Dienstag, 2. Oktober 2007

Heiss, Energiepreistreiberin, Dow 14.058

mi 15° b 7.944,86

- "Wiener Zeitung Artikel aus dem EXTRA Lexikon: Kein Grund zur Hysterie
Zahlreiche Fakten und Überlegungen sprechen gegen die weit verbreitete Theorie von der globalen Erwärmung.
Von Klaus P. Heiss
Die Wüste im Norden Chinas dehnt sich immer weiter aus. Aber ist dafür wirklich der Klimawandel verantwortlich? Und wenn ja was wären seine Ursachen?
Das Heißeste am Bericht des Weltklimarates ( Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC ), der Anfang Mai 2007 als reines Konsens-Papier in Paris präsentiert wurde, ist die weltweite Hysterie, die er auslöste, verbunden mit der Ausbeutung grundlegender (Existenz-) Ängste durch zahlreiche politische Opportunisten.
Kann man etwas tun? ... Kann man gegen den Klimawandel vorsorgen? Wann? Womit? Da wir nicht wissen, ob sich der gegenwärtige Temperaturtrend fortsetzen wird, und da klar ist, dass nicht der CO 2 -Anstieg für die steigenden Temperaturen verantwortlich ist, sondern umgekehrt, und da außerdem die weltweiten Temperaturen zumindest in den letzten zehn Jahren nicht gestiegen sind und möglicherweise eine kleine Eiszeit auf uns zukommt wie sollen wir dagegen vorsorgen? Noch dazu, wenn alle vorgeschlagenen Maßnahmen gewaltige Kosten verursachen, während die meisten professionellen Wirtschaftsstudien darauf hindeuten, dass es uns in wärmeren Zeiten im Allgemeinen besser geht.
Ist die Umwelt wichtig? Sicher, aber man rettet sie nicht mit sinnlosen Beschwörungsformeln und teuren, aber nutzlosen Maßnahmen gegen Probleme, die so nicht existieren. Die Entwicklung des Weltklimas muss diskutiert werden, und die Skeptiker der Klima-Hysterie sind dazu bereit. Die Frage ist nur, ob die Kyoto-Gläubigen sich dazu überwinden können, endlich das Gespräch mit ihren Kritikern aufzunehmen."
Klaus P. Heiss , geborener Österreicher, lebt als NASA-Raumfahrtexperte, Ökonom und Berater der US-Regierung in Washington, DC.
Der ganze Text ist einsehbar unter:
http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_210c6zhf2
und http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=301034

- "Staat macht Strom teuer
Anteil seit 1998 versechsfacht / 4 Milliarden Euro für Windstrom
ami. BERLIN, 30. September. Die Stromrechnung von Haushalten und Wirtschaft könnte in diesem Jahr um 13,4 Milliarden Euro niedriger ausfallen, ...", wenn Merkelmünte zu den Robbenfressern (Eisbären) vertrieben würden. Für die geistige und politische Reife großer Teile der deutschen Bevölkerung spricht : " "Merkel gut" - Siebzig Prozent der deutschen Bürger halten die CDU-Vorsitzende für eine gute Kanzlerin. 21 Prozent finden das nicht. Das ist ... " " Spitze!
- Die Weltretterin
Heidemarie Wieczorek-Zeul hat keine Angst vor großen Gefühlen.
Wer eine Reise tut, kann viel erzählen. Heidemarie Wieczorek-Zeul eilt seit 1998 als Entwicklungsministerin um die Welt, um ..." Morales die Hand zu schütteln, sich bei den Hereros weinend zu entschuldigen, und, natürlich, vor allem, um anderer Leute Geld mit vollen Händen und mit schlechten Ergebnissen auszustreuen. Rez. "Welt bewegen." FAZ 01.10.07

- Rassismus
"02.10.07 Ein Turnschuh speziell für Indianer. Nike entwirft erstmals Produkt für bestimmte ethnische Gruppe / Der "Air Native" passt sich breiteren Füßen an. lid. NEW YORK, 1. Oktober. Marktforschung fördert manchmal die erstaunlichsten Erkenntnisse zutage. Der amerikanische Sportartikelhersteller ..."

