mi 7° Sch 1,4545
- Sankt Dennis Meadows: "Es geht doch nicht um Jobs. Die Menschen wollen eine ordentliche Behausung haben, Nahrung, Wärme, Respekt, Unterhaltung und so weiter. Unglücklicherweise sind moderne Gesellschaften so organisiert, dass all das nur bekommt, wer einen hochbezahlten Job hat. Das muss aber nicht so sein."
DIE ZEIT 31.12.2003 Nr.2
- Wie weiter mit dem Christentum? Die alten Griechen, die mit den heutigen wenig zu tun haben (500 Jahre türkische Besetzung), nahmen orientalische Impulse auf und machten daraus etwas völlig Unorientalisches: die Moderne, oder doch die Proto-Moderne; die Römer, von Natur aus kriegerische Barbaren, gingen nach der Eroberung in die Schule Athens und waren insgesamt begabte Erben; Hellenismus und Jesuskult begegneten sich (Sokrates, Kohelet, Stoa) und fanden zu einem passablen Verhältnis, das auch nach durch Klimawandel ausgelösten Völkerwanderungswirren mit Untergang des antiken Roms andauerte, weil der Bischofssitz Rom das antike Erbe stets vor Augen hatte und der irrationale Urgrund der christlichen Religion dadurch strategische Richtungsimpulse bekam. Die rationalisierende Scholastik als großer Meilenstein (nach dem Römer Augustinus) erging sich in Platon- und Aristoteles-Rezeption (während Ibn Ruschd von der islamischen Orthodoxie verjagt wurde). Die Bettlerorden bekannten sich zur Arbeit (und zum städtischen Kommerz), die Warmzeit des Mittelalter-Optimums ließ in Nord-Europa (incl. Grün-grön-land) tausend Städte erblühen und brachte mit dem Handwerkerstand, der jetzt ernährt werden konnte, die europäische Technik auf den Weg, mit dem Wettbewerb zwischen den tausend Städten, und schon sind wir bei der Reformation im Zeichen der Stoa, innerlich war angesagt, kein orientalischer Basar-Schacher, und die protestantischen Neo-Briten überholten in 200 Jahren den reichen katholischen Kontinent im Süden mehrere millionenmal. Jetzt stellt sich das geschichtlich ernstzunehmende vielfältige amerikanische Protestantentum dar wie die japanische und chinesische Szene: spirituelle Tingelei für das Herz des großen Haufens, sagen wir: der Interessierten, und parallell dazu wissenschaftliche und technische Offenheit, verbunden mit den Klugheitslehren der Antike, des Jesuskults, des Buddha, des Laotse und Konfuzius.
Der Katholizismus steht unproduktiv da, hat aber große Ritual- und Promikraft; mit seinem tiefsinnigen Ratzinger dürfte er sich auf den hinteren Plätzen behaupten. Die EKD dürfte weiter an Rom verlieren wegen sozialarbeiterischer Ambitionen.
Dienstag, 6. November 2007
Montag, 5. November 2007
Strompreis, Gotteswahn, Vervetterung, Pakistan
mi 9° b
Das Zwergahornrot. Das zierkirschenrot. Das Berberitzenrot.
- Strompreis: "Der Staat könnte Entlastung schaffen.
Vierzig Prozent des Preises beruhen auf staatlichen Vorgaben" / Von Werner Sturbeck FAZ
-"Dawkins hatte in seinem Buch „Der Gotteswahn“ ein Weltbild restauriert, wonach Religion einem vorwissenschaftlichen Zeitalter angehört und mit dem Siegeszug des wissenschaftlichen Zeitalters verschwindet." // Die Religion wird nie verschwinden, da der Mensch zu Mythen neigt; je einfacher sein Begriffsvermögen ausfällt, desto stärker das Bedürfnis nach Mythos und Religion. Auch die Wissenschaft wird von uralten, memenhaften mythischen Denkfiguren berührt. Bei den missionarischen Klimatologen findet die Denkfigur der Apokalypse (s. z. B. die Offenbarung des Johannes) in computergenerierter Form Anwendung.
