Dienstag, 15. April 2014

Wüstes Projekt






Alles so schön blau hier - Landschaftsverschönerung durch Solarrinnen in Kalifornien
(Bild: Wiki.)




Stromerzeugung? Ja, bitte. Wie wäre es denn im sonnigen Nordafrika? Strom in Europa mit bester, zuverlässiger Technik vor Ort, nahe am Verbrauch - das kann ja jeder. Aber große Flächen mit Solarrinnen in der Wüste zu belegen und den Tages-Strom quer durchs Mittelmeer mit Transportverlust zu verschicken - das kann nicht jeder. Außerdem kann man damit auch noch 1000 Nordafrikaner zur Bewachung einsetzen, was die hohe nordafrikanische Arbeitslosenrate senken würde.
Merkwürdig, daß aus diesem schönen, sonnigen Projekt DESERTEC Bosch, Siemens, Eon und jetzt auch die HSH Nordbank ausgeschieden sind.

Montag, 14. April 2014

Ja, die Physiker








William Thomson, alias Lord Kelvin, hat die Sonne nicht erfunden





Wie alt ist die Sonne? 90 Mio. Jahre behaupteten die Physiker, namentlich Lord Kelvin. Sie hatten es ausgerechnet. Ganz genau. Nach der Energiequelle der Sonne. Die Sonne stellten sie sich als einen großen Kohlehaufen vor, der langsam abbrennt. Die Geologen fanden das albern. Weil sie anhand der Fossilienfunde wußten, daß die Erde viel älter war als 90 Mio. Jahre. Ohne die Wärmestrahlung der Sonne hätte aber kein pflanzliches und tierisches Leben auf der Erde entstehen können. Die Sonne mußte also älter sein, ob die Physiker jetzt ihr Geschwätz mathematisch sauber unterfüttern konnten oder nicht. Und so, wie die Physiker ihren Äther-Feld-Irrtum aufgaben, kamen die Betonköpfe auch darauf, daß die Sonne kein Brikett ist. Sondern ein Kernreaktor. Glückwunsch! Erare ist eben humanum. Die Kernenergie steckt hinter der Sonne! In der Sonne! Sie strahlt seit etwa 4,5 Mrd. Jahren. Und so alt ist auch die Erde. Genug Zeit also für die Erosion der südenglischen Kreide, die der ungelernte Darwin über den den Daumen auf 300 Mio. schätzte.
Aber die Irrtümer der Physik hörten damit nicht auf. Wer kennt noch Emil Rupp? Ein toller Bursche war das. Und schaffte es dann auch auf den erstrebten Physik-Lehrstuhl. Er experimentierte in der Quantenphysik, errang Einsteins Anerkennung und - fälschte und fälschte. Da sind wir auch schon in der Gegenwart bei dem begabten jungen Physiker Jan Hendrik Schön. Der errang ebenfalls internationale Anerkennung als Fälscher. Was ist aus ihm geworden? Ob er heute beim Weltklimarat arbeitet?


Sonntag, 13. April 2014

Becker: 2 neue Hüftgelenke mit 50




Nebenbei
Golf ist auch nicht ohne! Nebenbei erfährt man, daß Golfer Woods nicht startet, weil er die zehnte Operation bedienen muß. Er wird sie selber zahlen und weitergolfen, bis es gar nicht mehr geht. So sind die Sportlerköpfe eben.
Auch weit unterhalb des Spitzensports. Da haben die Eltern - auf Kosten der Versichertengemeinschaft - zusammen schon zwanzig Operationen hinter sich und ihre Sportart zwangsweise aufgegeben, da animieren sie die Kinder, das gefährliche Spiel weiterzutreiben. Der homo sapiens führt einen falschen Namen, und eine Krankenversicherung ohne hohen Eigenbeitrag verhält sich verantwortungslos.  

Samstag, 12. April 2014

Haste mal ne Milliarde mehr?