Montag, 1. Oktober 2007

Grüntzig, Benn, Schlafforscher

mi 15° b
- Dämliche Europäer 1977: "Erinnerungen an die Geburtsstunde der modernen Kardiologie
Ärztekongress zu Ehren von Andreas Grüntzig – Erste Ballondilatation am Herz vor 30 Jahren. ... Ein Fall von Mobbing:
Die Erinnerungen an Grüntzigs Heldentat vor 30 Jahren wären unvollständig, wenn nicht auch die dunklen Seiten dieser Geschichte erwähnt würden. Da sei sehr viel Neid und Missgunst mit im Spiel gewesen, erinnert sich Professor Meier. Heute würde man das, was man mit Grüntzig gemacht habe, Mobbing nennen. Obwohl schon bald aus der ganzen Welt Ärzte angereist kamen, um die Ballondilatation zu erlernen, wurden Grüntzigs Entwicklungsmöglichkeiten in Zürich systematisch behindert. «Die Situation wurde immer untragbarer», schreibt Schlumpf in ihren Erinnerungen, so dass Grüntzig – er hatte sich auch in Deutschland erfolglos um eine Professur beworben – 1980 schliesslich eine Berufung nach Atlanta in den USA annahm. " 15. September 2007, Neue Zürcher Zeitung

- Wiedergefunden: "Wir befinden uns im Zeitalter der Aphorismen und Anthologien, im Zeitalter der Offerte, des Reizangebots, der Schmackhaftmachung, man kann auch sagen im Zeitalter der Erleichterung der schweren Dinge. Mundgerecht soll alles gemacht werden, keiner soll mehr an einer selbstbestellten und selbstbeurteilten Hauptnahrung herumkauen müssen, die vielleicht seinem Gebiß Schwierigkeiten macht. ... also: Kleine Bissen, vorgekaut, weichgekocht." Benn, Ges. W., ed. Wellershoff, Bd. 7 (Verm. Schr.), S. 1794
Vorgekaut, weichgekocht: Aber dann auf die Party!

- "Sage mir, wie du träumst, und ich sage dir, was du liest
Die Schlafforscher Michael Schredl und Georg Rüschemeyer führen vor Augen, was wir vom Traumreich bis jetzt wirklich wissen
Die Wissenschaft enträtselt unser nächtliches Kopfkino? Erfreulicherweise ist das Buch zum Thema viel vorsichtiger als sein Untertitel. Denn ... " Rez. FAZ 28.9.07

- Nichts Neues von den Rasenrotzern: "Beim KSC fliegen trotz des Sieges die Fäuste ... gerieten Torwart Miller und Abwehrspieler Carnell aneinander. Dabei flogen sogar die Fäuste."

Sonntag, 30. September 2007

Killerkinder in Frankreich oder Islam heißt Frieden

Jugendliche zünden Bus an
Wieder Brandstifter in Frankreich / Gerichtsurteil in Marseille

mic. PARIS, 28. September. In der französischen Stadt Chalons-sur-Saône hat eine Gruppe Jugendlicher Feuer auf den Hinterbänken eines Linienbusses gelegt. Bei dem Brand am Donnerstagabend, bei dem der Bus von den Flammen zerstört wurde, gab es aufgrund der umsichtigen Reaktion des Busfahrers keine Verletzten. Die Nachricht bewegt die französische Öffentlichkeit, weil am Freitag der Strafprozess gegen zwei minderjährige Brandstifter in Marseille zu Ende ging. Die beiden Jugendlichen wurden am Abend von einem Jugendgericht zu acht Jahren Haft verurteilt. Sie hatten gemeinsam mit sechs anderen Jugendlichen im vergangenen Jahr einen Linienbus in Marseille in Brand gesetzt. Dabei erlitt eine Studentin schwerste Verletzungen; sie wurde zu 62 Prozent verbrannt.

Die 27 Jahre alte Studentin Mama Galledou machte ihre Aussage als Nebenklägerin per Videoübertragung von einem Nebensaal des Gerichts aus. "Warum haben Sie nicht gewartet, dass alle Leute aus dem Bus gestiegen waren, bevor Sie den Brand gelegt haben?", fragte sie die Angeklagten. "Warum haben Sie mich verbrennen lassen?" Sie erhielt keine Antwort. " // Die Killerkinder sind Araber, die Studentin aber ist erstens eine Frau und zweitens Schwarzafrikanerin.

