Freitag, 2. Juni 2017

Der Fisch stinkt vom Kopfe her











“Die Evolutionspsychologie hat einige Konsequenzen für die Pädagogik, die im Mathematikunterricht besonders deutlich werden. Die amerikanischen Kinder schneiden bei Mathematiktests in den Industrienationen mit am schlechtesten ab. … Das Problem besteht darin, daß das Bildungswesen blind ist für die Evolution. Die vorherrschende Philosophie der mathematischen Ausbildung in den USA ist der Konstruktivismus, eine Mischung aus Piagets Psychologie, der Gegenkultur sowie postmoderner Ideologie. Die Kinder müssen sich ihr mathematisches Wissen selbst konstruieren und erarbeiten. … Der Lehrer stellt das Lernmaterial und den sozialen Rahmen bereit, aber er lehrt nicht und leitet auch nicht das Gespräch. “Drill” und Übung, der Weg zur Automatisierung, werden als ‘mechanisch’ bezeichnet und als dem Verständnis abträglich angesehen.”
Pinker, Denken, S. 423  

Dieser Unsinn kommt aus den Geisteswissenschaften, so daß man heute sagen kann, daß die Unis den Hauptfaktor zur Zerstörung des Schulsystems liefern. Ähnlich verhält es sich in Deutschland.





Beethoven Quartet in A minor Op. 132 "Heiliger Dankgesang" - Alban Berg...

Donnerstag, 1. Juni 2017

Der größte elterliche Einfluß wirkt bei der Zeugung












50-5-45 !
Das zieht einem glatt die Socken aus!
Zu 50% beeinflußt das Genom die Persönlichkeit.
Höchstens 5% beeinflußt die Familie!
Judith Harris: „Aus den Untersuchungen läßt sich lediglich folgern, daß aus Kindern dieselbe Art von Erwachsenen werden, wenn man sie in ihrem Zuhause und ihrem Milieu beläßt und nur die Eltern im Kreis austauscht.“ (Vgl. Steven Pinker, Denken, S. 556)
Wenn man die Eltern austauscht, verändert sich also nicht viel in Bezug auf die großen 5 (Extraversion, Verläßlichkeit, Neurotizismus, Offenheit, Verträglichkeit).

Und die fehlenden 45%?
„Judith Harris hat Berge von Belegen dafür zusammengetragen, daß Kinder überall auf der Welt von ihrer Peer-Group sozialisiert werden und nicht von ihren Eltern.“ (Pinker, S. 557)
Für die Karriere in der Gleichaltrigengruppe sind allerhand unkalkulierbare Faktoren zu veranschlagen, angefangen von der Lage des Fötus im Mutterleib, den Umständen der Geburt, Virenerkrankungen bis hin zu Erfahrungen in Kindheit und Jugend.