Montag, 5. Januar 2009

Eis und Schnee, Schillerjahr, Schillers Tell


Der Schnee ist doch der einzige Verpackungskünstler von Rang! Gut zehn Zentimeter Schnee brachte die heutige Klimaerwärmung auf mittags -3°C.
- E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blüh'n an Fensterscheiben,
Sind sonst nirgends aufzutreiben,
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. -
(Volkslied?) Auf der entsprechenden Heimseite heißt es:
- "Besseres kann kein Volk vererben,
Als der eigenen Väter Brauch.
Wenn des Volkes Bräuche sterben,
Stirbt des Volkes Seele auch."
Da stimmt Exupery zu: "Il faut des rites." (Der kleine Prinz)
Natürlich können die Väterinnen und Väter auch noch andere nützliche Dinge vererben. Hoffentlich.

- "Herwig Birg 60 .
Warnen vor der Demographie
Einen einzelnen Geburtstag zu feiern muss aus der Perspektive Herwig Birgs fast übertrieben erscheinen. Das große Thema des Volkswirts ist die ..." 5.1.

- 2009 ist Schillerjahr. Anlass ist der 250. Geburtstag des berühmten Dichters in diesem Jahr. Doch welche Bedeutung hat die Klassik heute? Brauchen wir Sie überhaupt noch? Ist es nötig, dass ihre Werke immer noch von Schüler gelesen werden müssen? Muss man Gedichte der großen deutschen Dichter wie Goethe und Schiller auswendig können?" WDR5, Tagesgespräch
Schillers Tell, Schillers Glocke überragen bei weitem Textprodukte von Kleingeistern wie G. Grass -
lohnt sich, auswendig zu lernen!
"Die Axt im Haus ..."

- "Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiss Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben. "
Goe.

- - "Gottfried Schramm. Die Sache mit dem Messias hat System
Von der Philologie zur Osteuropa-Forschung und dann zur Universalgeschichte: Dem Freiburger Historiker zum achtzigsten Geburtstag. ... von Jan Assmann beeinflußte Werk FÜNF WEGSCHEIDEN DER WELTGESCHICHTE ... Ausbildung des jüd. Monotheismus, Christentum, Reformation, Demokratie (in der amerik. Revolution) und Kommunismus. ..." FAZ 5.1.

Sonntag, 4. Januar 2009

Pisa-E: Der Skandal, der nicht publiziert wurde, Angelus Silesius, Klima


Strizz, Reiche, Urform Kater Paul






Die Kartoffelrose: Zäh wie Maggie

-2/ +1°/-1°C . Die Tage sind schon wieder etwas länger, und heute hörte ich den ersten Finkenschlag des Jahres!

- Pisa-E, Heinz-Elmar Tenorth: "Der Skandal, der nicht publiziert wurde. Unter den Daten der Auswertung von Pisa-E finden sich Zahlen, über die niemand offen redet: Sie zeigen die wahre Bildungskatastrophe. ... denn nicht einmal die grundlegenden kulturellen Basiskompetenzen werden anscheinend zuverlässig durch schulische Arbeit vermittelt ..." FAZ 16.12.08 // Berlin, Bremen und Hamburg sind die unrühmlichen Spitzenreiter; die Folgen der Einführung der Spaßpädagogik durch den Illusionisten Brandt ("mehr Demokratie wagen") und Schmidtchen Blender.

- Saddams Fleischwölfe. Der irakische Journalistenflegel, der in Bagdad auf einer Pressekonferenz mit seinen Schuhen warf, kommt nicht in einen der beiden großen Fleischwölfe, die Saddam für seine Kritiker bereithielt - insofern eine Demonstration eigener Art, wie sich die irakischen Verhältnisse verbessert haben. Was ist eigentlich aus diesen Fleischwölfen geworden? Kann man sie in einem Museum besichtigen?

