Sonntag, 11. Juni 2017

César Franck - Sonata for violin and piano in a minor | 1. Allegretto be...

Praktische Philosophie







Bild: Schulz, Peanuts, Pinterest




Der Tod ist ein Übel, besonders bei schönem Sommerwetter. Aber keine Angst, wir spüren nichts mehr nach dem Tod. So Epikur: “Ferner gewöhne Dich an den Gedanken, daß der Tod für uns ein Nichts ist. Beruht doch alles Gute und alles Üble nur auf Empfindung, der Tod aber ist Aufhebung der Empfindung. Darum macht die Erkenntnis, daß der Tod ein Nichts ist, uns das vergängliche Leben erst köstlich.” (Brief an Menoikeus)

Deswegen solle der junge Mensch schon früh mit der Philosophie beginnen, damit er im Angesicht des Todes nicht in Furcht und Schrecken falle. Den Tod nun, in der Antike stets präsent, hat der europäische Zeitgenosse inzwischen meist als unumgänglich akzeptiert. Es geht ihm heute mehr um das Sterben, bei dem er nicht unbedingt dabeisein möchte. Es könnte wehtun, da ist der Zeitgenosse empfindlich. Und in der Tat könnte er - jung als Biker, alt als Kranker - im Lebensverlängerungskabinett des Dr. Mabuse landen. Da hätte er Gelegenheit, mit viel Empfindung das Lebensende nachhaltig schaurig auszukosten.
Lieber nicht!
Polit-Masken mit Himmels-Hintergrund beten zwar das Leben an, wollen aber dem Bürger ein selbstbestimmtes Ende mit den Mitteln seiner Wahl vorenthalten. Sie wollen auch am Lebensende noch als Krähwinkeler Obrigkeit über den Bürger bestimmen.
Da muß sich etwas ändern!










Samstag, 10. Juni 2017

"Georgia (On My Mind)" Herb Ellis & friends

Ende 6-Tage-Krieg 10.6.1967














Noch Platz im Palästinenserland Jordanien. (Bild: Wiki.)


Vollmundig verkündete der ägyptische Präsident Nasser 1967 erneut, er wolle die Israelis ins Meer treiben. 1000 Panzer fuhren auf, obwohl das Land arm war. 100.000 ägyptische Soldaten marschierten zur Grenze Israels, obwohl sie besser zur Arbeit gegangen wären. So begann der 6-Tage-Krieg, der am 10.6.1967 endete. Israel besiegte Ägypten, Jordanien und Syrien. Eine großartige Leistung. Eigentlich hätte man von einem zivilisierten Land erwarten können, was Sadat dann später tat, allerdings erst nach dem wieder verlorenen Jom-Kippur-Krieg 1973: er begriff endlich, daß die primitive arabische Kultur nicht vermag, Kriege erfolgreich zu führen, und er schloß Frieden mit Israel und bekam den Sinai zurück. 
Kriegssüchtig, wie die mohammedanische Kultur ist, bedrohen viele arabische Länder bzw. Hamas und Fatah weiterhin Israel. 


Aber auch untereinander führen Araber gerne Krieg. 1970 gingen im palästinensischen Jordanien palästinensiche Freischärler der Fatah gegen die jordanische Regierung vor, König Hussein verhängte das Kriegsrecht und vertrieb militärisch im sog. Schwarzen September die kriegslüsterne Fatah Arafats.