Sonntag, 30. Juli 2017

Anouar Brahem - Leila Au Pays Du Carrousel (Live)

Th. Mann, „Das Gesetz“ u.a.


Übrigens.
Religion fällt nicht vom Himmel, sondern wird auf Erden gemacht. Thomas Mann hat das detailliert in seiner köstlichen Erzählung „Das Gesetz“ vorgeführt. Die Unterscheidung zwischen denen, die dazugehören, und den anderen, zwischen Eigen- und Fremdgruppe, läßt sich am eindrücklichsten mit Religion ziehen. Das ist der Kern jeder Religion. Die Stammes-Mitglieder werden mit stabilen Zeichen versehen, wie die Rinder mit Brandzeichen. 
Für die Genetik ist der Penis natürlich Herzenssache - wenn der Säugling die ersten schweren 7 Tage überlebt haben, wird er markiert, bei den Hebräern seinerzeit durch Entfernung der Vorhaut des Penis. Diese soziale Kennzeichnung wird auch nach ca. 4000 Jahren noch von den heutigen Glaubensjuden vorgenommen, selbst von säkularen Juden. 
Religiöse und ethnische Vettern haben das übernommen, weil sie auch Anderes einfach kopiert und abgeschrieben haben, und sich auch bei ihnen alles um den Penis drehte. 
Andere Abraham-Vettern fanden den Beschneidungsbrauch aus etwas anderen Gründen attraktiv. Die calvinistischen Sekten mit ihrem Schuldkult und ihrer Sexualfeindlichkeit fanden heraus, daß sich ohne Vorhaut schlecht masturbieren läßt. Das fanden sie prima, und noch heute werden Calvinisten der verschiedenen Sorten in Amerika beschnitten. 
In ihrer Sexualfeindlichkeit ähneln sie etwas den Islamisten, aber sie sind auch in anderen Bereichen auf Bedürfnisaufschub orientiert, die Quelle von Wissenschaft und Wohlstand. 

Ganz anders bei der wissenschaftsfeindlichen arabischen Kultur. Dort dient die Beschneidung der Vorhaut nur der sozialen Kennzeichnung und einem besinnungslosen Ritual. Das tatsächlich außerordentlich destruktiv ist, denn das Einsperren der Frauen bedeutet für die Jungmänner Sexualfrustration. Der sie durch regelmäßiges Masturbieren abhelfen könnten! Aber nicht können! Oder nur schlecht. Was ganz schlecht ist, wenn die primitiven Araber in den europäischen Kulturkreis kommen, wo sexuelle Freizügigkeit herrscht, die sie mit ihrem niedrigen Hilfsarbeiter-IQ nicht einordnen können. Unter sexuellem Druck und völlig fehlender Versagungserziehung werden sie oft übergriffig und kriminell. 

























Johannes Brahms - Abendständchen Op. 42 n. 1

Samstag, 29. Juli 2017

Brentano


Eingang

Was reif in diesen Zeilen steht,
Was lächelnd winkt und sinnend fleht,
Das soll kein Kind betrüben;
Die Einfalt hat es ausgesät,
Die Schwermut hat hindurch geweht,
Die Sehnsucht hat's getrieben.
Und ist das Feld einst abgemäht,
Die Armut durch die Stoppeln geht,
Sucht Ähren, die geblieben;
Sucht Lieb, die für sie untergeht,
Sucht Lieb, die mit ihr aufersteht,
Sucht Lieb, die sie kann lieben.
Und hat sie einsam und verschmäht
Die Nacht durch, dankend in Gebet,
Die Körner ausgerieben,
Liest sie, als früh der Hahn gekräht,
Was Lieb erhielt, was Leid verweht,
Ans Feldkreuz angeschrieben:
"O Stern und Blume, Geist und Kleid,
Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!"

Brentano 1778-1842

Es klingt einfach gut und es läßt sich auch etwas dabei denken. Aber nichts Präzises, nichts Distinktes. Das ist zugleich Mangel und Vorteil, denn wo der Gedanke scharf analysiert, breitet sich keine Stimmung aus, kein Klang. Von dem aber lebt dieses Gedicht, und bei “reif” und “Feld”, “Schwermut” und “Lieb”, vor allem aber bei der schließenden Koda
"O Stern und Blume, Geist und Kleid,

Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!" l
läßt sich manches denkfühlen. Das ist Romantik.