- Die beiden verfeindeten sozialistischen Brüder KPD und NS-ArbeiterPartei fanden immer einmal zusammen: "Bei diesem Streik geht es ums Ganze . Im November 1932 legten in Berlin die BVG-Beschäftigten den Nahverkehr lahm. / / Von Klaus Rainer Röhl / / Sie stehen mitten auf dem blanken Asphalt, ..." 02.11.07
- Familienkultur und Vervetterung: Im WDR werden die Stellen erblich, ja, noch vor dem Ableben rücken die Junioren Erdenberger und Vormweg ein, bei den Freundinnen kann man es von außen nicht erkennen - der WDR vervettert immer mehr, eine hermetische Clique war er schon lange. Und mit der Vervetterung beschäftigt sich das Programm auch immer wieder: bei den Managern. Das wurde bei 'Gutenberg' erneut aufgekocht. Allerdings auf bekanntem Niveau - auf den Spitzenplätzen säßen die Kinder von Spitzenkräften.- Natürlich spielen Beziehungen beim Vetter Mensch immer eine Rolle - siehe Vater und Sohn beim WDR - aber die viel Bedeutendere Veranschlagung der Familienkultur unterblieb. Die Mommsens, die Curies, die Wagners, die Rothschilds, die Weizsäckers u.v.a.m. : da läßt sich die Bedeutung der Familie auf die Bildung der Kinder ganz einfach fassen: das Vorbild im Alltag. Aber natürlich bildet die Genetik das Fundament: was bei den Oetkers ging, ging bei Gerling und Reemtsma nicht.
- Unruhiges Pakistan: Indien hat es besser, der Islam fehlt weitgehend
- Die Probleme Afrikas: "Die Seelenfresserinnen.
In Burkina Faso regiert der Aberglaube: Frauen werden immer wieder als „Hexen“ bezeichnet, verprügelt und aus ihren Dörfern vertrieben. Die Regierung ist weitgehend machtlos." Von Thomas Veser." FAZ 03. November 2007 (s. http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_246hnjzkw) // Aber der Herr Köhler klagt den Norden an und streichelt die Potentaten in den goldenen Betten.
- 'Arthur Kornberg ist gestorben
Wer ihm, dem wohl größten Biochemiker des vergangenen Jahrhunderts, ein Kompliment machen wollte, der zitierte seine "Liebesaffäre mit den Enzymen" ...' FAZ 29.10.07
Das Zwergahornrot. Das zierkirschenrot. Das Berberitzenrot.
- Strompreis: "Der Staat könnte Entlastung schaffen.
Vierzig Prozent des Preises beruhen auf staatlichen Vorgaben" / Von Werner Sturbeck FAZ
-"Dawkins hatte in seinem Buch „Der Gotteswahn“ ein Weltbild restauriert, wonach Religion einem vorwissenschaftlichen Zeitalter angehört und mit dem Siegeszug des wissenschaftlichen Zeitalters verschwindet." // Die Religion wird nie verschwinden, da der Mensch zu Mythen neigt; je einfacher sein Begriffsvermögen ausfällt, desto stärker das Bedürfnis nach Mythos und Religion. Auch die Wissenschaft wird von uralten, memenhaften mythischen Denkfiguren berührt. Bei den missionarischen Klimatologen findet die Denkfigur der Apokalypse (s. z. B. die Offenbarung des Johannes) in computergenerierter Form Anwendung.
- Die beiden verfeindeten sozialistischen Brüder KPD und NS-ArbeiterPartei fanden immer einmal zusammen: "Bei diesem Streik geht es ums Ganze . Im November 1932 legten in Berlin die BVG-Beschäftigten den Nahverkehr lahm. / / Von Klaus Rainer Röhl / / Sie stehen mitten auf dem blanken Asphalt, ..." 02.11.07
- Familienkultur und Vervetterung: Im WDR werden die Stellen erblich, ja, noch vor dem Ableben rücken die Junioren Erdenberger und Vormweg ein, bei den Freundinnen kann man es von außen nicht erkennen - der WDR vervettert immer mehr, eine hermetische Clique war er schon lange. Und mit der Vervetterung beschäftigt sich das Programm auch immer wieder: bei den Managern. Das wurde bei 'Gutenberg' erneut aufgekocht. Allerdings auf bekanntem Niveau - auf den Spitzenplätzen säßen die Kinder von Spitzenkräften.- Natürlich spielen Beziehungen beim Vetter Mensch immer eine Rolle - siehe Vater und Sohn beim WDR - aber die viel Bedeutendere Veranschlagung der Familienkultur unterblieb. Die Mommsens, die Curies, die Wagners, die Rothschilds, die Weizsäckers u.v.a.m. : da läßt sich die Bedeutung der Familie auf die Bildung der Kinder ganz einfach fassen: das Vorbild im Alltag. Aber natürlich bildet die Genetik das Fundament: was bei den Oetkers ging, ging bei Gerling und Reemtsma nicht.
- Unruhiges Pakistan: Indien hat es besser, der Islam fehlt weitgehend
- Die Probleme Afrikas: "Die Seelenfresserinnen.
