BASF richtet Biotech-Forschung neu aus
Der führende Chemiekonzern reagiert auf die politische Verzögerung der Zulassung für die Genkartoffel Amflora: In der Pflanzen- Biotechnologie wird BASF künftig stärker außerhalb Europas forschen und auf rein europäische Projekte verzichten.
mir./pso. LUDWIGSHAFEN, 18. Juni. Der Chemiekonzern BASF hat aus den Schwierigkeiten mit der Zulassung seiner Genkartoffel Amflora in Europa Konsequenzen gezogen. Die Forschungsstrategie im Geschäftsfeld grüne Gentechnik wird neu ausgerichtet. Die BASF verzichtet auf rein europäische Forschungsprojekte wie zum Beispiel Amflora. In Zukunft wird nur noch erforscht, was sich auch international umsetzen lässt. Das kündigte der zuständige Vorstand Stefan Marcinowski im Gespräch mit dieser Zeitung an. Als Beispiele nannte er Pflanzen, die mit weniger Wasser auskommen, oder die Erhöhung der Ausbeute bei Baumwolle, Mais, Soja und Raps. Die Märkte der Zukunft sind hier allen voran Amerika und Asien.
Die Genkartoffel Amflora dagegen war von vornherein nur für den Gebrauch in Europa gedacht, und zwar als Rohstoff für die Stärkeindustrie, die wiederum Vorprodukte für die Papier- und Klebstoffproduzenten herstellt. In den Vereinigten Staaten setzt die Stärkeindustrie traditionell auf Mais als Rohstoff, in Asien und Teilen Lateinamerikas auf Maniok. Mit dem gut zehn Jahre alten Amflora-Projekt hat die BASF eine Kartoffel mit einem besonders hohen Stärkeanteil geschaffen. Auf 100 Millionen Euro summiert sich nach Marcinowskis Berechnungen der Vorteil durch Amflora in der gesamten Stärke-Wertschöpfungskette.
"Wir geben den Kampf um die Amflora-Zulassung nicht auf", bekräftigt Marcinowski, "da wir hundertprozentig überzeugt sind, dass Amflora gegenüber Menschen und Umwelt genauso sicher ist wie eine herkömmliche Kartoffel." Deshalb erwäge die BASF auch weiterhin eine Klage wegen Untätigkeit gegen die EU-Kommission. Amflora könnte längst auf dem Markt sein, doch das Zulassungsverfahren zieht sich hin. Amflora war eines der ersten Pflanzenbiotech-Projekte in Europa, erzählt Marcinowski.
Die europäische Behörde für Lebens- und Futtermittelsicherheit EFSA hat der Amflora-Kartoffel zwar die Unbedenklichkeit bescheinigt. Anschließend stimmte der EU-Ministerrat ab, wobei sich weder für die Zulassung noch für eine Ablehnung eine qualifizierte Mehrheit ergab. Seitdem ist der EU-Umweltkommissar Stavros Dimas am Zuge. Während die BASF der Ansicht ist, dass es keine Argumente mehr gegen die Zulassung gibt, hat Dimas erst einmal bei EFSA eine neue Bewertung angefordert. Somit ist eine Entscheidung vor dem Herbst nicht mehr zu erwarten. "Wir wurden und werden Jahr für Jahr in die Warteschleife gesteckt", kritisiert Marcinowski. Die Unterstützung durch die deutsche Politik könnte stärker sein, moniert er.
Für Marcinowski ist diese Verzögerung ein weiteres Beispiel dafür, dass Europa, einst führend in der grünen Gentechnik, den Vorsprung ohne Not verspielt. "Bisher gab es überhaupt nur eine Zulassung für genveränderte Pflanzen in Europa, in den Vereinigten Staaten dafür schon 70", zählt Marcinowski auf. Aus seiner Sicht ist der europäische Widerstand gegen die grüne Gentechnik in Deutschland und Österreich am stärksten ausgeprägt, während sich die Niederlande und Großbritannien aufgeschlossener zeigten. In Frankreich sei die Situation uneinheitlich.
Der Widerstand ist aus Marcinowskis Sicht schon deshalb absurd, weil Verbraucher, etwa über Importe von Lebensmitteln, die mit gentechnisch erzeugtem Futter produziert worden sind, ohnehin mit der grünen Gentechnik häufig in Kontakt kommen. "60 bis 70 Prozent aller Nahrungsmittel kommen mit Gentechnik in Berührung, etwa über Futtermittel oder Zusatzstoffe wie Enzyme", sagt Marcinowski. Gleichwohl sieht er die Chance, dass sich die Einstellung der Europäer und ihrer Politiker ändert. Dafür werde die Verteuerung der Lebensmittel, aber auch die generelle Ressourcenknappheit in der Landwirtschaft sorgen, die bei der zunehmenden Weltbevölkerung immer drängender werde. Hier könne die grüne Gentechnik einen wichtigen Beitrag leisten.
