Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die Roßtäuscherin



Diese Verlautbarung der SPD-Politikerin Bärbel Dieckman wird heute den ganzen Tag verbreitet und ist doch nur eine unverfrorene Verdrehung der Tatsachen und ein dreistes Verschweigen der Hauptsache und Hauptursache, der Bevölkerungsexplosion.

Hunger in Afrika, das heißt Unfähigkeit der Bevölkerung, Desinteresse der politischen Eliten, Korruption auf allen Ebenen, Ausbeutung der Frauen und pausenlose Vermehrung der Bevölkerung.
Beispiel Somalia:
1960 wurde die Einwohnerzahl auf etwa 2 Millionen geschätzt, 1967 auf 2,7 Mio. (dtv-TL), heute beträgt sie über 11 Mio. (Wikip.)
Die riesigen, ökonomisch fast nutzlosen Viehherden der – wie üblich – kriegerischen Nomaden zerstörten die wenigen, landwirtschaftlich nutzbaren Flächen im Süden und an den Flüssen, die immer tiefer gebohrten Brunnen für Mensch und Vieh senkten den Grundwasserspiegel unter die tiefsten Wurzeln der Büsche und Bäume. Die Dürre ist überwiegend selbst erzeugt. Ein fanatischer Fremdenhass trägt zur Verschärfung der Lage bei.
Die Zerstörung der traditionellen Landwirtschaft durch die meist aus männlichen Traditions- und Prestigegründen gehaltenen Viehherden und deren Wasserbedarf ist auch ein wesentlicher Grund für die Hungersnöte in riesigen Gebieten der afrikanischen Halbtrockenzonen von Nordkenia bis nach Westafrika – überall verbunden mit einer Vervierfachung der Bevölkerung in fünfzig Jahren. Der Kampf um das tägliche Brot, um eine Zukunftsperspektive, religiös aufgeladen, ist auch der Hauptursache der islamistischen Terrorbanden dort. Ohne strikte Geburtenbegrenzungsprogramme kann Afrika nicht auf die Beine kommen, eine Kette von Katastrophen ist programmiert. Ähnliches gilt für andere, schnell wachsende Bevölkerungen in Asien.

Die sog. Welthungerhilfe der SPD-Frau verschleiert diese Zusammenhänge, ebenso die UNO, die katholische Kirche und die EU.





























Sonntag, 8. Oktober 2017

Sind so kleine Tierchen





Nachbars alter Kater wartet geduldig auf Mäuse und sonnt sich dabei.





Vortrag von Prof. Dr. Heinz Mehlhorn, Düsseldorf: Parasiten und andere Erreger in Zeiten der Globalisierung und der Klimaerwärmung am 27.09.2017

Seit Anbeginn war das Leben auf der Erde vom Klimawandel abhängig. Da dieser sich aber stets relativ langsam vollzog, konnten sich Pflanzen, Tiere, der Nachkömmling Homo sapiens, aber auch deren Parasiten, Viren, Bakterien und Pilze zumindest irgendwo auf Erden an die neuen Verhältnisse anpassen. So entstanden weltweit lokale Herde, wo es Tiere und später Menschen entweder schafften, sich gegen den Befall zu wehren, oder dort aus der Weltgeschichte abtraten. Da ist es heute in Zeiten der Globalisierung dramatischer. Während früher z.B. Pesterreger Wochen benötigten, per Schiff (und darauf mit Überlebenden) nach Europa vorzudringen, ist dies heute in nur wenigen Stunden per Flugzeug möglich. Dies zeigt, dass wir im scheinbar sicheren Europa auf extrem dünnen Eis sitzen und, wie Beispiele zeigen, nur mit viel Glück und Vorsorge lebensbedrohlichen Seuchen entgangen sind.”

Da kann man nur hoffen, daß es so bleibt. Diese Hoffnung steht allerdings gegen die Wahrscheinlichkeit. Die eindringende Hilfsarbeiterpopulation hat bereits zu einem erneuten Auftreten von in Deutschland bereits verschwundenen Krankheiten geführt (Windpocken bei Erwachsenen, Polio) sowie verstärktem Auftreten altbekannter Parasiten wie Flöhen, Krätzmilben und Läusen.
Die Parasiten sind eine erfolgreiche Spezies und werden es bleiben. Auch unsere Haustiere tragen bei. Sehr anschaulich Mehlhorns Satz: Und dann leckt sich die Katze am Popöchen und verteilt dann die Wurmeier gleichmäßig auf das gesamte Fell.
Man darf hinzufügen: Das Schmusen mit Katzen - insbesondere Freigängerkatzen - sollte Grenzen kennen.

















Freitag, 6. Oktober 2017

Voltaire und Francke

Quelle: https://antjeschrupp.com/2010/11/24/pietismus-und-revolution/


Sie waren Zeitgenossen: Voltaire (1694-1778) und der etwas ältere August Hermann Francke (1663-1727). Dieser der Halle’sche Pietist, jener der skeptischer Aufklärer, der die Novelle “Candide oder der Optimismus” 1759 schrieb. Die Novelle endet mit dem Akzent auf der Arbeit:

Und Pangloß sagte manchmal zu Kandid: »Alle Begebenheiten in dieser besten aller möglichen Welten stehen in nothwendiger Verkettung mit einander, denn: wären Sie nicht wegen Fräulein Kunigundens schöner Augen mit derben Fußtritten aus dem schönsten aller Schlösser gejagt, wären Sie nicht von der Inquisition eingekerkert worden, hätten Sie nicht Amerika zu Fuße durchwandert, dem Freiherrn nicht einen tüchtigen Stoß mit dem Degen versetzt, nicht alle ihre Lama's aus dem guten Lande Eldorado eingebüßt, so würden Sie hier jetzt nicht eingemachte Citronenschale und Pistazien essen.«
»Gut gesagt,« antwortete Kandid, »aber wir müssen unsern Garten bestellen.«

Ob es noch besser hätte gehen können?

Auch Francke betont die Arbeit, allerdings ist die seine die erste Schulstadt, sein Garten sind die Francke’schen Stiftungen. Die Linke bezieht sich mehr auf Voltaire, aber ist sie nicht mehr der Enkel des Pietismus als der Voltaires? Die sozialistische Kibbuzim-Bewegung hat auch ihren Garten bestellt, aber sie ist nur noch Erinnerung. Geblieben ist - nur in Europa und den USA - der Schul- und der Verbesserungsglaube. Ein Irrglaube?


Vgl. https://antjeschrupp.com/2010/11/24/pietismus-und-revolution/