40 Millionstel Gramm


Die Grünfanatiker haben wieder gewonnen
So geht das Spiel: Betrügerische Grenzwerte werden von grünen Kampftrupps ins Spiel gebracht, grüne Wissenschaftler phantasieren eine Studie, die bekannten rotgrünen Politmedien stimmen ein großes Gezeter an, rotgrüne Politik erfindet ein Gesetz plus Verordnung, das Ganze geht nach Brüssel oder kommt auch von dort, je nachdem, wie es sich gerade anbietet, und schon haben die Stuttgarter per Landesregierung und Stadtmeßstellen ein künstliches Dieselproblem. 40 Mikrogramm - 40 Millionstel Gramm !!!! - 0,000004g - auf der Straße werden zu tödlicher Überlebensgröße aufgeblasen, wo im Büro, am Arbeitsplatz 950 Mikrogramm unbedenklich sind.
















Charles Mingus - Goodbye Pork Pie Hat (Live At Montreux 1975)

Donnerstag, 27. Juli 2017

Jennifer Koh performs Luciano Berio's Sequenza VIII for solo violin

Reaktionszeitentest als Plausibilitätsprüfung


Intelligenz kann auch mit Reaktionszeiten gemessen werden, indem die Schnelligkeit gemessen wird, mit der auf einen optischen oder akustischen Reiz geantwortet wird. Je schneller die Reaktion erfolgt - so die Erklärung - desto effizienter funktioniert das Gehirn. Die leistungsfähige Informationsverarbeitung testen auch die Intelligenztests (Jensen, 1998; Deary, 2000). Um zu überprüfen, ob die Ergebnisunterschiede in den nationalen Intelligenztests gültig mentale Kapazität widerspiegeln, kann man untersuchen, ob sich die gleichen Unterschiede bei verschiedenen Reaktionszeitentests zeigen.
Nach:
Richard Lynn (Psychologe Uni Ulster), Tatu Vanhanen (Politologe Uni Tampere, 1925-2015) in: INTELLIGENZ UND WOHLSTAND DER NATIONEN, 2002 (IQ and the Wealth of Nations):

Tabelle 6.2, vereinfacht, Kindle-Pos. 983ff.






























Das macht etwas aus


Ein Faktor, unter vielen, mit dem zu rechnen ist:
der IQ-Durchschnitt und der Wohlstand der Nationen.
Ägypten: 83
Sudan 72 
Uganda 73
Kenia: 72
Kongo (Brazzaville) 73
Kongo (Zaire) 65
Äquatorialguinea 59
Guinea 66
Äthiopien 63
Ghana 71
Kenia 72
Nigeria 67
Sierra Leone 64
Südafrika 72
Tansania 72
Sambia 77
Simbabwe 66
Irak 87
Iran 84,
Türkei 90
Qatar 78
Libanon 86
Afghanistan 83
Marokko 85
(zum Vergleich: Schweiz 101, Deutschland 102, Japan 105-110, Südkorea 106, Hongkong 113)
Richard Lynn (Psychologe Uni Ulster), Tatu Vanhanen (Politologe Uni Tampere, 1925-2015) in: INTELLIGENZ UND WOHLSTAND DER NATIONEN, 2002 (IQ and the Wealth of Nations): Tabelle 6.1


















Mittwoch, 26. Juli 2017

Nota bene: 1928







1928 war ein entscheidendes Jahr: Die Muslimbruderschaft 
“wurde 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet. Seitdem hat sich die Muslimbruderschaft in andere Länder verbreitet, insbesondere Syrien und Jordanien. Ihre beiden Ableger Ennahda und Hamas (Algerien)sind Teil der Regierungen von Tunesien und Algerien und des dortigen politischen Prozesses. Im Gazastreifen hingegen errichtete ihr Ableger Hamas eine islamistische Diktatur, während ihr libyscher Ableger (die Partei für Gerechtigkeit und Aufbau) im Zweiten libyschen Bürgerkrieg als eine der Hauptfraktionen gilt. Auch die im Sudan herrschende Nationale Kongresspartei beruft ihre Wurzeln auf die Muslimbruderschaft. Sie gilt als die erste revolutionäre islamische Bewegung.
Die Muslimbrüderschaft gilt in westlichen Ländern als radikal-Islamistische Organisation. Nach dem Umsturz in Ägypten 2013 und der darauffolgenden Absetzung Mohammed Mursis wurde die Muslimbruderschaft in Ägypten verboten und als Terrororganisation eingestuft.[2]” (Wikip.)

