Dienstag, 26. November 2019

In Zeiten totalitärer Propaganda


Der Ökologe und Zoologe Josef Reichholf 2009 (Wiki.)


"Der Wissenschaftler nennt als Quelle seiner Klimawandelskepsis außerdem die Ergebnisse des Klimaforschers Christian-Dietrich Schönwiese, der in seinem Buch „Klimawandel“ auf die seit 1871 geführten Temperaturmessungen am Hohenpeissenberg hinweist, die, wenn diese gesamte Zeitspanne betrachtet wird, keine statistische Änderungstendenz erkennen lassen." 
Bericht von Prof. Reichholfs Vortrag in Kreuth,  "Hohenpeissenberg" googeln. 

Die Meßstation Hohenpeissenberg ist weitgehend in gleicher, nichturbaner Umgebung geblieben, während die meisten Meßstationen heute in urbaner Umgebung stehen, in den städtischen Wärmeinseln. Asphalt und Stein nehmen mehr Wärme auf. 
Wenn ich von der Stadt nach Hause fahre, habe ich rund 2°C Unterschied. Das ist der Kern der Klimapropaganda. 















Sonntag, 24. November 2019

Lena Yokoyama - Anastasiya Petryshak - Bériot - Duo Concertante Op. 57 n...

Die Anmaßung von Wissen, das nicht vorhanden ist


Es gehört durchaus zu den großen Erkenntnissen in der griechischen Philosophie, daß sie die SKEPSIS hervorgebracht hat.

Daran fehlt es heute in hohem Maße. Große Teile des Wissenschaftsbetriebs - namentlich die Klima-Propheten - forschen nicht mehr ergebnisoffen. Damit entwerten sie ihre Arbeit und begeben sich in das Gebiet der Wissenschaftspropaganda nach Art des sowjetischen Lyssenkoismus.

Hier noch einmal der Hinweis auf den Scharlatan Hippokrates.
Hier noch einmal der Hinweis auf den Fall Semmelweis.
Hier noch einmal der Hinweis auf den begabten Physik-Betrüger Jan Hendrik Schön.


Warum legt Michael Mann seine Rohdaten nicht offen?











Tobias Hoffmann Trio - Wicked Game Live (WDR Jazzpreis 2016)

Freitag, 22. November 2019

Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann - Op. 23

Alle Zehne


Die Klima-Alarmisten bestehen aus 10 unterschiedlichen Gruppen:
1 Meteorologen und Atmospärenwissenschaftler, die an das CO2 als starken Klimafaktor glauben.
2 Meteorologen und Atmospärenwissenschaftler, die annehmen, daß das CO2 eine kleine Rolle spielen könnte, aber die meisten Klimafaktoren für so unverstanden halten, daß weitere Forschungen abzuwarten seien. 
3 Meteorologen und Atmospärenwissenschaftler, die dem CO2 keine Bedeutung zumessen.
4 Meteorologen und Atmospärenwissenschaftler, die mit dem Klimaalarmismus Karriere machen, also Stellen und Gelder bekommen und ihre Institute vergrößern bzw. neu gründen können. Eine sehr große Gruppe.
5 Eine noch größere Gruppe sind Aktivisten und Politiker, die den Klimaalarmismus für ihre Zwecke nutzen. Teilweise sind sie überzeugt, teilweise sind sie reine Opportunisten.
6 In dieser Gruppe befinden sich die Klimagewinnler, die mit Windgerümpel, Solarbrettern, Dämmaterialien und dergleichen (Stinkkraft) Geschäfte machen. 
7 Klimapolitiker mit dem Ziel einer globalen Umverteilung.
8 Journalisten, die einen Daueraufreger pflegen - meist als überzeugte Parteigänger, teilweise opportunistisch. 
9 Klimapolitiker mit antikapitalistischen Absichten und revolutionären Zielen. 

10 Kinder, Jugendliche und infantile Erwachsene, die gern für jeden Zweck auf der Straße herumhüpfen.















Sonntag, 17. November 2019

Alfred Brendel Plays Franz Schubert - German Dances D 783

Hallo Neue Zürcher!