In Burkina Faso regiert der Aberglaube: Frauen werden immer wieder als „Hexen“ bezeichnet, verprügelt und aus ihren Dörfern vertrieben. Die Regierung ist weitgehend machtlos." Von Thomas Veser." FAZ 03. November 2007 (s. http://docs.google.com/Doc?id=dfxbprhp_246hnjzkw) // Aber der Herr Köhler klagt den Norden an und streichelt die Potentaten in den goldenen Betten.
- 'Arthur Kornberg ist gestorben
Wer ihm, dem wohl größten Biochemiker des vergangenen Jahrhunderts, ein Kompliment machen wollte, der zitierte seine "Liebesaffäre mit den Enzymen" ...' FAZ 29.10.07
Sonntag, 4. November 2007
Kraniche, Grundschule um die Ecke, kohlendioxidfrei
9° b 1,45+ Hz.öl 69,50
Noch mehrere Keile Kraniche unterwegs. Auch der Igel ist noch munter, und emsig der Maulwurf. Letzterer versenkt sein Atem-CO2 unterirdisch - kann man sich ein vorbildlicheres Säugetier vorstellen? Ich schlage ihn als animal sapiens des Jahres vor. Er ist auch sonst recht nützlich und genügsam, wenn auch sein haufenmäßiger ästhetischer Sinn nicht ganz zu überzeugen vermag.
- An der kleinen, ehemaligen Grundschule vorbeigekommen - was für ein Denkmal von Luxus und Kinderfreundlichkeit.
- Du mein Bayernland: Beckstein mit rosa Schlips.
- "Und alles wunderbar kohlendioxidfrei. Zum Artikel von Jochen Buchsteiner "Freudiges Warten auf Angela Merkel" über den Besuch der Kanzlerin in Indien in der F.A.Z. vom 30. Oktober: Die Kanzlerin hat natürlich ausgiebig über ihr Lieblingsthema Klimawandel gesprochen. Bedauerlicherweise fehlte aber in ihrem Programm eine Besichtigung des Bhabha-Kernforschungszentrums in Trombay, wo sie insbesondere zum Klimaschutz eine hochinteressante Begegnung erlebt hätte: Dort entwickelt Indien die Thorium-Reaktorlinie, die diesen in Indien reichlich vorhandenen Kernbrennstoff nutzt und die ein fortgeschrittenes Sicherheitskonzept demonstrieren soll.
Sie hätte sich auch das Indira-Gandhi-Kernforschungszentrum in Kalpakkam und vielleicht auch noch das Raja-Ramana-Zentrum für fortgeschrittene Technologien in Indore ansehen und sich die übrigen von Indien vorangetriebenen Linien Schwerwasser-Reaktor, Druckwasser-Reaktor (bis 2040 sollen damit 40 000 Megawatt geliefert werden) und auch den Test-Brutreaktor vorführen lassen können.
Alles dies wunderbare kohlendioxidfreie Grundlastkraftwerke, die eigentlich das Herz der Physikerin und Klimafreundin höher schlagen lassen müssten. Wie schön könnte man da technologisch kooperieren. Wenn man nur dürfte. Sehr wahrscheinlich allerdings, dass man ihr dort die gleiche Frage gestellt hätte, die auch Edmund Stoiber auf seiner letzten Asienreise immer wieder hören musste: Welches Geheimnis denn die Deutschen hätten, da sie ja den Kohlendioxidausstoß drastisch reduzieren wollten, aber gleichzeitig ihre kohlendioxidfreien Kernkraftwerke stilllegen möchten? Die ehrliche Antwort: "Es gibt kein Geheimnis. Wir sind halt nur Idioten", konnte Stoiber nicht geben. Seine Gastgeber benötigten diese Antwort aber auch nicht. Sie wussten das schon selbst.
DR.-ING. GÜNTER KEIL, SANKT AUGUSTIN, BRIEFE AN DIE HERAUSGEBER
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2007, Nr. 256, S. 20
Noch mehrere Keile Kraniche unterwegs. Auch der Igel ist noch munter, und emsig der Maulwurf. Letzterer versenkt sein Atem-CO2 unterirdisch - kann man sich ein vorbildlicheres Säugetier vorstellen? Ich schlage ihn als animal sapiens des Jahres vor. Er ist auch sonst recht nützlich und genügsam, wenn auch sein haufenmäßiger ästhetischer Sinn nicht ganz zu überzeugen vermag.
- An der kleinen, ehemaligen Grundschule vorbeigekommen - was für ein Denkmal von Luxus und Kinderfreundlichkeit.
- Du mein Bayernland: Beckstein mit rosa Schlips.
