länger ... stellt zehn Zusatzaufgaben aus dem Kalender „Gehirnjogging für kluge Köpfe“ vor ..." www.focus.de/wissen/bildung/gehirntraining/intelligenz-training

- Focus-Schwachsinn: " Wetter 2008. Zu warm und zu trocken. In diesem Jahr war es in Deutschland so warm wie selten ..." // Jetzt weiß ich endlich, warum dieses Jahr der Sonnenschirm in seiner Hülle blieb!
- Kälter: "... Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2°C zurückgegangen. Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1°C, die Südhalbkugel sogar um 0,3°C abgekühlt. „Diese 0,3 Grad sind ein dramatischer Wert, wenn man bedenkt, daß die tatsächliche Erderwärmung zwischen den Jahren 1850 und 2000 gerade bei 0,6 Grad gelegen hat“ ergänzt dazu der Diplom-Meteorologe und EIKE-Pressesprecher Klaus Puls. ..." Hadley-Center, UK, http://hadobs.metoffice.com/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/
www.eike-klima-energie.eu
- 4-6° R
4670 8580 35,25 WTI 1,3892 H.öl 51 incl.

Freitag, 19. Dezember 2008

Äthiopien, Brandt


Schnee in Oregon, Kalifornien und Arizona etc. Rheinl. 3-5°

- - "Äthiopien - Eine neue Frau für den Wunderheiler
Die Me'enit leben in Westäthiopien nahe der Grenze zum Südsudan, aus dem sie im 18. Jahrhundert vor Krieg und arabischen Sklavenhändlern flohen. Dort gehörten sie zu der Gruppe der Surma.
Kurdi stammt aus einer Häuptlingsfamilie, die allerdings in der kommunistischen Ära Äthiopiens diese traditionelle Funktion nicht ausüben durften. Seitdem die Stammesordnung wieder zugelassen ist, übt Kurdi die Häuptlingsfunktion als Staatsbeamter aus. Auch Lontido, der Medizinmann des Stammes, darf erst seit Ende der kommunistischen Herrschaft seinen Beruf wieder offen ausüben.
"Äthiopien - Eine neue Frau für den Wunderheiler" gibt durch die Geschichten von Kurdi und Lontido einen differenzierten Einblick in das Leben der Me'enit. Lontido, der bereits zwei Frauen hat, möchte ein dritte, Longia, heiraten, doch der Blick in die Eingeweide eines geschlachteten Ochsens, eine Art archaisches Orakel, prophezeit nur Unglück für diese Ehe. Kurdi wiederum muss als Regierungsbeamter mit harten Konflikten zurechtkommen und hat bereits vier Frauen. Was die Regierung von Kurdi verlangt - unter anderem das Eintreiben von Steuern -, liegt nicht unbedingt im Interesse der Stammesmitglieder. Deren Anliegen ist es vor allem, den Einfluss der Likörhändler zu mindern.
Höhepunkt der Dokumentation ist die Beerdigung von Longias Mutter, drei Wochen nach ihrem Tod. Die Beerdigungsrituale sind in diesem Stamm besonders aufwendig; sie beginnen mit der Totenwache und enden mit dem Schlachten eines weiteren Ochsen, aus dessen Eingeweiden erneut die Zukunft gelesen werden muss." arte 18.12.08

