Dienstag, 13. November 2018

Gefährliche Strategie. /// De-Platforming, A New Problem

De-Platforming, A New Problem: The pattern is clear: Question Shari’a law – and find yourself banned from Facebook and Twitter. Criticize a radical imam, get fined.

Montag, 12. November 2018

Poems after Heine, Op 31 by Edward MacDowell

Präpotente Lyrik


In jungen Jahren



Schönes Kind von achtzehn Jahren,

Ein Weilchen sind wir zusammengefahren

Durch diese verdammt langweilige Welt;

Und schon sind uns die Rosen vergällt?

Schon lauern Gähnen und lästiger Trug;

Um des Himmels willen, genug, genug,

Ein toter Docht kann nicht mehr glimmen,

Ein lässiger Arm kein Meer durchschwimmen.

So geh deinen Weg du, ich gehe den meinen,

Wolln uns nicht grämen, wollen nicht greinen;

Und sollten wir später uns treffen einmal,

Wirds keinem von uns zu Kummer und Qual.

Hast schnell einen Schatz, ich find ein Schätzchen,

Du einen Kater, ich ein Kätzchen;

Streichelst dann, eia, ein andres Hänschen,

Und mir schläft im Arm ein andres Gänschen.

Nur immer frisch das Leben genossen,

Bald hält uns höhnisch der Sarg umschlossen.

Und nun Lebwohl; Dank sei dir gebracht

Für manche sturmherrliche Liebesnacht.

Noch einmal komm ich morgen früh,

Und dann ist die Sache perdauz und perdü.

Liliencron (1844-1909)

Das klingt ja wie „Hans Liederlich“ bzw. Don Juan und reflektiert den Umstand, daß täglich 3o-50 Mio. Spermien gebildet werden, denen rund 300 abgerufene Eizellen bis zur Menopause gegenüberstehen, die vorgeburtlich gebildet werden. Die Verhaltensstrategien der Geschlechter unterscheiden sich also grundlegend, auch wenn Tuten wie Madonna etwas anderes vorspielen. Man kann nicht umhin, die aus Leibfeindlichkeit entstandene christliche Einehe daher als stabilisierenden Faktor in einer Bevölkerung zu werten, der zivilisatorische Vorteile gewährt und gegenüber anderen Kulturen Wettbewerbsvorteile sichert.
















Sonntag, 11. November 2018

Sehr merkwürdig







“Trotz allem, was wir schon wissen, ist noch immer nicht völlig verstanden, warum Zweigeschlechtlichkeit in der Natur allgemein vorherrscht.” Wolfg. Wickler/Uta Seibt, Männlich, weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen, 1990, S. 208

Auf Freuds Frage “Was will das Weib?” - er war da völlig ratlos und phantasierte frei darüber - gibt es inzwischen einige Antworten:
“Eine vergleichende Untersuchung in 33 Ländern auf sechs Kontinenten und fünf Inseln ergab: Frauen bewerten am Mann vorrangig solche Merkmale, die seine Fähigkeit unterstreichen, lebenswichtige Güter zu beschaffen; Männer bewerten an Frauen vorrangig die Merkmale, die ihre Fortpflanzungsfähigkeit unterstreichen. …” (Ebd., S. 196)
Es paaren sich also immer wieder Frauen und Männer, die dieser unterschiedlichen Interessenlage Rechnung tragen. Sie haben den größten Fortpflanzungserfolg und seit Jahrtausenden die meisten Nachkommen. Entsprechend haben sich auch die Geschlechter nicht angenähert, sondern die Unterschiede treten eher stärker hervor, zumindest, was das Erscheinungsbild betrifft: die Männer sind immer größer und stärker geworden, die Frauen kleiner oder gleichbleibend klein, aber vermutlich starkbrüstiger.


Gegenläufige kulturelle Einflüsse wie die Frauenemanzipation haben sich nur modifizierend ausgewirkt.

http://www.utaseibt.de/
Wolfgang Wickler (* 18. November 1931 in Berlin) ist ein deutscher Zoologe, Verhaltensforscher und Publizist. Er wurde 1974 zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft berufen und leitete als Direktor die Ethologische Abteilung am Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie in Seewiesen bei Starnberg. Auch nach seiner Emeritierung (1999) blieb er dem Institut in Seewiesen eng verbunden und sorgte u. a. für dessen reibungslose Überleitung in das damals neu entstehende Max-Planck-Institut für Ornithologie." Wiki.