Donnerstag, 8. Mai 2014
Windmonster verschandeln die Landschaft, belästigen Mensch und Tier und töten Vögel und Fledermäuse
Nachmittags um drei im Mai - wo ist die Wonne?
Zu Gabriels EEG-Gekrampfe fällt mir nur ein:
"12. Ebenso wenig können wir billigen, dass eine Energiewende planwirtschaftlich durchgesetzt wird, deren immense Kosten von allen Haushalten - unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation - gleichermaßen zu tragen sind. Aus unserem Bekenntnis zur sozialen Verantwortung in der Marktwirtschaft lehnt die AfD jede Subvention der Energiegewinnung - außer Anschubfinanzierungen für neue zukunftsträchtige Technologien - ab. Das EEG als System der Dauersubvention ist abzulehnen. Die Energieproduktion hat sich am Markt zu bewähren, muss Versorgungssicherheit gewährleisten, umweltverträglich und bezahlbar sein und darf die ökonomische Entwicklung Deutschlands nicht behindern.”
Pol. Leitlinien, Alternative für Deutschland, Den Gesamttext der Leitlinien finden Sie hier:https://www.alternativefuer.de/politische-leitlinien/
Mittwoch, 7. Mai 2014
Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
Was verbindet Wetter und Politik? Beide sind schlecht berechenbar. Siehe Putin und Obama. Putin sind Wetter und Klima gleichgültig, aber so lange der Westen sich mit seinen Klimaphantasien selbst schadet, freut er sich darüber. Obama trat mit Schönwetterpolitik an, nahm aber einige Änderungen vor. Am wenigsten jedoch beim Klimaaberglauben. Allerdings muß man dabei seinen Pragmatismus loben, denn zu einer hirnverbrannten "Energiewende" war er nicht bereit. Mit dem Fracking von Gas und Öl haben die USA sogar ihre Energierechnung drastisch reduziert. Aber an dem Klimamärchen hält Obama fest.
Der altgediente Meteorologe Wolfgang Thüne hält seit Jahren dagegen und verbreitet Wetterwissen, zuletzt auf seiner Netzseite:
"Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
www.DerWettermann.de
Klimaforscher wetteifern mit dem „Lügenbaron“ Münchhausen
Es hat etliche Jahre gedauert, bis der Weltklimarat zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit
1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs
des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit erfand man eine Erklärung
namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender Erwärmungsarbeit müsse das Klima
eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „Erderwärmung“ beschleunigt weiter geht. Die
Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der Präsentation
des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist längst
nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“
Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an
den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hält Klimaextreme, also Starkniederschläge,
Überschwemmungen, Dürren, Stürme, Kälte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine
deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was für eine wissenschaftlich nachhaltige
Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter
von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.
Der Mensch als Anpassungs- und Überlebenskünstler
Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million
Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der ‚homo sapiens‘ circa 200.000 Jahre
alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren
Wetter ebenso wechselhaft und unbeständig war wie heute, für viel Gesprächsstoff sorgte
und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es
sogar geschafft haben, sich über die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“
anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern
kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere
Anpassung“?
Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. März 2014 ernsthaft empfiehlt,
die Räume weniger zu beheizen und aus Klimaschutzgründen „kühler zu wohnen“, da der
Klimawandel das Risiko für Krieg und Hungersnot vergrößere, dann mag Sie sich politisch
korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ führen, aber ist diese
auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine Rücksicht zu nehmen,
es braucht keine Schonung, denn es erhält täglich ein Übermaß von Arbeitsenergie von
der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon größere und kleinere
Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage
traf: „Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „Knüppel der
Angst“ ist überreizt und verfängt nicht mehr! ..."
Fortsetzung auf www.DerWettermann.de
Der altgediente Meteorologe Wolfgang Thüne hält seit Jahren dagegen und verbreitet Wetterwissen, zuletzt auf seiner Netzseite:
"Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
www.DerWettermann.de
Klimaforscher wetteifern mit dem „Lügenbaron“ Münchhausen
Es hat etliche Jahre gedauert, bis der Weltklimarat zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit
1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs
des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit erfand man eine Erklärung
namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender Erwärmungsarbeit müsse das Klima
eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „Erderwärmung“ beschleunigt weiter geht. Die
Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der Präsentation
des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist längst
nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“
Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an
den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hält Klimaextreme, also Starkniederschläge,
Überschwemmungen, Dürren, Stürme, Kälte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine
deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was für eine wissenschaftlich nachhaltige
Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter
von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.
Der Mensch als Anpassungs- und Überlebenskünstler
Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million
Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der ‚homo sapiens‘ circa 200.000 Jahre
alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren
Wetter ebenso wechselhaft und unbeständig war wie heute, für viel Gesprächsstoff sorgte
und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es
sogar geschafft haben, sich über die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“
anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern
kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere
Anpassung“?
Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. März 2014 ernsthaft empfiehlt,
die Räume weniger zu beheizen und aus Klimaschutzgründen „kühler zu wohnen“, da der
Klimawandel das Risiko für Krieg und Hungersnot vergrößere, dann mag Sie sich politisch
korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ führen, aber ist diese
auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine Rücksicht zu nehmen,
es braucht keine Schonung, denn es erhält täglich ein Übermaß von Arbeitsenergie von
der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon größere und kleinere
Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage
traf: „Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „Knüppel der
Angst“ ist überreizt und verfängt nicht mehr! ..."
Fortsetzung auf www.DerWettermann.de
Dienstag, 6. Mai 2014
FIDELIO statt Coke
Aymeric Chauprade heißt der Pariser Spitzenkandidat des FRONT NATIONAL für die EU-Parlamentswahl, ein ENA-Absolvent und Unterstützer Putins in Paris (siehe auch www.realpolitik.tv/aymeric-chauprade/). Mit dem Ultranationalisten Schirinowski soll er sich gut verstehen.
Die Rechte liebt eben den Führer, und die Linke liebt den Russenführer, und beide hassen sie Amerika. Das war vor rund 100 Jahren nicht anders:
FIDELIO statt Coke
" Dieses Buch, von einem Deutschen in Amerika geschrieben, spricht das erlösende Wort. Der durch Tradition verpflichteten europäischen, insbesondere der deutschen Kultur droht Zerstörung durch das auf Materialismus und Lebensmechanisierung eingestellte Amerika. Rationalisierung nach amerikanischem Vorbild ist Trumpf, einerlei, ob sie den Menschen im Menschen tötet. Das Buch ist das Ergebnis jahrelanger Sachkenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Mentalität des amerikanischen Volkes.
Wer dieses Buch gelesen hat, ist dagegen gefeit, den Amerikanismus zu predigen! "
(Text auf der Umschlagvorderseite)
Für Stendhal waren die Amis gefühllos, und der mußte es ja wissen, denn er war mit der Grande Armee in Moskau gewesen. So ähnlich sieht Adolf Halfeld die Amis auch. "Lebensmechanisierung" droht! Sie tötet "den Menschen im Menschen". Und damit ist natürlich auch die europäische Kultur hin.
Der Journalist Halfeld hatte einige Jahre in den USA verbracht, mutmaßlich dort gut gelebt, als in Deutschland die Franzosen in das Ruhrgebiet einmarschiert waren und dann noch die Mega-Inflation die Deutschen heimsuchte. Die Deutschen froren, weil die Franzosen die Kohle aus den Ruhrbergwerken abtransportierten, die Kalorienzufuhr sank auch noch, weil ein Brötchen eine Billion kostete - aber sie hatten doch Kultur, die Deutschen, wenn auch nichts zu heizen und zu fressen. Den französischen Maschinengewehren in Essen sangen sie den Gefangenenchor aus dem FIDELIO und beim stundenlangen Warten vor der Bäckerei sprachen sie über Hegels "Philosophie der Geschichte". Geschichte konnten die Amis ja nicht einmal buchstabieren, sie soffen Coca-Cola und stanken die Straße voll mit ihren Autos, mag Halfeld 1923 für seine Hamburger Leser notiert haben.
Interessant ist, wie sich im konservativen Motiv der "Lebensmechanisierung" die Marx'sche "Entfremdung" spiegelt, so wie sich heute bei den Grünen das faschistische Motiv des mittelalterlichen Nährstands versteckt, in dem der Bauer im Märzen naturnah und nachhaltig die Rößlein anspannt und in die Mutter Erde sät.
Montag, 5. Mai 2014
»Auf deutschem Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen.« Wolfgang Neuss
Ein Vertreter des Frankfurter Bürgertums - wer mag das sein?
WOLFGANG NEUSS starb am
5.5.1989. Regina Kusch widmete ihm heute im DLF ein “Kalenderblatt”. Titel: “Enfant terrible des deutschen Bürgertums”.
Seltsam. Der Mann verpraßte sein Vermögen und lebte dann von der Sozialhilfe,
er nahm Drogen und wurde auch wegen deren Besitz in größerer Menge verurteilt,
er rief als Schauspieler im Theater auf der Bühne zu Spenden für die
vietnamesischen Kommunisten auf und dergleichen mehr - soll das ein
bürgerliches Verhalten sein? Neuss ein Vertreter des Bürgertums?
Der Bürgerstatus war in Antike
und Mittelalter an Grundbesitz in der Stadt gebunden, andere Städter waren
Inwohner und Beisassen, die nicht über Bürgerrechte verfügten und nicht den
Bürgerpflichten unterlagen.
