Sonntag, 25. Mai 2014

Diese Pfeifen!






Eine Pfeife! Dieser halbstarke Buchfink aus der ersten Brut der Saison pfeift und pfeift und pfeift den ganzen Tag - gemeinhin schlagen die Finken mit einem melodiösen Zweiklang - diese Pfeife emittiert nur einen stupiden Pfiff - ob er mal EU-Kommissar in Brüssel werden will?





"Ein offener Brief aus der Universität Uppsala an Professor Bengtsson

Professor Lennart Bengtsson wurde neulich von der IPCC-Polizei zurückgepfiffen. Querdenken nicht gestattet. Ein schwedischer Kollege von Bengtsson erklärte sich nun mit Bengtsson solidarisch und veröffentlichte auf der GWPF-Webseite einen offenen Brief:
Dear Lennart,
I received your letter with shock, dismay and huge sympathy. All scientists know that hypotheses are hypotheses and nothing more. That politicians take hypotheses and run with them at their own convenience, is universal. But when so-called scientists give priority to their political convictions, it verges on corruption and is devastating for the world of science, in general. The pressure on you from the climate community simply confirms the worst aspects of politicized science. I have been reprimanded myself for opposing the climate bandwaggon, with its blind dedication to political ambitions; it needs to be exposed, globally. Thanks for showing so much courage. Let´s hope there are more honest brokers in the climate world than are apparent today.
Yours, David
David G. Gee
Professor Em. Orogen Dynamics
Department of Earth Sciences
Uppsala University, Sweden
Zur Nachahmung empfohlen. "

Samstag, 24. Mai 2014

Peter Hahne. 18.05.14 Prof. Arnulf Baring wählt AfD am 25.05.14 : Ohrstöpsel einstecken, Ton leise /// WD: Korte muß man zunächst loben, daß er so nüchtern und sachlich geblieben ist. Und natürlich hat die EU Vorteile gebracht, allerdings nennt er nur ganz dubiose: Handel und Bankenunion. Handel findet statt, weil Handelspartner sich Vorteile bei ihrem Geschäft versprechen. Deswegen hat der Handel mit China so stark zugenommen. Nicht, weil China zur EU gehörte. Gleiches gilt natürlich für die USA. Die angestrebte Bankenunion soll eine ähnlich monströse Geschichte werden wie die Brüsseler Bürokratie. Abzulehnen. Die Befreiung der Telekommunikation aus der Kleinkariertheit und Unbeweglichkeit der Staatsmonopolisten aber war eine Großtat der EU. Dazu mußte Bangemann seinerzeit gar nicht viel tun, sondern nur die französischen Betonköpfe und die sklerotisierten deutschen Beamten kräftig vor das Schienbein treten und die Privatwirtschaft machen lassen. Und vor der Macht dieser neuen Kommunikationswege hat der Despot Putin heute Angst, wie sein Despotenvetter im Zwergformat, Erdogan, ebenfalls. Deswegen verbieten sie Vernetzung. Das aber war der Kern des europäischen Fortschritts in Wissenschaft, Technik und Wohlstand: die Überwindung der christlichen und adeligen Knechtschaft durch die europäische Aufklärung. Mit europaweiter Kommunikation zwischen den Voltaires, Diderots, Friedrichen, Bacons, Hobbes, Humes, Kants und Mendelssohns. So soll es bleiben. Ohne Brüsseler Machtwasserkopf, der von linken Cliquen geliebt und beherrscht wird und den Freiheitsspielraum der Länder einengen will. Da kann man nur sagen: Weg mit den Machtbürokraten a la Martin Schulz.

Freitag, 23. Mai 2014

Wählerfeindlich








Glücklich das Land, das keine Verfassung braucht. 
Es muß dann die Verfassung auch nicht ändern, was immer größere Probleme bereitet. Denn alles hat seine Zeit. Die Zeit läuft ab, neue Sicht- und Verhaltensweisen stellen sich ein, ganz andere, unvorhergesehene Schwierigkeiten wollen gemeistert werden.

England zum Beispiel hat es gut ohne Verfassung geschafft. In den USA ist die Verfassung so allgemein formuliert, daß sie kein schmerzendes Korsett abgibt.

In Deutschland ist das etwas anders. Das Grundgesetz GG war 1949 als Provisorium gedacht und wurde am 20. Mai ohne Referendum eingeführt. Dabei ist es bis heute geblieben. Vor allem die Wählerfeindlichkeit schmerzt. Nur den Bundestag darf der Bürger wählen, aber nur zur Hälfte. Zur anderen Hälfte darf er nur Parteien wählen, die ihre eigenen Partei-Listen aufstellen. Nach der Wiedervereinigung war eine neue Verfassung mit Volksabstimmung nötig, doch das Bundestags-Parteienkartell hatte keine Lust dazu. Ihnen gefällt die Wählerfeindlichkeit des GG. Sie wollen ihr Süppchen ungestört kochen. Das ist nicht fein.


Donnerstag, 22. Mai 2014

Langsame Enthüllung










“Ich fand nie heraus, wer den Auftrag zur Ermordung Galina Starowoitowas gegeben hatte … Ich fand auch nie heraus, weshalb sie liquidiert worden war. Doch ich fand heraus, daß in den Neunzigern, als junge Leute wie ich ein neues Leben in einem neuen Land aufbauten, eine Parallelwelt neben der unsrigen existiert hatte. Sankt Petersburg hatte viele Schlüsselmerkmale des Sowjetstaates konserviert und perfektioniert: Es war ein Regierungssystem, das seine Feinde eliminierte …”, so die inzwischen knapp fünfzigjährige Masha Gessen im Vorwort ihres Putin-Porträts.

Die Etnologin und Politikerin Galina Starowoitowa wurde 1998 im Treppenhaus ihres Mietshauses erschossen, wie die Journalistin Politkowskaja. Auch in diesem Mordfall wurden die Auftraggeber nicht ermittelt.
Das Leben in Rußland ist mittlerweile für Oppositionelle noch schwieriger geworden in dem Maße, wie der aus dem Nichts aufgetauchte Putin sein wahres Gesicht zeigt.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Musik ist mit Geräusch verbunden











Es geht auch mit Humor, war Kagels Auffassung, die sein Schüler Manos Tsangaris übernahm. 
Im Stück FINAL MATCH wirft der Schlagzeuger – hier im Bild – Holzklöppel in einen Kasten vor ihm. Noch dieser und jener theatralische Klamauk mischt sich darein. 

Im Düsseldorfer Konzert am 25.4.14 wurde es dann aber ernster mit Stücken von Mark Andre und Helmut Lachenmann, in dessen MOUVEMENT (VOR DER ERSTARRUNG) es staubtrocken und geräuschvoll zuging. Das heißt, das Stück war voller Geräusche, erzeugt mit den Instrumenten, verzichtete aber auf jeden Anflug von Melodie. Da hätte kein Wolf mitheulen können, wäre einer dagewesen. Melodie ist nämlich artübergreifend beliebt und wohl der eigentliche Grund für die Musikliebe. Die Neutöner aber gehen oft eigene Wege. Jeder gesellschaftliche Bereich folgt eben einer Binnendifferenzierung. Das aber ist ein Rhythmus, könnte man kalauern, bei dem nicht jeder mit muß.