Niemand erwartete, daß die Muslimbrüder eine große Rolle spielen würden unter den tausend muslimischen Sekten. Schon im 7. Jahrhundert entzweiten sich die Mohammedaner in Schiiten und Sunniten und bekämpfen sich seitdem. Dabei tauchen sporadisch besonders charismatische Führer auf wie Hassan-i Sabbah (12. Jh., Assassinen) und Muhammad Ahmad (19. Jh., der Mahdi). Schulbildend wirkten die Attentate der Assassinen. Aber niemand kann sicher zukünftige Entwicklungen abschätzen, außer natürlich Herr Chomsky, der die Weisheit der Welt mit seiner generativen Grammatik enorm bereichert hat. Der unterschätzte Hassan al Bannah konnte sich auf die ägyptische Landbevölkerung stützen, die schließlich sogar den Muslimbruder Mursi zum ägyptischen Ministerpräsidenten wählten. Der Hauptverbündete der Muslimbrüder war aber die Bevölkerungsexplosion in Ägypten: 

1900 - 12 Mio. Einwohner
1961 - 28 Mio.
1985 - 50 Mio.
2010 - 85 Mio.
In ca. 100 Jahren also etwa eine Versiebenfachung.

Höchstens die liberale Marktwirtschaft schafft es, eine solche exorbitante Vermehrung der Bevölkerung aufzufangen. Die halbfeudale ägyptische Landwirtschaft und die bürokratisierte und korrupte Wirtschaft schafften und schaffen das nicht. Und natürlich spielt auch der durchschnittliche IQ von nur 83 (Lynch/Vanhanen, IQ and the Wealth of Nations, Tab. 6.1) eine Rolle, nicht nur bei Wissenschaft, Wirtschaft und Wohlstand. 


Interessant in diesem Zusammenhang ist die letzte Woche erfolgte Einstellung der Unterstützung für die syrisch-sunnitischen Banden durch Trump. Sie stehen alle in einem Zusammenhang mit den syrischen Muslimbrüdern, von denen der Aufstand gegen Damaskus nicht zum ersten Mal ausging. Die großen, von Assad befriedeten Gebiete werden anerkannt. Die alewitische Damanszener Diktatur, die von allen Minderheiten gegenüber den mörderischen sunnitischen Milizen unterstützt wird, kann allein als zukunftweisend gelten. Doch die Annäherung an die radikale schiitische Vormacht Teheran im Verlauf des Bürgerkrieges macht die Zukunft unkalkulierbar. Die Muslimbrüder haben jedenfalls wieder eine Schlacht verloren.  























Dienstag, 25. Juli 2017

Geringe Wirkung des CO2, meint Dr. F. K. Reinhart vom Swiss Federal Institute of Technology

EIKE:

Schweizer Physiker: IPCC-Hypo­thesen ,verge­waltigen die Realität‘ … CO2 nur ein ,sehr schwaches Treib­hausgas‘