Heute ist jeder Einwohner auch ein Bürger mit Wahlrecht und Steuerpflicht, die aber teilweise erlassen wird bei weiter zugestandenem Wahlrecht. In diesem Sinne gibt es nur noch Bürger, die die Franzosen Citoyens; die anderen im traditionellen Sinn, die Besitzbürger, nennen sie die Bourgeoisie. Ein älterer Linker aus der untergegangenen DDR überraschte neulich beim Linken-Treffpunkt hr2 “Doppelkopf”, daß das Eigentum, der Besitz, diszipliniere. Er meinte das ganz positiv im Sinne des Besorgens, der Pflege und der planenden Vorsorge. Da hat er natürlich recht. Dieser Bürger, der Bourgeois, nimmt teil am Gemeindeleben und engagiert sich, weil es die Umwelt seines Besitzes ist, den er erhalten und vererben will. Genau umgekehrt hat sich Neuss verhalten. Durch verantwortungsloses Handeln verarmte er und ruinierte sich körperlich. Insofern war er kein “Enfant terrible des deutschen Bürgertums”, sondern ein sehr witziger, aber insgesamt alberner Kritikaster und später Vertreter der 68er, deren manch einer endete wie Neuss.
Heute ist jeder Einwohner auch ein Bürger mit Wahlrecht und Steuerpflicht, die aber teilweise erlassen wird bei weiter zugestandenem Wahlrecht. In diesem Sinne gibt es nur noch Bürger, die die Franzosen Citoyens; die anderen im traditionellen Sinn, die Besitzbürger, nennen sie die Bourgeoisie. Ein älterer Linker aus der untergegangenen DDR überraschte neulich beim Linken-Treffpunkt hr2 “Doppelkopf”, daß das Eigentum, der Besitz, diszipliniere. Er meinte das ganz positiv im Sinne des Besorgens, der Pflege und der planenden Vorsorge. Da hat er natürlich recht. Dieser Bürger, der Bourgeois, nimmt teil am Gemeindeleben und engagiert sich, weil es die Umwelt seines Besitzes ist, den er erhalten und vererben will. Genau umgekehrt hat sich Neuss verhalten. Durch verantwortungsloses Handeln verarmte er und ruinierte sich körperlich. Insofern war er kein “Enfant terrible des deutschen Bürgertums”, sondern ein sehr witziger, aber insgesamt alberner Kritikaster und später Vertreter der 68er, deren manch einer endete wie Neuss.
Sonntag, 4. Mai 2014
Papst und Polygynie
“Mit wenigen Ausnahmen galt für die Mehrzahl der Kulturen, daß erfolgreiche Männer über die Kontrolle der Ressourcen auch mehr Nachkommen in die Welt setzten. Sie konnten sich mehrere Frauen leisten, und oft standen ihnen auch noch die Frauen ihrer Untergebenen zur Verfügung. Erfolgreiche Häuptlinge haben bei den Yanomami mehr Frauen und Nachkommen als andere (N.A. Chagnon 1979). Bei den Chinesen hatten Reiche nicht nur Nebenfrauen und Konkubinen, sondern auch Zugang zu den Frauen ihrer Untergebenen. …
Mit dem Christentum, das interessanterweise zunächst bei den Sklaven und Armen Roms Verbreitung fand, kam die Ideologie der Einebnung (wie Nietzsche es ausdrückte) in die Welt. Sie richtete sich gegen diejenigen, die die Ressourcen kontrollierten, bemühte sich um eine Ethik des Teilens und des Ausgleichs und um eine strengere Einhaltung der Monogamie. Päpstlicher Bann gegen Fürsten war ein Mittel, um den Herrschenden in Europa die Polygynie abzugewöhnen. Letzteres erwies sich als das Entscheidende. Denn durch die Ideologie der Monogamie bei Verbot der Geburtenkontrolle wurde den oberen Klassen das Fortpflanzungsprivileg genommen. … Möglicherweise war das ein Faktor, der den großen Erfolg der Europäer in der Welt bedingte. Im Modell führen uns die Hutteriten in Kanada vor, wie eine Gruppe mit strenger Monogamie ohne Geburtenverhütung eine höhere Fortpflanzungsquote erreicht als andere Bevölkerungsgruppen dieses Landes. Die offene Frage ist, wie sich ein solches Muster auf lange Sicht auswirkt. Wahrscheinlich ist es im biologischen Bereich evolutionshemmend. Es könnte aber einer Gruppe zu bestimmten Zeiten Vorteile bringen in Konkurrenz mit anderen. Wie man aber auf die Dauer degenerativen Erscheinungen entgegenwirkt, darüber wäre nachzudenken. Bis vor kurzem stand das Recht der Fortpflanzung in Europa nur denen zu, die eine Familie ernähren konnten. Diese Anforderung wird heute nicht mehr gestellt.”
Eibl-Eibesfeldt, Biologie des menschlichen Verhaltens, S.30f.
April 2014: North London girl, 12, and her 13-year-old boyfriend become Britain's youngest parents
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