Mittwoch, 24. Oktober 2007

Rauschtrinken, Afghanistan, Ates

24.10.
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Ein stiller, bedeckter, schon ziemlich kühler Herbsttag. Offenbar keine Kraniche mehr unterwegs.
Das Klima-Gefasel geht in die Breite: Reihe KLIMAkultur im KWI Essen.

- Rauschtrinken unter Jugendlichen nimmt zu.
Jahrestagung der Drogenbeauftragten.
Handel und Gastronomie sollen sensibilisiert werden, das Jugendschutzgesetz einzuhalten
22. Oktober 2007
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die zunehmenden Alkoholexzesse unter Jugendlichen eindämmen. Das Rauschtrinken nehme zu, sagte Bätzing am Montag in Berlin anlässlich der Jahrestagung 2007 der Drogenbeauftragten.

Daher seien jugendliche Testkäufer sinnvoll: Handel und Gastronomie würden so sensibilisiert, das Jugendschutzgesetz strenger einzuhalten. Voraussetzung sei, dass erst Jugendliche ab 16 Jahren dafür eingesetzt würden. Der Einstieg in den Alkoholkonsum müsse so weit wie möglich hinausgezögert werden.

Krankenhausaufenthalte verdoppelt

Kommunen und Länder sollten stärker mit dem Bund und mit Fachleuten zusammenarbeiten. Demnach betrinkt sich ein Viertel aller Jugendlichen mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern Alkohol. Durch den Alkoholmissbrauch habe sich innerhalb von fünf Jahren auch die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen verdoppelt – von 9500 im Jahr 2000 auf 19 400 im Jahr 2005.

Das Einstiegsalter für regelmäßigen Alkoholkonsum (mindestens einmal in der Woche) liege in Deutschland bei 13 Jahren. Schon ein Prozent der Elfjährigen trinke regelmäßig Alkohol. Die Zahl der Jugendlichen, die schon mit 16 Jahren alkoholabhängig seien, habe sich in den letzten Jahren verzehnfacht, sagte der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Vivantes Klinikum Berlin-Hellersdorf, Oliver Bilke. Vor zehn Jahren sei noch Heroin das Thema gewesen, jetzt gehe es um Alkohol.
faz.net-Komm.: 23.10.2007
Ich lebe schon seit Jahren in London und die Verhaeltnisse hier sind noch um einiges schlimmer, amcht euch auf was gefasst Deutschland!!!
Ich denke das man versuchen sollte die Eltern vielmehr mit einzubeziehen! Ich komme aus der guten deutschen Mittelklasse und bei Bekannten war es total normal den Toechtern und Soehnen einen Kasten Bier hinzustellen wenn eine Party geschmissen wurde. Los geht das im Konfirmations-Alter (13-15). Hier in England ist es die Mittelschicht die am meisten Alkohol trinkt, die Unterschicht kann es sich nicht leisten und die Oberschicht??? Ja entweder ist sie sich zu fein oder hat tatsaechlich verstanden das erhoehter Alkoholkonsum nicht sehr gesund ist.
Ich denke nicht das es eine Patent-Loesung fuer das Problem gibt, aber wenn der Handel auf das Alter der Kaeufer achtet, der Alkohol ein wenig teurer wird und die Eltern ueber die Risiken aufgeklaert waeren, koennte man das Problem vielleicht eindaemmen? Susanne Kost

- Afghanistan: Mit drei Jahren Verlobung und Wechsel des Haushalts 23.10.
- "Mein Mann bedroht mich, bitte kommen Sie!
Warum die Integration auf sich warten lässt: Seyran Ates hat gleichermaßen die türkische Community wie die deutsche Politik im Visier. Ihr Buch „Der Multikulti-Irrtum“ zeigt die Autorin auf der Höhe ihrer Form." 22. Oktober 2007