Am 30.3.19 schrieb ich der NZZ: 
Große Artikel gibt es zu drittrangigen Themen: “In Dänemark jagt ein Velo Parksünder”. Der neue Chefredaktor Gujer glaubt an den Klimaklamauk und schreibt lang und breit über Klimapubertierer als Aufmacher; dann folgt ein langer Artikel zum 2. kaliforn. Bayer/Glyphosat-Urteil ohne inhaltliche Infos (In Kalifornien war eine fachfremden Jury am Werk, der man jedes x für ein u verkaufen könnte. Die Abzocker-Anwälte gehen oft zuerst ins grüngewickelte Kalifornien, weil sie dort Rückenwind verspüren. Es war zu lesen, daß die  Urteile des "Ninth Circuit", zu der dieses Gericht gehört, zu über 80% in nächster oder höchster Instanz gekippt werden.) Und zu wenige Unternehmensnachrichten von Schweizer Firmen werden abgedruckt. Das schrieb ich am 30.3.19 als Leserbeschwerde. 

Heute nun füge ich hinzu, daß mir in der Ausgabe v. 16.11.19 besonderen Ärger bereitete, daß der linke Zeichner Gut Donald Trump als Mistkäfer abbildete und sich der der linke Ökonom Persson verschwätzte unter dem Titel “Der Populist ist oft ein Verlierer - und sein Wähler ebenso”. Wenn ich solches Linksgeschwurbel lesen möchte, dann kaufe ich die Süddeutsche. Die ist voll davon.
In der ganzen Samstagausgabe international hat mich nur der Kirgistan-Artikel interessiert.
Das ist mir zu wenig. Die anhaltende Linksentwicklung der NZZ  gefällt mir nicht. Ich kündige das Abo zum nächsten Termin und bitte um Bestätigung.




















Samstag, 16. November 2019

Medizinchemie. Wo das blaue Blut herkommt - und die große Sauerstoffkatastrophe vor gut 2 Mrd. Jahren. Da hätte Kobold Bärbock gestaunt. /// Chymiatrie - #003 - Hämocyanin & Tyrosinase

Einheit und Spaltung


Nach dem Zerfall der Römischen Republik übernahmen - meist nach blutigen Bürgerkriegen - die Kaiser das Regiment. Sie pflegten sich einen speziellen Gott für ihre Regierungszeit zu erwählen als eigene religiöse Duftmarke. Im Bürgerkrieg gegen Maxentius probierte 312 Constantin an der Milvischen Brücke einen neuen Gott aus, und siehe da, er gewann mit Christus. Hernach ging es mit dem Christentum aufwärts und mit Rom abwärts. Constantin zog nach Konstantinopel, das er begründete. 



Wenn der Häuptling ein Spaltpilz ist, dann gibt es schnell neue Gruppen und Erlebnis-Milieus, ob bei den Pythagoräern, den Montanisten, den Waldensern, den Lutheranern, Calvinisten etc. Wenn es ähnlich Wehrhafte sind, gibt es Bürger- und Religionskriege. Am Ende bleiben Pluralismus, Herkunfts- und Berufsmilieus sowie Freizeit- und Erlebnismilieus. Allerdings nur relativ friedlich in den freiheitlich verfaßten Staaten, dort treten jedoch  immer auch rivalisierende Jugendgruppen auf (vgl. „Westside Story“, Rocker und Mods etc.). 
Von jeder Großideologie sondern sich kleinere Gruppen ab wie Marxisten, Maoisten, Nationalsozialisten, RAF, PLO u.a.m.

Einheit gibt es nur vorübergehend, wenn zB die Perser angreifen; dann finden sich rivalisierende Stämme und ideologisch differente Poleis zusammen wie Sparta und Athen. Oder die NATO. Einheitliche Verfassungen und supranationale Ordnungen tragen nur zeitweilig, dann erfolgen Zusammenbrüche wie im antiken Rom oder der Sowjetunion oder Austritte wie der Brexit. 
Der Nationalstaat aufsitzend auf einer nationalen Orientierung hat bisher relativ lange gehalten ohne eine absolute Monarchie oder Diktatur. Dem Nationalstaat setzen heute Multilateralismus, Globalismus und Multikulturalismus arg zu, speziell in Europa, aber ähnlich auch in den USA. Schwächlich erscheint auch das russische Imperium, während das neue hypernationale China noch an Macht gewinnt.  
















Wenn der Papa für den Sohn komponiert. /// Für Wolfgang van Leopold Mozart

Mittwoch, 13. November 2019

Hallo, Kollega!