Der Beitrag der BASF wird allerdings immer stärker aus den Vereinigten Staaten und aus Asien stammen. Schon 2007 hat der Konzern erstmals einen größeren Teil seiner Forschungsausgaben für Pflanzenbiotechnologie außerhalb Europas getätigt. In erster Linie fließen diese Mittel inzwischen in die Vereinigten Staaten. Dort hat die BASF mit dem führenden Saatgut- und Pflanzenschutzkonzern Monsanto eine Forschungskooperation vereinbart. Falls es daraus entstehende Produkte bis auf den Markt schaffen, teilen sich BASF und Monsanto die Vertriebserlöse im Verhältnis 40 zu 60 Prozent. Das erste gemeinsam entwickelte gentechnische Produkt, ein trockenheitstoleranter Mais, wird nach Marcinowskis Worten frühestens 2012 auf den Markt kommen. Die Zusammenarbeit laufe bestens. In den vergangenen zehn Jahren hat die BASF rund 1 Milliarde Euro in die Pflanzenbiotech-Forschung gesteckt. Das bekannteste Produkt ist die besagte Amflora.
Zwar ist die Amflora nach Marcinowskis Worten ausschließlich für die industrielle Weiterverarbeitung gedacht und keinesfalls für die menschliche Ernährung. Doch selbstverständlich hat Marcinowski die Genkartoffel schon probiert. "Etwas breiig", beschreibt er ihren Geschmack, "für Kartoffelsalat nicht geeignet." Als er bei der jüngsten BASF-Hauptversammlung eine Amflora-Kartoffel öffentlich verspeisen wollte, bremsten ihn die Hausjuristen. Das wäre ein sogenanntes Inverkehrbringen, und das ist ohne EU-Genehmigung verboten.
Text: F.A.Z., 19.06.2008, Nr. 141 / Seite 14
Samstag, 21. Juni 2008
Ölmarkt, Aktienmärkte

Der Sommer bleibt kühl, morgens 13°, regnerisch. Zwei der drei Nistkästen waren besetzt, Blaumeise und Kohlmeise; der dritte hat ein größeres Einflugloch, den Meisen offenbar zu groß, den Amseln wohl zu klein.
Kaum spekulatives Geld im Ölmarkt
Die Ölmarktteilnehmer rätseln, mit welch weiterer Überraschung Saudi-Arabien aufwarten könnte
19. Juni 2008 Die Wirtschafts- und Energieminister zahlreicher Nationen folgen an diesem Wochenende einer außergewöhnlichen Einladung des saudischen Königs Abdullah. Am Sonntag werden sich auf seine Anregung hin Vertreter der größten Öl produzierenden und Öl verbrauchenden Nationen in Dschiddah treffen, um gemeinsam über den extrem gestiegenen Ölpreis und ein weiteres, gemeinsames Vorgehen zu sprechen.
Nachdem Saudi-Arabien den Vereinten Nationen am 14. Juni eine Produktionserhöhung von 200.000 Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) am Tag angekündigt hatte, rätseln die Marktteilnehmer nun, mit welch weiterer Überraschung Saudi-Arabien aufwarten könnte. „Nur eine kräftige Produktionserhöhung von hoher Qualität von mindestens 500.000 Barrel am Tag, die sofort mit Preisabschlag an den Markt abgegeben würde, könnte zumindest zeitweilig Druck auf den Ölpreis ausüben“, meint Robin Batchelor, Managing Direktor und Fondsmanager für Energie bei Blackrock Merrill Lynch.
Ölpreis liegt seit Wochen auf Rekordhöhe
„Es kommt vielleicht sogar mehr darauf an, welche Produktionspolitik Saudi-Arabien künftig einschlagen will“, heißt es bei Barclays Capital. Die Opec-Mitglieder Iran und Libyen haben sich bereits gegen eine Produktionserhöhung ausgesprochen. In der Londoner City wird die Konferenz in Dschiddah als politische Offerte Saudi-Arabiens gegenüber dem Westen angesehen, weniger jedoch als ernsthafter Versuch, den Ölpreis deutlich zu senken. „Das kann letztlich auch nicht im Interesse der Öl produzierenden Länder sein, da sie angesichts des abwertenden Dollars über einen höheren Ölpreis eine Kompensation für den Wertverlust erhalten“, meint Batchelor.
Seit zwei Wochen liegt der Ölpreis zwischen seinem Rekord von 139,89 Dollar je Barrel und 133 Dollar. Behauptungen von Seiten der Öl produzierenden Länder, Spekulationen an den Finanzmärkten erklärten den Preisauftrieb am Ölmarkt, werden am Londoner Finanzplatz indessen zurückgewiesen. „Spekulanten verstehen die Fundamentaldaten, die eine Verdoppelung des Ölpreises seit vergangenem Jahr erklären. Die Spekulanten kommen an den Markt, weil der Ölpreis steigt, aber nicht andersherum“, betont Batchelor.