- Und dann und wann ein gut Gedicht:
CHOPIN
Nicht sehr ergiebig im Gespräch,
Ansichten waren nicht seine Stärke,
Ansichten reden drum herum,
wenn Delacroix Theorien entwickelte,
wurde er unruhig, er seinerseits konnte
die Notturnos nicht begründen.
Schwacher Liebhaber;
Schatten in Nohant,
wo George Sands Kinder
keine erzieherischen Ratschläge
von ihm annahmen.
Brustkrank in jener Form
mit Blutungen und Narbenbildung,
die sich lange hinzieht;
stiller Tod
im Gegensatz zu einem
mit Schmerzparoxysmen
oder durch Gewehrsalven:
Man rückte den Flügel (Erard) an die Tür
und Delphine Potocka
sang ihm in der letzten Stunde
ein Veilchenlied.
Nach England reiste er mit drei Flügeln:
Pleyel, Erard, Broadwood,
spielte für zwanzig Guineen abends
eine Viertelstunde
bei Rothschilds, Wellingtons, im Strafford House
und vor zahlreichen Hosenbändern;
verdunkelt von Müdigkeit und Todesnähe
kehrte er heim
auf den Square d'Orleans.
Dann verbrennt er seine Skizzen
und Manuskripte,
nur keine Restbestände, Fragmente, Notizen,
diese verräterischen Einblicke -
sagte zum Schluß:
"Meine Versuche sind nach Maßgabe dessen vollendet,
was mir zu erreichen möglich war."
Spielen sollte jeder Finger
mit der seinem Bau entsprechenden Kraft,
der vierte ist der schwächste
(nur siamesisch zum Mittelfinger).
Wenn er begann, lagen sie
auf e, fis, gis, h, c.
Wer je bestimmte Präludien
von ihm hörte,
sei es in Landhäusern oder
in einem Höhengelände
oder aus offenen Terrassentüren
beispielsweise aus einem Sanatorium,
wird es schwer vergessen.
Nie eine Oper komponiert,
keine Symphonie,
nur diese tragischen Progressionen
aus artistischer Überzeugung
und mit einer kleinen Hand.

Gottfried Benn

Devon, Klimafragen, evangelische Finnen, Epikur

29.9.
mi 12° b/s Schön warm wars auch im Devon vor etwa 400 Mio. Jahren, das Bergische Land lag am Strand des Devonischen Meeres, das 25° C warm gewesen sein muß, weil die riesigen Korallenriffe, die den späteren Kalksteinabbau vorbereiteten, etwa 25° Wassertemperatur brauchen.

- Was war Roy Lichtenstein für ein einfallsloser Bursche im Vergleich mit der Popartistin Pauli.

- Wissenschaftliche Unsicherheiten

Zum Beitrag von Stefan Rahmstorf "Alles nur Klimahysterie?" (F.A.Z.-Feuilleton vom 31. August): In diesem Beitrag greift Professor Rahmstorf verschiedene "Klimaskeptiker" namentlich an, darunter unter anderen Dr. Gerd-Rainer Weber vom Gesamtverband Steinkohle (GVSt). Dazu möchte ich feststellen, dass Dr. Weber in dem erwähnten RTL-Film "Der Klimaschwindel" nicht als GVSt-Repräsentant gesprochen hatte, sondern als langjähriger ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet von RTL privat um ein Interview gebeten worden war. Dr. Weber vertritt in der Klimafrage eine differenzierte Position, die sich auf wissenschaftliche Standpunkte und Erkenntnisse stützt und sich qualitativ von manchem unterscheidet, was in der F.A.Z. in letzter Zeit an Kritik an den gängigen Klimathesen veröffentlicht wurde. Es ist ein Unding, dem GVSt zu unterstellen, Informationen durch die Hintertür verbreiten zu wollen. Was wir zu sagen haben, artikulieren wir stets offen. Im Übrigen muss es jedem Staatsbürger (und somit Dr. Weber) erlaubt sein, öffentlich darauf hinzuweisen, dass es in der Klimadebatte noch immer wissenschaftliche Unsicherheiten und Kontroversen gibt und zum Beispiel eine Diskrepanz zwischen den in den Modellprognosen des IPCC errechneten Erwärmungstrends und dem empirisch bisher festgestellten Erwärmungstrend besteht. Letzterer bewegt sich bislang eher am unteren Rand der Modellprognosen. Dafür liefert Rahmstorff keine Erklärung. Und seine Behauptung, dass die sogenannten Klimaskeptiker die Medien in der Klimadebatte maßgeblich beeinflusst hätten und so "wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung verhindern", erscheint angesichts der jüngsten klimapolitischen Entwicklungen hierzulande recht sonderlich. Als Beleg mag die Einschätzung eines hochgeachteten Altbundeskanzlers dienen, der unlängst von der "allgemeinen Panikmache in Klimafragen" sprach (Helmut Schmidt in der "Zeit" vom 6. Juni).