Fördern, fördern, fördern. Ich höre immer fördern. Das klingt ganz arg tanten- und oberlehrerhaft. Und funktioniert auch nicht. Das “Volk” redet eben von Handy, und nicht von “Funki”. Das “Volk” ist eben ein großer Lümmel. Da macht man nix! 
Ich verwende auch - als eine Variation - “Kanaksprach” und sage zu meiner Frau: “Fahr ich bankster, brauchst Du bucks?”

Das verträgt sich durchaus mit der Kleist’schen Diktion und besitzt den Reiz der Abwechslung:

Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege
In einem bei Jena liegenden Dorf, erzählte mir, auf einer Reise nach Frankfurt, der Gastwirth, daß sich mehrere Stunden nach der Schlacht, um die Zeit, da das Dorf schon ganz von der Armee des Prinzen von Hohenlohe verlassen und von Franzosen, die es für besetzt gehalten, umringt gewesen wäre, ein einzelner preußischer Reiter darin gezeigt hätte; und versicherte mir, daß wenn alle Soldaten, die an diesem Tage mitgefochten, so tapfer gewesen wären, wie dieser, die Franzosen hätten geschlagen werden müssen, wären sie auch noch dreimal stärker gewesen, als sie in der That waren. Dieser Kerl, sprach der Wirth, sprengte, ganz von Staub bedeckt, vor meinen Gasthof, und rief: „Herr Wirth!“ und da ich frage: was giebt’s? „ein Glas Branntewein!“ antwortet er, indem er sein Schwerdt in die Scheide wirft: „mich dürstet.“ Gott im Himmel! sag’ ich: will er machen, Freund, daß er wegkömmt? Die Franzosen sind ja dicht vor dem Dorf! „Ei, was!“ spricht er, indem er dem Pferde den Zügel über den Hals legt. „Ich habe den ganzen Tag nichts genossen!“ Nun er ist, glaub’ ich, vom Satan besessen –! He! Liese! rief ich, und schaff’ ihm eine Flasche Danziger herbei, und sage: da! und will ihm die ganze Flasche in die Hand drücken, damit er nur reite. „Ach, was!“ spricht er, indem er die Flasche wegstößt, und sich den Hut abnimmt: „wo soll ich mit dem Quark hin?“ Und: „schenk’ er ein!“ spricht er, indem [25] er sich den Schweiß von der Stirn abtrocknet: „denn ich habe keine Zeit!“ Nun er ist ein Kind des Todes, sag’ ich. Da! sag’ ich, und schenk’ ihm ein; da! trink’ er und reit’ er! Wohl mag’s ihm bekommen: „Noch Eins!“ spricht der Kerl; während die Schüsse schon von allen Seiten ins Dorf prasseln. Ich sage: noch Eins? Plagt ihn –! „Noch Eins!“ spricht er, und streckt mir das Glas hin – „Und gut gemessen“ spricht er, indem er sich den Bart wischt, und sich vom Pferde herab schneuzt: denn es wird baar bezahlt!“ Ei, mein Seel, so wollt ich doch, daß ihn –! Da! sag’ ich, und schenk’ ihm noch, wie er verlangt, ein Zweites, und schenk’ ihm, da er getrunken, noch ein Drittes ein, und frage: ist er nun zufrieden? „Ach!“ – schüttelt sich der Kerl. „Der Schnaps ist gut! – Na!“ spricht er, und setzt sich den Hut auf: „was bin ich schuldig?“ Nichts! nichts! versetz’ ich. Pack’ er sich, ins Teufelsnamen; die Franzosen ziehen augenblicklich ins Dorf! „Na!“ sagt er, indem er in seinen Stiefel greift: „so solls ihm Gott lohnen,“ und holt, aus dem Stiefel, einen Pfeifenstummel hervor, und spricht, nachdem er den Kopf ausgeblasen: „schaff’ er mir Feuer!“ Feuer? sag’ ich: plagt ihn –? „Feuer, ja!“ spricht er: „denn ich will mir eine Pfeife Taback anmachen.“ Ei, den Kerl reiten Legionen –! He, Liese, ruf ich das Mädchen! und während der Kerl sich die Pfeife stopft, schafft das Mensch ihm Feuer. „Na!“ sagt der Kerl, die Pfeife, die er sich angeschmaucht, im Maul: „nun sollen doch die Franzosen die Schwerenoth kriegen!“ Und damit, indem er sich den Hut in die Augen drückt, und zum Zügel greift, wendet er das Pferd und zieht von Leder. Ein Mordkerl! sag’ ich; ein verfluchter, verwetterter Galgenstrick! Will er sich ins Henkers Namen scheeren, wo er hingehört? Drei Chasseurs – sieht er nicht? halten ja schon vor dem Thor? „Ei was!“ spricht er, indem er ausspuckt; und faßt die drei Kerls blitzend ins Auge. „Wenn ihrer zehen wären, ich fürcht mich nicht.“ Und in dem Augenblick reiten auch die drei Franzosen schon ins Dorf. „Bassa Manelka!“ ruft der Kerl, und giebt seinem Pferde die Sporen und sprengt auf sie ein; sprengt, so wahr Gott lebt, auf sie ein, und greift sie, als ob er das ganze Hohenlohische Corps hinter sich hätte, an; dergestalt, daß, da die Chasseurs, ungewiß, ob nicht noch mehr Deutsche im Dorf sein mögen, einen Augenblick, wider ihre Gewohnheit, stutzen, er, mein Seel’, ehe man noch eine Hand umkehrt, alle drei vom Sattel haut, die Pferde, die auf dem Platz herumlaufen, aufgreift, damit bei mir vorbeisprengt, und: „Bassa Teremtetem!“ ruft, und: „Sieht er wohl, Herr Wirth?“ und „Adies!“ und „auf Wiedersehn!“ und: „hoho! hoho! hoho!“ – – So einen Kerl, sprach der Wirth, habe ich Zeit meines Lebens nicht gesehen.”