Im Gegenteil: „Die spekulativen Kaufpositionen und das Open Interest am Terminmarkt sind derzeit niedriger als vor einem Jahr“, betont Barclays Capital. Weil aber die Zahl der Spekulanten mit Kaufpositionen am Ölmarkt rückläufig sei, sinke auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Ölpreis durch Auflösung von Kaufpositionen plötzlich fallen könnte. Auch die Bewegung des Dollar erkläre den Preisanstieg nicht ausreichend, ist sich Batchelor sicher. Wenn Marktteilnehmer sich am Ölmarkt gegen Inflation oder Wertverfall des Dollar absicherten, entwickele dies eine Eigendynamik. „Wir kommen aber letztlich immer wieder auf die Fundamentaldaten von Angebot und Nachfrage zurück“, sagt der Fondsmanager.
Die Marktteilnehmer hätten erst in diesem Jahr verstanden, dass die Ölproduktion der Nicht-Opec Länder vom Jahr 2010 an sinken werde, weil sich Ölfelder zu schnell erschöpften und deren Produktion zu rapide einbreche. Über Jahre habe der Produktionsanstieg in Russland zudem die steigende Ölnachfrage Chinas aufgefangen, was jetzt aber nicht mehr der Fall sei. Wolle der Westen jedoch die Produktionskapazitäten der Welt erhöhen, könne er mit seinem Kapital in den wirklich großen Öl produzierenden Ländern wie Saudi-Arabien, Iran und Irak aus politischen Gründen nicht investieren. Die Forderung von Präsident George Bush, der Kongress solle Ölbohrungen vor Amerikas Küste erlauben, dürfte auf viele Jahre hinaus keinerlei Auswirkungen am Ölmarkt haben.
Batchelor investiert daher kräftig in Aktien Öl produzierender Unternehmen. „Der Markt bewertet die Titel, als ob ihr Gewinn immer noch von einem Ölpreis von etwa 85 Dollar abhängen würde. Hier wird es auf Dauer eine Neubewertung der Aktien am Markt geben“, ist sich Batchelor sicher. Goldman Sachs gab am Donnerstag aus ähnlichem Grund Kaufempfehlungen für russische Öl- und Gastitel heraus.
- " Nur ein Intermezzo
Vor den Aktienmärkten liegen noch drei bis vier gute Jahre
Klaus Holschuh gehört nicht zu denjenigen, die schnell wankelmütig werden. Schlechte Nachrichten nimmt der Volkswirt zwar durchaus zur Kenntnis, aber sie werfen seine durch langjährige Übung entstandenen Prognosen selten über den Haufen. Zu Holschuhs Erfahrungen gehört, dass Konjunktur, Zinsen und Aktienkurse in Amerika und Europa in der Regel einem 10 Jahre währenden Zyklus folgen. "Derzeit stecken wir in Amerika in einer wirtschaftlichen Schwächeperiode, und in Europa steht uns eine solche bevor. Aber es handelt sich nur um ein Intermezzo von rund eineinhalb Jahren. Wir sind nicht am Ende eines großen Zyklus", lautet Holschuhs Überzeugung.
Damit setzt sich die DZ Bank von anderen Banken ab. Unter vielen Analysten ist eine große Skepsis gegenüber den langfristigen Aussichten am Aktienmarkt ausgebrochen. Faktoren wie der hohe Ölpreis, die auch deshalb steigende Inflation und der hohe Euro-Wechselkurs lassen sie einen Rückgang der Unternehmensgewinne befürchten. "Die Gewinne steigen weiter. Vielleicht nicht mehr so dynamisch wie bisher. Aber wenn der Finanzsektor wieder Tritt fasst, wovon wir ausgehen, dürften die Gewinne der Dax-Gesellschaften im Jahr 2009 um bis zu 10 Prozent steigen", gibt sich Holschuh gelassen.
Anfang des Jahres war Holschuh gegen eine damals weit verbreitete Ansicht unter Bankanalysten angetreten. Er hatte prognostiziert, die amerikanische Wirtschaft werde nicht in eine Rezession abgleiten. Inzwischen ist weitgehend klar, dass Amerika tatsächlich eine Rezession vermeiden kann. "Im zweiten Halbjahr wird die Rezession in Amerika kein Thema mehr sein. Die Konjunktursignale werden immer positiver, und eine Leitzinsanhebung durch die Notenbank Fed wird von den Analysten als Zeichen wiedergewonnener Stärke begrüßt werden", bekräftigt Holschuh. Eine expansive Geld- und Fiskalpolitik, ein den Boden findender Immobilienmarkt und positive Einkaufsmanagerindizes als Frühindikator sollten ihre Wirkung entfalten. Der Dollar werde bis zum Jahresende um rund 10 Prozent aufwerten.