- Herr Huber sollte sich als Theologe um die wirklich himmlischen Dinge kümmern, nicht um das zu kalte Wetter und die Mobilität:
Angstfaktoren mit Rückkopplungseffekt.
Seit eh und je wird unser Klima (vgl. Svensmark u.a.) von der zyklischen Sonnenfleckenaktivität gesteuert und nur in sehr geringem Maße von den angestiegenen Treibhausgasen, zu denen neben dem CO2 ja vor allem und zuerst Wasserdampf und Wassertröpfchen (sog. Wolken) gehören, ferner noch Methan, Lachgas, Ozon und die FCKW. Durch den Einfluss der Sonne haben wir derzeit eine empfindliche Abkühlungsphase. Weitere Steigerungen der CO2-Emission allein können schon deshalb keinen nennenswerten Einfluss auf die Erderwärmung mehr haben, da ihre Möglichkeiten zur Effektverstärkung aus physikalischen Gründen bereits weitgehend ausgeschöpft sind.
Die fabelhaften Klimaforscher versuchen stattdessen, durch wissenschaftlich nicht nachvollziehbare Einführung von viel zu hohen Rückkopplungseffekten - ich nenne sie "Angstmacherfaktoren" - zu dem schon vorher erhofften Wunschergebnis zu kommen und die Menschheit auf diese unseriöse Weise zu verunsichern. Unsere Regierung und die Europäische Union bekämpfen mit ihrer ungeheuer kostspieligen und wirtschaftsgefährdenden "Klimapolitik" in Wirklichkeit nichts anderes als ein Phantom, also etwas, was es in der Realität überhaupt nicht gibt. (Leserbrief zu Hubers ADAC-Predigt (motorwelt 1/09, S. 48) Auto, Wetter und so )

- "Die Augen weit geschlossen . Ohne Investitionen in die Energiesicherheit treibt die Globalisierung in den Ruin
In der Politikwissenschaft hat man keine Angst vor Wortungeheuern und produziert sie gerne und ausgiebig. Eines davon heißt Versicherheitlichung. ..." Bredow, FAZ 3.1.

- Noch einmal:
Angelus Silesius

Ich bin ein selig's Ding, mag ich ein Unding sein,
Das allem, was da ist, nicht kund wird, noch gemein.


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Samstag, 3. Januar 2009

- ""Klimaschutz"? - "Emissionshandel"? Absurdes Theater! Streit um russisches Gas

-9°C bis -3°C, dieses kalte Winterwetter haben die Klimamodellphantasien des IPCC nicht prognostiziert!

- "Klimaschutz"? "Emissionshandel"? Absurdes Theater!

Christian Ermecke
1.Es gibt keinen Langzeitwetter ("Klima-") schutz, da sich das Wetter vom Menschen nicht beeinflussen läßt. 2.CO2 erwärmt das Wetter nicht , war früher schon in weitaus höheren Konzentrationen in der Atmosphäre vorhanden und war und ist für uns lebensnotwendig. 3.Die globalen Mitteltemperaturen steigen seit 1998 nicht mehr, sondern fallen (dieses Auf und Ab ist im Übrigen ganz normal). Währenddessen steigt jedoch (angeblich) der CO2-Anteil weiter. Der anthropogene (menschgemachte) "Wetterwandel" ist also Humbug. 4.Beim ganzen Theater um "menschgemachten Klimawandel" handelt es sich um eine Theorie, die Anfang der 80er Jahre erstmals aufkam, nach und nach zu einem interessanten Geschäftsmodell ausgebaut - aber nie bewiesen worden ist. Das IPCC bekam von vorneherein eine manipulierende Aufgabenstellung; welch Wunder, daß Testverfahren und -resultate en gros manipuliert, bzw. solange selektiert wurden, bis man das gewünschte Ergebnis hatte. 5.Der Ablaß ("Emissions-") handel ist nichts anderes als eine zusätzliche, aber völlig sinnlose weitere Abgabe, ein Umleiten von Geld in andere Kanäle. 6.Windenergie ist so ineffizient wie umweltschädlich, weil sie nicht zum Betreiben eines Stromnetzes taugt (notw. Pufferung durch Gaskraftwerke)." Netzkomm. zu "Energie und Klimaschutz. Der Emissionshandel zeigt erstmals Wirkung", FAZ 2.1.09