Ob man den ‘mal zu Macron schicken sollte?













Sonntag, 10. November 2019

„Auch eine Geschichte der Philosophie“, Habermas 2019


Es fallen allerhand Namen, und vielen Argumenten kann man folgen. In der Tat hat die Philosophie insgesamt die Gestalt einer Religion auf säkularen oder teilweise säkularen Füßen. Besonders augenscheinlich wird das bei Hegel. Aber zwei Differenzierungen scheinen völlig zu fehlen: Einmal die Unterscheidung der Rezipienten nach Kognition und Geschmack (Ästhetik), und zum anderen die skeptische Haltung, die alles Wissen und allen Glauben als unvollständig betrachtet und dadurch erkenntnisoffen bleibt. Summarisch ist das in der unscharfen Goethe’schen Formel aufgehoben, daß “alles Vergängliche” “nur ein Gleichnis” sei. Man kann das einfacher ausdrücken: alles ist und bleibt ein bißchen oder ganz rätselhaft. Wissenschaft hat aber gegenüber dem Glauben und der Philosophie den Vorteil, konkrete Zusammenhänge, die dem Experiment zugänglich sind, besser kausal klären zu können. Das ist nicht wenig, wenn auch von der Sinnseite her nicht überaus befriedigend. Allerdings erleben wir heute Wissenschaftler, die religiöse Denkfiguren auf ihre Klimamodellbastelei anwenden und Wissen nur vortäuschen - sei es aus tiefgründendem Aberglauben, sei es aus Karrieregründen - oder einer trüben Mischung aus beidem. Skepsis und Pragmatismus sind daher für alle Lebensbereiche unabdingbar.












Montag, 4. November 2019

Sehr klarsichtig, Herr Tocqeville!