Europa hinkt nach Ansicht von Holschuh Amerika im Konjunkturzyklus hinterher. Trotz der Schaffung von zahlreichen Arbeitsplätzen dürften die Hoffnungen auf eine Belebung des Inlandskonsums enttäuscht werden. Wegen des teuren Öls hätten die Verbraucher reale Kaufkraftverluste. "Schließlich gibt ein Vier-Personen-Haushalt in diesem Jahr im Schnitt 2 Prozent mehr für Energie aus. Der hohe Ölpreis dämpft die Konjunkturdynamik massiv", befürchtet Holschuh. Die Europäische Zentralbank (EZB) zeige sich entschlossen, mit Zinserhöhungen einer Lohn-Preis-Spirale entgegenzuwirken. Aber die hohe Inflation im Euro-Raum sei nicht auf Lohndynamik, sondern auf die hohen Agrar- und Ölpreise zurückzuführen, die von der EZB kaum zu beeinflussen seien. "Die EZB steht ungefähr da, wo die amerikanische Fed Mitte 2006 stand, das heißt, vor Zinserhöhungen, die wegen des dämpfenden Effekts auf Inflation und auch Konjunktur womöglich bald wieder zurückgenommen werden können", sagt Holschuh. Ohnehin wirke die in der Finanzkrise gestiegene Prämie für Drei-Monats-Geld wie eine Leitzinserhöhung von 50 Basispunkten. "Anders als in Amerika in 2006 sind die Zinsen im Euro-Raum heute schon hoch", sagt Holschuh.
Am Ölmarkt erwartet Holschuh auf Dauer eine Entspannung. "Durch den expansiven Preisanstieg hat sich dort eine Blase gebildet, aber niemand weiß, wann sie platzt", meint er achselzuckend. Die Ansicht, dass viel Spekulation im Ölpreis stecke, begründet er mit den Grenzkosten der Ölproduktion, die ganz klassisch jahrelang ein guter Indikator für den Ölpreis gewesen seien. Derzeit klafft die Spanne weit auseinander: Die marginalen Produktionskosten liegen nach Angaben Holschuhs bei 70 bis 75 Dollar Dollar, während der Preis für 159 Liter Öl fast 140 Dollar beträgt.
Wegen der restriktiven Geldpolitik der EZB und des hohen Ölpreises erwartet Holschuh eine schwache Konjunktur in Europa im zweiten Halbjahr 2008 und im Gesamtjahr 2009. Dennoch rät er zum Aktienkauf. "Die Aktien im Dax haben derzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9. Das ist Rezessionsniveau und übertrieben. So schlimm wird die Konjunkturabschwächung nicht werden", sagt Holschuh. Zudem werde ein aufwertender Dollar, ein womöglich nachgebender Ölpreis und eine sich wieder erholende Konjunktur in Amerika die Aktienkurse stützen. Vor allem Automobil- und Chemiewerte, aber auch Finanzwerte gehören zu Holschuhs Favoriten.
Als andere Banken die Dax-Prognose zurücknahmen, hat die DZ Bank vor wenigen Tagen ihr Dax-Ziel für die kommenden zwölf Monate auf 8300 Punkte hochgeschraubt. Holschuh setzt darauf, dass vom Jahr 2010 an noch eine weiterer Phase konjunkturellen Aufschwungs kommt - und mit höheren KGVs einhergeht. Hanno Mussler"
Text: F.A.Z., 20.06.2008, Nr. 142 / Seite 19
Freitag, 20. Juni 2008
Stau
Nur der Stau ist uns sicher
Verkehrswissenschaftler zur Zukunft der Straße
"Stau ist eine der größten Bedrohungen unserer ökonomischen Prosperität und Lebensqualität. Stau ist kein unvermeidlicher Lebensumstand. Er ist weder ein wissenschaftliches Mysterium noch eine unkontrollierbare Macht. Stau ist das Ergebnis mangelhafter Politik und des Versagens." Diese klaren und ungeschönten Aussagen hörte man in der vergangenen Woche auf der Fachtagung "Kommunikation und Mobilität" der Alcatel-Lucent-Stiftung Kommunikationsforschung. Allerdings nicht von den anwesenden Verkehrsexperten und -wissenschaftlern, auch nicht als Statement der Referenten oder der Teilnehmer aus der Politik. Das markante Zitat stammt vielmehr aus einer Studie des amerikanischen Verkehrsministers Norman Mineta. Und seine Nachfolgerin Mary Peters formulierte es im Januar in der "Transportation Vision for 2030" noch deutlicher: "Unser gegenwärtiges Verkehrsmodell ist am Ende."