- Brandt. Offener, vielversprechender Ton, viel Illusionismus: Ich habe Brandt damals auch gewählt. Im Rückblick muß ich konstatieren, daß er in der Innenpolitik Illusionismus aller Art verbreitete, den 'Radikalenerlaß' ausgenommen. Allerdings ging von seiner Ostpolitik mit der eingelösten Zusage der Zulassung einer Neugründung der KPD als DKP ein starker Impuls für den Neomarxismus aus, der es der SED-Diktatur erlaubte, die DKP mit ihren Hilfsorganisationen DVZ, VVN, MSB, SDAJ, Heinrich-Heine-Initiative u.a.m. für ihre Zwecke zu nutzen. Bis heute ist dieser Neomarxismus einflußreich, nicht nur in der SED-Nachfolgerin "Die Linke". Wie weit die Anerkennung der kommunistischen Diktaturen einschließlich der Kreditbewilligungen deren Herrschaft verlängert hat, bleibt schwierig zu entscheiden. War die Politik Johannes Pauls, von der SPD beargwöhnt, nicht die zielführendere? Im Vatikan, im Büro des Papstes gab es keinen Agenten Günter Guillaume als Intimus des Chefs. 1974 wurde mit Guillaume einer der engsten Mitarbeiter des Kanzlers Brandt als SED-Agent enttarnt. In der Konsequenz, Querelen mit Wehner (in Moskau: "der Herr badet gerne lau")und Schmidt spielten ebenfalls eine Rolle, trat Brandt am 7. Mai 1974 zurück. Seine Bilanz ist leider ganz überwiegend negativ. Er scheint völlig unfähig gewesen zu sein, das Propaganda-Geplappere der SED und der KPdSU zu durchschauen und wahrzunehmen, daß sie kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps standen. Sein größtes Verdienst liegt wohl in seiner offenen Kommunikation, in seiner Entspannungsrhetorik. (Zu: Erinnerung an Willy Brandt. Der Kanzler, der aus der Kälte kam, FAZ 18.12.08)

Donnerstag, 18. Dezember 2008

HERDER, Tieck, Protestantismus, IFO-Stimmungsindex, NIKE, Würth




Links Herder, rechts Ludwig Tieck 1838.

3° regnerisch

- HERDER (1744-1803): < „Talare hindern freien Gang, Reichtümer freie Seele.“ Eine der vielen spitzen Bemerkungen von Johann Gottfried Herder. Der Ostpreuße gehört zu den wichtigsten Theoretikern des 18. Jahrhunderts. Er schrieb Gedichte, suchte den Ursprung der Sprache, predigte von der Kanzel in Weimar, arbeitete an einer Philosophie der Geschichte und sammelte die Lieder der Völker.
Zu seinem Kreis gehörten Kant und Goethe, der ihn seinen „Bruder“ nannte. Herder wird selten zitiert. Dennoch hat es sein Werk auf 33 Bände gebracht. Neben Goethe, Schiller und Wieland gilt Herder als der Vierte im Quartett des klassischen Kleeblatts.
An Bodenständigkeit und Bescheidenheit ist Herder kaum zu übertreffen. Er scheute sich nicht, von den Bauern zu lernen, schließlich seien sie "die größten Beobachter der Natur." Darum empfahl er den Philosophen, aufs Land zu gehen.> Zz // Das Zeitzeichen brachte es fertig, Herder selbst fast nicht zu Wort kommen zu lassen zugunsten dämlicher Musikeinsprengsel, die darin gipfelten, daß der Pubertätsmusikschwachsinn des RAP seine Billigung gefunden hätte. Der Gedanke stammte von einem beamteten Kulturschwafler namens Setko, wenn ich das richtig gehört habe. Vergleichspunkt ist das Volkslied, das Herder interessiert hat als Ausdruck eines Volkscharakters, eine interessante, aber äußerst problematische Perspektive mit vielen Erkenntnisfallen. Später wurde daraus eine Volkstumskunde, ein historiographischer Ansatz und die barbarische Volksgemeinschaft, von der in Rußland und nicht nur dort heute noch geträumt wird. Der mystizistische Begriff VOLK geistert überall herum, und schon Herder hatte keinen klaren Begriff davon. In einem Punkt kann ich dem Zz zustimmen: Herder wird selten zitiert. Ich kann mich nicht entsinnen, ihn nach dem Studium noch einmal zitiert zu haben. Er ist wohl ein Museumsstück. Das unterscheidet ihn von Schiller und Goethe, die Unvergängliches zu bieten haben.
- Tieck: "Wenn die Seele erst einmal zum Argwohn gespannt ist, so trifft sie auch in allen Kleinigkeiten Bestätigungen an." Ludwig Tieck (1773-1853)(Aufdruck auf der Tankrechnung der ARAL-Tankstelle L. Heinze in LEV; so etwas lob ich mir! Hoch Heinze!)