“Ich will entwerfen, unter welchen neuen Zügen der Despotismus sich in der Welt einstellen könnte: Ich sehe eine Menge ähnlicher und gleicher Menschen, die sich rastlos um sich selbst drehen, um sich kleine und gewöhnliche Freuden zu verschaffen, die ihr Herz ausfüllen. … er lebt nur in sich und für sich selbst … ein Vaterland hat er nicht mehr.
Über diesen Bürgern erhebt sich eine gewaltige Vormundschaftsgewalt, die es allein übernimmt, ihr Behagen sicherzustellen und über ihr Schicksal zu wachen. Sie ist absolut, ins einzelne gehend, pünktlich, vorausschauend und milde.”
de Tocqueville, Alexis, Über die Demokratie in Amerika, Reclam-Ausg., S. 343
Erstaunlich, was Tocqueville, der frühe Erkundungsreisende aus Frankreich, 1831 gesehen, analysiert und formuliert hat.
Die Gleichheitsideologie ist geeignet, alle Maßstäbe zu verbiegen und eine Abzockermentalität zu fördern, die über den Sozialstaat leicht zu einer Abzockermehrheit führen kann, die tüchtige Bürger ausbeutet. Und in den immer neuen Bürokratien der Sozialstaatsregierungen erwächst den Assoziationen der Bürger ein tückischer Feind: die zuständige Behörde regelt das, der Bürger wird mediatisiert.
Linke Netzwerke kapern die Behörden und implementieren ihre Ideologien, sie schütteln Grenzwerte aus dem Ärmel und schikanieren damit die ganze Gesellschaft. Ganze Gesellschaften gar, denn in internationalen Verbindungen vom Davoser World Economic Forum bis zur UNO haben linke Akteure ein neues Betätigungsfeld zur Weltbeglückung gefunden mit dem Ziel einer ökologischen Diktatur. Sie haben mit Teilen der Wissenschaft und Teilen der Wirtschaft - insbesondere der Finanzwirtschaft - potente Interessenten und Mitstreiter gefunden. Das kommt alles sehr modisch daher, aber vergißt das entscheidende Fundament der Zivilisation in der Geschichte und im Alltag: die Nation und ihr Geflecht zahlloser Interaktionen.








Sonntag, 3. November 2019

Die Physik und ihre Irrtümer

Lord Kelvin alias William Thomson rechnete gerichtet oder wenn Physiker rechnen, muß man nachrechnen
<
Thomson akzeptierte zwar grundsätzlich die Entstehung der Arten durch Entwicklung. Er glaubte aber physikalisch nachgewiesen zu haben, daß Darwins richtungslose und daher langsame Evolution durch ein richtunggebendes, entwicklungsbeschleunigendes Prinzip ersetzt werden müsse - ein Prinzip, das zudem seiner Physikotheologie entsprach. Weiter ging es ihm darum, zu verhindern, daß die Anhänger Darwins den Evolutionsprozeß auch auf die Entstehung des Lebens ausdehnten.>> S. 126
Rudolf Pulte, Darwin in der Physik und bei den Physikern des 19. Jahrhunderts. Eine vergleichende wissenschaftstheoretische und -historische lJntersuchung
https://www.ruhr-uni-bochum.de/philosophy/mam/wtundwg/darwin_physik_u._physikern.pdf

Oben: Thomsons/Kelvins Wappen (Wikip.)

















Er selbst (* um 1637-1707) kam nicht aus Buxtehude. /// BUXTEHUDE - Sonata D-Dur BuxWV267

Freitag, 1. November 2019

In der Umgebung dieser heißen Quellen - bis 400°C - könnte das Leben entstanden sein. Archaebakterien (Archaeen) und Bakterien, beide ohne Zellkern, haben möglicherweise hier günstige energetische Bedingungen gefunden. Leben ist eine chemische Reaktion. /// Schwarze Raucher, heiße Quellen | Projekt Zukunft

András Schiff - Bach. French Suite No.1 in D minor BWV812

Erdentstehung und Erdzeitalter


Als die Erde noch Teil der großen Gas- und Staubwolke unseres Sonnensystems war, gab es - selbst Grünen wird das begreiflich sein - bei ca. 2000°C kein Leben. Das entstand erst später, nach Abkühlung, nach rund 3 Mrd. Jahren, im Präkambrium, mutmaßlich an heißen Tiefseequellen, sog. Schwarzen Rauchern (vgl. William Martin et al.) Das waren anaerobe Archaebakterien; erst nachdem Cyanobakterien Sauerstoff gebildet hatten, konnte vielzelliges Leben im Kambrium entstehen. Im warmen Wasser, ohne Wärme geht es nicht. Alles Leben kommt aus dem warmen Wasser. Leben auf dem Land entstand durch Gebirgsbildung aus dem Wasser heraus. Auch die Berge kamen also aus dem Wasser. Alles Leben braucht Kohlenstoff für die Zellmembranen, der aus dem CO2 genommen wird. Viel CO2 in Wasser und Atmosphäre läßt Flora und Fauna gedeihen. Wenn es warm ist. Warmzeiten sind gute Zeiten!   

Abb. aus ZEITTUNNEL WÜLFRATH; die 4,6 Mrd. Jahre des Erdalters sind umgerechnet auf ein Kalenderjahr. Die Gegenwart - das Quartär - ist der letzte kleine Zeitabschnitt; in ihm entstand auch der homo sapiens.