Montag, 16. Januar 2017

Vertical Song Toshio Hosokawa

NRW, Berlin und Amri



Massenmörder Amri
" hätte sich in Berlin gar nicht aufhalten dürfen. Es wäre zu dem Anschlag nicht gekommen, wenn die Ausländerbehörden in Nordrhein-Westfalen und in Berlin die sich aus Paragraph 61 Absatz 1 Satz 1 AufenthG ergebende Verpflichtung des Täters, sich (nur) in Nordrhein-Westfalen aufzuhalten, durchgesetzt hätten. Unerfindlich ist ferner, warum gegen ihn, der ja offenbar längere Zeit als „Gefährder“ observiert worden war, keine Abschiebungsanordnung zur Abwehr einer terroristischen Gefahr ergangen war. Das Gesetz (Paragraph 58 a Absatz 1 AufenthG) bietet diese Möglichkeit. Es lässt insoweit ausdrücklich sogar eine Übernahme der Zuständigkeit durch das Bundesministerium des Inneren zu (Paragraph 58 a Abs. 2 AufenthG). Auf der Grundlage einer solchen (gegebenenfalls vom genannten Ministerium erlassenen) Anordnung hätte der Täter in Sicherungshaft genommen werden können (Paragraph 62 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1a AufenthG), und zwar für bis zu achtzehn Monate (Paragraph 62 Abs. 4 AufenthG). ..."
Aus gut unterrichteter Verwaltungsrichterquelle.












Sonntag, 15. Januar 2017

Miklos Perenyi plays Bach : Cello Suite No.6 "Sarabande"

Professor Judith Curry - The State of the Climate Debate /// Eine ruhige, klare Bestandsaufnahme von anhaltender Gültigkeit. Obamas skurrile Beiträge haben Al-Gore-Niveau. Gut, daß seine Zeit abgelaufen ist.

Dschingis Khan und Timur Lenk werden heute noch verehrt











“Die Invasion der Mongolen in der islamischen Welt führte im 13. Jahrhundert allein in der Stadt Merv zu einem Massaker an 1,3 Millionen Menschen, und weitere 800.000 starben in Bagdad. … Dschingis Khan, der erste Mongolenherrscher, äußerte folgende Gedanken über die Freuden des Lebens:
‘Die größte Freude, die ein Mann kennen kann, ist die, seine Feinde zu besiegen und vor sich her zu treiben. Ihre Pferde zu reiten und ihnen ihren Besitz wegzunehmen. Zu sehen, wie die Gesichter derer, die ihnen lieb waren, mit Tränen bedeckt sind, und ihre Frauen und Töchter selbst in den Armen zu halten.’”
Pinker zitiert hier A. Gat, War in Human Civilization, 2006.
Und er fährt fort:
“Acht Prozent der Männer, die heute im Gebiet des früheren Mongolenreiches leben, tragen ein Y-Chromosom, das ungefähr auf die Zeit von Dschingis zurückgeht …”
Der Nachfolger Timur Lenk (Tamerlan, 1336-1405) errichtete Schädeltürme:
“Er schlachtete jedes Mal, wenn er in Westasien eine Stadt erobert hatte, Zehntausende von Gefangenen ab und setzte seiner Leistung dann ein Denkmal, indem er Minarette aus deren Schädeln baute. Ein syrischer Augenzeuge zählte 28 Türme zu jeweils 1500 Köpfen.”
Pinker zitiert hier R.J. Rummel, Death by Government, 1994.
Diese Opferzahlen in Beziehung gesetzt zur Bevölkerungszahl führen zu Rang 2 für die mongolischen Eroberungen.

(Vgl. Pinker, Gewalt, S. 298ff.)