Wie sieht es in Deutschland aus? Magnus Lamp vom TÜV Rheinland fasste die Prognosen der Bundesregierung zusammen: Im Güterverkehr ist Deutschland die Logistikdrehscheibe Europas. Bis Mitte des Jahrhunderts wird sich die Verkehrsleistung im Güterverkehr mehr als verdoppeln und zum Großteil mit Lastwagen auf der Straße abgewickelt werden. Weder die Einführung der Lastwagen-Maut noch die steigenden Dieselpreise brachten die Güter auf Schiff oder Schiene. Und alle Prognosen der Vergangenheit waren stets zu vorsichtig. Dass ein 40-Tonnen-Sattelzug die Straße so stark belastet wie 160 000 Autos und jeder fünfte Autobahntote auf das Konto des Schwerverkehrs geht, sei ebenfalls angemerkt.
So ist die Frage aufgeworfen, wie Politiker und Wissenschaftler dem Problem begegnen. Was die Bundesregierung betrifft, die einen "Masterplan Güterverkehr und Logistik" entworfen hat, darf man nicht viel erwarten. Es wird so gut wie keinen Ausbau der Straßen-Infrastruktur geben, vermutlich aber eine Staffelung der Mautgebühren nach Tages- und Uhrzeit. Auch soll auf Baustellen künftig schneller gearbeitet werden. Gebetsmühlenhaft wird die Stärkung des Schienenverkehrs beschworen. Die Einnahmen des Staates aus Abgaben für den Kraftverkehr (Mineralölsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer und Maut) beliefen sich im vergangenen Jahr auf fast 54 Milliarden Euro. Weniger als ein Viertel (12,6 Milliarden) fließt in Ausgaben für das Straßenwesen zurück. Vor zehn Jahren war es noch ein Drittel und vor 20 Jahren die Hälfte. Der Staat zieht sich also immer mehr zurück, und Ausgaben für den Straßenverkehr werden als "Subvention" gebrandmarkt oder als besondere Vergünstigung verstanden.
Auch die in Berlin zusammengekommenen Verkehrswissenschaftler lässt der drohende Autobahn-Kollaps ratlos. Man konzentriert sich auf das, was man schon vor zehn Jahren vorgetragen hat: Moderne Kommunikationstechnik bietet Optimierungsreserven für den Verkehr. Man setzt auf eine "modale" Verteilung des Verkehrsaufkommens und erhofft sich damit eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs. Der vernünftige Bürger soll an alle Fortbewegungsmöglichkeiten denken, nicht nur ans Auto. Er soll schnell und einfach Informationen an die Hand bekommen, welche Verkehrsmittel mit welchen Reisezeiten und Kosten parat stehen. Er soll bemerken, wie attraktiv der öffentliche Verkehr ist. Zugangshürden wie die unterschiedlichen Tarifsysteme sind abzubauen. Die vorhandene Infrastruktur soll also transparent gemacht werden, und zwar nicht nur zu Reisebeginn. Gegebenenfalls erhält man "on trip" weitere Daten über Staus oder andere Störungen und wechselt unterwegs das Verkehrsmittel.
Neu ist nur, dass die Kommunikationstechnik für diese Ideen dank Internet und Mobilfunk mittlerweile funktioniert. Ulrich Fastenrath von T-Systems Traffic schilderte indes den ungeheuren Aufwand, überhaupt zuverlässige Informationen über den Ist-Zustand auf der Straße zu gewinnen. So stellt sich am Ende der Tagung eine gewisse Ernüchterung ein: Das Auto bewältigt derzeit mehr als vier Fünftel der Gesamtleistung im privaten Personenverkehr. Ungeachtet der hohen Benzin- und Dieselpreise steigen nur wenige Menschen um. Öffentliche Nahverkehrsmittel und Eisenbahn erbringen lediglich 13 Prozent der Personenbeförderung. Wir wagen hier die Prognose, dass sich auch weiterhin nichts ändern wird. Und wenn sich etwas ändern soll, muss man über eine andere Gesellschaft reden. Lassen wir also die Verkehrslawine auf uns zurollen. Michael Spehr
Text: F.A.Z., 10.06.2008, Nr. 133 / Seite T3
Verkehrswissenschaftler zur Zukunft der Straße
"Stau ist eine der größten Bedrohungen unserer ökonomischen Prosperität und Lebensqualität. Stau ist kein unvermeidlicher Lebensumstand. Er ist weder ein wissenschaftliches Mysterium noch eine unkontrollierbare Macht. Stau ist das Ergebnis mangelhafter Politik und des Versagens." Diese klaren und ungeschönten Aussagen hörte man in der vergangenen Woche auf der Fachtagung "Kommunikation und Mobilität" der Alcatel-Lucent-Stiftung Kommunikationsforschung. Allerdings nicht von den anwesenden Verkehrsexperten und -wissenschaftlern, auch nicht als Statement der Referenten oder der Teilnehmer aus der Politik. Das markante Zitat stammt vielmehr aus einer Studie des amerikanischen Verkehrsministers Norman Mineta. Und seine Nachfolgerin Mary Peters formulierte es im Januar in der "Transportation Vision for 2030" noch deutlicher: "Unser gegenwärtiges Verkehrsmodell ist am Ende."
