Mittwoch, 24. April 2013

Verfassungsrichter spielt Politiker



Die Bestialität von Bombenlegern sollte sich Voßkuhle einmal durch den Kopf gehen lassen, auch wenn er selbst mit Personenschutz im gepanzerten Dienstwagen fährt. Foto: Boston Bombing Imgur (http://imgur.com/a/IuEDd)




Nicht nur die Straßenschäden nehmen zu. 
Auch die Attentäter von Bonn, die versuchten, im Bahnhof eine Bombe zu zünden, sind nach einem halben Jahr immer noch nicht gefaßt, weil der Bahnhof nur schlampig überwacht wird. Aufnahmen eines Verdächtigen gibt es nur von McDonald’s. Die schnelle Identifizierung der Bostoner Bombenleger führt jedermann vor Augen, welche überragende Bedeutung eine flächendeckende Videoüberwachung besitzt. Schnelle Identifizierungen sorgen für schnelle Festnahmen, die wiederum weitere Anschläge der gleichen Personen, wie im Falle der Tschetschenen, verhindern. Wenn sich Innenminister Friedrich deshalb für eine Verbesserung der Videoüberwachung einsetzt, handelt er zwar verspätet, aber doch völlig folgerichtig. Daß der Verfassungsrichter Voßkuhle aber gerade davor warnt, ist nicht nur eine Frechheit, weil er sich in die Tagespolitik einmischt, es ist, viel schlimmer, eine grobe Vergeßlichkeit gegenüber der wichtigste Aufgabe des Staates, nämlich dem Schutz der Bürger vor Angriffen auf Leib und Leben.  
Mediengeile Figuren wie Voßkuhle verspielen das Ansehen des Bundesverfassungsgerichts.

Dienstag, 23. April 2013

Up, up and away






Bestes Flugwetter heute! Habe den alten Starfighter mal wieder aus der Garage geholt und die Stummelflügel gespreizt. Ein Sensibelchen ist er immer noch, aber wo sitzt man sonst auf einer solchen Turbine.

Montag, 22. April 2013

Umgängliche, intelligente Asylanten mit Stipendium










Psychologe und Major: Nidal Malik Hasan ermordete 13 Menschen 

(Bild: Wiki.)






Die Brüder Dschochar und Tamerlan Zarnajew waren bereits etwa zehn Jahre als Asylanten in den USA und studierten in Boston, Dschochar sogar mit einem Stipendium der Stadt, als sie ihre Bomben neben Kindern und jungen Frauen deponierten. Sie sahen, wen sie töten und verstümmeln würden. Diese Bereitschaft zur äußersten Grausamkeit erinnert an die Abschlachtereien von Zivilisten des Tamerlan alias Timur Lenk im 14. Jahrhundert. Daß Zentralasien im Prozeß der Zivilisation noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, darauf deuten auch die zahlreichen Denkmäler des brutalen Kriegsherren und die weitere Namensverwendung hin. 

Wie, so wird gefragt, können zwei junge Asylanten mit allen Chancen in einem freiheitlichen Land sich so grausam verhalten und junge, ihnen völlig unbekannte Menschen blutig überfallen und massakrieren? Ganz offenbar spielen hier, diese Antwort kann bereits pauschal gegeben werden, die Erziehung und die Traditionsweitergabe eine große Rolle. Beide verschärfen die stets vorhandene Jungmänneraggressivität (vgl. “West Side Story”, “Romeo und Julia” etc.).

Der Fall erinnert auch an die Morde des Militärpsychologen Majors Nidal Malik Hasan in Fort Hood, eines arabischen Einwanderers in zweiter Generation, der in Amerika geboren wurde, dort studierte und eine erfolgreiche Militärlaufbahn absolvierte.   

Siehe auch: Boston Bombing Imgur / http://imgur.com/a/IuEDd

Sonntag, 21. April 2013

Glückspilze gibt es überall













Bei sehr sparsamem Mitteleinsatz kam man damals zu sehr viel besseren Ergebnissen




Kleine Umfrage zur Schulzufriedenheit und Schulbeurteilung im Rückblick von 8 ehemaligen Realschülern am oder gegen Ende der Berufsphase (Jahrgänge 1947, 48, 49) 



Schulzufriedenheit

Stoff-
präsenz
Persön-lichkeits-
und Berufs-findung
Schul-zeitlä-nge
Lehrer-urteil
Berufs-grund-ierung
Welt-bild
Men-
schen-
bild
Hoch
      2
      2
      5
      3
      2
     
     1
Mittel
      6
      1

      4
      2
    5
     2
Niedrig

      4

      1
      3
    2
     3
Minuswert

      1
      3

      1
    1
     2

n = 8

Die Fragen waren:
1.   Ich habe von den Unterrichtsstoffen viel verstanden und habe sie bis heute im Gedächtnis
JA     NEIN    NUR DORT, WO ICH INTERESSE HATTE

2.   Für meine persönliche Klugheit und Berufsfindung habe ich von der Schule viel profitiert
JA     NEIN TEILWEISE             IM GEGENTEIL

3.   Die Schulzeit war ein paar Jahre zu lang und hat mir Lebenszeit gestohlen 
JA     NEIN TEILWEISE            IM GEGENTEIL

4.   Die Lehrer waren überwiegend konstruktiv                                   JA        NEIN TEILWEISE             IM GEGENTEIL

5.   Für meine Berufstätigkeit war die Schule eine gute Vorbereitung                                                                JA         NEIN TEILWEISE         IM GEGENTEIL

6.   Die Schule hat mir ein Bild der Welt vermittelt, das ich später oft bestätigt fand        JA     NEIN      TEILWEISE        IM GEGENTEIL

7.   Die Schule hat mir ein Menschenbild vermittelt, das ich später oft bestätigt fand     JA       NEIN      TEILWEISE        IM GEGENTEIL     


JA habe ich als hohe Zufriedenheit gewertet, NEIN als niedrige, TEILWEISE bzw. NUR DORT, WO ICH INTERESSE HATTE als mittlere Zufriedenheit, IM GEGENTEIL als Minuswert starker Schulunzufriedenheit. 

Das Ergebnis entspricht der Unterschiedlichkeit der Schülerpersönlichkeiten und den individuellen Erfahrungen nach der Schule. Daraus ergibt sich die Forderung nach größerer Flexibilisierung und Individualisierung des Schulwesens. Die größte Zufriedenheit verzeichnet die Schulzeitlänge, allerdings auch die größte Unzufriedenheit. Das ist ein interessantes Ergebnis im Hinblick darauf, daß etwa 2/3 das Abitur noch das Abitur gemacht und studiert haben.
Besonders kritisch fällt das Ergebnis beim Menschenbild aus: 5 Nennungen im niedrigen Bereich lassen insbesondere den Literaturunterricht als zweifelhaft erscheinen.   

Samstag, 20. April 2013

Strahlend kühl





Was für ein schöner Tag, CO2-Moleküle in der Atmosphäre zu zählen!