- Putins Erpressung der Ukraine, Streit um russisches Gas : "... Für Deutschland und Westeuropa birgt dieser Fall zwar keine neuen, doch unverändert wichtige Lehren: Beim Transport sollten Zwischenhändler und Transitstaaten möglichst vermieden werden, was für den Bau der Ostsee-Pipeline spricht. Genauso wenig sollte man sich von einzelnen Energielieferanten abhängig machen. Bei Öl, Gas und Kohle steht Russland schon ganz weit oben auf der deutschen Lieferantenliste. Wenn aber Deutschland trotz aller Sparbemühungen auf Energieimporte angewiesen bleiben wird, dann sollte es seine eigene Energiebasis nicht unnötig schmälern und schwächen. Jedes abgeschaltete Kernkraftwerk, jedes nicht gebaute neue Kohlekraftwerk verstärkt die Abhängigkeit von und die Erpressbarkeit durch ausländische Lieferanten." Mihm, FAZ // Dem ist zuzustimmen, allerdings sind die Erpresserqualitäten Rußlands mit seiner halbdiktatorischen Führung weit mehr zu fürchten als die der von Putin bedrängten, ziemlich freiheitlichen Ukraine, die im Rahmen einer nicht illusionären Ostpolitik mit Polen und den baltischen Staaten sowie Georgiens eine feste Bezugsgröße darstellen sollte. Eine gewisse Sympathie mit der tapfer kämpfenden Regierung Timoschenko sollte zumindest eine neutrale Wortwahl nahelegen, statt von "Erpressern" zu sprechen.

- Mehr als 1100 Autos in Brand gesteckt, "Frankreichs stupidester Silvesterbrauch. Enormer Aufwand gegen das Anzünden von Autos Trotz einem Grossaufgebot von Polizei und ..." NZZ

Freitag, 2. Januar 2009

Mag ich ein Unding sein, BILDUNG und so

Auch 2009: der richtige Angang zählt!

- LINDE: Indischer 350 Mio.-Auftrag für Ethylenanlage

- 'Mag ich ein Unding sein
FAZ 31.12.08
Zur Kritik der Anerkennungswirtschaft: Das aktuelle Heft der Zeitschrift "Tumult" widmet sich den Strategien der Diskretion.