Wie sieht es in Deutschland aus? Magnus Lamp vom TÜV Rheinland fasste die Prognosen der Bundesregierung zusammen: Im Güterverkehr ist Deutschland die Logistikdrehscheibe Europas. Bis Mitte des Jahrhunderts wird sich die Verkehrsleistung im Güterverkehr mehr als verdoppeln und zum Großteil mit Lastwagen auf der Straße abgewickelt werden. Weder die Einführung der Lastwagen-Maut noch die steigenden Dieselpreise brachten die Güter auf Schiff oder Schiene. Und alle Prognosen der Vergangenheit waren stets zu vorsichtig. Dass ein 40-Tonnen-Sattelzug die Straße so stark belastet wie 160 000 Autos und jeder fünfte Autobahntote auf das Konto des Schwerverkehrs geht, sei ebenfalls angemerkt.
So ist die Frage aufgeworfen, wie Politiker und Wissenschaftler dem Problem begegnen. Was die Bundesregierung betrifft, die einen "Masterplan Güterverkehr und Logistik" entworfen hat, darf man nicht viel erwarten. Es wird so gut wie keinen Ausbau der Straßen-Infrastruktur geben, vermutlich aber eine Staffelung der Mautgebühren nach Tages- und Uhrzeit. Auch soll auf Baustellen künftig schneller gearbeitet werden. Gebetsmühlenhaft wird die Stärkung des Schienenverkehrs beschworen. Die Einnahmen des Staates aus Abgaben für den Kraftverkehr (Mineralölsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer und Maut) beliefen sich im vergangenen Jahr auf fast 54 Milliarden Euro. Weniger als ein Viertel (12,6 Milliarden) fließt in Ausgaben für das Straßenwesen zurück. Vor zehn Jahren war es noch ein Drittel und vor 20 Jahren die Hälfte. Der Staat zieht sich also immer mehr zurück, und Ausgaben für den Straßenverkehr werden als "Subvention" gebrandmarkt oder als besondere Vergünstigung verstanden.
Auch die in Berlin zusammengekommenen Verkehrswissenschaftler lässt der drohende Autobahn-Kollaps ratlos. Man konzentriert sich auf das, was man schon vor zehn Jahren vorgetragen hat: Moderne Kommunikationstechnik bietet Optimierungsreserven für den Verkehr. Man setzt auf eine "modale" Verteilung des Verkehrsaufkommens und erhofft sich damit eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs. Der vernünftige Bürger soll an alle Fortbewegungsmöglichkeiten denken, nicht nur ans Auto. Er soll schnell und einfach Informationen an die Hand bekommen, welche Verkehrsmittel mit welchen Reisezeiten und Kosten parat stehen. Er soll bemerken, wie attraktiv der öffentliche Verkehr ist. Zugangshürden wie die unterschiedlichen Tarifsysteme sind abzubauen. Die vorhandene Infrastruktur soll also transparent gemacht werden, und zwar nicht nur zu Reisebeginn. Gegebenenfalls erhält man "on trip" weitere Daten über Staus oder andere Störungen und wechselt unterwegs das Verkehrsmittel.
Neu ist nur, dass die Kommunikationstechnik für diese Ideen dank Internet und Mobilfunk mittlerweile funktioniert. Ulrich Fastenrath von T-Systems Traffic schilderte indes den ungeheuren Aufwand, überhaupt zuverlässige Informationen über den Ist-Zustand auf der Straße zu gewinnen. So stellt sich am Ende der Tagung eine gewisse Ernüchterung ein: Das Auto bewältigt derzeit mehr als vier Fünftel der Gesamtleistung im privaten Personenverkehr. Ungeachtet der hohen Benzin- und Dieselpreise steigen nur wenige Menschen um. Öffentliche Nahverkehrsmittel und Eisenbahn erbringen lediglich 13 Prozent der Personenbeförderung. Wir wagen hier die Prognose, dass sich auch weiterhin nichts ändern wird. Und wenn sich etwas ändern soll, muss man über eine andere Gesellschaft reden. Lassen wir also die Verkehrslawine auf uns zurollen. Michael Spehr
Text: F.A.Z., 10.06.2008, Nr. 133 / Seite T3
ERDERWÄRMUNG MACHT PAUSE, Glühbirnen, Braunkohlenutzung

10°-22° s/b
-"Mit Erhard in die Zukunft.