Kenneth Richard on 17. July 2017
Einführung des Übersetzers: Statt eines ,Blickfangs‘ folgen hier die Kernthesen des Schweizer Physikers Dr. F. K. Reinhart vom Swiss Federal Institute of Technology. Übersetzung einer Kernthesen:
●CO2 ist ein sehr schwaches Treibhausgas: löste eine Erwärmung der globalen Temperaturen seit 1850 um nur 0,12°C aus.
●Unsere Ergebnisse lassen nur den Schluss zu, dass CO2 EIN SEHR SCHWACHES TREIBHAUSGAS ist und nicht als Haupttreiber von Klimawandel in Frage kommen kann.
●Die Annahme einer konstanten Temperatur und Schwarzkörperstrahlung VERLETZT DEFINITIV DIE WIRKLICHKEIT UND SOGAR DIE GESETZE DER THERMODYNAMIK.
●Wir folgern, dass der im IPCC-Bericht AR5 prophezeiten Erwärmung JEDE ROBUSTE WISSENSCHAFTLICHE RECHTFERTIGUNG fehlt.
●Eine Verdoppelung des gegenwärtigen CO2-Niveaus (von 400 auf 800 ppm) würde zu einer Erwärmung lediglich von weniger als 0,24°C führen.
●Die wissenschaftliche Gemeinschaft muss nach Gründen für den Klimawandel suchen, die fest auf den Gesetzen von Physik und Chemie beruhen.
Ein Schweizer Wissenschaftler, der bekannt ist für die Veröffentlichung hunderter physikalischer Studien in Physik-Journalen war Autor einer neuen wissenschaftlichen Studie, welche ernsthafte Zweifel hinsichtlich der Effektivität von CO2 als Treibhausgas bzgl. des Einflusses auf die globale Temperatur aufwirft.
Die Studie fügte sich ein in den zunehmenden Umfang begutachteter wissenschaftlicher Studien, welche die Schätzungen einer hohen Klimasensitivität deutlich erhöhter CO2-Konzentrationen ernsthaft in Zweifel zieht.
Unter diesem Link findet man eine Zusammenstellung von über 60 wissenschaftlichen Studien mit „extrem niedrigen“ Schätzungen numerische Bandbreite 0,02°C bis <1 100="" bei="" co2-konzentrationen="" der="" einer="" klimasensitivit="" p="" t="" um="" zunahme="">
Hier folgen jetzt einige der auch für interessierte Laien verständlichen Eckpunkte aus der Studie von Reinhart mit dem Titel Infrared absorption of atmospheric carbon dioxide.
Eine zusammenfassende Schlussfolgerung der Berechnungen könnte sein, dass falls wir die heutige CO2-Konzentration von 400 ppm auf 800 ppm verdoppeln, die daraus folgende Reaktion der Temperatur eine Änderung um weniger als ein Viertelgrad Celsius ist. Selbst bei einer Verzehnfachung der heutigen CO2-Konzentration auf 4000 ppm würde die daraus resultierende Temperaturänderung lediglich 0,8°C betragen.
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Abstract

Für die numerischen Berechnungen wurden über 200.000 diskrete Absorptionslinien von CO2 herangezogen. Falls die absorbierte Energie direkt in Wärme konvertiert wird, überschätzen wir vorsätzlich die Fähigkeit zur Wärme-Zurückhaltung von CO2. Die Statistik der thermischen Besetzung der CO2-Energiezustände [?] spielt eine Schlüsselrolle in diesen Berechnungen. Die berechnete Wärme-Zurückhaltung wird in Temperaturzunahme ∆T konvertiert. Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration hat lediglich eine Erwärmung um <0 1="" 200="" b="" bis="" co2-zunahme="" dauern="" der="" eine="" erreicht="" es="" fast="" folge.="" gegenw="" jahr="" jahre="" k="" konzentration="" man="" mit="" nbsp="" pro="" rate="" rtigen="" um="" verzehnfachung="" wird="" zur="">∆T < 0.80 K.
CO2 ,sehr schwach‘, IPCC-Hypothesen ,vergewaltigen die Realität‘
Auf der Grundlage all dieser Fakten folgern wir, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist. Wir betonen, dass unsere vereinfachenden Hypothesen keinesfalls das Absorptions-Potential von CO2 zu minimieren versuchen. Im Gegenteil, sie führen zu einer Überschätzung der begrenzenden Werte. Die Hypothese einer konstanten Temperatur und Schwarzkörperstrahlung vergewaltigt definitiv die Wirklichkeit und sogar die Gesetze der Thermodynamik.
Wir folgern, dass der vom IPCC-Bericht AR5 prophezeite Erwärmung jede robuste wissenschaftliche Rechtfertigung fehlt. Das Hauptproblem liegt wahrscheinlich darin, dass man die Okkupations-Fähigkeiten der Energieniveaus [?] nicht berücksichtigt hat.
[Tabelle übernommen aus dem Original-PDF. Anm. d. Übers.]
Wir haben ∆Fmax und ∆Tmax für vier Konzentrationen berechnet, nämlich 400 ppm, 800 ppm, 2000 ppm und 4000 ppmDie Ergebnisse zeigt obige Tabelle. Die Werte können ziemlich genau mit einer logarithmischen Abhängigkeit von der Konzentration dargestellt werden.
Eine Verdoppelung der gegenwärtigen CO2-Konzentration auf 800 ppm führt zu einer Temperaturänderung ∆T von < 0,24 K.
Der zehnfache Wert der gegenwärtigen CO2-Konzentration (4000 ppm) ergibt eine Temperaturänderung ∆T von < 0,80 K.
In vorindustriellen Zeiten betrug die CO2-Konzentration 285 ppm. Die sich daraus ergebende Erwärmung seit vorindustrieller Zeit beläuft sich auf ∆T < 0,12 K.
Sonnenaktivität korreliert mit Temperatur, nicht positive Rückkopplungen
Lu et al. 2013 befassten sich mit einer Korrelation von ∆T mit der Sonnenaktivität, kosmischen Strahlen und Ozon-Reaktionen auf Fluorkohlenwasserstoffe in der Stratosphäre. Den Ergebnissen dieser Studie zufolge spielt CO2 nur eine untergeordnete Rolle bei der Temperaturentwicklung seit vorindustriellen ZeitenUnsere Berechnung ist mit seinen Ergebnissen kompatibel.
Es verbleibt die Frage nach der Existenz von Rückkopplungen. Man glaubt, dass dieser Effekt eine geringe Temperaturänderung verstärkt oder dämpft. Derartige Prozesse kann man sich leicht vorstellen, doch sind sie nur extrem schwierig zu quantifizieren und zu beobachten. Lindzen hat versucht, Rückkopplungen zu beobachten mittels komplizierter Korrelations-Studien. Er fand eine Tendenz zur Abschwächung induzierter Temperaturänderungen, weil die schwache CO2-Konzentration in dieser Hinsicht nicht vergrößert wird.
Schlussfolgerung
Unsere Ergebnisse zeigen, dass CO2 ein sehr schwaches Treibhausgas ist und nicht als Haupttreiber von Klimawandel akzeptiert werden darf. Die beobachtete Erwärmung seit vorindustriellen Zeiten ist um eine Größenordnung größer als es dem CO2 zugeordnet werden kann. Wir zeigen, dass die CO2-Zunahme nur dann gefährlich wird, wenn die Konzentrationen deutlich über 4000 ppm steigen. Bei der gegenwärtigen Rate der CO2-Zunahme würde dies über 200 Jahre dauern. Daher sind Forderungen nach einer Abscheidung von CO2 ungerechtfertigt und der CO2-Zertifikatehandel eine ökonomische Absurdität. Der Klimawandel muss eine sehr viel andere Ursache haben, und die wissenschaftliche Gemeinschaft muss nach Gründen für den Klimawandel suchen, die solide auf den Fundamenten von Physik und Chemie stehen.
Übersetzt von Chris Frey EIKE


























