Donnerstag, 6. November 2014

Und auf einmal fiel er vom Himmel, der Salafismus



Ist eine Sinnkrise in unserer Gesellschaft für das Aufkommen des Salafismus verantwortlich? Für die stolz präsentierten Köpfe, die Menschen mit nicht mehr steigerbarer Grausamkeit mit Messern abgetrennt wurden? Für den Absturz in die allerprimitivste Barbarei?

Es ist das Credo der Linken, daß die Gesellschaft an allem schuld sei, und der Täter das eigentliche Opfer. Es wurde inzwischen so unglaubwürdig, wie es immer schon falsch war, ein Aberglauben, in dessen Hintergrund die Schädelstätten des Stalinismus und Maoismus auszumachen sind. 
Sinnkrisen gab es immer. Und jede Generation muß ihren Sinn neu finden, was aber in zivilisierten Staaten ohne die Abscheulichkeiten des Kopfabschneidens vonstatten geht. Der Salafismus kam in den neunziger Jahren in den arabischen Ländern erneut auf. Da die Einwanderer aus diesen Weltgegenden sich deren Kultur stärker zurechnen als der deutschen und europäischen Kultur, schwappte das Phänomen nach Europa über und zieht Primitive und Schlächtergemüter aller Art an. 

Die linke Politik hat das lange verniedlicht und lügt es vielfach auch heute noch unter Tisch. Und die meisten Zeitungen und Sender verfuhren und verfahren ebenso. 















Mittwoch, 5. November 2014

Dienstag, 4. November 2014

Draghi ist kein Rabenaas










Her mit dem Gold - große katholische Kirche im winzigen Rumbeck.




Ich bin ein rechtes Rabenaas,
Ein wahrer Sündenkrüppel,
Der seine Sünden in sich fraß,
Als wie der Russ' die Zwieppel.
Ach Herr, so nimm mich Hund beim Ohr,
Wirf mir den Gnadenknochen vor
Und nimm mich Sündenlümmel
In deinen Gnadenhimmel.

Hier macht sich jemand über den protestantischen Schuldkult lustig, und Thomas Mann kommt diese Parodie gerade recht, um in den BUDDENBROOKS das protestantische Frömmelmilieu zu karikieren. (5. Teil, 5. Kapitel) 

Alles hat viele Seiten, aber auch die protestantische Gnadenlehre (Rechtfertigungslehre) in der Frömmelform dient der Impulskontrolle, die reflektierte Zivilisation ermöglicht. Und die der Selbstüberschätzung und dem Machbarkeitswahn nicht vorarbeitet. Das Geld nicht katholisch in Gold und Silber steckt, sondern spart. 

Katholik Draghi und die sieben Direktoren halten davon gar nichts. In ihrem neuen, großen und glänzenden Europalast schöpfen sie Geld noch und noch und wollen, daß auch alle anderen nicht sparen, bei Strafe von Minuszinsen, sondern Kredite ausgeben und das Geld verjubeln auf Draghi komm raus. Impulskontrolle? Bedürfnisaufschub? Vorausdenken und sparen für das Alter? Aber nicht doch, nicht im neuen Euro-Europa: 
Sehet die Vöglein auf dem Felde, sie säen nicht, sie ernten nicht, und die Sozialbürokratie und die EZB ernähren sie doch. 


Montag, 3. November 2014

Ban bannen?



"Der Vorsitzende des Weltklimarates, Rajendra Pachauri, erklärte, dass der menschliche Einfluss auf das Klimasystem erwiesen sei. Falls die Menschen eine weitere Erderwärmung zuließen, werde sich das Gesicht der Welt für immer verändern. Der Klimawandel werde keinen „Teil der Welt unberührt lassen“. Die Meeresspiegel würden weiter steigen, die Gletscher weiter abschmelzen, extreme Wettersituationen wie Stürme sich häufen. Es drohe eine Zunahme der Armut und eine Massenflucht aus armen Ländern." FAZ 3.11.14
FAZ 16.10.14:
"Haiyan war schlimmste Naturkatastrophe 2013
GENF, 15. Oktober (dpa). Die Zahl der Naturkatastrophen ist im vergangenen Jahr so niedrig gewesen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus dem „Weltkatastrophenbericht 2014“ hervor, den die Föderation der Rotkreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften (IFRC) am Donnerstag in Genf veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Jahr 337 Naturkatastrophen gezählt, fast die Hälfte des Höchststandes 2005. ..."
Bei auf 0,038 % gestiegenem CO2!

Muß man jetzt UNO-Generalsekretär Ban und Weltklimarat-Boss Pachauri Lügner und Betrüger nennen? 
















Zu doof für Sprache






Ernst Mayr als Büste in Berlin 
(Avda, Wiki.)






Bonobos und Schimpansen sind nicht völlig dumm und verfügen auch über eine Kommunikation mit ihren Gruppengenossen. Sie ist aber so klein ausgelegt, daß nur die Grunderfordernisse der Einzeltiere und der Gruppe bedient werden. Grunzen, Warn- und Kriegslaute - sehr viel mehr ist es nicht. Nicht einmal zum Smalltalk über das Wetter reicht es. Sie sind vergleichsweise so doof, daß sie keine, auch noch so kleine Sprache entwickelt hätten. Zu wenig haben sie sich mitzuteilen. Sie suchen ihren Vorteil ganz direkt und konkret - über die Welt oder die Vettern außerhalb des Gesichtskreises teilen sie sich nichts mit. Zu einer Arbeitsteilung sind sie zu dumm.
Ganz anders der Primat Mensch, der sich schon als Säugling der Mutter mitteilen will und es deiktisch tut. Bei erwachsenen Exemplaren läßt sich sogar oftmals eine Mitteilungs- und Schwatzsucht diagnostizieren, grenzenloses Bücherschreiben inbegriffen. Der Evolutionsbiologe Ernst Mayr schrieb noch mit neunzig, bis zum Umfallen.
Weil zu dumm - Volker Sommer und Frans de Waal einmal weghören - weil so dumm, läßt sich von unseren haarigen Vettern auch praktisch nichts lernen. Primatologe Michael Tomasello - im Gegensatz zu Frans de Waal - sieht das ganz ähnlich.
Aber am Seil klettern, da sind sie gut, die Menschenaffen, da sind sie sogar besser als die Menschen. Sonst ganz trübe Tassen.

(Michael Tomasello: Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens. 2014)