Freitag, 26. August 2016

Westliche Kultur bewahren

"What would Jean-Paul Sartre have said about the policemen of Nice who forced the moslem woman to take off her clothes on the beach?", asks Abdel-Samad in his post on Facebook. 

Well, well, well, Mr. Samad! This really sucks! Sartre to be asked about French affairs. Sartre, the friend of dictator Castro! The friend of international communism and revolution! The man who visited the German killers of the so called Red Army Faction in prison as a PR-success! Not quite the right guy to be asked about French actions.

"10.08.1960

SARTRE-REISEPerspektive der Jungen

Jean-Paul Sartre, der Philosoph, besuchte Fidel Castros Kuba und sah - Sartres Kuba. Und war entzückt.
Er trottete an der Seite seiner Lebensgefährtin, Simone de Beauvoir, durch die Straßen von Havana, stapfte über Zukkerrohrfelder und saß neben dem bärtigen Fidel im Auto. Wo immer er ging, was immer er hörte, er nahm immer nur seine eigene Philosophie wahr. Im Pueblo inmitten von Tomatenfeldern oder im Regierungspalast, überall auf Weg und Steg der Zucker-Insel begegnete ihm der Mensch von jenem Typ, wie er, der Philosoph, ihn sich am Schreibtisch erdacht hatte: der Mensch, der nichts zu verlieren hat, der jung ist, der handelt, ohne über Vergangenes zu spekulieren, der seine Bedürfnisse zu befriedige trachtet - und sei es das Bedürfnis, den Mond zu besitzen. Nicht ohne Rührung nennt Sartre die Castroiten seine "Söhne". ..."   http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43066481.html
The severe problem with Samad is, that he doesn’t understand the role of culture forming civil liberties, e.g. women’s lib. As Hamad formerly pointed out in his book “Islamic Fascism”, Islam is a fierce enemy of Western culture. And Islam steps forward by setting symbols in the public. So the West has to respond. No liberty for the totalitarian enemies of liberty!

Anmerkung: Einige Orte wie Nizza und Cannes haben an ihren Stränden den langen Schwimm-Flattersack "Burkini" verboten. Er behindert die Schwimmerin, stellt für schwimmungeübte Mädchen eine Gefahr dar und verschandelt die Strandlandschaft. Eine mutmaßliche Provokateurin wurde an den Strand in Nizza geschickt, die weder den Strand verlassen wollte noch den Flattersack ausziehen. Doch die Polizei bestand auf der Entledigung des Burkinis, darunter sich aber noch weitere Kleiderschichten befanden. 













Donnerstag, 25. August 2016

Glinka - Trio Pathétique in D Minor

1834 und ein ängstlicher Professor









Bild: Friedrich List (1789-1846), Wiki.



Deutsche Geschichte, Freihandel, begrenzter Freihandel, TTIP.

Die Zollunion von 1834 hat die teilnehmenden deutschen Kleinländer vor allem von den Binnenzöllen befreit. Eine Wohltat. “Der preußisch dominierte Zollverein löste den Preußisch-Hessischen Zollverein, den Mitteldeutschen Handelsverein und den Süddeutschen Zollverein ab. Neben Preußen umfasste der Deutsche Zollverein zu Beginn das Großherzogtum Hessen,Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und die thüringischen Einzelstaaten. Bis 1836 traten Baden, Nassau und Frankfurt dem Zollverein bei. 1842 erweiterte sich das Zollgebiet um Luxemburg, Braunschweig und Lippe, 1854 folgten Hannover und Oldenburg. Somit umfasste der Zollverein vor der Gründung des Norddeutschen Bundes circa 425.000 km².” (Wiki.) Die Fesselung der wirtschaftlichen Entwicklung durch Binnenzölle sah jeder, auch List:
„Achtunddreißig Zoll- und Mautlinien in Deutschland lähmen den Verkehr im Innern und bringen ungefähr dieselbe Wirkung hervor, wie wenn jedes Glied des menschlichen Körpers unterbunden wird, damit das Blut ja nicht in ein anderes überfließe. Um von Hamburg nach Österreich, von Berlin in die Schweiz zu handeln, hat man zehn Staaten zu durchschneiden, zehn Zoll- und Mautordnungen zu studieren, zehnmal Durchgangszoll zu bezahlen. Wer aber das Unglück hat, auf einer Grenze zu wohnen, wo drei oder vier Staaten zusammenstoßen, der verlebt sein ganzes Leben mitten unter feindlich gesinnten Zöllnern und Mautnern, der hat kein Vaterland.“ (List, Wiki.)
Im Zollverein spielten die protektionistischen Außenzölle eine geringe Rolle, die Handelsströme veränderten sich nach 1834 praktisch nicht. Die Wirkung der moderaten Außenzölle war also recht gering. List hatte zuviel Angst vor der englischen Industrie und hatte Krupp noch nicht getroffen, er war halt Verwaltungsmensch und Professor. Daß Wirtschaft in der Hauptsache eine Unternehmerveranstaltung darstellt - nur die Unternehmer unternehmen etwas, die Arbeitnehmer sind produktive Trittbrettfahrer - das war List nicht recht klar. Und daß Unternehmer durch Wettbewerb angetrieben werden, während sie sonst - geschützt durch Zölle - gerne Kartelle der Trägheit bilden - das stand List nicht vor Augen. Putin geht es genauso. Als Diktator hält er sich Unternehmer, die sog. Oligarchen, das sind korrupte Kartellbrüder, die - sie sind ja auch zusätzlich gefesselt durch die Usancen der Diktatur - nicht so viel leisten wie freie Unternehmer. Wie man aktuell hört, fallen ihnen üble Tricks ein, wie ein Test zeigte: die Testerin zündete vor der Kamera original russischen Yoghurt an, und der brannte 15 Minuten. Weil die Putin-Unternehmer den Yoghurt mit brennbarem Plastik versetzt hatten. Da hilft auch nicht die Lektüre Lists. Da hilft nur Freihandel!

Bild: Friedrich List (1789-1846), Wiki.