Prof. Franz-Josef Wodopia, Gesamtverband Steinkohle, Essen, FAZ 28.09.2007, Nr. 226, S. 11 , LB

- 98 % der Finnen sind evangelisch. Den Mongolen verwandter Volksstamm, im 4. Jahrhundert eingedrungen. Da hat wohl Nokia genug motivierte Mitarbeiter.
- Frauen träumen trauriger. Geschlechtertrennung im Traum: Langzeitanalysen zeigen, daß Frauen und Männer noch immer unterschiedlich träumen. Nur - von was? FAZ.NET Gesellschaft 13.9.05


- Ralf König: Mit Epikur als Schlußwort kommt Mensch gut weg. Das war ein fürwahr fürstliches Intermezzo.
Ein königlicher Kommentar! Erkenntnis und Sex allerdings stammen nicht vom gleichen Baum.
(http://www.faz.net/s/Rub)

Freitag, 28. September 2007

Mein kleines Klima-Manifest, Sprechen u. Denken

mo 12°, mi 14° Wie schön warm war es im Perm (vor ca. 260 Mio. Jahren: warmes bis heißes Klima auf der Nordhalbkugel). 1,41867861 13895

- "Arbeit erledigt, Chancen vertan
Edmund Stoiber hat die CSU aus ihrer bisher größten Krise geführt und den Freistaat vorangebracht" Schäffer, FAZ 27.9. // Während einige ihre Häme über Stoibers beschränkte rhetorische Fähigkeiten im Internet ausstellen und damit zu verstehen geben, daß sie immer noch nicht Denk- und Sprechvermögen auseinanderhalten können, steht Bayern doch recht gut da. Es herrscht auch in Bayern, wenn man nicht gerade den Biermösel Blasn begegnet, eine angenehmere zwischenmenschliche Atmosphäre als etwa in Niedersachsen, das gilt auch für Baden-Württemberg; so wird man oft als Fremder noch abends um 23 h auf der Straße von Unbekannten gegrüßt. Bei den Autodiebstählen liegen Baden-Württ. und Bayern auf den letzten Plätzen. Mit 4,8 % Arbeitslosenquote (Deutschland 8,4 %) liegt Bayern mit Bad.-W. (4,7 %) an der Spitze.

- Mein kleines Klima-Manifest

1. Warmzeiten sind gute Zeiten.
Nicht zufällig erschien der Mensch im warmen Holozän im warmen Afrika.

2. Warmzeiten sparen Heizkosten.

3. Der kühle Sommer 2007 läßt sehr an Erwärmung zu wünschen übrig.

4. Den weitaus größten Einfluß auf das Wetter haben Wolken und Wasserdampf. Diese Forschung steht noch ganz am Anfang. Schon aus diesem Grunde hängen die Vermutungen des Klimapolitikerverbandes IPCC völlig in der Luft. Es gibt aber noch sehr viele weitere Schwachpunkte.

5. Da das Klima auf der Erde seit vielen Millionen Jahren stark schwankt, ist es sinnvoll, sich dann an dem Ort anzupassen, an dem tatsächlich Veränderungen auftreten.

Im übrigen bin ich gar nicht so: Für die Gemeinde der CO2-Gläubigen habe ich einen pragmatischen Vorschlag: Brandrodungen beenden und weltweit aufforsten, da der Wald sowohl CO2 verbraucht als auch die Sonneneinstrahlung stark reduziert, sowie Neubau von inhärent sicheren Hochtemperatur-Reaktoren vom Typ Jülich, die sich bei Kühlmittelverlust selbsttätig abschalten.
Und größere deutsche Beteiligung an dem Fusionsforschungsreaktor ITER.
Für alle vier Maßnahmen gibt es mehrere gute Gründe.