- "Und alles wunderbar kohlendioxidfrei. Zum Artikel von Jochen Buchsteiner "Freudiges Warten auf Angela Merkel" über den Besuch der Kanzlerin in Indien in der F.A.Z. vom 30. Oktober: Die Kanzlerin hat natürlich ausgiebig über ihr Lieblingsthema Klimawandel gesprochen. Bedauerlicherweise fehlte aber in ihrem Programm eine Besichtigung des Bhabha-Kernforschungszentrums in Trombay, wo sie insbesondere zum Klimaschutz eine hochinteressante Begegnung erlebt hätte: Dort entwickelt Indien die Thorium-Reaktorlinie, die diesen in Indien reichlich vorhandenen Kernbrennstoff nutzt und die ein fortgeschrittenes Sicherheitskonzept demonstrieren soll.
Sie hätte sich auch das Indira-Gandhi-Kernforschungszentrum in Kalpakkam und vielleicht auch noch das Raja-Ramana-Zentrum für fortgeschrittene Technologien in Indore ansehen und sich die übrigen von Indien vorangetriebenen Linien Schwerwasser-Reaktor, Druckwasser-Reaktor (bis 2040 sollen damit 40 000 Megawatt geliefert werden) und auch den Test-Brutreaktor vorführen lassen können.
Alles dies wunderbare kohlendioxidfreie Grundlastkraftwerke, die eigentlich das Herz der Physikerin und Klimafreundin höher schlagen lassen müssten. Wie schön könnte man da technologisch kooperieren. Wenn man nur dürfte. Sehr wahrscheinlich allerdings, dass man ihr dort die gleiche Frage gestellt hätte, die auch Edmund Stoiber auf seiner letzten Asienreise immer wieder hören musste: Welches Geheimnis denn die Deutschen hätten, da sie ja den Kohlendioxidausstoß drastisch reduzieren wollten, aber gleichzeitig ihre kohlendioxidfreien Kernkraftwerke stilllegen möchten? Die ehrliche Antwort: "Es gibt kein Geheimnis. Wir sind halt nur Idioten", konnte Stoiber nicht geben. Seine Gastgeber benötigten diese Antwort aber auch nicht. Sie wussten das schon selbst.
DR.-ING. GÜNTER KEIL, SANKT AUGUSTIN, BRIEFE AN DIE HERAUSGEBER
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2007, Nr. 256, S. 20
Samstag, 3. November 2007
Der Wald öffnet sich
mi 12° b Tiefgestaffelte Waldfarben.
Die Eichelhäher sind heute recht unfreundlich zueinander - was sagt der NABU dazu?
Die Eichelhäher sind heute recht unfreundlich zueinander - was sagt der NABU dazu?
Freitag, 2. November 2007
Zierkirschen, Gewerkschaften, Bachmaier
mi 10° NR Heute lag der Wetterbericht ganz falsch - auch in in einem ganz kleinen Vorhersagegebiet und für die ganz kurze Frist bleibt die Vorhersage ein Problem. Bei solchen Fällen, davon gibt es immerhin sehr viele, verweigern die Klimaschaumschläger die Erkenntnisannahme. Ihnen geht es um die Welt, das Wetter ist den Propheten zu kleinkariert; und außerdem zu gefährlich: nach der Nobelblamage des Romklubs wählen sie die Fristen so, daß sie nicht mehr in Person von ihrer nicht eingetretenen Unkerei betroffen sind wie der als albern entlarvte Dennis Meadows (1972 'Grenzen des Wachstums').
- Nach der Aushebelung des freien Vertragsrechts durch ein besonderes Arbeitsrecht, durch völlig einseitig betoniertes Kündigungsrecht, durch das Verbot der Aussperrung, durch besondere Arbeitsgerichte, wohin es die roten Richter zieht - durch all das sind aus den Gewerkschaften Erpresserverbände geworden, die ohne Risiko ihr extrem eigennütziges Geschäft betreiben können, wie derzeit die Lokführergruppe.
- Der Anna-Bachmaier-Mörder war neunzehnmal vorbestraft; vor dem Mord hatte ein Gericht eine Testosteron-Einnahme genehmigt.
- Nach der Aushebelung des freien Vertragsrechts durch ein besonderes Arbeitsrecht, durch völlig einseitig betoniertes Kündigungsrecht, durch das Verbot der Aussperrung, durch besondere Arbeitsgerichte, wohin es die roten Richter zieht - durch all das sind aus den Gewerkschaften Erpresserverbände geworden, die ohne Risiko ihr extrem eigennütziges Geschäft betreiben können, wie derzeit die Lokführergruppe.
- Der Anna-Bachmaier-Mörder war neunzehnmal vorbestraft; vor dem Mord hatte ein Gericht eine Testosteron-Einnahme genehmigt.
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