Donnerstag, 27. Juli 2017

Jennifer Koh performs Luciano Berio's Sequenza VIII for solo violin

Reaktionszeitentest als Plausibilitätsprüfung


Intelligenz kann auch mit Reaktionszeiten gemessen werden, indem die Schnelligkeit gemessen wird, mit der auf einen optischen oder akustischen Reiz geantwortet wird. Je schneller die Reaktion erfolgt - so die Erklärung - desto effizienter funktioniert das Gehirn. Die leistungsfähige Informationsverarbeitung testen auch die Intelligenztests (Jensen, 1998; Deary, 2000). Um zu überprüfen, ob die Ergebnisunterschiede in den nationalen Intelligenztests gültig mentale Kapazität widerspiegeln, kann man untersuchen, ob sich die gleichen Unterschiede bei verschiedenen Reaktionszeitentests zeigen.
Nach:
Richard Lynn (Psychologe Uni Ulster), Tatu Vanhanen (Politologe Uni Tampere, 1925-2015) in: INTELLIGENZ UND WOHLSTAND DER NATIONEN, 2002 (IQ and the Wealth of Nations):

Tabelle 6.2, vereinfacht, Kindle-Pos. 983ff.






























Das macht etwas aus


Ein Faktor, unter vielen, mit dem zu rechnen ist:
der IQ-Durchschnitt und der Wohlstand der Nationen.
Ägypten: 83
Sudan 72 
Uganda 73
Kenia: 72
Kongo (Brazzaville) 73
Kongo (Zaire) 65
Äquatorialguinea 59
Guinea 66
Äthiopien 63
Ghana 71
Kenia 72
Nigeria 67
Sierra Leone 64
Südafrika 72
Tansania 72
Sambia 77
Simbabwe 66
Irak 87
Iran 84,
Türkei 90
Qatar 78
Libanon 86
Afghanistan 83
Marokko 85
(zum Vergleich: Schweiz 101, Deutschland 102, Japan 105-110, Südkorea 106, Hongkong 113)
Richard Lynn (Psychologe Uni Ulster), Tatu Vanhanen (Politologe Uni Tampere, 1925-2015) in: INTELLIGENZ UND WOHLSTAND DER NATIONEN, 2002 (IQ and the Wealth of Nations): Tabelle 6.1


















Mittwoch, 26. Juli 2017

Nota bene: 1928







1928 war ein entscheidendes Jahr: Die Muslimbruderschaft 
“wurde 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet. Seitdem hat sich die Muslimbruderschaft in andere Länder verbreitet, insbesondere Syrien und Jordanien. Ihre beiden Ableger Ennahda und Hamas (Algerien)sind Teil der Regierungen von Tunesien und Algerien und des dortigen politischen Prozesses. Im Gazastreifen hingegen errichtete ihr Ableger Hamas eine islamistische Diktatur, während ihr libyscher Ableger (die Partei für Gerechtigkeit und Aufbau) im Zweiten libyschen Bürgerkrieg als eine der Hauptfraktionen gilt. Auch die im Sudan herrschende Nationale Kongresspartei beruft ihre Wurzeln auf die Muslimbruderschaft. Sie gilt als die erste revolutionäre islamische Bewegung.
Die Muslimbrüderschaft gilt in westlichen Ländern als radikal-Islamistische Organisation. Nach dem Umsturz in Ägypten 2013 und der darauffolgenden Absetzung Mohammed Mursis wurde die Muslimbruderschaft in Ägypten verboten und als Terrororganisation eingestuft.[2]” (Wikip.)

Niemand erwartete, daß die Muslimbrüder eine große Rolle spielen würden unter den tausend muslimischen Sekten. Schon im 7. Jahrhundert entzweiten sich die Mohammedaner in Schiiten und Sunniten und bekämpfen sich seitdem. Dabei tauchen sporadisch besonders charismatische Führer auf wie Hassan-i Sabbah (12. Jh., Assassinen) und Muhammad Ahmad (19. Jh., der Mahdi). Schulbildend wirkten die Attentate der Assassinen. Aber niemand kann sicher zukünftige Entwicklungen abschätzen, außer natürlich Herr Chomsky, der die Weisheit der Welt mit seiner generativen Grammatik enorm bereichert hat. Der unterschätzte Hassan al Bannah konnte sich auf die ägyptische Landbevölkerung stützen, die schließlich sogar den Muslimbruder Mursi zum ägyptischen Ministerpräsidenten wählten. Der Hauptverbündete der Muslimbrüder war aber die Bevölkerungsexplosion in Ägypten: 

1900 - 12 Mio. Einwohner
1961 - 28 Mio.
1985 - 50 Mio.
2010 - 85 Mio.
In ca. 100 Jahren also etwa eine Versiebenfachung.