-Protestantismus. "Neue Sachbücher. Lasst uns weiße Brüder werden!
Das Jahrhundert der Aufklärung markiert zugleich den Höhepunkt des Sklavenhandels, wie die wegweisende Studie von Christopher Miller am Beispiel ..." // Interessant, daß der die Speerspitze gegen die Sklaverei war, in Großbritannien, während das katholische Frankreich auch in revolutionärer Attitüde dafür wenig Verständnis zeigte. Das gleiche gilt ja auch für den Frauenstatus, in der Gouge kreuzt sich das bemerkeswerterweise. Und natürlich ist die Reformation eine stoische Variation, die Präferenz des Innen vor dem Außen.- Dazu paßt wenig, daß sich der Protestantismus stärker als die Katholiken vom Volkstumsaberglauben und vom Nationalismus anstecken ließ.

- Der IFO-Stimmungsindex sank auf den tiefsten Stand seit 1991. Na ja. Wer hat eigentlich diesen KlatschundTratsch-Indikator erfunden? Ein Kölner Karnevalist? Ein BSE-Betroffener? Mit den Rindern hat der Mensch 80% gemeinsame Gene (Oder waren es sogar 90%?). Und wenn die Rindviecher erst einmal laufen, dann laufen sie in die gleiche Richtung ...
- NIKE: "NEW YORK, 18. Dezember. Der größte Sportartikelhersteller der Welt, Nike Inc., trotzt der Wirtschaftskrise. Das im amerikanischen Beaverton, Oregon, beheimatete Unternehmen wies trotz nachlassenden Umsatzes im Heimatmarkt aufgrund des starken Auslandsgeschäfts für das zweite Quartal gegenüber dem Vorjahr einen Gewinnzuwachs von 9 Prozent auf 391 Millionen Dollar aus. ... " FAZ
- "Wegen Steuerärgers? Milliardär Würth will Österreicher werden. Liegt es am Ärger mit den Steuerbehörden? Der Schraubenmilliardär Reinhold Würth will Österreicher werden. Dies bestätigte sein Unternehmen, ohne Angaben zu den Gründen zu machen. Seine deutsche Staatsbürgerschaft will der 73 Jahre alte Schwabe jedoch behalten. ..." // Merkelmünte, Seehofer und die anderen Hochsteuerfreunde mit ihrer heißen und kalten Steuerprogression sowie dem nagelneuen Erbschaftsteuergesetz lassen grüßen. Diese Herrschaften nehmen ihr Geld und ihre Pension (für die sie nicht einzahlen) aus der Tasche des Steuerzahlers.-
- Dax 4756 Dow 8605 WTI 40,32 trotz des heutigen Kürzungsbeschlusses der OPEC .

Szenario eines Eiszeit/Warmzeit-Übergangs

( http://idw-online.de/pages/de/image1933 )

Klimageschichte: zuerst stieg die Temperatur und dann das CO2

- "Ruhr-Universität Bochum, Pressemitteilung :
CO2 im Kanon aller Treibhausgase: Neue Datenbasis rückt Treibhaus-Szenario in ein "komplexes Licht" . Dr. Josef König, Pressestelle, 05.12.2000 .
"Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, doch allein die CO2- Emissionen zu senken, wird das Klimaproblem nicht lösen", befürchtet Prof. Dr. Ján Veizer. Das System sei zu komplex für einseitige Strategien. Der Beitrag "Evidence for decoupling of atmospheric CO2 and global climate during the Phanerozoic eon" erscheint übermorgen in Nature.
Bochum, 05.12.2000 Nr. 345