Dem Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, ging es vor allem um Eigenverantwortung und Freiheit für den Einzelnen. Leider ist das eingetreten, was er befürchtet hat. Der Drang nach Sicherheit hat das Freiheitsgefühl untergraben. ...
FAZ.NET Wirtschaft20. Juni 2008
- "McCain will Zahl der Atomkraftwerke verdoppeln.
Hohe Strom- und Spritpreise lassen die Energiepolitik ins Zentrum des amerikanischen Wahlkampfes rücken. Erst brachte McCain das Thema Ölförderung auf. Dann wollte Obama mit dem Emissionshandel punkten. Jetzt ist wieder McCain an der Reihe - und macht sich an das heikelste Thema heran: Atomkraft. ..."
- Neues vom Modellbasteln: " 'DIE ERDERWÄRMUNG MACHT PAUSE.' Der Hamburger Klimaforscher Mojib Latif erklärt im FOCUS-Interview, warum die globale Erwärmung eine Pause einlegt. FOCUS: In Ihrer neuen Studie sagen Sie einen Stillstand der globalen Erwärmung bis etwa 2015 vorher. Dabei galt bislang als sicher, dass der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre die Erde mehr oder weniger direkt erwärmt. Was ist der Grund für Ihre abweichende Prognose?
Latif: Es gibt neben der langfristigen durch uns Menschen angestoßenen globalen Erwärmung kurzfristige natürliche Klimaschwankungen. Diese können für einige Jahre den menschlichen Einfluss maskieren. Und genau dieses prognostizieren wir für das kommende Jahrzehnt. Konkret haben wir die Veränderungen der Meeresströmungen der letzten Jahrzehnte in unsere Berechnungen einbezogen. FOCUS: Ihr Modell betrachtet hauptsächlich den Nordatlantik. Für den tropischen Atlantik und Afrika zeigt es, wie Sie in der Studie schreiben, Schwächen. Wie können Sie dann globale Aussagen treffen?
Latif:Unser Modell ist global und berechnet die Änderungen der Meeresströmungen weltweit. Insbesondere der tropische Pazifik kühlt sich leicht ab und trägt damit wegen seiner enormen Fläche zu der Atempause beim Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur bei. Und die Verhältnisse im pazifischen Bereich werden sehr gut vom Modell simuliert. ... FOCUS: NASA-Forscher prognostizieren aufgrund von Satelliten-Daten, daß die Erde sich sogar 20 bis 30 Jahre lang abkühlt ... " Das komplette Interview lesen Sie in FOCUS 25/2008 // Seit zehn verändert sich die statistische Temperatur nicht mehr (ohnehin eine zweifelhafte Konstruktion). Da läßt sich Latif etwas einfallen. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Ich bin schon auf 2015 gespannt.
AUF DEM WEG ZUR UMWELTDIKTATUR: * EU will Glühbirnen verbieten.
- " Die Freiheit „herkömmliche“ Lampen zu kaufen. Hin und wieder nehmen sie sich aber auch die Freiheit, „herkömmliche“ Lampen zu kaufen. Weil diese das wärmere Licht abgeben oder weil sie gedimmt werden können. Oder einfach nur deshalb, weil man sie schöner findet."
"Das aber darf künftig nicht mehr sein. Brüssel muss die Bürger auf Linie bringen, ohne den Kräften des Marktes zu vertrauen. Doch wo Energie teurer wird, wird sie effizienter verbraucht, ganz automatisch, ohne politischen Eingriff. Warum nur haben selbst die von der EU stark geförderten Iren plötzlich Vorbehalte gegenüber Europa? Warum nur?" FAZ
- Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker: "Ein Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohlenutzung gefährdet nicht nur unsere Energieversor-
gung" (http://www.braunkohle-forum.de/)
- "Kaum spekulatives Geld im Ölmarkt
Die Marktakteure blicken mit Spannung auf eine Konferenz in Saudi-Arabien. Dort treffen sich Vertreter der größten Öl produzierenden und verbrauchenden Nationen um über den gestiegenen Ölpreis und ein weiteres, gemeinsames Vorgehen zu sprechen.
FAZ.NET Finanzen19. Juni 2008
Donnerstag, 19. Juni 2008
Energiepolitik: Stromausfall

14-22° s/Sch
- In das Andere, Unübersetzbare eintauchen, bis alle Begrifflichkeit zerfällt: "Prof. jur. Bernhard Großfeld, Münster , 18.6.08
Ordnungsgesänge: Interkulturelle Begegnung." // Wir singen uns ein Recht.