Höchstens die liberale Marktwirtschaft schafft es, eine solche exorbitante Vermehrung der Bevölkerung aufzufangen. Die halbfeudale ägyptische Landwirtschaft und die bürokratisierte und korrupte Wirtschaft schafften und schaffen das nicht. Und natürlich spielt auch der durchschnittliche IQ von nur 83 (Lynch/Vanhanen, IQ and the Wealth of Nations, Tab. 6.1) eine Rolle, nicht nur bei Wissenschaft, Wirtschaft und Wohlstand. 


Interessant in diesem Zusammenhang ist die letzte Woche erfolgte Einstellung der Unterstützung für die syrisch-sunnitischen Banden durch Trump. Sie stehen alle in einem Zusammenhang mit den syrischen Muslimbrüdern, von denen der Aufstand gegen Damaskus nicht zum ersten Mal ausging. Die großen, von Assad befriedeten Gebiete werden anerkannt. Die alewitische Damanszener Diktatur, die von allen Minderheiten gegenüber den mörderischen sunnitischen Milizen unterstützt wird, kann allein als zukunftweisend gelten. Doch die Annäherung an die radikale schiitische Vormacht Teheran im Verlauf des Bürgerkrieges macht die Zukunft unkalkulierbar. Die Muslimbrüder haben jedenfalls wieder eine Schlacht verloren.  























Dienstag, 25. Juli 2017

Geringe Wirkung des CO2, meint Dr. F. K. Reinhart vom Swiss Federal Institute of Technology

EIKE:

Schweizer Physiker: IPCC-Hypo­thesen ,verge­waltigen die Realität‘ … CO2 nur ein ,sehr schwaches Treib­hausgas‘

Kenneth Richard on 17. July 2017
Einführung des Übersetzers: Statt eines ,Blickfangs‘ folgen hier die Kernthesen des Schweizer Physikers Dr. F. K. Reinhart vom Swiss Federal Institute of Technology. Übersetzung einer Kernthesen:
●CO2 ist ein sehr schwaches Treibhausgas: löste eine Erwärmung der globalen Temperaturen seit 1850 um nur 0,12°C aus.
●Unsere Ergebnisse lassen nur den Schluss zu, dass CO2 EIN SEHR SCHWACHES TREIBHAUSGAS ist und nicht als Haupttreiber von Klimawandel in Frage kommen kann.
●Die Annahme einer konstanten Temperatur und Schwarzkörperstrahlung VERLETZT DEFINITIV DIE WIRKLICHKEIT UND SOGAR DIE GESETZE DER THERMODYNAMIK.
●Wir folgern, dass der im IPCC-Bericht AR5 prophezeiten Erwärmung JEDE ROBUSTE WISSENSCHAFTLICHE RECHTFERTIGUNG fehlt.
●Eine Verdoppelung des gegenwärtigen CO2-Niveaus (von 400 auf 800 ppm) würde zu einer Erwärmung lediglich von weniger als 0,24°C führen.
●Die wissenschaftliche Gemeinschaft muss nach Gründen für den Klimawandel suchen, die fest auf den Gesetzen von Physik und Chemie beruhen.
Ein Schweizer Wissenschaftler, der bekannt ist für die Veröffentlichung hunderter physikalischer Studien in Physik-Journalen war Autor einer neuen wissenschaftlichen Studie, welche ernsthafte Zweifel hinsichtlich der Effektivität von CO2 als Treibhausgas bzgl. des Einflusses auf die globale Temperatur aufwirft.
Die Studie fügte sich ein in den zunehmenden Umfang begutachteter wissenschaftlicher Studien, welche die Schätzungen einer hohen Klimasensitivität deutlich erhöhter CO2-Konzentrationen ernsthaft in Zweifel zieht.
Unter diesem Link findet man eine Zusammenstellung von über 60 wissenschaftlichen Studien mit „extrem niedrigen“ Schätzungen numerische Bandbreite 0,02°C bis <1 100="" bei="" co2-konzentrationen="" der="" einer="" klimasensitivit="" p="" t="" um="" zunahme="">
Hier folgen jetzt einige der auch für interessierte Laien verständlichen Eckpunkte aus der Studie von Reinhart mit dem Titel Infrared absorption of atmospheric carbon dioxide.
Eine zusammenfassende Schlussfolgerung der Berechnungen könnte sein, dass falls wir die heutige CO2-Konzentration von 400 ppm auf 800 ppm verdoppeln, die daraus folgende Reaktion der Temperatur eine Änderung um weniger als ein Viertelgrad Celsius ist. Selbst bei einer Verzehnfachung der heutigen CO2-Konzentration auf 4000 ppm würde die daraus resultierende Temperaturänderung lediglich 0,8°C betragen.
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Abstract