Die Zeitschrift "Tumult" ist nicht leicht zu beschreiben. Über die Jahre hat sie Gegenstände, deren Aktualität oft erst auf den zweiten Blick einleuchtete - "Zoopolitik" oder "Katechon" - in Themenheften behandelt, auf intellektuell anspruchsvollste Weise, aber wiederum nicht "kulturwissenschaftlich", sondern in der Form von Essays, die zwar vom forschenden und philosophischen Geist berührt waren, in denen aber doch erkennbar ein Subjekt sprach, das Gedanken nie ohne Erfahrungen mitteilte. Der Untertitel der Hefte, "Schriften zur Verkehrswissenschaft", formulierte änigmatisch eine Distanz zu den akademischen Ressorts.
Zu den Autoren gehörte von Beginn an Frank Böckelmann, der auch im gerade erschienenen Heft wieder vertreten ist ("Was bin ich? Diskretes Dasein im Netzzeitalter", in: Tumult Band 33: "Unter uns. Strategien der Diskretion". Alpheus-Verlag, Berlin 2008).
Seine Jugendenergie hatte Böckelmann, 1941 in Dresden geboren, der "Subversiven Aktion" gewidmet, einer Gruppe, die die Studentenrevolte im Geist von Marx und Freud, von Marcuse und Adorno leise vorbereitete. Doch als das Jahr achtundsechzig gekommen war, da fand man ihn schon nicht mehr unter den Kadern. Er hatte wieder nachgedacht. Er war aber auch kein Renegat im schlichten Verstand geworden. Vielmehr hatte er mit dem Prozess der kritischen Reflexion nie aufgehört.
Diese Reflexion galt stets dem Begriff der Persönlichkeit, zunächst der "autoritären", dann aber immer mehr der eher an Gehlen als an der Linken orientierten Frage, welche Persönlichkeit sich herausbildet, wenn einmal die traditionellen Formungsinstitutionen an Geltung eingebüßt hatten - in einer Epoche der "Diffusion" und der "Indifferenz". Inzwischen hat Böckelmann seiner Skepsis gegenüber der damaligen Bewegung eine neue begriffliche Fassung gegeben. Der Furor der Selbstverwirklichung, so könnte man seine These zusammenfassen, war ja nur das Vorspiel. "Wir wollen alles" hieß die Zeitschrift der Frankfurter Gruppe "Revolutionärer Kampf", die erstmals 1973 erschien. Dreiundzwanzig Jahre später kam das Lied der Schlagersängerin Gitte: "Ich will alles / Und zwar sofort. / Eh' der letzte Traum in mir zu Staub verdorrt. / Ich will leben. / Will mich geben. / So wie ich bin." Die Haltung von 1973 war mit minimalen Veränderungen - aus dem "wir" war das "ich" geworden - ganz ohne Klassenkampf tradierbar geworden, nämlich radikalkonsumistisch und vor allem hemmungslos expressiv, wie der Liedtext dann weiter behauptete: "Ich sage nie mehr vielleicht, / ich schrei hinaus, was ich fühl / Und setzte alles aufs Spiel / Ich will mehr / ich will mehr / ich will alles." Jeder kennt aus der Werbung, aus den Fernsehkrimis und -dramen die Gestik und den Ton des hier idealisierten Menschentyps.
In Böckelmanns Deutung liest sich die neue, postautoriäre Persönlichkeit so: "Der Rechtsnachfolger aller Zugehörigkeiten ist der Anspruch auf Selbstverfügbarkeit und ein erhöhtes Selbstwertgefühl - nach der homogenen Währung der Geltungsmärkte." Wenn die Bastionen des älteren Selbstbewusstseins für geschleift erklärt sind - Böckelmann nennt Religion, Herkunft und Sprache, Kulturlandschaft und Gemeinwesen -, dann bleibt einerseits nur der Vertrag, andererseits ein Ich, das auf absoluter Selbstverwirklichung besteht und dabei noch den Bonus einheimst, seine Haltung weiterhin als "Opposition" deklarieren zu können.
Das ist, obwohl Böckelmann es an einer Stelle entschieden dementiert, Kulturkritik, und zwar im Stil durchaus ähnlich jener frühen in der "Subversiven Aktion". Nur dass eine neue Gelassenheit den Kritiker auszeichnet. Neben der zeitfressenden Autobahn liegen ja noch die alten Ortsnamen wie "Spielmannshöhe" oder "Rabenhütte". Und es wäre falsch, in solcher Bezauberung durch Namen nur eine verspätete Rezeption Heideggers durch den einstmals Subversiven sehen zu wollen. Denn gerade Adorno war es, der in der "Negativen Dialektik" den Sprachklängen die Kraft einer philosophischen Vorschule zugetraut hatte.
Noch unterhalb der Namenssprache liegt die Sphäre des Geräuschs, die Böckelmann feiert: "Das Rauschen von Reifen, an- und abschwellend. Die Schritte eines Passanten, karg auf den Bürgersteig klopfend. Zwei hastige, ferne Stimmen, einander ins Wort fallend." Einen Vierzeiler des Angelus Silesius hat Böckelmann seinem Essay vorangestellt: "Ich bin ein selig's Ding, / mag ich ein Unding sein, / Das allem, was da ist, / nicht kund wird, noch gemein." ' FAZ, LORENZ JÄGER, 31.12.08

- : Köstlich, die sozialdemokratische Variante der Bildungsrede! Das bringt den Geist des Schilderwechselns bei des Kaisers neuen Schulen auf den Punkt. Allerdings ist es immer sinnvoll, bei Senecas NON VITAE, SED SCHOLAE DISCIMUS („ ... nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.“ Seneca, Briefe an Lucilius, 106. Brief) zu beginnen. Hätte Kaube für das Leben gelernt, oder würde er auch nur gelegentlich den besten Teil der FAZ, den Wirtschaftsteil lesen, dann wüßte er, daß wir Aluminium haben, die wunderbaren Aluminiumhütten produzieren es, allerdings: "Krisentreffen zu Hamburger Aluminiumhütte. Verschiebung der Stilllegung möglich / Großinvestition in Katar bedroht alle deutschen Standorte von Norsk Hydro" (6/05), die energieintensiven Aluhütten werden ausgerottet durch eine Koalition von Politikern, die in der Schule Caesars Gallischen Krieg gelesen haben, und solchen, die über Wallraffs Sozialreportagen promoviert wurden. Bildung ist ein schwieriger Prozeß, verdienstvoll, das zu benennen. Bildung braucht Intelligenz und kann zur Klugheit führen, muß aber nicht. Wettbewerb, Ansporn, und Belohnung der Mühe sind dabei umumgänglich. Dazu gehören auch unbürokratische, private Organisationsformen. Komm. zu: " Bestanden? Aber wir haben doch gar nichts gelernt!
Was ist uns lieber: eine reiche oder eine kluge Bevölkerung? Solange Schulen und Universitäten nicht zur Selbständigkeit erziehen, sind wir von beidem weit entfernt. Einige Vorschläge zur Klärung unserer Bildungsziele, die mit einer Reform nichts zu tun haben. " Von Jürgen Kaube, FAZ 2.1.09