- " Methan. Die Vegetation als Quelle für ein Treibhausgas. Sie tun es tatsächlich: Auch Pflanzen bilden das Treibhausgas Methan. Von Reinhard Wandtner, FAZ 21.5.08"
Methan gilt als weit stabileres Treibhausgas als das lebensnotwendige CO2. Schlagen die Spezialklimafreundeschützer jetzt vor, den Regenwald zu verbuddeln?
Das ist der Fluch der dummen Tat,
Daß sie fortwährend Dummes muß erzeugen.
Komm. zu: "Klimawandel. Die Techno-Kreationisten an der Klimafront ..." FAZ 17.6.
Man muss nur dran glauben: Großtechnische Visionen treiben die Forschung wider den Klimawandel an. ..."
- "Energiepolitik- Stromausfall nicht ausgeschlossen. Im Jahr 2020 werden in Deutschland die Kapazitäten von zehn Kohlekraftwerken fehlen. In der Energiepolitik sägen die Deutschen unbekümmert an dem Ast, auf dem sie sitzen. Am Klima- und Energiekonzept der Bundesregierung und Gabriels Prognosen sind Zweifel angebracht. FAZ.NET Politik17. Juni 2008"
- Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker: "Ein Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohlenutzung gefährdet nicht nur unsere Energieversor-
gung" (http://www.braunkohle-forum.de/)
- Wenn der Chef nicht nur eine Protokollführerin ist: " Bush will Öl vor der Küste fördern. Von Claus Tigges, Washington
Bush Senior untersagte der Regierung, Gebiete an den Küsten Floridas und Kaliforniens mit mutmaßlichen Ölvorkommen an Ölkonzerne zu vermieten
18. Juni 2008 Der amerikanische Präsident George Bush will die Ölförderung vor den Küsten der Vereinigten Staaten zulassen, um die heimische Produktion zu steigern und die Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern. Bush schloss sich am Mittwoch einem entsprechenden Vorschlag des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain vom Vortag an und forderte den Kongress auf, ein seit 1982 bestehendes Moratorium für das „sichere, umweltfreundliche Bohren nach Öl vor der Küste“ aufzuheben.
Der Gouverneur von Florida, Charlie Crist, der bisher die Erschließung der Öl- und Gasvorkommen vor der Küste des Bundesstaates abgelehnt hat, schloss sich ebenfalls McCain und Bush an. Crist wird als möglicher Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten unter einem Präsidenten McCain genannt.
Bush wird womöglich eine Verfügung seines Vaters aufheben
„Der Präsident meint, der Kongress solle keine Zeit mehr verlieren“, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses. Bush selbst wird womöglich eine Verfügung aufheben, die sein Vater als Präsident im Jahr 1990 erlassen hat und die der Erschließung der Ölvorkommen vor den Küsten Floridas und Kaliforniens einen zusätzlichen Riegel vorgeschoben hat. Die Verfügung von Bush Senior untersagt es der Regierung, die Gebiete mit den mutmaßlichen Vorkommen an Ölkonzerne zu vermieten. Auch der Bruder des derzeitigen Präsidenten, Jeb Bush, hat während seiner Amtszeit als Gouverneur von Florida das Verbot unterstützt.
Nach Auskunft des republikanischen Kongressmitglieds John Peterson wird nun im Weißen Haus eine Aufhebung der Verfügung ernsthaft erwogen. Sowohl das Moratorium des Kongresses als auch die präsidiale Verfügung stammen aus einer Zeit, in der es häufiger als heutzutage zu Ölkatastrophen kam, weil die Ölkonzerne weniger Erfahrung im Bohren in tiefen Gewässern hatten.
Politischer Druck hat sich erhöht
Durch den rasanten Anstieg des Ölpreises und den rekordhohen Benzinpreis hat sich der politische Druck erhöht, zumindest einen Teil der heimischen Reserven auszubeuten. Es ist allerdings nicht ganz klar, über wie viel Öl die Vereinigten Staaten verfügen. Das Energieministerium schätzt die gesicherten Vorkommen auf rund 21 Milliarden Barrel (159 Liter). Rund ein Fünftel davon ist vom geltenden Verbot betroffen.
Amerika deckt mehr als die Hälfte seines Ölbedarfs über den Import. Führende Lieferanten sind Kanada, Saudi Arabien, Mexiko, Nigeria und Venezuela. Im Gegensatz zu McCain plädiert Bush seit langem für eine Erschließung weiterer Ölvorkommen unterhalb eines Naturschutzgebiets in Alaska. McCain lehnt dies aus Umweltschutzgründen ab, ebenso wie sein demokratischer Widersacher Barack Obama. Obama will auch das Moratorium für das Bohren vor den Küsten nicht aufheben." 18.6. FAZ
- Der Satz vom Grunde bedarf in den meisten Fällen der Ergänzung: eine Mehrzahl von Faktoren erzeugt interaktiv eine komplexe Gemengelage, die schwer durchschaubar ist.
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