Für die numerischen Berechnungen wurden über 200.000 diskrete Absorptionslinien von CO2 herangezogen. Falls die absorbierte Energie direkt in Wärme konvertiert wird, überschätzen wir vorsätzlich die Fähigkeit zur Wärme-Zurückhaltung von CO2. Die Statistik der thermischen Besetzung der CO2-Energiezustände [?] spielt eine Schlüsselrolle in diesen Berechnungen. Die berechnete Wärme-Zurückhaltung wird in Temperaturzunahme ∆T konvertiert. Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration hat lediglich eine Erwärmung um <0 1="" 200="" b="" bis="" co2-zunahme="" dauern="" der="" eine="" erreicht="" es="" fast="" folge.="" gegenw="" jahr="" jahre="" k="" konzentration="" man="" mit="" nbsp="" pro="" rate="" rtigen="" um="" verzehnfachung="" wird="" zur="">∆T < 0.80 K.
CO2 ,sehr schwach‘, IPCC-Hypothesen ,vergewaltigen die Realität‘
Auf der Grundlage all dieser Fakten folgern wir, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist. Wir betonen, dass unsere vereinfachenden Hypothesen keinesfalls das Absorptions-Potential von CO2 zu minimieren versuchen. Im Gegenteil, sie führen zu einer Überschätzung der begrenzenden Werte. Die Hypothese einer konstanten Temperatur und Schwarzkörperstrahlung vergewaltigt definitiv die Wirklichkeit und sogar die Gesetze der Thermodynamik.
Wir folgern, dass der vom IPCC-Bericht AR5 prophezeite Erwärmung jede robuste wissenschaftliche Rechtfertigung fehlt. Das Hauptproblem liegt wahrscheinlich darin, dass man die Okkupations-Fähigkeiten der Energieniveaus [?] nicht berücksichtigt hat.
[Tabelle übernommen aus dem Original-PDF. Anm. d. Übers.]
Wir haben ∆Fmax und ∆Tmax für vier Konzentrationen berechnet, nämlich 400 ppm, 800 ppm, 2000 ppm und 4000 ppmDie Ergebnisse zeigt obige Tabelle. Die Werte können ziemlich genau mit einer logarithmischen Abhängigkeit von der Konzentration dargestellt werden.
Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration auf 800 ppm führt zu einer Temperaturänderung ∆T von < 0,24 K.
Der zehnfache Wert der gegenwärtigen CO2-Konzentration (4000 ppm) ergibt eine Temperaturänderung ∆T von < 0,80 K.
In vorindustriellen Zeiten betrug die CO2-Konzentration 285 ppm. Die sich daraus ergebende Erwärmung seit vorindustrieller Zeit beläuft sich auf ∆T < 0,12 K.
Sonnenaktivität korreliert mit Temperatur, nicht positive Rückkopplungen
Lu et al. 2013 befassten sich mit einer Korrelation von ∆T mit der Sonnenaktivität, kosmischen Strahlen und Ozon-Reaktionen auf Fluorkohlenwasserstoffe in der Stratosphäre. Den Ergebnissen dieser Studie zufolge spielt CO2 nur eine untergeordnete Rolle bei der Temperaturentwicklung seit vorindustriellen ZeitenUnsere Berechnung ist mit seinen Ergebnissen kompatibel.
Es verbleibt die Frage nach der Existenz von Rückkopplungen. Man glaubt, dass dieser Effekt eine geringe Temperaturänderung verstärkt oder dämpft. Derartige Prozesse kann man sich leicht vorstellen, doch sind sie nur extrem schwierig zu quantifizieren und zu beobachten. Lindzen hat versucht, Rückkopplungen zu beobachten mittels komplizierter Korrelations-Studien. Er fand eine Tendenz zur Abschwächung induzierter Temperaturänderungen, weil die schwache CO2-Konzentration in dieser Hinsicht nicht vergrößert wird.
Schlussfolgerung
Unsere Ergebnisse zeigen, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist und nicht als Haupttreiber von Klimawandel akzeptiert werden darf. Die beobachtete Erwärmung seit vorindustriellen Zeiten ist um eine Größenordnung größer als es dem CO2 zugeordnet werden kann. Wir zeigen, dass die CO2-Zunahme nur dann gefährlich wird, wenn die Konzentrationen deutlich über 4000 ppm steigen. Bei der gegenwärtigen Rate der CO2-Zunahme würde dies über 200 Jahre dauern. Daher sind Forderungen nach einer Abscheidung von CO2 ungerechtfertigt und der CO2-Zertifikatehandel eine ökonomische Absurdität. Der Klimawandel muss eine sehr viel andere Ursache haben, und die wissenschaftliche Gemeinschaft muss nach Gründen für den Klimawandel suchen, die solide auf den Fundamenten von Physik und Chemie stehen.
Übersetzt von Chris Frey EIKE