Noch ein Konzertsaal? Ob das nötig ist? So fing es 2006 mit der Elbphilharmonie an - geplant für 2010 zu 114 Mio. 
Jetzt dürfen die Steuerzahler mit 790 Mio. rechnen und die Fertigstellung für Herbst 2016 erwarten.
Die roten Rotzlöffel von 68 haben mit der Hilfe von Promotionsbetrügern wie Schavan inzwischen auch den Dipl.-Ing. abgeschafft. Was für ein Fortschritt.
(Foto: Seb/Wiki.)

Haste mal’ ne’ Milliarde mehr? 
Fragt Mehdorn seinen Berliner Murksflughafen-Aufsichtsrat. Das Ding wird immer teurer und die Fertigstellung rückt in weite Ferne. So ist das auch mit der Hamburger Elb-Philharmonie. In den Inter-City-Zügen fällt die Klimatisierung aus, die neuen Züge lassen auf sich warten, sie sind seit 2 Jahren überfällig.
Solche Frist- und Kostenverletzungen sind neu in der Geschichte Deutschlands.

Mir fällt da der Aachener Mathematiker ein, der die schlechten Mathematik-Kenntnisse der Ingenieurstudenten beklagt.
Sein Dortmunder Kollege Dehling klagt nicht, schließt aber Lern-Verträge mit seinen Ingenieurstudenten ab:
“Wir lassen alle schon nach vier Wochen eine Probeklausur schreiben - nicht über Grundlagenwissen, sondern nur über den neuen Lehrstoff. Wer da schon Probleme hat, dem fehlt es oft nicht an den Fähigkeiten, sondern an den richtigen Lerntechniken. Diesen Studierenden bringen wir in einem einsemestrigen Kurs bei, wie man an der Universität Vorlesungen nacharbeitet und regelmäßig lernt. Aber nur, wenn sie wollen. Sie müssen sich dann in einem Vertrag verpflichten, für ein Semester teilzunehmen. Es geht an der Uni nicht mehr, wie an der Schule, sich nur einen Tag vor der Klausur vorzubereiten. Viele Studenten merken das aber zu spät und brechen dann frustriert das Studium ab.” (FAZ 09.04.2014)
Solche Mehrarbeit zu übernehmen ist tapfer, denn die Klausuren müssen ja durchgesehen und besprochen werden.

Die Hauptfrage ist aber, ob solches Großversagen bei Großprojekten nicht in Zusammenhang steht mit dem Abwirtschaften des Bildungssystems durch 68er Reformen, als da sind Leistungssenkung auf breiter Front bei stark gestiegenen Bildungsausgaben, und daß auch in der Breite ein Rückgang der Ingenieurskompetenz zu vermuten ist.

Wahlkampf-Anleihe





Die alte Drachme - zurück zu ihr.





Die EZB manipuliert den Leitzins schon seit Jahren nach unten, er liegt bei 0%. Es herrscht Anlagenotstand bei Banken, Versicherungen und Privatanlegern. Alles Geld soll in den Konsum fließen, lautet die verderbliche Botschaft dahinter.
Jetzt hat die griechische Regierung eine fünfjährige Anleihe begeben zu knapp 5 % bei Ausgabe (Kupon 4,75%).
Wundert sich jemand, daß die 3 Mrd. gezeichnet wurden? Obwohl Griechenland zu 175% verschuldet ist, die Arbeitslosigkeit etwa 25% betragen soll und nur ein geringfügiges Wachstum erwartet wird?
Darüber kann man sich kaum wundern, denn für die griechischen Schulden bürgt die EZB indirekt. Und die Steuerzahler der Länder, die halbwegs solide wirtschaften.
Wundern kann man sich nur darüber, daß deutsche Politiker und Medien das als Erfolgsgeschichte verkaufen wollen, was tatsächlich nur eine Verlängerung der Tricksereien und des Staatsinterventionismus darstellt.