Montag, 24. Juli 2017

70 verweht. /// Santana - Samba Pa Ti (Live at Montreux 2011)

EU, EZB und die Arbeitslosigkeit


Arbeitslosen-Statistiken werden immer geschönt, weil jede Regierung und EU-Kommission gerne Vollbeschäftigung hätte. Und jedes Land wendet seine eigenen Tricks an, bevor es die Zahlen an Eurostat weitergibt. Trotzdem sind auch die frisierten Statistiken nicht uninteressant. Tschechien weist hier mit 3% Vollbeschäftigung aus. Auch wenn man 2% Schummelaufschlag addiert, ist der Wert noch ordentlich im Vergleich zu den 22,5% Griechenlands. Entscheidend sind aber die großen Volkswirtschaften England, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland. Letzteres wird bei Statista mit 3,9% angegeben, dürfte aber über 7% liegen (s. Correctiv.org). Ähnlich wird es sich bei den anderen Ländern verhalten, so daß der ausgewiesene EU-Durchschnitt nicht bei 7,8% liegt, sondern höher, und die großen Problemländer Spanien, Italien und Frankreich nicht durchschnittlich bei 12,8% rangieren, sondern bei 15%. Diese Marke hat offenbar die EZB im Auge, wenn sie immer noch bei ihrer Nullzinspolitik und der Staatsfinanzierung durch Staatsanleihenkauf bleibt. Sie schädigt damit die Altersvorsorge der Bürger beträchtlich und gibt den verantwortungslosen Politikern weiterhin Zeit und Kredit. Die EU und EZB erweisen sich damit als Helfer bei der Reformverschiebung. Die Nation bleibt der Ort, wo solche Probleme allein lösbar sind.
















Samstag, 22. Juli 2017

Sanftes Stück, das leider abrupt endet. /// MAREK NAPIORKOWSKI SEXTET "UP!" - Kawiarnia Jazzowa - Płock - 09.01.201...

Luther und die Insekten







Biene an Feuerdorn

These 25: "Die Vollmacht, die der Papst über das Fegfeuer im Allgemeinen hat, hat jeder Bischof und jeder Pfarrer in seiner Diözese und in seiner Pfarrei im Besonderen."