- Übrigens: "Arbeitsmarkt Versicherungen. Es geht auch ohne Studium.
In der Versicherungsbranche ist eine Karriere auch ohne Studium möglich. Das Einstiegsgehalt beträgt etwa 35.000 Euro im Jahr und kann sich in den folgenden Jahren auf Höhe der doppelten Summe einpendeln. Aber auch Akademiker wie Versicherungsmathematiker sind sehr gefragt. ..." FAZ 21.12.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Neujahr 2009


Hochnebel, Frost -4°C

Strizz, Reiche, FAZ










So schön war Krise nie, wie wahr
Gute Autos mit Rabatt
Häuserpreise wunderbar
Angebote satt und satt -
Ein bißchen weniger darfs werden!


- Krise: Millionen feiern ausgelassen (FAZ)

- Ein "Schmidtchen Schleicher"(Schlager von N. Haak) war er nicht , eher ein Schmidtchen Blender: "Auflösung eines Beirats.
Altbundeskanzler Helmut Schmidt sagt im Gespräch mit Patrick Bahners und Frank Schirrmacher ("So sicher waren die Verhältnisse gar nicht", F.A.Z. vom 22. Dezember), er habe "dafür gesorgt, dass im gesamtdeutschen Ministerium eine Arbeitsgruppe sich jedes Jahr Klarheit verschaffte über die ökonomische Lage der DDR". Warum hat er dann im September 1974 den 1952 von der Bundesregierung berufenen Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung aufgelöst, der die Aufgabe hatte, die Wiedervereinigung im wirtschaftlichen Bereich vorzubereiten? Die Arbeit des Forschungsbeirates war von dem Willen diktiert, dass "keine wesentliche Frage unbedacht und kein wichtiger Bereich unbearbeitet bleiben darf, wenn das Gebot des Grundgesetzes, die Deutschen in freier Selbstbestimmung wieder zusammenzuführen, ernst genommen werden soll". Die Tätigkeitsberichte des Forschungsbeirates wurden zuerst in zwei- oder dreijährigem Abstand, seit 1957 in fünfjährigem Abstand publiziert. Die mehr als fünfhundert Seiten umfassenden in grauem Karton gebundenen Berichte waren jedermann zugänglich." Dr. Otto Wenzel, Berlin, Leserbrief
Text: F.A.Z., 31.12.2008 // Schmidts Kernkompetenz war, einen schneidigen, kompetenten Eindruck zu vermitteln - ansonsten steht er für inkompetentes wirtschaftliches Handeln (Stagflation), Kurzsichtigkeit wie im Falle der Auflösung des o.g. Beirats, gigantische Schuldenmacherei und die unverfrorene Wahlkampf-Rentenlüge.
- Apropos SED-Diktatur: im Zeitzeichen blickt der Rotfunk zurück auf Orwells 1984 und die Beiträge dazu von 1984 - dabei vermeidet er jede Erwähnung der kommunistischen Diktaturen, die von Berlin bis Peking, von Nordkorea bis Kuba genau diese lückenlose Überwachung der Untertanen verwirklicht haben, von der Orwell handelt. In der KP-Diktatur gab es durch die Enteignung der Unternehmer keinen Winkel mehr, in dem der jeweilige KGB nicht saß. Die Überwachung war völlig lückenlos. Daß in der Befragung der SPIEGEL-Redakteur von damals, der auch heute noch seinen Spiegeldienst versieht, ausschließlich gegen die Bundesregierung polemisiert, ohne die Stasi-Verbrecher 200 km weiter auch nur anzusprechen, rundet das Zerrbild im Hohlspiegel ab.

- Weniger Naturkatastrophen, meldet die Münchener Rück für 2008 - China aber hatte dreimal Pech: Große Winterschäden im Januar und Februar, Erdbeben im Mai und Überschwemmungen im Juni. In Europa gab es nur den Wintersturm EMMA. Glück gehabt. Aber der Winter war lang und der Sommer kühl.