>"Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, doch allein die CO2- Emissionen zu senken, wird das Klimaproblem nicht lösen", befürchtet Prof. Dr. Ján Veizer (Lehrstuhl für Sediment- und Isotopengeologie der RUB, Department of Earth Science, University of Ottawa). Das System ist zu komplex für einseitige Strategien. So ist der Kohlendioxidzyklus eng verbunden mit dem Wasserzyklus - und der Wasserdampf stellt sich als dominierende Kraft heraus. Erstmals gestatten Sauerstoffisotopenuntersuchungen jetzt den Blick zurück auf 550 Millionen Jahre: Sie zeigen einen globalen Wechsel von Kaltzeiten und Warmzeiten - aber keinen Bezug zu den geschätzten Kohlendioxid-Konzentrationen.
Der Beitrag "Jan Veizer, Yves Godderis and Louis M. Francois: Evidence for decoupling of atmospheric CO2 and global climate during the Phanerozoic eon" erscheint in Nature am 7. Dezember 2000 ...
Auch die Formel "CO2-Zunahme = Temperaturerhöhung = Klimawechsel" bestätigt die Klimageschichte nicht. So zeigen auch jüngste Ergebnisse französischer Forscher anhand von antarktischen Eis-Kernen, dass während der klimatischen Übergänge der letzten 500 000 Jahre zunächst der Temperatur-Wechsel eintrat und erst dann ein Wechsel im Kohlendioxidgehalt. In geologischen Zeitskalen war vermutlich nicht das Kohlendioxid der Hauptantrieb des Klimazyklus. Das atmosphärische CO2 scheint eher ein "Symptom" als eine Ursache des Klimas zu sein. Unbestritten bleibt jedoch, dass Kohlendioxid ein Treibhausgas ist - doch seine Rolle als Klimatreiber ist vermutlich begrenzt." <
// Gut, daß im Netz so schnell nichts verloren geht!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

-60C, Kreidezeit, Phanerozoikum, Surma


FAZ 15.12.08


Northeast Siberia braces for extreme cold of -60C
(http://wattsupwiththat.com/2008/12/15/northeast-siberia-braces-for-extreme-cold-of-60c/ )

120 cm Neuschnee in Tirol, Rheinl. Nachtfrost, tags 0°

- O bis 0,25%: Amerika verzichtet faktisch auf Leitzins. Merck: Produktionsdrosselung; NA: Rekordjahr, verhaltener Ausblick; Honda senkt Prognose 08

- Warum die Kreidezeit (vor 143 bis 65 Mio. Jahren) so warm war: " Zur Zeit, seit etwa 60 Millionen Jahren, leben wir in einer Periode erhoehter kosmischer Strahlung, weil wir wieder einmal (alle 140 Mio Jahre) durch einen der vier Spiralarme der Galaxie hindurchfliegen, in dem viele junge Sterne sind, die kräftig kosmische Strahlung aussenden. Die Umlaufzeit des Sonnensystems um den Schwerpunkt der Galaxie ist 220 Mio Jahre, passt also nicht zu der Periode von 140 Mio Jahre. Da gibt es eine zusammenfassende Arbeit Scherer et al dazu, der Erstautor ist aus der Bochumer Astrophysik, Veizer ist auch dabei.
Das waere also eine Erklaerung, warum die Kreidezeit so warm war, impliziert natuerlich einen Mechanismus a la Svensmark, die Beeinflussung der Wolkenbildung.
Eine andere Erklaerung waere das Postulat, daß die Sonne Schwankungen der Intensitaet aufweist auf der 140-Mio.-Jahresskala. Moeglich ist das, nur ist ausser dem 11-Jahreszyklus der Sonne alles andere umstritten. Solanki, Lockwood, Froehlich behaupten eine Variation auf Jahrhundertskala. Wenn dies zutrifft, koennte man auch laengere Perioden erwarten. ..." W. Weber

- Das Äon Phanerozoikum (übersetzt in etwa: Zeitalter des sichtbaren Lebens) umfasst die drei Ären Paläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum (beginnt etwa vor 500 Mio. Jahren). Wiki.

- Surma: "Wir kämpfen, weil uns die Mädchen sonst nicht lieben. Nach dem Kampf fragen wir die Mädchen, ob sie mit uns zusammensein wollen." Surma-Stockkämpfer (die Stöcke sind etwa 1,60 m lang und spitz). Die Stockkämpfe sind ein jährliches Kampffest, die gegnerischen Dorfgemeinschaften stellen je drei Kämpfer zusammen, die nacheinander gegeneinander antreten. Danach findet eine unritualisierte Keilerei zwischen den Zuschauern statt, gefolgt von einer Tanzerei mit den Mädchen. Hominidenmuster: Kampfgeschick ist sexy, gute Kämpfer sind auch gute Jäger, die viel Fleisch für die Familie herbeischaffen.