O Gott! Dieser elende Wicht dreht immer noch die Schuldplatte in These 25. Aber er will teilhaben an dem Unsinn. Jeder Pastor ein Drohgespenst. Leider ist der Blödsinn nicht nur von historischer Bedeutung. Dieser Tage ist nicht mehr vom Waldsterben die Rede - der Wald wird jetzt einfach für Windmüll abgeholzt - jetzt sind die Insekten dran. Eine der übelsten Figuren aus dem Gehege des Alarmismus, Frau SPD Hendricks, behauptet schlankweg, daß 80% der Insekten verschwunden seien. In Deutschland. Nun ist Deutschland ein so winziges Ländchen auf dem Globus, daß es völlig irrelevant ist, was in Deutschland passiert oder nicht. Aber sofort holen die linken Medien die Posaunen der Apokalypse heraus und tuten hinein wie weiland der Glaubensganove Johannes mit seinem feurigen Regen als Strafgericht des Himmels. Die christliche Verbrecherbande hat den Leuten Jahrhunderte hindurch die Angst vor der Hölle eingeredet. Und das Fegefeuer haben die Schurken - da sind wir bei Luther - dazuerfunden. Und der Dunkelmann Luther reitet darauf herum. Und bis heute lassen sich die Leute alle möglichen Schuldverhältnisse einreden. Insektensterben? Der böse Bauer! Weniger Insekten auf der Windschutzscheibe? Das wird böse enden! Hölle und Fegefeuer drohen pausenlos als destruktive Selbstauslöschung samt Planet.
Ihr armen Apokalypsejünger, mental verseucht vom schuldsüchtigen Christentum, lehnt euch einfach mal zurück und macht halblang. Deutschland ist ein so winziges Ländchen, was in Deutschland passiert oder nicht, juckt den Planeten nicht. Zwei Drittel sind ohnehin Wasser. Zwei Drittel! Ozean! Seht mal auf den Globus!

Und wer etwas für sich und für diverse Insekten tun will, der holze nicht den Wald für Windmüll ab.







Bach, Fantasie c Moll BWV 906, Boris Bloch

Donnerstag, 20. Juli 2017

Er klingt ja immer recht ähnlich - man kann auch sagen, daß er sich ausgesprochen treu bleibt. Aber seine Kombination mit Malerei finde ich ganz ansprechend. /// Herb Weidner Sommerliebe

Mein Beileid!



"In Grönland war es im Juli 2017 so kalt wie noch nie
- Kategorien: Allgemein, News/Termine
20. Juli 2017
Eugen Sorg machte sich am 11. Juli 2017 in der Basler Zeitung gute Gedanken:

Ab nach Grönland: In Grönland war es im Juli so kalt wie noch nie. Das bringt die Klima­katastrophiker in Erklärungsnot
[...] Die allermeisten Europäer lieben sommerliche Hochtemperaturen und die damit einhergehenden vitalen Leichtigkeiten und Entgrenzungen. Höchstens ältere Menschen mit Kreislaufschwächen und eine kleine Gruppe eingefleischter, prinzipieller Hitzehasser freuen sich nicht auf die wärmsten Tage des Jahres. Für Letztere hätte es heuer jedoch eine attraktive Ausweichdestination gegeben. Das staatliche Dänische Meteorologische Institut (DMI) veröffentlichte kürzlich die neuesten Messungen zu Grönland.

Die grösste Insel der Welt verzeichnete laut DMI mit –33 Grad Celsius die kälteste Juli-Temperatur, die in der nördlichen Hemisphäre je gemessen wurde (bisheriger Rekord –30,7 Grad). Gleichzeitig ist die Eisdecke auf fast ganz Grönland prächtig gewachsen. Paradiesische Verhältnisse für unsere leidenden Hitzeverächter also, die davon jedoch nichts erfahren haben. [...]

Ganzen Artikel in der Basler Zeitung lesen.

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Der ARD Bildungskanal liebt den Klimaalarm und sendete kürzlich den Film

Kiribati – Ein Südseeparadies versinkt im Meer

Es geht um Kiribati und dessen angebliche Betroffenheit durch den Klimawandel. Klimapropaganda in der Schule. Pro Minute 5 mal das Wort Klimawandel. Er ist schlichtweg an allem schuld. Die wissenschaftlichen Fakten zum Meeresspiegel in der Südsee stören nur, schaffen es nicht ins Programm. Wieder einmal muss das Bildungsblog ‘kalte Sonne’ einspringen.

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Michael Mann spielte eine unrühmliche Rolle in der Hockey Stick-Kontroverse. Er hatte kaum verlässliche Daten, ungeeignete statistische Methoden und schlechte Berater. Die Hockey Stick Kurve machte Geschichte, wurde vom IPCC mit Kußhand aufgenommen – und ist nun doch wieder Geschichte. Sie war fehlerhaft und wurde nach einigen Jahren wieder außer Dienst gestellt, und das nämlich von Michael Mann selbst, der 2008 eine stark verbesserte Temperaturrekonstruktion der letzten 2000 Jahre veröffentlichte. Er ist gereift. Vor kurzem war er sogar Co-Autor in einem Paper, dass die gebremste Erwärmung der letzten anderthalb Jahrzehnte anerkennt. Und nun stellte er sich in einem Facebook-Beitrag gegen einen übermäßig alarmistischen Artikel in auf nymag.com. Die Entwicklung ist hocherfreulich, vielleicht ist ihm klar geworden, dass es auch einen Mittelweg geben kann, abseits der extremen Alarm-Schiene. Jeder Mensch kann sich ändern, verdient eine zweite Chance. Ein gutes Beispiel dafür, wie sich die beiden Seiten der Klimadebatte annähern könnten.

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Und hier einige Schmankerl aus der schweizerischen Berichterstattung zum Klimawandel:

1) Der Beitrag der Radiosendung: “Echo der Zeit“

Im 4. Beitrag der Sendung mit der folgenden Kernaussage im Schlusssatz:

“Die Antarktis erwärmt sich durch den Klimawandel, und zwar stärker als der Rest des Planeten…”

Diese Aussage ist klar eine Fake-News und gilt höchstens ansatzweise für die Antarktische Halbinsel (2% der Antarktis) in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts. Der Rest der Antarktis zeigt im Mittel keinen signifikant steigenden Temperaturtrend. Doch selbst auf der Antarktischen Halbinsel (an der das Larsen C Schelfeisfeld liegt), hat sich der Trend wieder umgekehrt. Und auch die Gletscher auf der Ostantarktis (der grösste Teil der Antarktis) sind stabil oder wachsen sogar.

2) Ein Beitrag auf der SRF.News Seite:

Gewaltiger Eisberg bricht in der Westantarktis ab

Im Schlusssatz heißt es dort:

“Die Antarktis ist besonders stark vom Klimawandel betroffen: Sie zählt zu den sich am schnellsten erwärmenden Gebieten unseres Planeten.”

Hatten wir ja schon unter (1), diesmal allerdings noch noch dreister formuliert.


3) Noch ein Beitrag auf SRF.News, diesmal von der Wissens-Redaktion:

Ein gigantischer Eisberg treibt durch die Antarktis

Schlusssatz:

“Klar ist aber, dass sie eine Region beobachten, in der die Temperatur über die letzten Jahrhunderte stark angestiegen ist und derzeit mehr Eis schmilzt, als neues hinzu kommt.”

Dieser Beitrag ist etwas ausgewogener und vorsichtiger, als die ersten beiden, aber hat mit dem Schlussatz immer noch Fake News Charakter, weil von einem “starken Temperatur-Anstieg über Jahrhunderte” keine Rede sein kann, und selbst die Antarktische Halbinsel eben nicht mehr wärmer wird und mit gerade mal 2% auch nicht “Die Antarktis” ist… Falls es aber tatsächlich eine Anstieg “über Jahrhunderte” gewesen wäre, könnte das ohnehin nur durch eine natürliche Ursache erklärt werden, denn der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre ist erst nach dem 2. Weltkrieg signifikant durch die menschliche Zivilisation beeinflusst worden.


4) SRF-Tageschau

Im Vergleich zu den Berichten 1) bis 3) war die SRF-Tagesschaumeldung dann am vorsichtigsten, und deutete nach der dramatisierenden Moderatoren-Einleitung nur vage einen “möglichen” Einfluss des Klimawandels an. Video gibt es hier. Vermutlich hatten die Tageschau-Redakteure noch rechtzeitig fachliche Warnungen erhalten, dass man Klima-Fake-News mit Bezug zur Antarktis besonders leicht widerlegen kann…"